Beiträge von hw0404

    Wir haben großes Interesse an der CFMoto 800 NK und haben seit Herbst 2024 alle verfügbaren Infos dazu gesammelt. Soweit ich weiß, sind die Nockenwellen bei CFMoto anders aufgebaut und daher nicht von dem bekannten KTM-Problem betroffen. :amen:


    Falls jemand von euch andere Infos zu diesem Modell hat (am besten mit Link zur Quelle), dann immer gerne her damit. :Daumen hoch:

    Ich habe gestern bei meinem KTM und noch CFMoto Händler eine 800er CFMoto mit erheblichem Nockenwellenschaden bewundern dürfen. Details wie Baujahr oder KM-Stand habe ich leider nicht. Bis gestern habe ich geglaubt, CFMoto sei nicht betroffen, aber mein Mechaniker wollte mich unbedingt vom Gegenteil überzeugen und hat mir die 800er mit offenem Motor und tiefen Riefen gezeigt

    Wie ist die Reihenfolge im Ölkreislauf?

    1. Filter

    2. Pumpe

    3. Kettenspanner

    4. Zylinderkopf

    Falls der Spanner undicht wäre, wäre der Druck oder zumindest der Durchfluss oben im Zylinderkopf niedrig. Normalerweise wird der Öldruck am Filter gemessen. Bedeutet das, dass der Druck am Filter auch dann korrekt ist, wenn der Spanner undicht ist?

    Husch husch, aber mal schnell ins GS-Forum…. Das „Flattern“ wirst du bis 2021 immer haben. Dafür ist bei der GS das Preisniveau ein ganz anderes. Wir reden hier von 20-22t€ für eine gut ausgestattete GS Adventure.

    Wer spricht hier von flattern? Es geht um den schlechten Geradeauslauf, der hier im Forum bereits mehrfach thematisiert würde.

    Ich schaue sporadisch immer Mal wieder hier rein, da es mich interessiert, ob es inzwischen eine Lösung für dieses Problem gibt. Die SAS ist ein tolles Moped, dass ich ohne diesen Mangel bestimmt nicht verkauft hätte.

    Ausstattungsbereinigt ist meine GS in 2019 übrigens nur unwesentlich teurer als eine SAS gewesen. Der höhere Preis der GS relativiert sich zudem schnell, wenn man sie wieder verkaufen möchte. Anders als bei KTM werden die GS nicht am Saisonende verramscht, was den Wertverlust erheblich antreibt. Warum man die SAS mit der GSA vergleichen sollte, kann ich nicht nachvollziehen.

    Seltsam, meine läuft auch jenseits der 200 vernünftig- so gut man das von so einem hochbeinigen Brocken halt erwarten kann.


    Hardy: Nicht von so einem Käse verunsichern lassen...

    Leider kein Käse. Zudem geht es nicht ums Pendeln, sondern den Geradeauslauf. Guckst Du hier:

    Ich habe meine 2017 SAS aufgrund mangelhaftem Geradeauslauf nach langem hin und her mit Händler und Kundenservice in 2019 verkauft. Bevor ich dann eine GS gekauft habe, habe ich drei gebrauchte SAS aus 2018 und 2019 probegefahren. Alle hatten das Problem mit dem Geradeauslauf.

    Meine GS läuft prima geradeaus und hat - wie schon oben erwähnt - auch noch eine deutlich bessere Abstimmung des Fahrwerks. Lediglich den LC8 vermisse ich ein wenig, aber mit dem ShiftCam Boxer kann man auch gut leben.

    Mal ehrlich, wer nimmt die Einstellpunkte der Hersteller überhaupt noch als Referenz für die Kettenflucht ? Ist doch bei allen gleich ungenau !

    Kettenfluchttester, ob als Lehre oder Laser ist doch angebracht.

    Ich habe den Markierungen auch nicht getraut und mir einen Laser zugelegt. Hat leider nichts gebracht. Meine SAS lief auch mit "gelaserter" Kette nicht geradeaus. Auch das Entspannen der Gabel hat das Problem nicht gelöst.


    Ich hatte zuletzt den Eindruck, dass das Gewicht des Fahrer eine Rolle spielt. Leichtere Fahrer nehmen das Verhalten eher wahr. Ein Kollege, der eine SD R fährt und wie ich unter 75 kg wiegt, konnte es direkt nachvollziehen.


    Bevor ich meine SAS '17 aufgrund dieses Mangels verkauft habe, habe ich drei verschiedene Vorführer aus '18 und '19 getestet, die auch alle nach rechts zogen. Ich vermute, es handelt sich um einen Produktionsfehler.

    Wenn beim Auto die Reifen Einseitig abgefahren sind, dann stimmt der Sturz nicht. Aufs Motorrad bezogen würde ich auf eine verbogene/ verstellte Gabel tippen.

    Evtl. sogar ein defekter Dämpfer?

    Nach aussichtslosen Diskussionen mit zwei verschiedenen Händlern habe ich meine SAS '17 nach über 10tkm aufgrund mangelndem Geradeauslauf (zog nach rechts) verkauft. Zuvor hatte ich noch drei verschiedene Vorführer getestet, die das selbe Verhalten zeigten.


    Über die 10tkm habe ich drei PST2 Vorderreifen verbraucht, die sich zwar unangemessen schnell aber nicht schief abgefahren haben. Wenn sich ein Reifen schief abfährt würde ich trotzdem zuerst den Geradeauslauf testen. Nach meiner Erfahrung haben alle SAS damit ein Problem.

    Hatte meine SA-S von Juni 2017 auch. Hört sich nach ungedämpftem Ansauggeräuch an, das mit einem Plopp wieder leiser wird. Soll angeblich das SLS Ventil sein. Drei Händler in der Umgebung haben das Geräusch als normal abgetan. Muss man mit leben oder das Bike verkaufen...

    Ich benutze mein Handy zur Navigation (nicht MyRide) und lade es per USB-Kabel aus der TechBox. Dazu habe ich in den Boden der TechBox ein Loch gebohrt und soweit ausgefeilt, dass gerade der kleine Stecker eines langen USB-Kabels hindurch passt. Das Kabel führe ich entlang der Scheibenhalter nach oben. Die überflüssige Länge habe ich in der TechBox aufgerollt. Sollte mal Wasser durch Fahrtwind hinein kommen, läuft es durch das Loch sofort wieder raus. Auf tiefe Flussdurchfahrten triff man in Mitteleuropa ja eher selten :grins:

    beim Freihändig fahren kippt sie nach Rechts weg.

    Das macht meine SAS aus 2017 auch. Ich fahre inzwischen den vierten Vorderreifen. Der Drang nach rechts liegt nicht an Reifen, Felge oder Auswuchten. Ich habe aus diesem Grund inzwischen zwei Vorführer ausprobiert, die beide exakt das selbe Verhalten zeigten. Aus meiner Sicht ist der Geradeauslauf bei der SAS konstruktionsbedingt nicht vorhanden.

    Ich habe vor einiger Zeit diese Erweiterung für den Seitenständer über Amazon bei H2Racing bestellt:

    https://www.amazon.de/H2RACING-Seitenst%C3%A4nder-Unterst%C3%BCtzung-Fu%C3%9F-Verbreiterung-Adventure/dp/B07921P5X5/ref=sr_1_5?ie=UTF8


    Die Lieferung dauerte wie angegeben ca. 2 - 3 Wochen. Der Artikel ist aber wie beschrieben und macht was er soll. Der vergleichbare Artikel von SW-Motech unterscheidet sich vermutlich nur durch das Branding.

    Im KTM-SparePartsFinder gibt es ein Bild, dass Aufbau und damit auch Funktion des Kansisters erklärt:


    Aktivkohlefilter.png


    Für mich sieht das so aus, als wenn die beiden in den Kanister mündenden Schläuche nichts mit einander zu tun haben, außer dass es sich in beiden Fällen um Entlüftungen handelt. Die Eine für den Tank und die Andere für den Motor. Beide geben gefilterte Luft über den Kanister an die Atmosphäre ab (siehe Schriftzug im kleinen Bild am dritten, nicht verbundenen Schlauchansatz am Kanister).


    Ein Verbinden der beiden Schläuche nach Entfernen des Kanisters ergibt daher aus meiner Sicht keinen Sinn. Einzig sinnvoll erscheint mit, auf beide Enden einen einfachen, kleinen Filter zu setzen, über den Überdruck austreten, aber kein Schmutz hinein gelangen kann.

    Ich habe auf Facebook in der 1290 Super Adventure Gruppe eine Umfrage zu diesem Thema erstellt. Bei den bisher 35 Antworten gaben nur etwa 10% der Fahrer an, dass ihre SA-S nach rechts zieht.


    Aus meiner Sicht handelt es sich daher ganz klar um einem Mangel, den man nicht akzeptieren sollte.