Alles anzeigen4 Jahre und 40.000 Kilometer mit der KTM 390 Adventure - eine Zusammenfassung
Als ich mir vor ziemlich genau 4 Jahren die 390 Adventure zugelegt habe, war die Zielsetzung
ein relativ leichtes, unkompliziertes Motorrad für mehrstündige Touren bzw. Tagestouren durch die hügelige
Landschaft von Spessart, Rhön, Vogelsberg und Odenwald zu kaufen.
Diese Anforderungen hat die 390er bisher vollumfänglich erfüllt und ich habe nach wie vor viel Spaß
bei jeder Ausfahrt mit dem kleinen Abenteuer. Insbesondere die relativ große Reichweite durch
den 14,5 Liter Tank und den geringen Verbrauch ist immer wieder erfreulich.
Neben den normalen Service-Arbeiten gibt es in den 4 Jahren nicht wirklich
viel an Ereignissen zu berichten.
- km 2.340 Massekabel am Starterrelais/Magnetschalter locker - Loctice 243 mittelfest - erledigt
- km 10.134 Einstellelement für Druckstufendämpfung zerbrochen - im Rahmen der Garantie getauscht
- km 12.485 Kettensatz gewechselt - seitdem D.I.D. VX3 X-Ring-Kette
- km 18.220 Pluspolmutter an der Batterie locker - Loctice 243 mittelfest - erledigt
- km 28.452 Austausch Maskenspoiler links da Befestigungslaschen gebrochen
- km 30.241 Bremslichtschalter hinten defekt - im Rahmen der Garantie-Verlängerung getauscht
Da ich ausschließlich auf Landstraßen fahre, habe ich inzwischen den zweiten Satz Conti TrailAttack 3
auf der Maschine und finde diesen Reifen für meinen Einsatzweck ideal.
Die bei km 22.900 durchgeführte Fahrwerkoptimierung mit progressiven HyperPro Gabelfedern/Feder für das Federbein
hat sich ebenso bewährt wie die bereits bei km 4.500 montierten C-Bow Street-Seitentaschen von Hepco & Becker.
Auch auf die Stahlbus-Entlüftungsventile möchte ich beim jährlichen Wechsel der Bremsflüssigkeit nicht mehr verzichten.
Seit Oktober 2024 habe ich den Fuhrpark um eine Ducati Hypermotard 698 Mono erweitert,
die inzwischen gut 1.200 km auf dem Tacho hat.
Meine Ausfahrten von ca. 8.000 - 12.000 km jährlich werden sich also künftig auf beide Maschinen verteilen.
Kommt alle gut durch die motorradarme Jahreszeit und freut Euch auf herrliche Ausfahrten im Frühjahr 2025
Hallo zusammen,
ich habe ja letztes Jahr meinen kleinen Fuhrpark um eine Supermoto erweitert,
aber ich muss sagen, dass ich nach wie vor genauso gerne mit der 390 Adventure fahre.
Es ist schön zu sehen, dass einige Motorradfreunde damit sogar weit in die Welt hinaus fahren
und positives berichten.
Wenn man alleine auf dem Motorrad unterwegs ist und nicht unbedingt auf Autobahnen fährt,
reicht die Leistung der 390 Adventure allemal und bietet darüber hinaus den Vorteil, dass man
sie auch gut alleine wieder aufstellen kann, wenn sie irgendwo im Nirgendwo doch einmal umgefallen ist.
Außerdem ist der 390er Motor (auch Bajaj Pulsar/Dominar) in großen Stückzahlen weltweit
verkauft worden, so dass das Thema Ersatzteilversorgung nicht wirklich ein Thema ist.
Wenn man bedenkt, dass man eine 390 Adventure (zum Teil deutlich) unter € 6.000,- bekommt, ist sie für mich
ein sehr guter Mix aus Preis/Ausstattung/Leistung/Zuverlässigkeit/Spaßfaktor.
Ich bin jedenfalls noch immer mit einem Grinsen unterwegs!
Euch allen eine tolle Motorradsaison ![]()