Teil 2, es bleibt spannend. Recht weit bin ich leider noch nicht gekommen ...
Ein kurzer Ausritt bei schönem Wetter verlief einwandfrei. Bei der Rückfahrt erhöhte sich dann die Standgasdrehzahl auf 4.000 U/min.
Wieder alles abbauen ... Den Fehler habe ich aber gleich finden können. Bei meinen Fehlersuchen habe ich einen der Ansaugstutzen/Ansauggummis gequetscht und verletzt. Der Motor hat Falschluft gezogen. Folge war, die Adaptionswerte der ECU haben sich verstellt.
Ersatzansauggummis waren schnell besorgt und eingebaut. Nach dem Einbau eine kleine Testrunde. 150 m bin ich weit gekommen. Beim Schalten hat der Motor blockiert. Ich dachte, Steuerzeiten verstellt, kapitaler Motorschaden, .. volle Kacke! Die Duke gleich heimgeschoben. ![]()
Da ich schon etwas Übung im Ausbau des Motors erfahren haben, Motor erneut raus. Motor auf den bereits gebauten Motorständer und erneut zerlegt. Alles kontrolliert, den erwarteten Steuerschaden mit aufgeschlagenen Ventilen konnte ich aber nicht feststellen. Dann alles ganz penibel wieder zusammengebaut, mehrfach kontrolliert, x-fach durchgedreht, kontrolliert, dann Motor wieder eingebaut. Erster Start Motor läuft unauffällig. ![]()
Dann eine Testrunde, Motor läuft beim Fahren erstmals normal. Das Schleppmoment beim Gas wegnehmen wie bei einem "normalen, alten" Motorrad gigantisch. Tolle Verzögerung bei zur Standgasdrehzahl. Im warmen Zustand begann leider der Motor beim Schalten auszugehen. Gashalten war auch beim Schalten angezeigt.
Ich habe dann ein paar Tage später einen 15 min. Initialisierungslauf im Standgas durchgeführt. Ergebnis: Motor läuft jetzt normal und Standgas ist wieder stabil.
Leider ist aber die weiche Gaswegnahme (weiche Verzögerung beim Gas wegnehmen) wieder da. Ist das bei der 1290 aufgrund des großen Hubraums zur Vermeidung eines stempelnden Hinterrades gewollt? Kann ich das im Sport-Modus oder in einer anderen Menüfunktion verändern oder abstellen?
Sorry für meine Fragen, ich bin noch nicht ganz vertraut mit dem neuen Moped.
Beste Grüße