Frage Benzinzusatz zB Liqui Moly usw

  • Nachdem ich mich für zwei Jahren mit Karre rumgeärgert hab : Motor hielt Standgas nicht mehr, ging aus. Nicht immer, quasi wahllos. Sprang aber immer Top an und hatte Leistung.

    Dann hab ich Lufi, Kerzen usw neu gemacht...wieder irgendwann selbe, dann beim Freundlichen große Inspektion (Ventilspiel unter anderem und nochmals neue Iridium.)

    Das war dann besser, aber nicht ganz vorbei. Dann hab ich mir beim Piraten Software aufspielen lassen. Nochmals Verbesserung.

    Inzwischen Kippe ich "Systempflege" mit im Tank (ab und an) und jetzt ist es so wie es sein soll. Ist das Voodoo oder tatsächlich nicht so doof nach 13 Jahren?

    Das bringt mich insgesamt auf die Frage, was von Zusätzen zu halten ist? Oder war das jetzt einfach ein Fall, wo das nötig war?


    Bei meinem 2.0 Turbo Benziner bekomm ich sowas (Injektoren Reiniger) 1X im Jahr im Tank. Den soll man aber nicht überdosieren.

  • Ha, herrlich. Wird ähnlich wie eine Öl-Diskussion werden. :grins:

    Ich habe in diversen Autos mal mit Zusetzen von Zweitakt-Öl experimentiert (200ml pro Tankfüllung). Ist billiger als die teuren Zusätze.

    Die Abgaswerte sind bei allen besser geworden (sieht man ja bei der AU)


    So, Steilvorlage. Macht was draus. :grins: :grins:

    Too old to die young

    KTM 950SM(R) ´06

    Ducati Multistrada 1200 ´12

  • Ha, herrlich. Wird ähnlich wie eine Öl-Diskussion werden. :grins:

    Ich habe in diversen Autos mal mit Zusetzen von Zweitakt-Öl experimentiert (200ml pro Tankfüllung). Ist billiger als die teuren Zusätze.

    Die Abgaswerte sind bei allen besser geworden (sieht man ja bei der AU)


    So, Steilvorlage. Macht was draus. :grins: :grins:


    Naja, ich kenne einige alte Wohnmobilfahrer die sogar Zweitakt-Öl in ihre alten Diesel mischen und darauf schwören. Die würden sich nie davon abringen lassen. Das Empfohlene Mischungsverhältnis ist hierbei wohl 1:200 oder 300




  • in alten Diesel würde ich das auch (wieder) machen. Mein damaliger A4 1.9 TDI (PD, ohne DPF) hatte bis zum Verkauf mit 290.000km immer top Abgaswerte. Gelaufen ist er am Ende über 450.000km (Käufer hat mir ein Bild vom Tacho geschickt), bevor er auf einen anderen, südlicheren Kontinent ging......vmtl. läuft der heute noch.

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    Ducati Multistrada 1200 ´12

  • 2T Öl hab ich beim alten V6 Diesel OM642 auch ab und an dazu gegeben, war aber nicht viel Änderung bzgl Laufruhe zu bemerken. DPF-Werte top. Partikel hab ich nicht gemessen da Euro 4.

    Im EA288 schütt ich ab und zu den Liqui Moly 5160 Diesel Zusatz rein, da schnurrt der Motor noch ein bisserl feiner.

    Hatte aber auch bemerkt dass zB der Diesel in Mazedonien „rauh“ verbrennt, der Diesel an der Mol in Ungarn zB wieder ok war.

  • Hallo in die Runde


    Ich gebe regelmäßig in die Tanks meiner Benzinmotorenfahrzeuge solche Zusätze ( egal ob Oldie , Youngtimer oder Neufahrzeug ) rein und das Ergebnis ist spürbar . Besseres Startverhalten , runderer Motorlauf und gute Gasannahme .

    Bei Dieselfahrzeugen kenne ich mich nicht aus . Was sich auch bewährt hat ist der Ölzusatz Cera-Tec von LM , aber bitte nicht bei Nasskupplungen wie bei vielen Motorrädern nutzen .


    Gruß ans Forum

  • DerLM Benzinzusatz bringt bei E10 sicher was. Bei E5 oder V Power kann Mann sich das Zeugs bei einer Standzeit von einem Winter sparen.

    Beim Diesel bin ich der selben Meinung. Das 2 Takt Öl verhilft vor allem im Winter zu besserem Startverhalten und verbessertem Rundlauf. Das gerade mach langer Standzeit bei tiefen Temperaturen. Allerdings fahre ich seit ca 2 Jahren den guten Diesel - das selbe in grün als wie mit dem 2 Taktöl. Laufleistung jetzt knappe 260000 km.

    Abgase jeweils bei beiden Varianten top.

  • Erinnert mich an links- oder rechtgedrehter Joghurt :peace: Ob die Additive in den Zusätzen was bringen muss jeder selbst beurteilen.

    Ich kenne kein seriösen Bericht dazu. Marketing der Hersteller jede Menge, aber ob das teure Additiv was bingt? :teuflisch:

    790 Adventure R

    1290 SuperAdventure S

  • Ein Imho - die beste Pflege für Verbrennungsmotoren ist einfach Leistung abrufen und regelmäßiger Dauerbetrieb.

    Beim Diesel long-distance 800km, Tempomat 150. Oder Wohnwagen dran, 1000km über die Alpen, Tempomat 100.

    Beim Benziner auch mal ausdrehen lassen, lieber mal runterschalten als untertouring dahinzuckeln. Der SMT hat das Angasen nichts ausgemacht, bei 36tkm Ventilspielkontrolle, Nockenwellen wie neu, Leistung voll vorhanden, nichts undicht.

    Dazu einen Ölwechsel mehr als das Serviceheft vorschreibt.

    Der alte OM642 ging bei 330.000 km noch locker die 250, war in 7 Sek auf 100, erster DPF, Turbo, Ölkühler - noch nie eine Dichtung getauscht (ausser Kurbelgehäuseentlüftung und Dichtung am Geweih/Turbo). Der EA288 schlägt sich bisher auch wacker. Selbst der 41 Jahre alte M116 verträgt es wenn man da die Leistung abruft (btw - Nockenwellen ähnlich weich wie bei den LC8c Motoren;))