Beiträge von punKTuM

    Ich kann echt nicht nachvollziehen, wieso man mit einem Motorrad, dass einem nicht richtig liegt, so lange fährt und sich daran rumplagt. [...]

    In dieser Kategorie gibt es ja eine Riesenauswahl.

    Moin! Also von "rumplagen" kann ja nicht die Rede sein. Hatte ich auch nirgends geschrieben. Motorcharakteristik ist halt nix für uns.

    Aber Riesenauswahl? Da muss mir ja einiges entgangen sein: um die 100 PS, hohe Zuladung, geiles Fahrwerk, entspannte Sitzposition für Fahrer und Sozia ohne weiteren Umbau, Gewicht um 220kg mit Kofferträgern und vollgetankt, Verbrauch 4,5l und das ganze dann bitte mit einem von unten heraus drehmomentstarken Motor... Ach, ja: bitte komplett ausgestattet für unter 14000,-€, wenn es geht :zwinker:

    Ich höre...

    [...] Es stehen nicht nur die neuen KTM bei den Händlern herum, sondern auch die gebrauchten sind kaum zu verkaufen! Ist doch toll, nicht!? :achtung ironie:

    Beobachte auch seit vielen Wochen den Markt, da man bei den vielen Defektmeldungen durchaus ins Grübeln kommen könnte und ein Verkauf mitunter verlockend erscheint.

    Aber der Anzeigenmarkt zeigt wenig Fluktuation. Allerdings möchten viele wohl mit minimalen Verlusten verkaufen - oder gar nicht. Gemessen an meinen günstigen Ankaufspreisen rechne ich mit einem Verlust von 1500,- bis 2000,- pro Jahr fürs Moped samt Zubehör, also 3-4000 Euronen für die knapp 2 Jahre. Konnte ich mich bislang nicht zu durchringen, zumal ich eben weit und breit keine Alternative sehe :rolleyes:.

    Aber wie erklärst du dir das seltsame thermische Verhalten - in kaltem Zustand ok, heiß nicht schaltbar?

    Hallo tro66#890!

    Hast du das Kupplungsproblem mit und ohne aktivierten Quickshifter?

    Falls nur mit, wäre die Lösung ja einfach: für den Urlaubstörn den Quickshifter deaktivieren. Aber da bist du bestimmt auch schon drauf gekommen...

    Ich fahre zwar nur eine 790er, aber in jedem Fall würde ich versuchen, das Problem auf Kupplung ODER Getriebe einzugrenzen. Wenn das Problem auftaucht, trennt die Kupplung noch Getriebe und Antrieb? Könntest du auch einmal im heißen Zustand aufbocken, falls Hauptständer oder anderweitige Vorrichtung vorhanden und prüfen.

    Solltest du feststellen, dass die Kupplung schlecht oder gar nicht trennt, alles vom Handhebel bis zum Kupplungsausrückhebel penibel kontrollieren und gegebenenfalls einstellen.

    Liegt es daran nicht, die Kupplung aber nicht richtig trennt, bleibt m. E. nur ein Blick in die Innereien. Kupplungskorb, Schrauben (alle fest?), Ausrückmechanismus usw.

    An der 790er habe ich noch nicht geschraubt, aber erscheint mir nach Blick ins Werkstattbuch kein Hexenwerk zu sein (an meiner 990er war eine Kupplung in gut 30 min. gewechselt).

    Aber vermutlich hast du noch Garantie auf dem Bock? Dann sind dir bis auf die o.g. Maßnahmen ja eh die Hände gebunden. Wenn du festgestellt hast, dass es tatsächlich eine schlecht bis gar nicht trennende Kupplung ist, kannst du ja versuchen, deinen Freundlichen zu erweichen, doch einmal "auf die Schnelle" die Kupplungsinnereien zu checken. Wenn es etwas am Getriebe ist (verbogene Schaltgabel etc.), geht das ja leider nicht in 30 Minuten.

    Drück' dir die Daumen, dass du doch noch mit dem Ding' loskommst!

    Hallo moin123!

    Kühlerdichtmittel würde ich in deinem Fall nicht verwenden. Sollte der Kühler undicht werden, dann ja vermutlich da, wo er durch den Sturz kaltverformt wurde. Die Stellen sind ja wunderbar von außen zugänglich, wie auf deinem Foto zu sehen ist. Da kann man gut mit Kaltmetall arbeiten.

    Beispielsweise von Mannol.

    Habe ich sowieso immer auf Fernreisen dabei und konnte schon Wunder bewirken :knie nieder:.

    Nachtrag: du könntest sogar vorsorglich das Zeug auf die neuralgischen Stellen auftragen. Dann hast du Ruhe...

    punKTuM :

    Dein größter Kritikpunkt, der Motor, ist bei der 890 echt deutlich besser geworden[...]

    Hallo Bernd!

    Ja, wenn ich damals die Wahl gehabt hätte, wäre es die 890 geworden, keine Frage. Jetzt müsste ich die 790 mit hohem Verlust verkaufen und die 890 R ist ja auch nicht für 11.000,- zu kriegen :nein: . Und für +/- 5000 Euronen Aufpreis ist mir der Unterschied zu gering. Hatte da schon eher überlegt, mir wieder einen V2 anzuschaffen, aber ich wollte unbedingt etwas Leichteres und Handlicheres. Man kann eben nicht alles haben :rolleyes:.

    Da ich kaum technische Probleme mit dem Gerät habe, werde ich sie wohl behalten und Kilometer sammeln. Meine 990 habe ich mit fast 150.000 km Laufleistung verkauft. Schauen wir mal, wie lange die 790 hält :grins:, zumal ich vorhabe, sie nach Ablauf der Garantie selbst zu zerschrauben, genau wie die Vorgängerin!

    Grüße, punKTuM

    ...folgt :grins: :

    Was wir nicht bekommen haben:


    - ein Moped zum Verlieben :nein: . Obwohl sich doch alles oben Geschriebene so positiv liest: der berühmte Funke ist nicht übergesprungen. Bei mir mittlerweile ein ganz kleines bisschen, bei meiner Frau so gut wie gar nicht. Bitte nicht falsch verstehen: wir fahren gerne mit dem Ding! Aber es ist für uns kein Gerät zum Liebhaben. Als die 990er noch in der Garage stand und das Tor sich öffnete, ging für uns die Sonne auf. Wenn sie auf dem Hof stand und wir gingen vorbei, niemals ohne eine Bemerkung wie: „Ein geiles Teil!“ oder „Was für ein Moped!“ oder „Da stimmt einfach alles!“ usw. usw.

    Jetzt heißt es eher „Schlecht ist die nicht!“ oder „Hat auch was!“ etc.

    Ich hoffe, der Unterschied ist deutlich geworden.

    Überwiegenden Anteil daran hat der Motor, in zweiter Linie natürlich auch die Optik. Motorrad ist eben Motor + Rad. Und der Motor der 790er ist ein hochdrehendes Aggregat, das sich auch in gemäßigten Drehzahlbereichen gut bewegen läßt. Die eigentlichen Qualitäten liegen aber nun einmal jenseits der 5000 U/min. Das macht auch mir mächtig Spaß - für kurze Zeit, meiner Sozia für noch kürzere Zeit. Das Bollern der 990er machte auch im Mittelfeld Laune – für lange Strecken und lange Zeiten, auch der Sozia. Je schwächer ein Motor im unteren Drehzahlbereich, umso spürbarer wird die Schwäche bei Zuladung. Hier bricht die 790er wesentlich stärker ein, als die 990er. Man meint, dass jedes Kilogramm weniger, die Maschine direkt beschleunigt. Alleine ohne Gepäck nach erfolgreicher Diät: eine Rakete, wenn man sie drehen lässt. Zu zweit mit Winterspeck und Gepäck: es fährt, aber spürbar angestrengt.

    Das Irrwitzige daran: ich glaube gar nicht, dass eine objektive Messung der Fahrleistungen einen großen Unterschied zwischen beladener 990er und 790er offenbaren würde. Allein das Feeling…

    Was soll man zur Optik sagen? Sie gefällt oder eben nicht. Für mich ist sie weder noch. Ein Motorrad, das ich auf einem Mopedtreff einmal genau unter die Lupe nehmen würde und dann nicht mehr. Mein Auge findet nichts, das es zur Freude immer wieder aufsuchen würde. Keine spannenden Linienführungen, keine faszinierenden Motorenteile, deren Äußeres neugierig auf ihr Inneres machen würden.

    Dazu leider passend: der Sound. „Klingt wie ein Sack Nüsse“, so hat hier im Forum jemand das mechanische Gerassel beschrieben. Und dazu noch das unzüchtige Flatulenzgeräusch, das dem Schalldämpfer entweicht. Ich nehme es zur Kenntnis – mögen muss ich das nicht.

    Sie muss ja nicht bollern und röcheln wie eine Moto Guzzi oder Königswellenducati mit offenen Dell‘Ortos und Lafranconi-Tüten aus den 70ern :verliebt: ...


    Wieder kaufen?


    Ja! - Warum? - Weil es m. E. immer noch keine Enduro gibt, die so leicht ist, sich so gut handlen lässt und gleichzeitig so gut ab Werk für die Reise zu zweit geeignet ist. Und das zu einem – für mein Verständnis – akzeptabelen Preis. Sollte ein Mitbewerber oder KTM demnächst einen drehmomentstarken 1000 ccm Zweizylinder (V oder Boxer :grins: ) mit einem Verbrauch von 4,5 l bei forscher Fahrweise in einem vergleichbaren Chassis, entspannter Sitzposition für Fahrer und Sozia und das zu einem Straßenpreis von unter 15.000 € anbieten, werden wir wechseln. Aber das sind natürlich Wunschtäume und so wäre im Augenblick vermutlich eine 890 R die Nachfolgerin unserer 790 R.

    Mit der Liebe würde das dann natürlich wieder nix… :traurig:


    Viele Grüße, punKTuM

    Nachtrag nach 17.000 Fahrkilometern mit der 790 Adventure R


    1,5 Jahre und 17.000 km auf der Uhr: Zeit für ein paar weitere Bemerkungen zu diesem Moped, die für die ein oder andere, den ein oder anderen vielleicht nützlich sein könnten.

    Bitte bedenkt immer dabei: ich setze das Motorrad aufgrund unpassenden Umfeldes nicht artgerecht ein. Sie wird bislang nur auf öffentlichen Straßen bewegt, dies überwiegend im Zweipersonen-Reisemodus. Hin und wieder natürlich auch solo.

    Also…


    Was haben wir bekommen, beim Kauf der 790er R?


    - ein für seine Leistungsklasse (800 ccm, 100 PS) sehr leichtes Fahrzeug mit wunderbar tiefem Schwerpunkt :Daumen hoch: .

    Das ändert sich aufgrund der Tankform auch nach dem Volltanken nicht. Im Gegensatz zu kopflastigen Maschinen, deren schlechte Eigenschaft durchs Volltanken noch verstärkt wird, merkt man davon bei der 790er R nichts. Was man merkt, ist in jedem Fall das geringere Gewicht (z.B. im Vergleich zur 990er oder einem Eisenhaufen a la BMW 1150 GS).

    Dieses Moped lässt sich leicht aus der Garage, oder problemlos auf einen Anhänger schieben (auch wenn man nicht aussieht wie Arni). Man kann es auch einmal auf einem schmalen Waldweg (ohne Försterwende) wenden, kann es allein wieder auf die Räder stellen, wenn es notwendig ist. Ok, all das ist auch mit schweren Geräten zu schaffen, auch ich bin fasziniert von Chris Birch und anderen Könnern. Aber bei meiner 990er habe ich schon, mehr als es meinen Knochen gut tat, wuchten müssen, um sie, flach liegend, wieder aufrichten zu können.


    - wenn man beim Reisen „hoch oben“ sitzen und über Autodächer, Vorgärtenzäune und Leitgeplänk schauen möchte, ein tolles Reisemotorrad auch für zwei mit Gepäck :Daumen hoch: .

    Das fängt beim Fahrwerk an und hört bei der bzw. den Sitzbänken auf. Früher, also viel früher, bin ich mit einer XT 500, später einer Suzuki DR 650 unterwegs gewesen. Allein und zu zweien. Da habe ich von so etwas wie der 790 R geträumt. In Foren, Videos etc. liest und hört man mitunter, die Federelemente der R wären doch nicht der Weisheit letzter Schluss. Das mag sein. In der Anfangszeit erschien mir die Gabel auch etwas störrisch bzw. unsensibel zu sein. Mittlerweile habe ich sie etwas in Richtung „weicher“ eingestellt und insgesamt ist alles etwas geschmeidiger geworden. Kann man ja auf den ersten 1000 km auch nicht erwarten. Für den harten Geländegänger ist vielleicht das lieferbare Update „WP PRO“ die ultima ratio. Für mich ist das Gelieferte optimal. Egal, ob ich allein oder mit „Sack und Pack“ unterwegs bin, mir taugt‘s in allen Lebenslagen.

    Ebenfalls hervorragend: die Sitzbänke bzw. deren Austauschbarkeit. Die Seriensitzbank war schon nicht schlecht – auch bei unserer 990er haben wir fast 150.000 km auf einem Sitzmöbel gesessen, ohne es jemals aufpolstern zu lassen oder es zu ersetzen – aber die Möglichkeit, die Standardbank des tieferen Modells verwenden zu können, ist schon für den Zweipersonenbetrieb klasse. So eine Bank kann man ja häufig für angemessenes Geld im Kleinanzeigenmarkt finden. Den Hunni habe ich sofort investiert und nie bereut. Die Sozia ist ebenfalls glücklich.


    - ein Moped, für das es ausreichend Reisezubehör gibt :Daumen hoch: . Da ich auch hin und wieder im Winter fahre, ist Wetterschutz und Wärme ein Thema. Heizgriffe hatte ich von Anfang an. Über den verwendeten Schalter ist wohl alles gesagt. Llewelyn Sullivan-Pavey (Brake-Magazine) meinte, er sähe aus, als stamme er von Alibaba :lautlach: . Für die noch älteren unter uns: gemeint ist nicht jener Ali Baba aus den Erzählungen aus Tausend und einer Nacht, sondern die riesige chinesische B2B-Plattform :zunge: .

    Die originale Scheibe wurde duch die hohe Tourenscheibe von Puig ersetzt: hässlich und zu hoch :nein: , um damit noch ernsthaft ins Gelände zu gehen, aber bei meiner Größe von 181cm und Straßenbetrieb optimal. Auch die Sozia freut sich über nur noch geringe Windbelästigung. Dazu gab‘s Halterungen und Koffer von Bumot. Wenn man ein entsprechendes Angebot (-10% oder mehr) abwartet, preiswert, sehr gut verarbeitet und stabil. Der originale Tankrucksack erschien mir anfangs etwas klein. Mittlerweile habe ich mich mit dem Ding mehr als angefreundet. Der Schnellverschluss (dem ich anfangs auch nicht getraut habe) macht einfach Spaß. Kein langes Gefummel beim Tanken etc.

    Also: so ausgestattet bietet das Gerät ausreichend Wind- und Wetterschutz und genug Zuladungsmöglichkeiten. Ach ja, eine große Gepäckträgerplatte hätte ich im Bedarfsfall auch noch.


    - ein wunderbar sparsames Motorrad :Daumen hoch: . Je nach Außentemperatur, Fahrweise und Beladungszustand liegt der Verbrauch zwischen 4,2 und 5,6 Litern auf 100 km. Kürzlich habe ich eine spontane 680km-Runde gedreht. Solo und recht engergiert. An- und Abreise (gute 300 km) zwischen 140 und 180 km/h auf der Dosenbahn, den Rest Landstraße ziemlich zügig. Außentemperatur um 30 Grad, Durchschnittsverbrauch 4,55 l. Wenn es kalt ist (10 oder weniger Grade), dann ist das ein Liter mehr. Meine 990er genehmigte sich bei derartiger Fahrweise immer mehr als 7 Liter. Konnten auch schon einmal 8,5 sein. Jedenfalls hatte ich mit der 790er nach 400 km an der Tanke noch 2l im Tank (sofern die 20l Volumenangabe stimmt). Andere fahren da zum 2. Mal an die Säule.


    - eine (bislang) zuverlässige Maschine :Daumen hoch: : natürlich habe ich die ellenlangen Listen leidender 790er-Besitzer gelesen und regen Anteil genommen. Und natürlich haben mich auch schon Ängste beschlichen, ob tropfender Simmerringe, abreißender Rahmenbefestigungen oder einlaufender Nockenwellen :weinen: . Aber bislang gibt‘s nichts „Großartiges“ zu berichten. Die erste Batterie hat nach gut 2 Wochen den Geist aufgegeben und das Display beschlug von Anfang an, so dass man nur noch die Geschwindigkeit ablesen konnte (reicht doch, könnte man meinen). Wurde dann nach langem Warten ausgetauscht. Das neue beschlägt bislang nur minimal. Ab und zu hakt der Quickshifter etwas, sprich: es ruckt schon ordentlich beim Gangwechsel. Ist für mich nicht ganz so tragisch, da ich zu 95% mit Kupplung schalte – dem Material zu Liebe.


    - einen Spielzeugkasten :grins: . Oder 3 Mopeds in einem, wie die Werbedichter es vermutlich ausdrücken würden. Rain, Street, Rally, Gasannahme, Schlupf am Hinterrad, ABS vorne, hinten, Kurve oder geradeaus, dazu ein teilweise konfigurierbares Display (die Schrift lässt sich natürlich nicht vergrößern, was für die künftige Rollatorengeneration nicht schlecht gewesen wäre: „Kannst du deinen Tageskilometer auch nicht ablesen?“), alles einzeln oder in Kombination verstell- und einstellbar. Dazu gibt‘s dann noch Musik auf die Lauscher und Navigationpfeile auf‘s Display… sofern inwandiges Kondensat und Schriftgröße ein Ablesen überhaupt möglich machen.

    Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion lostreten, was Fahrzeugelektronik anbelangt. Ich jedenfalls brauche so viel nicht. Ein gut funktionierendes ABS, voll abschaltbar und/oder mit einem Offroad-Modus würde mir ausreichen. Aber gut, ist ja nun einmal dabei – wäre für mich aber nicht DAS Kaufargument.


    - ein preiswertes Motorrad in seiner Klasse, wenn man es denn zu einer günstigen Zeit (Winter) zu einem guten Preis gekauft hat :Daumen hoch:. Ich hatte gut 12000,- € in Vollausstattung (also mit Heizgriffen, Quickshifter, Tempomat, Hauptständer) bezahlt. In etwa der Preis, der auch für die 990er zu zahlen war.

    Ich habe keine Ahnung, wie sich die Preisnachlässe beim Kauf einer Yamaha 700 Tenere gestalten. Damals war da nicht viel drin. Bei ähnlicher Ausstattung, sofern überhaupt erhältlich, wäre der Preisunterschied gar nicht mehr so groß gewesen, wie man beim Vergleich der Listenpreise mutmaßen könnte. Aber die Yamaha war damals eh schon aus dem Rennen...


    Fortsetzung...

    [...] Allerdings habe ich immer noch keine Navipfeile im Motorrad Display

    Grüße Tomac

    Die Navigation mit KTM Connect läuft bei mir. Allerdings sind die Funktionen ohne Premium-Abo doch sehr mau: keine Verkehrslage usw.

    Habe noch Turn-by-turn von Wachtler installiert, da bekomme ich allerdings keine Pfeile angezeigt.

    Hatte aber dann keine Lust mehr zu basteln und bin lieber eine Runde gefahren :zwinker:. Werde mich aber nachher noch einmal dransetzen.

    Nachtrag: wen es interessiert: die Turn-by-Turn-App von Herrn Wachtler funktioniert nur mit einem nicht upgedateten Google-Maps. Also im Handy Google-Maps wieder in den Urzustand (Werkssetting) versetzen und die Richtungspfeile erscheinen im KTM-Display. Jedenfalls funktionierte das mit meinem Samsung FE20 so.

    Ich beantworte meine Anfrage mal selbst: Habe noch 10x den Vorgang wiederholt (wohlgemerkt immer ohne die VIN neu einzugeben) und siehe... dann hat er sie akzeptiert. Auf der Service-Check-Seite heißt es allerdings immer noch: "VIN or Delivery certificate number not found or no service information available."

    Probiere ich dann im September noch mal :sehe sterne:

    Moin allerseits!

    Ist zwar eigentlich ein "MY-Ride-Fred", aber ich hänge mich mal dran... :kapituliere:

    Die sommerliche Hitze hat wohl meine letzten grauen Zellen strubbelig gemacht, so dass ich aus Langeweile in den Google-Play-Store gewandert bin und mir die "KTM-Connect-App" auf's Phone geladen habe.

    Die Strafe folgte auf dem Fuße, bzw. Handy :zunge: . Bei der notwendigen Eingabe der VIN kam die Meldung: "VIN nicht gefunden". Wird wohl an der App liegen, dachte ich. Bin dann "sicherheitshalber" auch noch mal auf die KTM-Seite, um mittels VIN den Wartungsstand der Mopete zu überprüfen: VIN nicht gefunden:motzki: !

    Ich kann nur sagen, dass mein Moped dort vor ein paar Monaten noch überprüfbar war, nun gibt's es gar nicht mehr.

    Hat jemand Plan, ob das im Augenblick ein generelles Server-Problem seitens KTM ist, oder ob eher mein "Freundlicher" da auf die falschen Knöppe gedückt hat?

    Grüße, punKTuM

    Moin allerseits!

    Fahre die 790er R als "Reiseenduro", also gemischter Betrieb, überwiegend Landstraße und Autobahn. Letztere ist quasi ein Muss, da schöne Strecken 50-200 km An- und Abreise verlangen. Das Gerät wird solo und viel mit Sozia und Gepäck bewegt.

    Meine Erfahrungen zu den Metzeler Karoo 3: mit 500-2000 km etwas kippelig, mir persönlich etwas zu wenig Grip auf der Straße - vor allem im Regen. Bei Geschwindigkeiten bis 140km/h keine Probleme, abgesehen vom harten Abrollen der Profilblöcke. Darüber viel Unruhe und deutliche Pendelneigung. Bei der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 170 nimmt man vielleicht besser die mittlere von drei Fahrspuren :zunge:.

    Daran änderte weder das Windschild (originales und große Tourenscheibe von Puig) noch hohe oder geringe Beladung etwas. Zu zweit etwas ruhiger, aber die Reisegeschwindigkeit hat sich auf nervenschonende 120-130 eingependelt.

    Mit zur Neige gehendem Profil verringerte sich die Pendelneigung etwas.

    Aufgrund verhaltener Einfahrzeit und mangelnden Mutes hat der Hinterreifen 9000km gehalten.

    Dann Wechsel auf Pirelli Scorpion Rally STR: eine andere Welt für mich auf der Straße. Fühlte mich wieder sicher wie auf meiner 990er.

    Zudem kein Pendeln etc. Bis in den Höchstgeschwindigkeitsbereich.

    Reisespeed auf der AB kann wieder stressfrei zwischen 140 und 160km/h liegen. Auch zu zweit mit Gepäck und Alukoffern und hoher Scheibe bis 170km/h wie an der Schnur gezogen.

    Würde auf die Karoos nicht mehr zurückwechseln.

    Grüße

    punKTuM

    Moin allerseits!

    Wie misst man die korrekte Profiltiefe bei ausgeprägten Profilblöcken, wie z.B. im Enduro- oder Moto Cross-Segment, wenn diese einseitig abgefahren sind?

    Gerade die Profilblöcke des Vorderrades neigen durch Bremsen zur einseitigen Abnutzung bzw. Sägezahnbildung. Betrachtet man einen einzelnen Profilblock von vielleicht 10x10mm, so kann dessen vordere Kantenhöhe vielleicht bei 1mm, die hintere Kantenhöhe aber noch bei 5mm liegen.


    Zur Veranschaulichung mal ein Blick auf meinen aktuellen Karoo 3:


    Profil 1.jpg


    Hier ergeben sich 3 interessante Messpunkte:


    Profil 2.jpg


    A = 1,6 mm, B = 3,5 mm und C = 5 mm


    Welcher Punkt ist für die Rennleitung der maßgebliche? Oder wird die Messung zwischen den höchsten Punkten zweier Profilblöcke vorgenommen, quasi wie auf dem ersten Bild?

    Gibt's da eine verbindliche Richtlinie? Ich konnte nirgends nichts finden...

    Grüße, punKTuM