Beiträge von nairolF

    Ich hatte am Sonntag in den Vogesen auch die große Freude, den MTC Fehler persönlich kennen zu lernen.

    Bei Le Struthof war ich so doof, das Mopped via Seitenständer auszuschalten. Beim nächsten Losfahren merkte ich dann einen deutlichen Leistungseinbruch und daraufhin die rote Anzeige im Display. Die RT BMW, auf die ich dann auflief, war plötzlich der Endgegner. Bitter!

    Vor dem Abbiegen schaltete ich sie regulär aus und bis auf die MKL war alles ok.

    Rund 150km später machten wir Rast bei einem Gasthof mit Schotterparkplatz. Beim Start nach dem Verlassen war der Fehler wieder da. Neustarts brachten nichts und nach rund 20km zwang ich die Gruppe zu einem Nothalt. Es macht gar keinen Spaß so zu fahren.

    Den Stecker vom Startrelais habe ich zuerst gezogen. Ohne Erfolg. Der Fehler kam ca. 2 Sekunden, nachdem die Klappe verfahren wurde im Rahmen des Zündung an. Brauchte den Motor gar nicht starten.

    Dann habe ich die Abdeckung der Klappe demontiert, mir beide Zeigefinger verbrannt und keinem fiel auf, dass etwas heruntergefallen sei. Dann Zündung an und der Fehler blieb aus. Nach dem Start blieb dann lediglich die MKL an. Abdeckung wieder montiert und nach ca 5 Starts ging dann auch die MKL aus.

    Seitdem alles wieder fein auf den letzten 400km.

    Kumpel meinte noch, ich sollte das nächste Mal einfach nur an den heißen Krümmer langen. Würde vermutlich auch helfen 😂

    Also falls es stimmt, dass der „Klon“

    Ich hab den Klon ausprobiert und für nicht gut befunden und wieder deaktiviert.

    Wenn du was vernünftiges haben willst, dann nimm was mit Pumpe und exakter Dosierung. Als entweder CLS oder die Bastellösung McCoi. Letzteres funktioniert auch prima, muss man aber können und wollen.

    Wenn beides preislich oder aufwandtechnisch zu hoch ist, dann nimm einen Mofessor. Funktioniert auch soweit ganz gut. Halt ohne Pumpe.

    E-Scotty weiß ich nicht, der normale mit Unterdruck ist jedenfalls Mist. Den hab ich an einem meiner Moppeds. Empfehle ich nicht.

    Ich fahre seit 4 Jahren ein Ulefone Armor X8 mit 200 nits, funzt einwandfrei.

    Ich war auch gerade ein wenig erstaunt, mit welchen Zahlen die Kollegen hier um sich werfen.

    Habe mir gerade gestern ein neues Handy zur Navigation gekauft und habe mir schon gedacht, wie großkotzig ich bin, dass ich mir 500nits rauslasse.

    Für das Geld kaufe ich 4-5 normale Batterien die jeweils 4-5 Jahre halten. Hält eine LiFePo 20 Jahre?

    Meine letzten drei Yuasas hielten max. 1 Jahr. 2 davon in einer neu gekauften V4 Tuono. Die erste hat nach 2500km die Grätsche gemacht und ich bekam eine auf Garantie, die nächste hat den Winter nicht überlebt.

    Bei der SD ging es von Anfang an mit den Fehlermeldungen los und dann ohne Vorwarnung fiel nach einer Saison Blibber und Tempomat aus.

    Die für die SD passende Yuasa kostet min. 75€, die nun verbaute LiPo lag beim doppelten Preis.

    Die LiPo in der V4 hält seit 5 Jahren und hat 70€ gekostet.

    Würde mich interessieren, wo du für 150€ vier für die SD passende Gel Batterien bekommst...

    Ich hatte an meiner 3.0 Evo das Problem, dass weder Tempomat, noch QS funktionierten.

    Dann bei einer Fahrt funktionierte es wieder bis zu einem Neustart nach einer Pinkelpause.

    Daraufhin versuchte ich es mal mit einer anderen Batterie und das Problem trat nicht mehr auf.

    Auch nicht mit der mittlerweile neu nachgekauften SkyRich LiPo.

    Seitdem hatte ich auch noch nicht einmal die gelegentlich auftauchenden MTC oder SCU oder Preloadadjuster Fehler.

    Da es mich aktuell auch betrifft, eine Entscheidung zu treffen und ich hier vieles, teils widersprüchliches gelesen habe, versuche ich mal eine Zusammenfassung zu machen.


    Für den Großherzog, der gleich beim Start alles mit Strom versorgen will und dann rumzickt, wenn es mal zu wenig sein sollte,

    egal ob für die Klappe, das Fahrwerk, den QS, den Tempomaten, etc

    - sollte so ein Lithium Ding ein wenig mehr Kapazität als bei anderen Motorrädern haben

    - klar wäre eine ähnliche Baugröße cool

    - hinreichend Kaltstromleistung verfügbar sein, damit man bei einstelligen Temperaturen die Kiste auch zum Laufen bringt


    gestern lief das Teil probehalber mit einer gerade anwesenden, 4 Jahre alten JMT HJTX14H-FP, allerdings war die Batterie zuvor schon 120km in einer V2 Tuono gefahren und es hatte 18°

    Dass diese mit 4Ah und 190A Kaltstrom vielleicht nicht das Gelbe vom Ei ist, ist mir klar.


    Was denkt ihr, sind die Mindestanforderungen 5, oder 6Ah, 300A oder 360A Kaltstrom?


    Klar, haben ist besser als brauchen, aber das will auch alles bezahlt sein. Wenn es die Nummer kleiner auch tut, dann schadet es ja nicht.

    was man nicht glaubt oder nicht weiß, kann nicht stimmen.

    Hab ich doch gar nicht behauptet, dass es nicht stimmen würde.

    Ich sagte nur, dass ein Vertragshändler im städtischen Bereich damit aufgrund der vielen Nebenkosten nicht klarkommen würde und daher die von dir genannten 200€ für ihn nicht hinkommen würden.

    200€ hat ein Freund gezahlt für seine 1000er Durchsicht, mehr ist das nicht!

    Bei allem Unverständnis über den aufgerufenen Preis...

    aber mit 200€ kommst du heute leider nicht mehr hin.

    Je nachdem, welche Belastungen der Händler noch auf seiner Hütte hat, weil der Hersteller ihm erklärt hat, wie er das ganze auszubauen hat (ja, auch das zahlen wir irgendwie bei einer Inspektion mit), lustigen (notwendigen) Zahlungen an seinen Mitarbeiter, auch wenn er mal krank sein sollte oder im Winter kein Kunde Bock hat, sich um sein Motorrad zu kümmern (usw.), kann sich heute quasi kein Händler leisten, unter 100€ die Stunde zu verlangen. Schließlich redet er ja noch "kostenlos" mit dir, wenn du dir ein Motorrad anschaust, was du eh nicht kaufen willst, zahlt die Probefahrten für das Mopped, was du eh nicht kaufen willst und ist nebenbei unfreiwilliges Mitglied bei der IHK und ähnlichen Vereinen und darf da überall seine Spende bezahlen.

    Also 100 € pro h ist quasi nicht mehr machbar, dann verkauft er noch ein wenig Öl (20 €/l) zu Apothekenpreisen, weil er davon lebt und auf die Summe von allem kommt noch knapp ein Fünftel oben drauf, womit du dich an Kindergärten/Straßen/Renten oder einem Posten deiner Wahl beteiligst.
    350-400 fände ich persönlich angemessen, die städtische Realität sagt mir aber, dass es eher 500 € sind.

    Was soll damit sein? Ich habe heute einen Vorderreifen DOT 10/2023 montiert.

    Im öffentlichen Straßenverkehr wirst du keinen Unterschied bis zu 4-5 Jahren merken, solange die Dinger nicht die ganze Zeit in der Sonne standen.

    Alleine die Brems-und Kupplungsflüssigkeit.

    Da würde ich ja noch ein Auge zudrücken... aber eine Membran bei einem Fahrzeug nach 1000km zu ersetzen... bei meiner alten V2 Aprilia haben die die 100fache Laufleistung und erfüllen immer noch ihren Dienst.
    Ernsthaft: nach fünf Jahren, würde ich die Nase rümpfen und es hinnehmen, aber nach 4 Wochen? Sorry, aber das kann echt nicht sein!

    Der Tipp mit der Batterie war goldrichtig.

    Habe eine vier Jahre alte Lithium aus einem anderen Mopped eingebaut, habe es zigfach probiert, auch 2x ausgeschaltet und neu gestartet und sowohl QS, als auch Tempomat haben immer funktioniert.

    Jetzt überlege ich mir, die gleiche noch mal zu holen für 60€, oder jene, welche hier empfohlen wird. Die wäre halt bei rund 170€.

    Temporäre Leistungsreduzierungen sind heutzutage wohl keine Option mehr...

    Klar sind sie das. Denk mal an eine MT-07, eine RS660, etc.

    Fast alle Mittelklasse Moppeds kannst du auch mit 48PS zulassen.

    Nur bekommst du aus den kleinen Enduros nicht viel mehr Leistung als 48PS raus und es wäre teuer, die auf 150kg abzuspecken und dann für den A2 auf 38PS zu drosseln. Daher sagt der Controller, dass das nicht gemacht werden soll.

    Weil der durchschnittliche Kunde setzt nur Leistung in Relation zum Preis und wird dann nicht verstehen wollen, warum man dann für 38PS einen fünfstelligen Betrag zahlen soll.