Beiträge von Mantra900

    Um mal was konstruktives beizutragen: Meine 21er SMC hatte erst den Serienauspuff (gähn), dann den Remus (aus dem KTM-Programm). Unterschied deutlich spürbar. Motor klingt viel angenehmer, bassiger. ich geh davon aus, dass er etwas lauter ist, aber immer noch innerhalb des Zulässigen. Für mich eine gute Wahl, auch wenn er optisch nicht so recht passen mag.

    Zu laute Auspuffanlagen mag ich mittlerweile auch nicht mehr. Aber schön klingen darfs schon.

    So, ich hab jetzt auch eine Probefahrt mit der SMT gemacht. Neben der Duke 690 R und der SMC hab ich ja noch die 1250GS und ich hatte ja als erste KTM eine 2015er 1190er Adventure. Die SMT schien für mich von den Presseberichten her die vielleicht optimale Mischung aus der SMC und einer Reiseenduro zu sein. Gewünscht hätte ich mir eine SMC mit mehr Druck und Tourentauglichkeit. Vorweg: Das ist sie nicht.

    Sie ist für meinen Geschmack deutlich näher an einer Reiseenduro wie der 1190er Adventure als an der SMC dran. Ich hab mich nicht gefühlt wie auf einer Supermoto, dafür ist das alles zu voluminös. Ja, sie zieht deutlich früher als der Einzylinder der SMC/Duke, aber es fehlt auch dessen explosionsartige leistungsentfaltung, die halt doch immer sehr unterhaltsam ist. Die Bank dürfte bequemer sein, ja... konnte ich auf der kurzen Runde nicht testen.

    Die kurze Scheibe macht wahnsinnig Radau am Helm, ginge bei meiner Größe nur mit Ohrstöpseln.

    Fazit: Ich würde weder die GS noch die SMC dafür hergeben. Keinesfalls.

    Sie hat mich ehrlich gesagt emotional nicht wirklich gepackt. Anders als Duke, SMC und auch die Superduke SE.


    Die Optik hat dabei keine Rolle gespielt. ich bins gewohnt, dass KTM häufig Motorräder baut, die ich jetzt nicht als "schön" bezeichnen würde. Manche sind richtig grausam, dazu gehört sie nicht.

    Also ich kam ernüchtert zurück. Aber allen, die hier zugeschlagen haben, wünsche ich natürlich allen Spaß der Welt!

    Völlig Wurscht. Unfall muss immer genannt werden. Wenn jemand einen guten Deal machen möchte: kaufen, 10 Jahre fahren und dann Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung rückabwickeln. Falls es den Laden da noch gibt.


    Zum Thema: seit dieser Woche zeigt meine 21er auch das Phänomen und lässt die Lampe 10 Sekunden an. Hat jetzt 8000 km runter.

    Ich hatte die Duke (690 R) zur Inspektion und mir als Ersatzmoped die Duke 890 gewünscht. Mein Freundlicher hats möglich gemacht, und so kann ich Euch mal ein paar Eindrücke wiedergeben- auch im Vergleich zur SMC.


    Was zunächst auffällt, ist die andere Sitzposition. Auf beiden 690ern sitzt man aufrecht, auf der 890er nach vorn gebeugt - immer noch kommod, aber mir ist die kerzengrade Position lieber. Kniewinkel auch etwas enger, aber auch das geht durchaus. Ich hab jedenfalls mit meinen 1,86 m und sehr langen Beinen (Sitzzwerg) gut Platz gefunden.

    Insgesamt fühlt sich die 890er sehr rund an. Alles passt, fährt gut und problemlos,auch in Kurven handlich und flink, das extreme Handling der Duke 690 erreicht sie freilich nicht. Dafür zieht sie aus tiefsten Drehzahlen problemlos hoch, wo die 690er ja bekanntlich auf der Kette herumhacken (die Duke mehr, die 21er SMC weniger - hab das jetzt mit einem Zahn weniger abgemildert). Insgesamt ein prima Alltagsmotor, wenn auch etwas "charakterloser" als der famose Einzylinder. Die Mehrleistung merkt man - wen wunderts - aber schon.

    Der Quickshifter lief bei der fast neuen Duke 890 merklich schwergängiger als bei der SMC, wo er geht wie Butter.

    Interessanterweise ist die Bedienung des kleineren, aber gut ablesbaren LCD-Displays viel umständlicher geworden, ohne dass der Sinn erkennbar wäre.

    Ungewöhnlich ist auch, dass der Handbremshebel viel näher am Lenker liegt als gewohnt. Ist aber kein Nachteil.

    Der Sound des Motors mit Serienbirne geht durchaus in Ordnung, da war die SMC serienmäßig schlimmer.

    Insgesamt kam mir die Duke 890 wie eine "kleine" Superduke vor. Sie ist ein tolles und absolut empfehlenswertes Moped. Mir persönlich sind die beiden 690er trotzdem noch lieber - vielleicht gerade wegen der extremeren Auslegung.

    Bzgl. Ablesbarkeit des Displays bei der Duke solltest du dir dieses Thema vielleicht mal ansehen:

    Ich hab das bei meiner unmittelbar nach dem Kauf gemacht und bin seither recht zufrieden mit dem Display.

    Danke für den Tipp! Hab ich jetzt auch umgesetzt und eine drastische Verbesserung erlebt! :sensationell:

    Danke! Das war nun mal eine erschöpfende Antwort!

    Dann werde ich an der Duke mal die Übersetzung kürzen.


    Den Hänger hatte ich auch schon bei Pirate gesehen, aber die Behebung desselben scheint legal nicht möglich zu sein, oder gibts da einen Tipp... wenigstens einen halblegalen? Auspuff auf Arrow wechseln möchte ich nicht, ich hab nämlich schon den Sebring drauf.


    Bremse: Ich hatte zuerst die "normale" Duke, siehe Bild im Avatar. Deren Bremswirkung war schon merklich schlechter als bei der Duke R, aber die SMC ist nochmal bissiger. Ist jetzt aber nicht so, dass man da dringend was ändern müsste, aber im Vergleich ist die SMC klarer, vehementer - besser halt.


    Wegen des Sitzkomforts: neben der verbauten Ergo (die m.E. kein Quantensprung zur Serie ist) gibts ja noch die Bank von Seat Concepts aus USA. Da hab ich mal ein Video gesehen, die macht einen guten Eindruck, ist aber wohl ziemlich teuer, bis sie in D ist. Touratech macht keine für die aktuelle SMC mehr. Hat sonst jemand einen Tipp? Sonst geht die Originale halt zum Sattler.

    Danke erstmal für die Tipps. Ich glaube schon, dass das funktionieren könnte, wenn man die F-km, die seit der Reserveleuchte am zählen sind, vor dem Tanken durch "-" zurücksetzt. Nachher gehts nicht mehr, Trip 1 oder 2 resettet nur den jeweiligen Zähler.

    Trip 1 ist bei mir Sprit seit Tanken, Trip 2 die gesamte Tour, wenn mehrtägig oder so. Reifen wäre auch nicht schlecht..

    Ich weiß nicht, ob das hier schonmal jemand verglichen hat, hab jedenfalls nix gefunden.


    Da wir ja in der glücklichen Lage sind, eine 18er Duke R und eine 21er SMC im Stall zu haben, war jetzt nach der Einfahrzeit mal ein Vergleich fällig.


    Was zunächst auffällt, ist, dass die SMC bei niedrigen Drehzahlen kultivierter läuft und auch früher ruckfrei zieht. Beispiel: Landstraße, Tempolimit 80. Die SMC läuft bei 80 -90 problemlos im 6. Gang, die Duke erst ab 100.

    Allerdings hat die SMC dann einen fürchterlichen Hänger zwischen 3500 und 5500 (geschätzt, der phänomenale Drehzahlmesser zeigt ja nur rudimentäre Schätzwerte an). Da ist sie geradezu phlegmatisch. Hier beißt die Duke dann ordentlich zu - fährt man beide nebeneinander und gibt gleichzeitig Gas, stiebt die Duke der SMC davon, bis diese dann endlich aus dem Loch herausgekrabbelt ist und dann vehement anreißt. Ab diesem Moment wird der Abstand zur Duke auch nicht mehr größer.

    Man kann das "Tal der Tränen" natürlich umschiffen, aber es ist schon auffällig.


    Ansonsten gibt es dann ab 5500/6000 Umdrehungen keine merklichen Unterschiede mehr.


    Ich finde die Bremse der SMC bissiger, der Schaltautomat geht der Duke auch ab, das Display der Duke bietet ungleich mehr Informationen und ist vom lenker bedienbar, dafür ist das der SMC auch bei Sonne ablesbar. Fahrwerk: Die Duke wirkt noch etwas handlicher, manche sagen dazu aber auch "nervöser".

    Vom Sitzkomfort her (beide mit Ergo-Bank) ist die Duke bequemer, aber ab 250 km beginnt auch hier der Allerwerteste zu schmerzen. Auf der SMC geht das schneller, lässt sich aber durch veränderung der Sitzposition leichter ertragen und wird dann auch nicht mehr schlimmer. Tagestouren mit 400 km sind möglich. Klar - keine Gold Wing, aber auch nicht unerträglich.


    Ach ja: Der Abstand Rasten zu Sitzbank ist bei beiden gleich - auf der Duke haben wir allerdings die 2 cm höhere Bank der Duke 4 montiert. Beide deshalb mit sehr angenehmem Kniewinkel. die Duke wirkt kleiner, als sie ist.


    Soweit mein erstes Resümee... ich mag sie beide und kann mich kaum entscheiden.

    Hallo miteinander,

    meine 21er SMC und ich haben uns jetzt schon sehr gut aufeinander eingeschossen. Ein Problem konnte ich aber bislang noch nicht lösen:


    Fährt man bis zum Leuchten der Reserveleuchte, so werden die ab dem Leuchten der Warnleuchte gefahrenen Kilometer gezählt. Das kenne ich, und ist ja auch nützlich, damit man einschätzen kann, wieviel Luft man noch hat. Hatte meine Buell genauso. Das Seltsame bei der SMC ist allerdings, dass beim zweiten Mal Reserve diese Kilometerzahl genau da beginnt, wo man beim letzten Mal getankt hat, also z.B. beim Stand von 44 Kilometern. Beim dritten Mal bei 65 km. Das ist blöd und zerstört natürlich den eigentlichen Sinn.


    Also müsste man das doch zurücksetzen können, wenn es sich nicht - wie bei der Buell - selbst zurücksetzt. Aber wie? Die Anleitung schweigt sich hier aus.


    Oder ist etwas defekt bei mir?


    Bin dankbar für Hinweise!


    Gruß


    Frank

    Wir haben beide gegeneinander gefahren und keine konnte sich nennenswert absetzen. Allerdings beißt die Duke (Euro 4) gefühlt kräftiger. Zu als die Euro 5-SMC, hackt aber länger und unwilliger auf der Kette rum. Auch kam mir die Duke noch quirliger vor. Muss mich auf der smc aber auch erst einfahren. Wir haben ab Frühjahr beide im Stall.

    Ich wollte mir das teil auch holen, aber Louis ist voller negativer Rezensionen - offensichtilch gehen die Handys mit Stabilisator reihenweise kaputt. Das hat für mich genügt, erstmal die Finger von zu lassen... aber hier im Forum haben wohl nur einzelne Probleme?

    Danke an alle!!


    Problem ist gelöst. Wir konnten durch das Loch nach Abnehmen der Seitenverkleidungen den Schlossbügel entriegeln. Tatsächlich war der Zug ausgehängt - und das ganze war blockiert, nicht etwa von der Werkzeugtasche, wie vermutet, sondern von eine der Laschen, die man nach außen klappen kann, um Spanner einzuhängen.

    Richtig hingedreht, Zug eingehängt, alles wieder gut.

    Hi miteinander,


    ich stehe hier in der Garage, hatte grade noch die Sitzbank ab, hab sie wieder draufgemacht - wollte jetzt nochmal was kontrollieren... geht das Teil nicht mehr auf!!!


    Was mir aufgefallen war: Beim Schließen hats nicht Klick gemacht... und ich habe zuvor die Verbandstasche rausgenommen, das heißt, eventuell liegt das Werkzeugtäschchen etwas anders.


    Schlüssel lässt sich drehen, aber kein Klick, kein Öffnen. Alles Rütteln, schieben, drücken, ziehen hilft nix.Was jetzt? Irgendjemand eine Idee?


    Danke - wäre dringend...


    Gruß


    Frank

    Wenn da Spiel wäre, würds bei seinem neuen Reifen bestimmt auch wackeln.

    Aber vmtl. hatte sein Händler beim DRS3 die vordere Gabel verspannt. Beim Roadtec 01 hat er es dann zufällig wieder richtig gemacht. :achtung ironie::peace:

    Aber mal ernsthaft...

    Mich würd auch interessieren, woran es genau liegt. Dieses Geeiere auf der Testmaschine und die Pelle hätte nie öffentliche Straßen gesehen.

    Sorry, war ein Weilchen nicht mehr hier.

    Also: natürlich kann ich weder ausschließen, dass der Dunlop eine Fehlproduktion war, noch Montagefehler oder Verspannung der Gabel.

    Auffällig war nur, dass ich nach dem Reifenwechsel wieder mein altes Moped zurückhatte.

    Zusatzinfos: ich bin ein eher tourenorientierter Landstraßenfahrer, kein Rennstreckenfahrer, und die Fußrasten sind noch nicht abgeschliffen. :-) Fahrwerk steht auf Werkseinstellungen, hat soweit gepasst.

    Wenn Ihr von Komforteinstellung redet, wieviele Klicks dreht Ihr dann auf?


    Meine Dunlop-Experimentierfreude ist jedenfalls vorbei. Mir gehts wie dem Kollegen: Immer schlechte Erfahrungen mit Dunlop. Egal, ob als Serienpelle auf Harley, als Serienpelle auf SDR, oder jetzt... manchmal sollte man einfach akzeptieren, dass es nicht passt.