Regenkombi / Regenschutz: Tipps & Tests hier rein!

  • Wehe es geht mal etwas technisch zu, dort wo man die 1250er mal durch trialähnliche Sektionen heben muss oder im Stau….

    Alleine schon wenn du Rast machst, sitzt du in der Sonne und brätst munter vor dich hin (ich dramatisiere bewusst)….

    …da bin ich ganz froh, wenn ich keinen Anzug trage sondern eher etwas leichtes.


    Nicht alles was hinkt, ist ein guter Vergleich. Natürlich ist so ein Laminat Anzug keine Wunderwaffe, gerade wenn man im Stau steht. Natürlich funktionieren die nur, wenn man sich auch bewegt, also genügend Luftzug vorhanden ist. Auf dem ACT/TET im Hochsommer hab ich den auch nicht an, aber bei allen anderen Touren gibts m.M. nach nichts Besseres.

    Und um nochmal dein Beispiel zu nehmen, selbst mit Panzer/Jersey läuft Dir die Soße in die Arschfalte, wenn Du bei 35°C im Stau stehst.

    Und auch noch mal die Frage an Dich, hast Du schon mal einen guten Laminatanzug von Klim oder Stadler bei hohen Temperaturen gefahren?

    Chrom bringt dich nicht nach Hause!

  • Und auch noch mal die Frage an Dich, hast Du schon mal einen guten Laminatanzug von Klim oder Stadler bei hohen Temperaturen gefahren?

    Nein das habe ich nicht, aber die anderen in der Gruppe.

    Die haben schon ordentlich gejammert, obs der BMW-Anzug war, der KLIM oder Leatt....

    Ich natürlich auch, mit meiner einfachen FLM Tourenjacke....

    „Mit dem Wissen wächst der Zweifel.

  • Ich glaube, das da jeder so seine eigene Ansicht und Erfahrung hat. Ich würd mir z.B nie eine Kombi von Klim oder so kaufen, da das für mich einfach zu viel Geld ist für "nur" eine Mopedjacke.


    Mit Hose und Helm und Handschuhe komme ich da dann ja auf bis zu 3000€. Ob das Zeug gut ist, oder nicht, die Frage stelt sich mir gar nicht.


    Das Geld geb ich lieber wo anders aus.

  • Ich werfe dann nochmal das Thema Funktionsunterwäsche in die Diskussion.


    Es ist bei vielen noch nicht angekommen Baumwolle als First- oder Second- Layer zu verbannen.


    Und wenn es warm ist sowohl oben- als auch untenrum lange Funktionswäsche zu tragen, da muß mancher erst noch eine Erkenntnisshürde nehmen.


    Um kein Missverständnis zu erzeugen: Man schwitzt nicht unbedingt weniger, aber Stauhitze wird weniger, der Futterstoff der Oberbekleidung klebt nicht auf der Haut, alles lässt sich leichter an und ausziehen, man kühlt nicht Punktuell aus wenn die Jacke bei einer Pazse Ausgezogen wird.

    Funktionswäsche ventiliert den Schweiß von der Haut an die Oberfläche, und gibt ihn als Wasserdampf ab. Baumwolle speichert Schweiß und hält ihn fest. Baumwolle braucht lange um zu trocknen.


    Darüber hinnaus hat man eine 2. Verschiebeschicht zwischen Futterstoff und Haut. Das vermindert ganz erheblich die Verletzungen des Unterhautgewebes durch Abrasion bei einem Unfall.

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

    Einmal editiert, zuletzt von Kondos ()

  • Ich glaube, das da jeder so seine eigene Ansicht und Erfahrung hat. Ich würd mir z.B nie eine Kombi von Klim oder so kaufen, da das für mich einfach zu viel Geld ist für "nur" eine Mopedjacke.


    Mit Hose und Helm und Handschuhe komme ich da dann ja auf bis zu 3000€. Ob das Zeug gut ist, oder nicht, die Frage stelt sich mir gar nicht.


    Das Geld geb ich lieber wo anders aus.

    Das kann ich voll und ganz verstehen.
    So viel Geld auszugeben ergibt auch wirklich nur dann Sinn, wenn man auch wirklich viel fährt.


    Als Schönwetterfahrer mit vielleicht 5000km/Jahr (was im Schnitt ja eh schon viel ist und jetzt allgemein gesprochen ist, nicht auf Dich bezogen) kann man sich das wirklich sparen.
    Wer dagegen 15.000km und mehr macht, das dann auch bei Urlaubstouren mit zwei-drei Wochen am Stück, wo man sich das Wetter nicht immer aussuchen kann, da schauts dann schon anders aus.


    Ich bin auch jahrelang mit günstiger Pharao-Klamotte und Regenzeug gefahren. Aber da hatte ich irgendwann keinen Bock mehr drauf, im schlechtesten Fall mehrmals am Tag die Regenklamotte an- und dann wieder auszuziehen, nur weil das Wetter sehr wechselt zwischen Regenschauer und prallem Sonnenschein.

    Chrom bringt dich nicht nach Hause!

  • Das kann ich voll und ganz verstehen.
    So viel Geld auszugeben ergibt auch wirklich nur dann Sinn, wenn man auch wirklich viel fährt.


    Als Schönwetterfahrer mit vielleicht 5000km/Jahr (was im Schnitt ja eh schon viel ist und jetzt allgemein gesprochen ist, nicht auf Dich bezogen) kann man sich das wirklich sparen.
    Wer dagegen 15.000km und mehr macht, das dann auch bei Urlaubstouren mit zwei-drei Wochen am Stück, wo man sich das Wetter nicht immer aussuchen kann, da schauts dann schon anders aus.


    Ich bin auch jahrelang mit günstiger Pharao-Klamotte und Regenzeug gefahren. Aber da hatte ich irgendwann keinen Bock mehr drauf, im schlechtesten Fall mehrmals am Tag die Regenklamotte an- und dann wieder auszuziehen, nur weil das Wetter sehr wechselt zwischen Regenschauer und prallem Sonnenschein.

    Bin ich voll bei Dir. :Daumen hoch:

  • Ich fahre täglich - außer bei Eis und zu viel Salz - bei Wind und Wetter auf der Mopete zur Arbeit (ca. 40min).
    Habe bis dato zwie Büse und eine Held Textilhose mit innenliegender Membran gefahren.
    Was soll ich sagen - bei allen dreien habe ich (z.T. recht zuügig) einen nassen Hintern bekommen. Auch nach Reklamation und Neuzusendung.
    Wenn es bei der Abfahrt schon regnet, ziehe ich also noch eine Regenhose drüber (nervt) und mittendrin halte ich bei der kurzen Fahrzeit nicht extra dafür an. Ersatzunterhose dabei - nervt aber noch mehr :)
    Hab jetzt mal in den sauren Apfel gebissen und mich jetzt mal auf eine Klim Carlsbad eingelassen.
    Bin gespannt und voller Hoffnung.

  • Moin. Der weg zur Erkenntniss ist oft mühsam. Zumindest bei mir war das so. Als Schwabe ist man da sowieso genetisch benachteiligt.

    Es dauerte Jahre (der Pein) bis mich die Erkenntnis bei einer Tour mit dickbäuchigen älteren (ja, noch älter als ich) BMW-Fahreren ereilte. In Form der mausgrauen Anzüge die die Herren (und Damen) trugen. Auf Fragen dazu bekam ich anfangs immer die Antwort: „Du bist noch nicht soweit“….

    Hat gestimmt. Damals (2005) knapp 2000€ für eine Kombi…. Never! Fakt ist: BMW Atlantis, Nubuk- Leder, Hydrophobiert, tragbar im Komfortbereich von 5-25 Grad/Celsius. DICHT!! Auch eine Woche lang! In Norwegen getestet. Kann, wenn nötig auch wieder Aufbereitet werden, für eine weitere Nutzung (nach 5-6 Jahren kein Fehler). Also auch nachhaltig. Trägt sich wie ein Jogginganzug, ist bequem und im Neuzustand auch schön. Nach 20000KM eben Mausgrau, etwas „Rattig“.

    Regenzeug ist trotzdem dabei. Als zusätzlicher Layer, wenns echt kalt wird.

    Nun warte ich eben tatenlos im Auge des Regensturmes bis sich die Herrschaften ihre Plastikpellen hineingeturnt haben. Mann (Frau) wartet mit dem Anziehen IMMER bis es nicht mehr anders geht. Man könnte eventuell ja noch um den Schauer herumkommen… :lautlach: klappt i.d.R nie.

    Der Atlantis hat auch (anders als die Klamotten mit Gore als Layer INNERHALB der Jacke z.B.) kaum den Effekt des Auskühlens im Fahrbetrieb, da das Wasser an der Oberfläche bleibt sich nicht einsaugt. Auch die Wasserlache vorm Hoteltresen ist dadurch minimalst.

    Nun denn, jeder wie er mag. Bei Hitze fahre ich meine Polo-Mesh-Kombi, beim Endurofahren eben das Protektorengewand.


    Bleibt Gesund und oben.

    Da komm ich her, hier ist gut sein..
    Ellwangen

  • ...hast Du schon mal einen guten Laminatanzug von Klim oder Stadler bei hohen Temperaturen gefahren?

    Stadler war mir schon auf der Probefahrt bei 25 Grad zu warm. Und damals bin ich noch nicht mal mit Airbag gefahren, der sich geschmeidig über die ach so tollen Öffnungsschlitze legt...

    Meine aktuelle ist mir ab 20 Grad zu warm.

    Und da brauch ich keinen TET für. Da reicht einmal rote Ampel und der Kopf sieht aus wie Tomate.


    Aber ja, hier scheinen einige aufgrund des Käufer-Bias den Stein der Weisen gefressen zu haben ohne das persönliche Temperaturempfinden anderer (wildfremder) Menschen zu kennen. Typisch Forum. :Daumen hoch:


    P.S. ich habe nichts gegen Stadler (Komfort war ansonsten erstklassig) etc. und auch nichts gegen einmal richtig Geld ausgeben als 3x sparen...

    Aber dieses "ihr seid noch nicht soweit" ist einfach an Ignoranz :lautlach: kaum zu überbieten.

    890 Adventure R 2023

    1290 SAS 2018

    1190 Adventure 2013

    Z750R 2012

    Mito 125 1996 & 2002

  • Ich glaub ich erzähl hier besser nicht, dass ich (onroad) fast egal wohin, mit Lederkombi und Regenklamotten im Gepäck fahre. :zwinker:


    Was das temperaturempfinden angeht bin ich ganz bei chilly243.
    Membransachen werden mir da spätestens ab 20°C zu warm, keine Ahnung warum... das fühlt sich für mich auch anders, unangenehmer an, als Lederkombi bei 30°C. :denk:

    Die Textilkombi kommt eigentlich nur zum Einsatz, wenn es dauerhaft unter 5-7°C sein soll, oder z.B. auf dem Weg zur Werkstatt (40km) absehbar durchgängig regnet.

    Wofür eigentlich 4-Zylindermotoren? Am Motorrad sind es 2 zu viel und im Auto 2 zu wenig....

    Einmal editiert, zuletzt von Weltenfresser ()

  • Stimmt, jetzt wo Du es sagst.

    Bin ja beim Wiedereinstieg vor der 1190 noch ein Jahr Z750 mit Lederkombi gefahren.

    Das ging mit langer (enger) Funktionsunterwäsche tatsächlich halbwegs bis 30 Grad. Nicht gut, aber ohne Hitzekollaps. Jacke oben bissle auf und gut.

    Hatte ich schon wieder komplett vergessen.

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  • Einigen wir uns einfach darauf, es gibt nicht die perfekte Klamotte für jeden und jeden Einsatzzweck.

    Muss wirklich jeder für sich selber rausfinden.


    Meine Badlandskombi ist für MICH perfekt bei Reisen und Touren, gehts in den Schotter, gibts auch für mich bessere Lösungen.

    Chrom bringt dich nicht nach Hause!

  • chilly243


    Meine ist seitlich unter den Armen perforiert und ich hab zusätzlich einen Streifen aus perforiertem Leder machen lassen, den ich vorne für extra Belüftung am Jackenreißverschluss einzippen kann.

    Ich nenne das Teil liebevoll "Schnitzelextender"... :grins:

    Wofür eigentlich 4-Zylindermotoren? Am Motorrad sind es 2 zu viel und im Auto 2 zu wenig....

  • Einigen wir uns einfach darauf, es gibt nicht die perfekte Klamotte für jeden und jeden Einsatzzweck.

    Muss wirklich jeder für sich selber rausfinden.


    ...

    Mehr wollte ich (umständlicherweise) nicht ausdrücken. :zwinker:

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  • Also ich komme am besten mit der Zwiebelnummer zurecht. Je nach Temperatur wird auf- oder abgelegt.

    Da geht auch noch etwas "dazwischen". Ich finde die Anzüge zu "endlich" und "absolut" bei Temperatur.


    Trage eine Protektoren-Weste und eine robuste recht winddichte, engere Outdoor-Jacke.

    Hose, wenn ich die Hausrunde mache am liebsten die Motorrad-Jeans und ein paar Fliegerstiefel, ansonsten auch eine Tourenjacke - hose und Tech-Stiefel.

    Wobei ich auch hier schon merke bei langen sitzen, wie mich der Tourenramsch nervt.

    Ebenfalls dabei Regenjacke und Regenhose. Gegen Kälte gibt es nichts besseres. Meine Meinung. Auch die Anziehzeit, finde ich im Rahmen.

    Bis der Tourenanzugträger alle Lüftungsschlitze zugemacht hat bei Kühle oder Regen (auch dafür muss er anhalten, ich vielleicht noch dabei helfen muss) habe ich auch eine Regenkombi oder den Zweiteiler an.

    „Mit dem Wissen wächst der Zweifel.

  • Bis der Tourenanzugträger alle Lüftungsschlitze zugemacht hat bei Kühle oder Regen (auch dafür muss er anhalten, ich vielleicht noch dabei helfen muss) habe ich auch eine Regenkombi oder den Zweiteiler an.

    Da wette ich dagegen, das Du noch nicht mal ansatzweise angezogen bist, bis die Reißverschlüsse zu sind.


    Wieviel riskierst Du?

    Chrom bringt dich nicht nach Hause!

  • Da wette ich dagegen, das Du noch nicht mal ansatzweise angezogen bist, bis die Reißverschlüsse zu sind.


    Wieviel riskierst Du?

    :grins: Jessas Gott.... hast du das geübt? Wie "Colt ziehen"? :kapituliere:

    Alles gut, wenn du meinst, du kannst das schneller ist das okay.


    Dennoch würde ich ungerne den Vorteil absoluter Anzug-Innenklima-Flexibilität aufgeben.

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  • :grins: Jessas Gott.... hast du das geübt? Wie "Colt ziehen"? :kapituliere:n.

    Nein :grins:
    Aber schon mehrfach miterlebt. Ob es jetzt die Sozia (als sie noch keine KLIM-Klamotte hatte) oder der Wingman war. Alle haben ein vielfaches der Zeit gebraucht.
    Allein bis die Regenklamotten ausgepackt waren, sind die Reißverschlüsse schon zu. Tricky sind tatsächlich nur die hinten an der Jacke.

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  • Ich denke Geschwindigkeit ist einer der klaren Vorteile einer integrierten Membrane.

    Habe ziemlich intensiv nach Regenkombis gesucht bis ich eine gefunden hatte die passt und für eine Regenkombi schnell vor allem über Offroadstiefel an- und auszuziehen ist.

    Trotzdem bekomme ich die Reißverschlüsse an meiner Sand 4 (oder jeder anderen Kombi) natürlich wesentlich schneller zu als die Regenkombi angezogen.

    Von auspacken brauchen wir da noch nicht mal reden.


    Die Bein-Reißverschlüsse der Revit-Regenhose sowie der innere Stoffliner helfen schon erheblich, insb. die Hose über die Stiefel zu bekommen.

    Gerade wenn die Kombi schon leicht speckig, schwitzig oder gar nass ist, was ja auf der Reise durchaus vorkommen kann.

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  • ...Tricky sind tatsächlich nur die hinten an der Jacke.

    Ja, wenn du dann noch den "Rolladen offen" hast, wirst du solo nicht um das Ausziehen der Jacke kommen.

    „Mit dem Wissen wächst der Zweifel.