Beiträge von Berty_Fox

    Technisch gesehen ist das wohl richtig.


    Aber ich denke, es sind bestimmt noch tausende ältere 100PS-Mopeds ohne ABS und TC unterwegs. Sind die auch alle verkehrsuntauglich?

    Kannst oder willst du es nicht verstehen?


    Das Stichwort ist Produktkonformität, Produktsicherheit. Da zahlt dir keine Versicherung wenn was passiert.


    Ganz davon abgesehen, selbst bei einem Auto schonmal gehabt, kann dir das ABS bei Fehlsignalen vom Sensor auch die Bremse öffnen wenn du eigentlich gerade Bremsen willst.

    Müsste man also mit pauschal deaktivierem ABS fahren um dieses Risiko zu umgehen.

    Mit einem elektronischen Helfer zu fahren welcher nicht astrein funktioniert ist einfach nur dumm.



    Aber darum geht es nicht, Lahme Schnecke hat sich ein Motorrad mit ABS gekauft da sie mit ABS fahren möchte.


    Du hast dir schließlich auch ein Motorrad mit Sitzbank gekauft da du mit Sitzbank fahren möchtest, auch wenn es ohne genauso möglich wäre.

    Traktionskontrolle bei einem 45 PS-Moped ist sicherheitsrelevant?

    Das ist nur lächerlich.

    Traktionskontrolle bedient sich der selben Sensorik wie das ABS....wenn der Fehler also durch falsche Sensorposition aufgrund falscher Distanzbuchsen am Vorderrad entsteht könnte da mal ganz kühn behauptet noch mehr dran hängen.


    Ausserdem hängt am MTC auch das Kurvenabs mit dran :denk:



    Natürlich könnte man das Fahrzeug abholen auf eigenes Risiko.

    Nur damit man dann fahren kann und im Fall eines Unfalles, egal ob eigenverschuldet oder nicht, man anschließend erklären kann warum man mit einem wissentlich nicht verkehrstauglichem Fahrzeug unterwegs war.

    Bei den extra dicken hast aber das Problem, das die nicht einfach unterwegs flicken kannst. Hatten wir jetzt einmal in Albanien und im Friaul. Jeweils einen Snakebite eingefahren.
    Albanien hatten wir einen Ersatz dabei, Friaul nicht, was dann schon sehr nervig war. Flickzeug war dabei und es hätte nach 30min weitergehen können.

    Ich fahre am liebsten die verstärkten von Heidenau mit 2,5mm.

    Naturkautschuk, stärker als normal aber nicht gleich 4 oder 6mm.


    Finde das ist das beste aus beiden Welten.

    7,5/40/65mm


    Aussparung 20mm breit, 17mm tief.


    Ich überlege gerade, ob man noch hier eine Nase, dort eine Vertiefung anbringen könnte um die Platte am unteren Hebel zu fixieren und den oberen zu führen...aber ich denke das würde sich nur unnötig schnell abnutzen und hat jetzt so wie es ist recht gut funktioniert.


    Und so kann man das auch mal als Beilage wenn man wo drauf Klopfen muss verwenden.

    Ist hochfestes Plastik welches man verwendet um Fertigschalungen oder Betonbauteile auszurichten.

    Ist doch ein uralter Hut ...entweder man hat harte Plastikteile mkt robustem Lack wie bei der T7 welche dann aber direkt brechen oder eben flexible, durchgefärbte wie eh und eh bei Enduros....Meine 990 sieht auch nicht anders aus und da wurde mit Sicherheit nicht gespart beim Material.


    Bei der alten 390 frage ich mich halt wie da überhaupt Abrieb zustande kommen soll wenn man aufgrund kack Geometrie keinen vernünftigen Kontakt im Stehen zusammen bringt...

    Ich glaube nicht das dein beschriebener Enduro Reifen das Hauptproblem ist , meine 690 macht das auch allerdings fahre ich grobstollige Reifen :ja: ich schiebe das mal auf den steileren Lenkkopfwinkel einer Enduro, vielleicht hilft ein Lenkungsdämpfer für teures Geld oder einfach langsamer fahren ....Grüße

    Lenkungsdämpfer hilft nur wenn man ihn auf der Autobahn voll zudreht.....wehe dir du vergisst das dann bei der Abfahrt ;)


    Von einem Freund eines Freundes :lol: habe ich gehört man würde dann wohl eher geradeaus in den Graben fahren als um die Kurven zu kommen

    Ja da hast du absolut Recht.

    Ich wollte darauf hinaus, dass man eine z.B. 3000km Tour nicht mit 3000km bestmöglichen Strecken vollpacken muss die dann doch nur zu 50% so richtig gut sind, für die man dann 3 Wochen durchfahren muss, sondern es meiner Meinung oft entspannter ist wenn man die 3000km mit 1500km Highlights füllt und 1500km auch mal vorwärts kommt und dafür wesentlich weniger Fahrstress hat.


    Wie du sagst, man braucht auch Zeit zum regenerieren, bei meiner Variante schafft man sich diese Zeit nicht durch längere Gesamtzeit sondern eine effizientere Route und schafft es trotzdem alle Highlights abzuhaken.

    Für solche Trips bin ich der Experte, Genießerurlaub gibt's bei mir mit Frau und Kindern, alleine liegt der Fokus voll und ganz auf Fahren.


    Meine Erfahrung ist die, dass wenn man eh schon wenig Zeit hat und viel Offroad machen will, man ziemlich schnell die Krise bekommt wenn man stur auf dem TET oder ACT bleibt denn beide Routen sind i.d.R. auf sehr viel Schotter ausgerichtet und da kommt man einfach nicht vorwärts. Ganz davon abgesehen, dass man sich meist 60-70% der Schotterautobahnen schenken kann, geht mir zumindest so.


    Das macht nur Spaß, wenn man wirklich Zeit hat und genießen kann.


    D.h. ich recherchieren meist sorgfältig im Voraus welche Abschnitte der Route mir wirklich wichtig sind (nicht nur TET, ACT usw. Sonder ganz allg.) und versuche dann mir unwichtige Schleifen auf schnellstem Wege zu überbrücken.


    Ganz oft ergeben sich dann Konstellationen die in etwa so aussehen:


    Ursprüngliche Punkte A und F sind Highlight und relativ nah beieinander aber nur durch Straße zu verbinden....was machen viele TET Linesman also: B,C,D und E einbauen obwohl nur mittelmäßig...Hauptsache Schotter.

    Oftmals findet sich zwischen A und F aber noch ein extra Highlight ohne besonderen Umweg....aber eben wieder nur durch Straße zu erreichen....was solls.



    Zum Schluss habe ich meist eine Tour zusammen welche am Tag in etwa 2-3, am ersten und letzten Tag auch deutlich mehr Stunden aus Verbindungsetappen auf großen Straßen bestehen, nimmt mir aber in Summe sehr viel Stress und Zeitdruck raus.


    Was soll man tun, wenn man noch nicht Rentner ist und maximal 5-7 Tage alleine wegfahren kann

    Ist ein altbekannten Problem bei vielen Enduros und Supermotos.


    Einen korrekt eingestellten Negativfederweg sehe ich mal als selbstverständlich an.


    Erster Schritt: Lenkkopflager, Schwingenlager und Radlager checken.


    Zweiter Schritt: Motorrad ausbalancieren zwischen vorne und hinten (Stichwort Gabel durchstecken). Kannst mal ausprobieren ob das Problem besser oder schlechter wird wenn du dich ganz nach vorne oder hinten setzt. Ebenso mal in Kurven beobachten ob dir zuerst die Front oder das Heck weggeht.


    Dritter Schritt: flatternde Kleidung reduzieren


    Vierter Schritt: fahren lernen. Lenker nicht festklammern und ordentlich Knieschluss, denn hier findet man meist den Fehler.

    nochmal kurz zur 990. Bring sie zu einem Tuner und lass sie abstimmen, dazu den progressiven Gasgriff und fertig. Dann dreht das Ding aus dem untersten Drehzahlbereich ruhig und harmonisch durch.

    100% Bummel-Empfehlung aber nur wenn auf dem Prüfstand abgestimmt.



    Aber was genau spricht dagegen auch alleine den Anhänger mitzunehmen?

    Ah ok, wenn du natürlich reist und öfter Platz wechselst ist das klar.


    Aber dann kann ich mich den Vorrednern nur anschließen....eine 990 ist nicht inbedingt so viel leichter und denke mal an die Zukunft, jünger wirst du sicherlich nicht und dann stehst du vielleicht in 5 Jahren vor dem selben Problem: 990 ist zu schwer zum auf den Heckträger laden.


    Ich durfte jüngst die 390 R meiner Gattin bewegen und kann dir nur empfehlen ein solches Motorrad Probe zu fahren. Klar Leistung hat sie keine aber bringt ganz andere Vorteile mit sich, vielleicht traust du dich mit was Kleinem auch noch in 10 Jahre alleine auf eine Schotterpiste

    nochmal kurz zur 990. Bring sie zu einem Tuner und lass sie abstimmen, dazu den progressiven Gasgriff und fertig. Dann dreht das Ding aus dem untersten Drehzahlbereich ruhig und harmonisch durch.

    100% Bummel-Empfehlung aber nur wenn auf dem Prüfstand abgestimmt.



    Aber was genau spricht dagegen auch alleine den Anhänger mitzunehmen?

    Wäre ich vorsichtig!! Hatte die auch drin, hat überhaupt nicht funktioniert.


    Interessant. Meine funktioniert seit 1 jahr und mehreren tausend km offroad in meiner 625 1A. Habe diese verbaut da meine 625 irgendwo einen schleichenden Verbraucher hat und seitdem die cs drin ist, schaltet diese souverän aus bevor sie zu leer ist.


    Motorrad 3mal schütteln und zack, Batterie geht wieder und man kann starten. Also auch die Notstartfunktion funktioniert

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    Die haben ein BMS. Sprich die Batterie schützt sich selbst vor Überspannung, Unterspannung, zu starker Ladung bei kalten Temperaturen usw.

    weitere Erkenntnisse des Tages:


    Im Offroadmodus kann man tatsächlich die Gasannahme konfigurieren. Stellt man diese auf offroad so ist sie deutlich direkter, gefällt mir.


    Dann macht sie in kaltem Zustand aber schnell "plop" und ist aus wenn man zu schnell Gas gibt...Euro 5 sei Dank.


    Warm ist dann alles gut.


    Was bleibt ist aber immernoch das grundsätzlich träge Ansprechverhalten des 390c im unteren Drehzahlbereich



    Und mit Vorspannung von original 2 auf 0 reduziert und Gabel 1cm mehr durchgesteckt habe ich eine Sitzhöhe von 89cm gemessen.

    Mit meiner Frau drauf hat sie dann einen Negativfederweg von 6,5cm (mit Gepäck dann wohl bei 7cm)

    Manche Leute muss man einfach in ihrem Glauben lassen. Klar ist ein 390er kein 1000er, aber ich möchte mal sehen wie lang das gut geht wenn die Herren in der Schweiz oder in Norwegen ihre 1000er "artgerecht" bewegen. Da reden wir dann nicht mehr über Geldstrafen und Fahrverbot, sondern über Knast.

    Das hat nichts mit dem Motorrad zu tun...gib mir 2h auf der 390 und ich sitze ein wenn ich will....


    Aber wer von dem Klientel kauft sich freiwillig eine 390?

    Tempomat und Quickshifter hast du direkt mitgekauft? Warum sagen meine (4!) Händler, das wäre noch nicht verfügbar, könne nicht gleich mitgekauft werden, weil irgendein Bauteil fehle? Wo hast du gekauft?

    Tempomat ja, quickshifter nein.


    Beim KTM Kini



    Edit: beide flachstecker der Hupe waren nicht vernünftig aufgesteckt und haben sich auf den ersten km gelöst. Ich bin gespannt ob es das war oder da noch mehr Sachen wie eng verlegte Kabel oder lose Stecker kommen