Beiträge von ghost2

    Ich traue auch keiner Werkstatt, mache auch alles selber, soweit möglich.

    Stimmt das, was du über den fehlenden Shim geschrieben hast.

    Ich kenne das so: ohne Shim hast du weniger Ventilspiel bzw.das Ventil öffnet garnicht. Du hast dann mit Sicherheit einen verbrannten Ventilsitz, wenn's ein Auslaßventil ist, Leistungsverlust ist klar....

    Das musst du schon selber machen, z.b. bei Check 24

    Dauert vielleicht 5 Minuten, habe es vor einer Woche gemacht, spare ca. 200€ im nächsten Jahr :Daumen hoch:

    Es sind viele Parameter zu berücksichtigen, z.b:

    Gargenfahrzeug, Teilkasko, Saisonfahrzeug, Eingennutzung, Km-Leistung, Wildschäden und, und........

    Ich wär vorsichtig mit der Idee den Ständer durchzubohren. Oder haut ihr durch eine tragende Wand in eurem Haus auch mal eben einen neuen Durchgang zum Nebenraum?


    Mir ist der Pin vom Seitenständer vor ein paar Jahren beim Ausklappen am Parkplatz auch mal rausgefallen. Ich hatte noch Glück, weil nichts abgebrochen ist. Hab das Teil mit Loctite eingeklebt und seitdem ist Ruhe.

    Die Platte kannst du auch abflexen, die ist nur dran, damit der Seitenständer mehr Oberfläche hat und sich nicht in den Boden bohrt.

    Ich vermute, der Pin ist abgebrochen, da das Gewindestück am Pin zu lang war, bzw. das Sackloch war nicht tief genug.

    Dadurch liegt der Pin nicht kraftschlüssig an.

    Ich würde dafür sorgen, das der neue Pin sauber am Seitenständer anliegt, eventuell Oberfläche am Seitenständer planen und natürlich Loctite

    verwenden

    Das war bei mir auch so. Der Kunststoffpilz ist einfach vom Umfang zu groß. Ich habe in in einem Akkuschrauber gespannt und den Pilz über feines schleifpapier drehen lassen bis er ca. 1-2 mm Dünner war. Seit dem passt es perfekt.

    20181028_104104.jpg

    So sieht es besser aus, aber noch nicht perfekt.

    Warum? Der Kunststoffpilz steckt doch jetzt nur geschätzte 5mm im Rahmen, wenn das so ist, mir wäre das zu unsicher.

    Passt der Kunststoffpilz abgebaut vom Ständer in die Bohrung?

    Wenn ja, dann liegt das Problem doch woanders.

    Dann passt doch der lange Pilz vorne nicht, er ist zu lang.

    wenn er kürzer wäre, müsste auch der Kunststoffpilz weiter in dem Rahmen reingehen, das wäre dann für mich safe.

    Habe selber allerdings keinen Biketower sondern den Constands....

    Ist die M16er Schraube für den Pilz bewusst von der 'falschen' Seite eingeschraubt? Ist das mit dem Schraubenkopf auf der Seite nicht ein wenig eng zwischen Rahmen und Motor?

    Die Schraube geht doch nur so rum rein, sonst müsste doch das Gewinde im Pilz sein,

    ist das bei dir anders??
    Platzproblem gibt es keines.

    funzt mit dem Ring, bzw. der Hülse um einiges einfacher

    Also der Ring, den ich mir habe von einem Kollegen für die GT habe drehen lassen hat einen Außendurchmesser von 37mm (ich denke 38mm geht auch), Innendurchmesser 20mm und Dicke des Rings gut 15mm. Material ist POM, das gibt es in 40mm Stäben bei eBay für kleines Geld.

    Ich habe den Ring ein bischen aufwändiger gestaltet, Bild anbei1.JPG

    2.pngEr stützt sich somit an der Platte ab.

    Mit leichten Hammerschlägen wird er über den 6-kant bis zur Adapterplatte getrieben

    Geht auch mit nem Hinterradständer:Daumen hoch:

    Auf dem Seitenständer funktioniert das nicht so richtig...


    Irgendeinen Ständer wirst du ja benutzern, sonst bringst das Rad ja nicht raus?!

    Ging mir nur um das Lösen der der Mutter.

    Das Hinterrad bekomme ich zu zweit auch ohne Ständer raus, wie folgt:
    Vorraussetzung rutchfester Boden und die Muttter ist gelöst

    Vorderradbremse blockieren z.B. mit Kabelbinder

    Motorrad über Seitenständer hochkippen

    Hinterradwelle abstützen mit Holzklotz

    Rad abbauen

    fertig

    Genauso wie du es schreibst ist es.
    Von den Passmaßen der Fertigung gibt es dünnere und dickere Wellen.
    Für eine problemlose Montage brauchen wir diese Passung.
    Die mögliche Exzentrizität der Innenringe zur Welle versucht KTM mit C3 Lager zu elementieren, denke ich .
    deine Bemühungen mit Fett sind zwar gut gemeint, ich fette die Welle auch,
    aber beim Einfügen der Welle "hängen" die Innenringe nach nunten und schieben das meiste Fett vor sich her Richtung Anlageschulter.
    Mit dem Fett schaffst du es nicht die Innenringe zu zentrieren, egal wie groß das Spaltmaß ist.
    Genausogut könnte man das Fett an der Stelle auch weglassen, einzige Funktion davon Rostschutz.
    Die ferigungsbedingten Toleranzen an der Welle, auch an den Lagern sind nun mal u.a. die Ursachen für den normalen Verschleiß,
    vorausgesetzt immer eine einwandfreie sorgfältige Montage.
    Ich montiere die Welle genauso wie du, achte peinlichst auf Sauberkeit bei der Montage, aber machen das auch wirklich alle so....????
    Vielen ist auch nicht bewußt was sie tun, auch in der Werkstatt.......


    Mein Kundendienst wegen Garantieverlängerung (habe ich mitgekauft) nach 2 Jahren bei KTM, teuer,aber ????
    Es wurde alles gemacht, was KTM vorschreibt, auf jeden Fall habe ich dafür teuer bezahlt.
    es wurde u.a. der Luftfilter, Brems- und Kupplungsflüssigkeit gewechselt.
    Nach dem Kundendienst habe ich den Tank abgebaut um Kabel zu verlegen, was habe ich gefunden???
    - linker Tankspoiler war nicht eingeklipst, klapperte
    - Kabel vom Ansaugsensor hing lose rum
    - Ausdehnungsgefäß Kühlflüssigkeit wurde nicht aufgefüllt
    - Im Kühler fehlten ca. 1/4 Liter
    - nach nur 3000km seit der letzten Inspektion wurde der Ölfilter erneuert, okay, Vorgabe KTM, warum eigentlich???
    - sündhaft teures Öl wurde neu eingefüllt, dann noch weit über Maximum hinaus
    - alle Verschraubungen kontrolliert? Steuerkopfmutter?? glaub ich jetzt mal u.a. nicht, und ,und,
    - okay, bei der Probefahrt war ich anwesend


    Fazit, mache jetzt alles wieder selber, wie bisher auch
    Aber wir sind ja eigentlich bei der Lagerung der Welle

    Aufgepasst das sind nicht Hundertstel sondern 10 Micrometer ...
    Das ist schon Präzisionsarbeit


    Du hast Recht :Daumen hoch:
    44,985 -44,975= 0,010mm
    Dann ist die Lagerung eher eine Passung 45h7 0/-25
    Geschliffen ist sie sicher nur, damit ein Rundlauf zur Passung vom Nadellager gesichert ist,
    obwohl ja die Innenringe der Rillenkugellager (C3) "lose" auf der Welle sitzen.
    Ich glaube, die Lagerung z.B. der Spindel einer Werkzeugmaschine ist im Gegensatz zur Lagerung einer Motorradwelle um ein vielfaches
    einfacher weil die Einsatzbedingungen nicht so vielfältig sind.
    Bei der Motorradachse,- welle müssen einfach zu viele Kompromisse gemacht werden.


    Vielleicht haben aber auch diejenigen kein Problem mit der Lagerung, in deren Bike eine größere Welle verbaut wurde
    (Toleranzfeld 45 h7 = 45,000 bis 44,975)
    und wenn bei deren Montage natürlich sauber gearbeitet wurde.

    Ich bin zu dem Schluß gekommen, Wassereintritt in den Exzenter und eine Zerstörung der Lager
    entsteht durch eine falsche bzw. schlampige Montage/ Reparatur
    Warum??
    Nun, Radachsen an anderen Motorrädern werden genau wie bei KTM üblich abgedichtet.
    Auf jeder Seite der Felge sitzt ein Lager, davor zur Abdichtung je ein Simmerring (eingepresst in die Felge) der dichtet über einen Distanzring ab.
    Keine Abdichtung zwischen Distanzring und Achse.
    Der einzige Unterschied: die Achse und die Distanzringe stehen wenn sich das Rad dreht, bei KTM drehen sich die Welle mit den Distanzringen zusammen mit dem Rad und der Exzenter steht
    Ist auf der einen Seite an Stelle eines Kugellagers ein Nadellager wird bei KTM auch zur Welle hin abdichtet.
    Bei anderen Motorrädern läuft das Nadellager auf einer Hülse die auf der Achse sitzt, Abdichtung über Siimerring zwischen Felge und Hülse, aber wieder keine Abdichtung zwischen Hülse und Achse.
    Ende Gelände
    Die Distanzringe anderer Motorrädern sind im Vergleich zu dem von KTM zwei bis 3x breiter, vielleicht........???? und dann noch die Verzahnung die bis unter den Distanzring reicht


    Es erfolgt also in keinster Weise eine Abdichtung zwischen den Distanzringen und der Achse/ Welle, also Wasser marsch ????
    Mit dem Dampfstrahler schon, aber sonst?????

    Die linke Seite ist da sowieso kritisch, dort dichtet es nicht auf die Welle sondern auf den Distanzring, dieser wiederum dichtet konisch auf die Welle.
    Wenn der Distanzring bzw der Simmerring bei Montage nicht gefettet wurde, quietscht das kurz und danach ist es nicht mehr dicht.
    Auch meine Achse quietschte im Neuzustand mal eine Zeit lang. Als ichs das erste mal auseinander hatte, dichtete der Simmerring schon nicht mehr, den Distanzring konnte man quasi draufwerfen.


    Über den Distanzring werden doch die Innenringe der zwei Kugellager gegen den Bund auf der Welle gefixt,
    bei einem Konus Welle/ Distanzring könnte es doch wegen Fertigungstoleranzen Probleme geben....

    Bin mir da ganz sicher :ja
    ich weis ja nicht wie du unterwegs bist, aber die Ruckdämpfer sind normal viel später fällig,
    einen Materialfehler können wir eigentlich ausschließen, da es sich um ein Serienteil handelt, maschinell hergestellt, obwohl...
    Jedes "Bauteil" ist bei einer "artgerechten Benutzung" für einen bestimmten Lebenszyklus ausgelegt.
    Nichts hält ewig. Alles unterliegt dem Verschleiß.
    Durch Alterung und zusätzlicher Verwendung sowieso. Durch übertriebene Belastung geht's nun mal viel viel schneller
    Egal ob Türklinke, Schnürsenkel, Kniegelenk...
    warum soll es also hier im Antriebsstrang anders sein,
    da sind wir wieder bei
    den Kupplungsbelägen, den Torsionfedern im Kupplungskorb, dem Ruckdämpfer am Kettenblatt, der Kette, den Lagern, dem Reifen......


    Und, der Spaßfaktor kostet nun halt mal fast immer einen Extrazuschlag :grins: