Warum haben fast alle Luft in Brems- und Kupplungsbehälter?

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    aus verschiedenen Gründen

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  • sehe ich einen großen Anteil Luft im Bremsflüssigkeitsbehälter, der sich auf schlechten Straßen durchschüttelt und immer wieder Luftblasen in die Geberzylinder befördert.

    Ist das jetzt wirklich dein Ernst oder ist das vorgezogener Aprilscherz?:denk:

    Da ich ja kaum glaube dass du ernsthaft der Meinung bist, dass durch das Schnüffelloch Luft aus dem Ausgleichsbehälter in den Geberzylinder gelangt und dann die Leute reihenweise mit Luft im Bremssystem durch die Gegend fahren, nehme ich zu deinen Gunsten an, dass es sich hierbei um einen vorgezogenen Aprilscherz handelt :Daumen hoch:  :applaus:

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    2 Mal editiert, zuletzt von Rotkaeppchen_online ()

  • Dann schau dir mal an mit wie wenig Brems und Kupplungsflüssigkeit diese Ducati gefahren wird.


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    Gut zu sehen das wenn wenn vor der Kurve der Anker geworfen wird der Flüssigkeitstand bis fast auf den Behälterboden absinkt und durchgeschüttelt wird.

    Jetzt nehme ich deine Theorie mal als Beispiel und dann dürfte diese Bremse an der Ducati gar keinen Druck mehr aufbauen.

    Hinzu kommt noch das Radiale Bremspumpen sich selbst entlüften und damit dürften die meisten von uns unterwegs sein.

    Luft im Bremssystem oder in der Kupplung hat andere Ursachen auf die möchte ich hier aber nicht weiter eingehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Taxidriver ()

  • Wann immer ich Videos von Motorradfahrern sehe, oder herumstehenden Fahrzeuge, sehe ich einen großen Anteil Luft im Bremsflüssigkeitsbehälter, der sich auf schlechten Straßen durchschüttelt und immer wieder Luftblasen in die Geberzylinder befördert. ....

    Wenn dem so ist, warum dann nicht mit einem grobporigen Schwamm im Behälter der beständig gegen Bremsflüssigkeit ist,

    das bekommt auch jeder Grobmotoriker hin :zwinker:

    oder einfach das hier eventuell anpassen und einlegen....

    Vom Prinzip her wird es in Flugzeugtanks verwendet, wenngleich der Grund ein anderer ist.....

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  • Ja, das kann man machen, warum auch nicht. Es er erhöht sich ds Risiko, kleinst Luftblasen ins System zu bekommen. Darum fällt keine Bremse aus, aber der Druckpunkt wird weicher, und vieles andere.


    Wo ist das Problem, dieses geringe mögliche Risiko ohne Kosten mit ca. 5sek. Aufand zu verhinden? Ich finde keinen einzigen Punkt, der dagegen spricht?

    Das ist natürlich eine Lösung, ich würde Sintermetall nehmen, vermutlich gibt es das auch schon. In meinen Bremsbehälter scheint es nicht integriert zu sein. Aber warum Geld für etwas ausgeben, was man mit wenigen Handgriffen ohne irgendeinen Nachteil besser lösen kann?

    Nämlich...?

  • ....

    Wo ist das Problem, dieses geringe mögliche Risiko ohne Kosten mit ca. 5sek. Aufand zu verhinden? Ich finde keinen einzigen Punkt, der dagegen spricht?

    ....

    Es sein denn, Mann (ich kennn da einige) ist von Geburt an Grobmotoriker :zwinker:

  • Ja, das kann man machen, warum auch nicht. Es er erhöht sich ds Risiko, kleinst Luftblasen ins System zu bekommen. Darum fällt keine Bremse aus, aber der Druckpunkt wird weicher, und vieles andere.

    Wahrscheinlich hast Du meinen Beitrag nicht richtig gelesen.

    Radiale Brems und Kupplungspumpen entlüften sich selbst.

  • Interessante "These" im Beitrag#1, spricht etwas dagegen, aus meiner Sicht nein, bringts was... :denk:


    Dazu wird von mir folgendes betrachtet,

    der Aufbau "the hidden secrets of the Flüssigkeitsbehälter :staun: ", hier z.B. am kleinen 25er SDR 2.0 Bremsflüssigkeit Ausgleichbehälter (Foto)
    und u.A. von welchen Mengen sprechen wir da beim Luft Ab-/Rausdrücken, selbst bei dem 50er an der Hand-Bremspumpe?

    Als Membran bezeichnet man eine der Anwendung entsprechend, dünne Material- bzw. Gewebeschicht, die nur zwei Räume voneinander abtrennt.

    die aber eine selektive Durchlässigkeit besitzt. Im Ausgleichbehälter am Motorrad. trotz manchmal zuätzlichen Formring, flexibel konstruiert.

    Eine Membran ist keine "Dichtung" im landläufigen Sinne.

    Der Ausgleichbehälter sollte am höchst möglichen Punkt der Konstruktion eigentlich auch immer eine Be-/Entlüftung zum Druckausgleich haben
    (zum Thema Be-/Entlüftung laß ich mich aber auch gerne Beraten :ja: ).

    Ein Bremsflüssigkeit Ausgleichbehälter ist nicht vollends entkoppelt.

    Zum Stand der Bremsflüssigkeit, der darf bekanntlich nicht unter der Markierung MIN stehen, sondern muss leicht darüber sein,

    aber nur bis maximal an die Markierung MAX. - Behälter NICHT überfüllen, unter Berücksichtigung Bremskolbenweg, Bremsbelagverschleiß etc....


    Wir merken uns das Wort Ausgleichbehälter,

    wir merken uns das Wort Flüssigkeit, einer Materie im flüssigen Aggregatzustand und bedenken deren Eigenschaften bei Wärme, Blasenbildung,

    wir merken uns das Wort Hydroskopie (Chemie, Physik), Luftfeuchtigkeit und H2O, bedenken die Eigenschaften von Wasser bei Wärme, Reibung,

    wir merken uns das Wort Viskosität, Fließfähigkeit.

    Ergo, ein Bremssystem ist nie ein luftleerer Raum :zwinker: .


    Warum machen das Werkstätten nicht so? Haben sie die Funktion einer Membran nicht verstanden...,

    da der Mechaniker den von mir oben geschriebenen Schabel in etwa so im Kopf hat, "drückt er das Bremssystem auch nicht mit der Membran ab",
    weil die "These" im Beitrag#1, nicht der Job der Flüssigkeit Ausgleichbehälter-Membran ist. So einfach ist das in meiner Welt. :grins:


    BTW, meine Ausführung erklärt meiner Meinung nach auch nebenbei, warum die orange eloxierten PI-Behälter Deckel aus dem KTM-PP Katalog,

    mehr oder weniger Flüssigkeit schwitzen.

  • ...... Wenn ich neue Beläge montiere, wechsel ich die Bremsflüssigkeit und fülle bis zum angegebenen maximalen Stand laut Strich am Behälter auf.

    Dann drücke ich die Gummimembran soweit runter, dass sämtliche Luft aus dem Behälter verschwindet........

    Ich glaube das funktioniert nicht, weil aus dem "Labyrinth" (den Vertiefungen) der Membrane die Luft nicht vollständig rausgedrückt werden kann, ein Luftpolster bleibt somit,

    ein Satz mit x.... :denk:


    Screenshot 2023-04-02 134106.jpg   Screenshot 2023-04-02 134147.jpg

  • Sowohl mein Lautsprecher hat eine Membrane als auch mein Ausdehnungsgefäß in der Heizung drinnen, die soll aber nix durchlassen, sondern 2 Medien voneinander trennen.


    Das macht die Membran im AGB der Bremspumpe auch. Und genau das ist auch die Aufgabe. Die Luft oberhalb von der Flüssigkeit unterhalb trennen.

    Damit nix raussuppt beim Bremsen/Beschleunigen und damit keine bzw. möglichst wenig Luftfeuchtigkeit dazu kommt.

    Ist nicht perfekt, weil im Deckel Belüftungsöffnungen drinnen versteckt sind und das Plastik sich oft verformt.

    Diese Verformung ist auch der Grund warum ich einen Aludeckel drauf habe anstatt dem blöden Plastikteil.


    Ich habe auch hier im Forum gelesen, dass KTM Rotkappals vorgehen bei den großen Gemüse-Kubaturen explizit vorschreibt: Keine Luft unter der Membrane. In der Bedienungsnleitung wird das vmtl. nicht drinnen stehen, aber in Serviceanweisungen wohl schon.


    Ich kenne keine konventionelle Axialbremspumpe die nicht selbstentlüftend wäre, bei korrekter Einbaulage selbstverständlich. Das weiß jeder Noob der das erste Mal die Bremsflüssigkeit selbst wechselt wenn er denn zu hastig am Hebel zieht.

    Andererseits verstehe ich nicht warum Radialarmaturen inherent selbstentlüftend sein sollten wenn die doch allesamt einen expliziten Entlüfternippel oben drann haben. Aber ich kenne ja nur Magura & Brembo...


    Korrekt ghost, ganz ohne Luft geht es nicht, aber ein bissi was geht immer.

    Ich mache es so:

    Bremskolben zurückdrücken, Behälter so voll machen das gerade noch die "Membrane" drauf geht und dann drück ich an der Membrane solange rum/drauf bis das Maximum an Luft weg ist. Bzw. versuche ich die Membrane schon gedrückt in den leicht überfüllten Behälter einzulegen sodass beim zurückverformen die Bremsflüssigkeit in die gezeigte Kavität rückgesaugt wird.

    Dann pumpe ich die Kolben wieder an die Bremscheibe ran.

    Ist eine Patzerei und nicht in Rotkappals 5s erledigt.

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