Kauf 690 Enduro (gibts etwas positives)

  • Moin Moin,



    habe schon mehrere Motorräder besessen und fahre derzeit „nur“ eine Vespa. Die KTM 690 Enduro hat mich schon länger interessiert, hatte schon TS250, DR350 und XT660. Was ich aber hier über die 690 im Forum lese, bin ich über die Qualität und den Service von KTM echt erschrocken. KTM hatte es ja bei Long Way Round auch schon versemmelt. Zwischen den Wartungsintervallen von 10000km würde ich mich gerne auf das Moped verlassen können, man ist ja ggf. in unwegsamen Gelände fern ab Zivilisation unterwegs. Meine Frage wäre jetzt ob es auch positives zu 690 Enduro zu berichten gibt und ggf. welches Baujahr könnt Ihr empfehlen und warum?


    Freu mich auf Feedback


    Gruß


    dojo

    Einmal editiert, zuletzt von dojo ()

  • lies bitte deinen beitrag nochmals, gaaaanz langsam und dann wirst du erkennen dass es wahrscheinlich keinen hier interessiert jemandem der nicht willens ist, würde sogar sagen jemand der mit soviel vorurteilen in seinem ersten prost angetanzt kommt, beratend zur seite zu stehen;

    ich würde sagen falsche herangehensweise: in einem forum wie u.a. dieses hier findest du zu 90% nur negatives und alle mitglieder zusammen sind nicht einmal 1% aller ktm fahrer

    ergo was glaubst du nun wie aussagekräftig eine oder zwei oder drei stellungnahmen wären????

    ein gesundes vorurteil erspart einem das nachdenken

  • Ich habe seit 1,5 Jahren bzw. 10tkm eine 690R ABS BJ 14 und habe mir anfangs auch diese Frage gestellt.

    Ich kaufte sie gebraucht mit knapp 10tkm und habe erst mal neue Kipphebel und Steuerkettenspanner installieren lassen, da sie 500km nach dem Kauf ordentlich das Klappern angefangen hat.

    Seitdem braucht sie ca. 0,1l Öl auf 1000km und verliert hin und wieder mal eine Schraube.


    Rund 5500km bin ich mit ihr auf dem Balkan, Albanien und Griechenland unterwegs gewesen und sie hat mich nicht einmal im Stich gelassen.

    Gebe es allerdings zu, dass ich sie nicht so nutze, wie es möglich wäre. Dazu fehlt mir einfach das Talent, das Potential von dem Fahrzeug auszunutzen. Die kann schlicht und ergreifend viel mehr als ich.


    Klar ist die Wartung von den Dingern teuer und sicher hätte ich gerne ein Fahrzeug, bei dem ich mir über Spritpumpe und Kipphebel keine Gedanken machen müsste.

    Aber bedauerlicherweise ist die 690 Enduro in dem Sektor schlicht konkurrenzlos.

    Eventuell könnte man noch auf eine SWM 650 RS ausweichen, das war es aber schon mit jüngeren Fahrzeugen in dieser Gewichtsklasse.

    Die Auswahl an DualSport Moppeds, mit denen man Enduro und Reisen kann, ist schon deutlich eingeschränkt.


    Aber bei allem muss ich sagen: Es macht schon Spaß mit der Kiste zu fahren :)


    Gruß, Florian

  • Wenigstens eine Antwort auf meine Frage habe ich ja bekommen. Danke an Florian!


    Ich dachte auch nicht, dass meine Aussage zu „Long Way Round“ so negativ auf die Forumsmitglieder wirkt, sorry für „meine Meinung“, dass KTM marketingtechnisch geschlafen hat. Habe gerade eine 690 Enduro Probe gefahren, hat echt Spaß gemacht. Das Einzige, was mir wirklich aufgefallen ist, war der geringe Lenkeinschlag. Mal schauen wann eine 690 Enduro in der Garage steht. Schaue mir noch mal die Lösungen zur Spritversorgung mit Gepäck an.


    Gruß


    dojo

    Einmal editiert, zuletzt von dojo ()

  • na geht doch; sicher hätte ich auch schreiben können dass ich bis dato 6 690iger enduro aus den unterschiedlichsten baujahren mein eigen nennen konnte und mit keiner auch nur einen schaden hatte oder liegen geblieben bin; aber gut ich schraube selbst und daher wäre auch ein eingelaufener kipphebel unterwegs kein problem; aber was könntest du damit anfangen? das meinte ich !!!!!

    kauf dir die kraxn fahr sie und beschäftige dich mit ihr eingehend, sie ist relativ wartungsfreundlich und einfach im aufbau; service stau mag sie überhaupt nicht aber das mögen andere auch nicht:grins:

    ein gesundes vorurteil erspart einem das nachdenken

  • Regeln sind ja da um eingehalten zu werden ;)


    Mein Gefühl sagt mir, dass eine 690 Enduro genau das Richtige für die nächste Saison ist. Ein bisschen Schrauben, kann ich auch, müsste mir dann eben mal die Zeit dafür nehmen. Es gab Zeiten, da hab ich lieber geschraubt als gefahren... Back to the roots... Danke für die positive Rückmeldung.


    Gruß


    dojo

  • ....und schon ist er auf dem richtigen weg:peace::peace: aja und die forensuche hilft tatsächlich :zwinker::zwinker:

    good luck und like it (the bike and the adventures) :applaus::applaus:

    ein gesundes vorurteil erspart einem das nachdenken

  • Das Einzige, was mir wirklich aufgefallen ist, war der geringe Lenkeinschlag. Mal schauen wann eine 690 Enduro in der Garage steht. Schaue mir noch mal die Lösungen zur Spritversorgung mit Gepäck an.

    Der Lenkeinschlag stört mich schon gar nicht mehr. Liegt vielleicht auch daran, dass ich auch eine Tuono habe, abgeleitet von einer Rennmaschine, die bekanntlicherweise auch einen extrem knappen Lenkeinschlag haben. Albanien rauf und runter hat jedenfalls mit der 690er gut geklappt.


    Zu dem Gepäckding: Ich habe die Touratech Kofferträger dran. Nicht weil ich Koffer habe, sondern weil ich Bedenken hatte, dass mir der doch recht heiß werdende Auspuff die Satteltaschen verbrennen könnte. Obendrauf hatte ich neben besagten Satteltaschen noch eine 25l Rolle für Zelt, Schlafsack und die Textiljacke, die ich im Gemüse nicht anziehen wollte, weil warm.

    Diese Rolle habe ich lediglich mit RockStraps befestigt. Unverschämt teuer für Gummis, aber damit lässt sich so eine Tasche in Sekunden verzurren.

    Bereitmachen zum Tanken dauerte kleiner 30 Sekunden. Und das wieder Befestigen auch.


    Gruß, Florian

  • Nicht weil ich Koffer habe, sondern weil ich Bedenken hatte, dass mir der doch recht heiß werdende Auspuff die Satteltaschen verbrennen könnte.

    Der Originalauspuff wird ziemlich heiß, der bei mir damals verbaute LeoVince wurde bei weitem nicht so heiß, so dass die Satteltaschen kein Problem darstellten. Ansonsten gibt es von Enduristan auch Abstandhalter für den Endtopf.

    Meine 690er Enduro ist übrigens über 14.000 km problemlos gelaufen.

    MT 09 Duke 5   Enduro 690R   SMT 990

  • Der Originalauspuff wird ziemlich heiß, der bei mir damals verbaute LeoVince wurde bei weitem nicht so heiß,

    Mag sein. Aber ich bin aus dem Alter raus, wo ich unbedingt einen Zubehörauspuff brauche (Ausnahme: alte 12er Bandit. Weil auf die legalen? 20PS will man nicht verzichten)

    Ausserdem sind die Kofferträger ja auch so was wie Sturzbügel fürs Heck. Bei meinem herausragendem Offroadtalent vielleicht gar nicht so blöd.

  • Aber ich bin aus dem Alter raus, wo ich unbedingt einen Zubehörauspuff brauche

    Ich auch - aber wenn man sich mal am schweren Originalendtopf verbrannt hat, dann will man den tauschen. :ja:

    Die Packtaschen schützen das Heck beim Umfallen ebenfalls.

    MT 09 Duke 5   Enduro 690R   SMT 990