Beiträge von Bommi

    Wenn es über 30 Grad wird und ich den ganzen Tag fahre trage ich ein Kühlweste unter meiner Furygan Weste. Die ist dafür zugelassen. Ich schwitze mit Weste nicht mehr wie ohne oder in meinem Protektorenshirt. Wenn ich Hardenduro oder Motocross fahren würde (was ich nicht tue), würde ich wahrscheinlich eher ein Protektorenhemd tragen. Die Westen sind zum einen für sowas nicht zugelassen und zum anderen ist bei sowas die Sturzwahrscheinlichkeit viel zu hoch. Moderates Offroad wie TET und Endurowandern fahre ich mit aktiver Weste. In meiner Weste sind gut durchlüftete Rücken und Brustprotektoren, die auch ohne Airbag schon eine gute Schutzwirkung haben.

    Meine 890 Adventure R hatte Probleme, zwar untypisch, aber heftig. Meine Expedition hat keine. Wenn man sich die ganzen aktuellen Modelle ansieht und in den Foren und Magazinen stöbert merkt man schnell, das ALLE ihre Probleme haben. Ich fahre ja schon etwas länger Motorrad und Probleme gab es immer, nur andere. Heute bei der ganzen Elektronik sind es eben viel mehr mögliche Fehlerquellen. Heute wird am Moped jeder Scheiß überwacht und gemeldet, da wäre man früher einfach mit weiter gefahren, weil die meisten ohne Motor Kontrollleuchte das Problem garnicht bemerkt hätten.

    Zum Konzept KTM 790/890 Adventure R/Norden Expedition gibt es was Gewicht/Leistung/Fahrspaß/Tourentauglichkeit

    angeht kein gleichwertiges Fremdfabrikat.

    Ich habe keine Orange Brille auf und hab bis auf die neue Triumph 900 Rallye Pro eigentlich alle Konkurrenten ausgiebig (min. 300 km am Stück) Probe gefahren. In der Gesamtwertung liegt die KTM/Husky vorn. Wenn ich kein Offroad (mehr wie einen Schotterweg) fahren wollte wäre meine Wahl anders. Eine 890 Adventure R schiebst du aus dem Laden und schmeißt die vor dem Laden erstmal auf beide Seiten, dann steigst du auf und fährst. Da sind ein paar Kratzer dran, mehr nicht. Die ganzen anderen Kisten kannst du erst mal aufwändig mit Bügeln vor großen Schäden schützen.

    Natürlich ist eine Sportenduro im Gelände vorn, aber >600 km willst du mit sowas nicht fahren.

    Auf der Straße finde ich den RAID und den STR sehr ähnlich. Beide machen auf Asphalt richtig Spaß, bei mir hält der STR aber etwas länger und ist etwas günstiger. Der STR kann im trockenen auch einiges Offroad, im nassen vor allem am Vorderrad eher wenig. Kaum Seitenführung und schlammige Wasserlöcher in der Fahrspur werden da schnell abenteuerlich. Der RAID kann da deutlich mehr, ich würde ihn aber eher als 60/40 einstufen. Der STR ist höchstens ein 70/30, eher etwas weniger.

    Bei der Norden gibt es , wenn du Pech hast, die selben Probleme wie an der 890 Adventure.

    Oder eben auch keine.

    Meine Expedition hat 15.000 km und außer Lackabplatzer am Hauptständer kein einziges Problem. Hauptständer gab es auf Garantie neu.

    Mal ne bescheidene Verständnisfrage an die In&Motion ADAC Kombinierer hier :


    Dieser jährliche Vorteil von 72€.... ist das quasi eine einmalige Aktion für das erste Jahr. Oder zahlt man jedes Jahr entsprechend automatisch weniger? Da waren die Angaben bei in&motion und auf der adac Seite für mich nicht eindeutig.

    Ist einmalig.

    Mir ging es auch etwas um die unterschiedlichen Auslegung( Touring vs. Adventure) also eine eigentlich reine Straßen Kombi vs Offroad Kombi. Und dann eben wie die eine im Anwendungsgebiet der anderen funktioniert.

    Meine Carlsbad ist für mich die Eierlegende Wollmilchsau. Sie ist bequem, hat ein riesen Temperaturfenster (-10 bis + 30, mit Kühlweste bis + 40) absolut Wasserdicht, und im Gelände steckt sie alles weg. Die Kodiak hat ja die Lederverstärkungen, was auf der Straße mehr Abriebfestigkeit bringen soll. Im Gelände wird sie eventuell optisch eher leiden, aber bei einem Kumpel, der sie fährt, konnte ich da bis jetzt nichts feststellen. Die Badlands (Pro) ist mir persönlich zu steif. Bei einem schweren Sturz auf der Straße (über 50 kmh Sturzgeschwindigkeit) ist mit ziemlicher Sicherheit jede Textil Kombi hin, nachdem sie ihren Job gemacht hat. Hab ich schon ausprobiert :grins:. Das heißt nicht das sie nicht schützt, sondern das daß Material Risse/Löcher bekommt und seine Vorteile zu Leder dadurch verliert. Da geht an einer Qualitätslederkombi kein Weg vorbei.

    Für mich als Ganzjahres/Allwetter Fahrer ist die Karlsbad top. Aber jeder hat da andere Ansprüche. Wenn ich nur bei Sonnenschein fahre brauche ich kein Laminat.

    Badlands und Carlsbad haben eher einen Amerikanischen Schnitt, die Kodiak eher Europäische Schnittform. Man muss da unter Umständen viel rumprobieren. Ist leider blöd wenn man keinen Shop in der Nähe hat.

    Die Taschen von Shad (TR40) hat noch keiner probiert, oder? Der Preis ist ja recht angenehm und eine einfache Sicherung per Schloss ist möglich. Das System sieht erstmal ganz ok aus und erfüllt auf den ersten Blick die Anforderungen.


    ALFORJAS TERRA ADVENTURE TR40

    Interessant ist es auf jeden Fall. Liegt preislich mit Träger aber auch schon bei 700€. Robuste Außentasche mit Wasserdichter Innentasche finde ich gut. Was beim Geländeeinsatz ein Nachteil sein kann, ist das starre Einhängesystem. Solche Kunststoffteile brechen gerne mal beim Sturz, ein Gurt System ist da eventuell robuster und lässt sich leichter mit Bordmitteln reparieren. Muss man sich mal anschauen.

    Völlig richtig. Allerdings musst du ein Reparaturset mit Flicken und Kleber mithaben.

    Hab ich, liegt beim Reifenflickzeug :Daumen hoch:

    Bei meinem Packtasche in Haltetaschesystem war das aber bisher nicht nötig, trotz einiger Stürze. Einen guten Meter 20er Gurtband und etwas Klettband hab ich auch immer dabei. Das alles wiegt keine 100 Gramm und haben ist besser wie brauchen :grins:.

    Ja, da hast du recht. Mit dem weit verbreiteten Hepko & Becker Träger an der 640er ist das halt trotzdem passiert.

    Meine Aussage war: wenn du nur umfällst - egal, wenn du fährst und kurz aufsetzt, Tasche kaputt.

    Behaupte mal, das gilt für alle Taschen.

    Wenn du mit etwas mehr wie Schrittgeschwindigkeit mit Alu Boxen hinknallst sind die auch Kernschrott. Softgepäck kann man simpel flicken und wenn es ein Mehrschichtsystem ist, hält das auch erstaunlich viel aus. Der Schwachpunkt sind da meist die Haltepunkte der Gurte.

    Ist die inmotion jetzt besser als die aussenliegende Helite? Find die Helite ja ganz schick, schützt Schulter + Wirbelsäule.

    Die Helite Turtel 2 Weste geht im Becken/Steißbein Bereich etwas weiter runter wie die InMotion Westen. Die InMotion ist meiner Meinung nach etwas bequemer zu tragen. Ich habe beide Systeme und bevorzuge in Verbindung mit der bequem geschnittenen Klim Carlsbad Jacke die InMotion Weste. Wenn ich deutlich körperbetontere Jacken trage kommt die Helite drüber. Ist aber mittlerweile selten.

    Da sollte ja jeder Posten auf der Rechnung aufgeführt sein. Vielleicht bekommen wir die ja zu sehen, dann sollte schnell klar sein was den Preis hoch getrieben hat. Der reine Preis der Shims, wenn denn alle neu gekommen wären

    ( Stückpreis ca. 5€ ) allein kann es nicht sein.