Beiträge von dualadventure

    Möglich. Die Schadstelle ist ja im Vergleich zum umliegenden Material relativ klein daher glaube ich nicht. Ein professioneller Schweißer kanns aber besser beurteilen als ich.


    Wärs mein Mopped würd ichs wohl auch bei der Reperatur mit QS belassen wenn sie dicht hält. Sieht ja ohnehin kein Schwein.


    Weiterverkauf ist halt ein anderes Thema

    Bevor du zuviel Geld ausgibst würde ich den Druck einfach mal messen. Damit würdest du Pumpe und Filter schonmal ausschließen können. Injectoren gibst gebrauch auch ganz günstig.


    Mim Sprit ist aber alles in Ordnung oder?


    Ansonsten: Das wird schon. Hartnäckig bleiben und hier berichten. Irgendwann finden wir die Ursache schon...

    Die Injektoren arbeiten mit 12V. Das Microsieb habe ich gereinigt - es steckt bei der 2015er im Schnellverschlus...wie auf dem Bild oben...

    Ok, wieder was gelernt.


    Fehlender Kraftstoffdruck oder generell schadhafter Injektor könnte auch Ursache des Problems sein. Wenn das passt würd ich mich mal Richtung Luftdrucksensor und Ansauglufttemperatursensorprüfung aufmachen.

    Denk dran, dass du da nicht rumgebastelt haben darfst, bis die letztendliche Entscheidung von KTM da ist – sonst wird das nichts.

    This!


    Falls KTM nix beisteuert: Genaue Motortemperatur bei Wegfahrt messen, Motor ordentlich warmfahren, abstellen, Temperatur nun messen, Nach und nach Bremsenreiniger zum entfetten auf die Schadstelle bis der Motor im Bereich der Schadstelle die Hälfte des gemessenen Temperarunterschiedes hat. Knetmetal kneten, sobalds warm wird Finger mit Wasser befeuchten und ordentlich auf der Schadstelle verarbeiten. So bleibt nix an den Fingern kleben und durch die Verarbeitung der Knete bei halbwarmen Motor hält sich auch die Wärmeausdehnung in Grenze= höhere Chance dauerhaft dicht zu bleiben.


    Wenn geschweißt werden soll, sollte die Schadstelle mit eine Drehwerkzeug etwas ausgearbeitet werden. So nimmt man die Verspannung aus den bestehnden Rissen raus/verhindert ein Weiterreissen der Risse beim Schweißen und das Aufschweißmaterial kann auch besser eindringen. Ein guter Schweißer wird das aber ohnehin wissen.

    Das liegt unter anderem daran:

    Mein_434_Bild.jpg


    Das gilt auch für alle anderen Passungen im Motor. Erst mit Erreichen des Betriebstemperaturfensters greifen die verschiedensten beweglichen Teile ordentlich ineinander und produzieren wenig Reibung. Auch spielt Viskosität des Öls eine große Rolle bei niedrigen Temperaturen.


    Deshalb auch nie unnötigerweise einen Motor warmlaufen lassen. Das dauert im Vergleich zum Fahrbetrieb länger und bis zum Erreichen des Betriebstemperaturfensters ist der Verschleiß erhöht.

    5000 Umdrehungen sagen mir aber leider nichts bei der 19er:kotz:

    Loool. Ne Schande wirklich. Also dann bleibt wohl nur:

    max. Halbgas unter Last.


    Du kannst für Dich ja mal probieren wie es sich anfühlt wenn du den Motor in kaltem Zustand im 4en oder 5 Gang auszudrehen. Du wirst sofort fühlen wie sich der kalte Motor dagegen verwehrt die gewohnte Leistung zu bringen.


    Bei mir ist dieser Punkt so irgendwo bei 5500 bis knapp vor 6000 Umdrehungen. Selbst erfahren, als ich mich bei nem Überholvorgang verschätzt habe und hochdrehen musste ...:kapituliere:

    Zwar ne 2014er aber ich halte es generell so: Die ersten 15-20 km maximal 5000 Umdrehungen. Danach kriegts der Kolben ordentlich auf den Kopf. Ob Sommer +35 Grad oder Winter -5 Grad halt ich mich daran. Mein Motor hat jetz schon ein paar km drauf und funz immer noch/braucht wenig Öl. Pausen, solange sie nicht mehrstündig sind, beachte ich hierbei gar nicht.

    Ich habe vor mehr als 200.000km bei meinem Audi den locker verpressten Kunststoffflansch der Tandempumpe ins Alugehäuse geklebt. Ich hatte damals außer nem Stofffetzen nichtmal was zum entfetten.


    Gemacht habe ich das mit Quicksteel:

    https://www.amazon.de/QuikSteel-Reparaturmasse-56-8-g/dp/B005554WUO/ref=asc_df_B005554WUO/?tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=309892106138&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=7664515018607994656&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=m&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9062719&hvtargid=pla-589487134988&psc=1&th=1&psc=1&tag=&ref=&adgrpid=62384804115&hvpone=&hvptwo=&hvadid=309892106138&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=7664515018607994656&hvqmt=&hvdev=m&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9062719&hvtargid=pla-589487134988


    Trotz fehlender Entfettung hält die Reperaturstelle bei meinem Audi seit 12 Jahren dicht.


    Ich habe auch schon oft ausgeschwemmte / ausgerostete Kühlwasserflanschflächen, welche plan sein müssen damit zugekittet, plangeschliffen und den eigentlich schrottreifen Motorblock so wieder ordentlich dicht bekommen.


    Die Chancen dass das Leck bei dir dicht wird schätze ich als groß ein. Du kommst optimal zum Entfetten hin und kannst auch etwas überschüssig auftragen.


    Was mir jedoch ein wenig Sorgen macht ist, dass durch Kondenswasser welches im Motorinneren entsteht und bei saukalten Temperaturen, dir der Kopf an dieser Stelle reißen kann. Wasser ist schwerer als Öl, sammelt sich in dem Spalt, gefriert und kann dir über kurz oder lang den Riss im Kopf vergrößern.


    Deshalb würde ich auch erst über Kulanz versuchen den Kopf getauscht zu bekommen.

    Du meinst die Gabelklemmung lösen, die obere Steuerkopfmutter M20 die ursprünglich mit 12Nm angezogen wird lösen und dann mit 18NM anziehen, wieder lösen und dann mit 12 Nm anziehen?

    Ja. Während sie auf 18 angezogen ist auch mal den Lenker ganz in beide Richtungen einschlagen und danach nochmal prüfen ob der Drehmoment wieder gleich bei 18 auslöst. Es kann gut sein dass sich durch das Hin und Herbewegen das Lager sich noch etwas setzt und die Steuerkopfmutter noch etwas festgezogen werden kann bevor die 18nm wieder erreicht sind.

    Versuchen werde ich es auf jeden Fall ! Technisch gesehen hinterfrage ich die ganze Sache aber ein bisschen... Mir ist irgendwie nicht klar, wie man durch das von KTM beschriebene ``einstellen`` die Raststellung wegbekommen soll. Ich dachte immer das die Raststellung von den eingelaufenen Kugeln in die Lagerschale kommt. :sehe sterne:

    Deine SMC sollte Rollenlager und keine Kugellager haben. Ich habe mein LKL das erste mal nach 100k km serviciert und die Lager sahen trotz ettlicher Stürze noch top aus:

    06_2_100000_KM_PHOTOS_DUALADVENTURE-COM-MAINTENANCE_PHOTOS-KTM-690-Enduro-16.jpg

    *nur optische und nicht fühlbare Verschleißspuren in der Mittelstellung der Lagerschalen nach 100k km*


    Ich glaube nicht dass bei Dir die Lagersitze Schaden genommen haben, da diese bei der 690 doch recht massiv ausgeführt sind. Eher kann ich mir vorstellen, dass ein Lagerring gesprungen oder der Rollenkäfig verzogen ist und dadurch eine Rolle blockiert. Ist zwar selten aber denkbar.


    Ich empfehle Dir daher auch einfach mal die Gabel zu entspannen und dabei mal von unten auf das LKL schauen ob es schon rausrostet (rostige Spuren im Bereich der unteren Gabelbrücke Lenkzapfen.) Dann muss das das LKL ohnehin getauscht werden.


    Ist dies nicht der Fall, das LKL lockern und anschließend mit dem 1,5 fachen des Einstelldrehmoments anknallen. So setzt sich das Lager und eine eventuell verschobene Lagerschale an ihre Position zurück.

    Hat der Lagersitz einen Sprung, sollte die Rastung nun bei erhöhtem Anzugdrehmoment noch mehr spürbar sein. Falls nicht, LKL nochmal nach Wartungsplan einstellen. Ist die Rastung nun noch da muss es was am/im Lager schadhaft sein. Ist die Rastung weg --> :wheelie:

    Nix für ungut fanki aber die Sache ist doch schon seit bald 2 Jahren vom Tisch. Die Verfechter dieser vormals gewinnbringenden Mär sind verschwunden und der Pirat hats auch schon mehrfach widerlegt. Berichte über zerklopfte oder überhitzte LC4 - Motoren gibst auch nahezu keine. :ja:

    Sry für OT: Joa, das nennt man dann wohl Bums. Mit den wirklich großen Big Bores ist das ja durchwegs drinn. Wenngleich mir der Rumpfmotor aber dann schon derbe Leid tut.

    Kein Grund traurig zu sein. Dafür dass das quasi Dein erstes Murdl ist, welches Du überarbeitet hast, ist das doch dennoch a tolle Leistung. Ich bin nachwievor von Deiner Geduld und Auffassungsgabe fasziniert. Du hast Dir viel auf autodidaktische Weise angeignet/dich herangetastet und nun ein doch recht beachtliches Ergebnis erreicht. Hut ab,... :knie nieder:


    Jetzt fahr das Teil mal und genieße die Früchte Deiner Arbeit. An einer Überarbeitung kannst Du immer noch planen. Der nächste Winta kommt bestimmt!

    Die großen Rohre scheinen füllungstechnisch mit Euro 5 endgültig am technischen Limit zu laufen. Zu viel unverbrannten Kraftstoff hinten raus spielt es nun nicht mehr, so muss man Abstriche bei der Brennraumfüllung machen, was die Leistung unvermeidbar mindert. Naja. :-/


    Wenigsten steigt so meine Hoffnung, dass der LC4 bald ein wenig brennraummäßig schrumpfen wird, was aber angesicht der 2 Zylinder 490 auch keinen Sinn macht. Schau ma mal wie lange noch ein 700ccm Einsamzylinder den Normen noch gerecht wird. Den legalen Leistungsberg hat er wohl mit den letzten Euro 3 und den Euro 4 Aggregaten erreicht gehabt.


    Ein kleiner Trost bleibt: Als aktueller LC4 Treiber kann man berechtigterweise sagen: "Man betreibt eine exotische Motorgattung, um sie nicht aussterben zu lassen":amen:


    :weinen:


    EDITH: Hier noch eine Auflistung hinsichtlich dem Verlauf der Euro Normen über die Jahre:

    Euronormen Wikipedia.PNG