SDR 1290 (3.0) Bremssättel revidieren

  • Eimer mit Wasser voll und Autoshampoo rein.. Bremsattel rein tauchen und mit alter Zahmbürste schrubben..

    Probiere ich das nächste Mal aus. :Daumen hoch:

    Wofür eigentlich 4-Zylindermotoren? Am Motorrad sind es 2 zu viel und im Auto 2 zu wenig....

  • Doch nur Hauch dünn auf die Kolben damit auch die Dichtungen beim rein drücken nicht haken sondern flutschen.. Wenn zuviel kann man das nachdem man die Kolben rein gedrückt hat auch wieder abwischen.. Außerdem sitzen die Kolben hinter den Bremsbelägen.. Da passiert nix.. Du glaubst doch nicht das ich mich selber in Gefahr begebe oder?

  • Ich habe in den Datenblättern von Ballistol mal nachgelesen: Flammpunkt liegt bei 55 Grad.

    D.h. nach der ersten Bremsung ist das Öl verdampft.


    Das macht in der Anwendung am Bremskolben ja überhaupt gar keinen Sinn.


    Belassen wir es doch einfach bei der großen blauen Tube von Alfred Teves.


    PS.

    Vermutlich werde ich meine mit ins Grab nehmen... :wheelie:

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Öl und Fett an der Bremse???

    Schau mal hier, da geht da zwar um quietschende Bremsen, aber.....


    daraus das Schmiermittel und die richtige Verwendung/ Anwendung


    Screenshot 2026-05-22 133341.jpg


    Nachtrag:


    Aber Achtung:


    Ich ergänze den folgenden Beitrag von Kondus:


    Bei Fahrzeugen mit Aluminium-Bremssätteln kann Kupferpaste zu galvanischer Korrosion (Elektrolyse) und festsitzenden Bremsen führen.

    Aber nur, wenn man Jahrzehnte verstreichen lässt, also ist Geduld gefragt.

    Geht allerdings eventuell schneller, bei Ganzjahresfahrern in Verbindung mit Streusalz (wenn es noch verwendet wird) und in Küstennähe.

    Zudem können die Kupferpartikel das ABS-Signal der Sensoren stören, wenn es hirnlos extrem dick aufgetragen wird und

    wenn sich die ABS-Einheit nahe genug in Nähe der Bremsbelägen befindet.


    Auf die Bremskolben darf nur ein Schmiermittel aufgetragen werden das EPDM verträglich ist,

    siehe link von Weltenfresser, also das, was der Hersteller empfiehlt bzw. vorschreibt

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE (2016)

    Fz1 Fazer (2006)


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    Einmal editiert, zuletzt von ghost2 ()

  • Steht im Internet, dann muss es ja richtig sein.


    Spoiler: Ist es nicht.

    Maßgeblich ist die Vorgabe des Herstellers der Bremsanlage.


    Hierzu der Ausschnitt:


    Screenshot Kupferpaste.jpg


    Bei Bremssätteln aus ALU und bei verbauten ABS-Sensoren wird Keramikpaste vorgeschrieben.

    Je nach Vorgabean: Der Belagrückseite, der Anlagefläche des Belagträgers.


    Und ganz bestimmt nie: An den Bremskolben!


    P000412-Kupferpaste-45-de_DE.pdf

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Bremskolben schmieren?

    ATE Bremszylinder-Paste 180 ml


    An den Auflageflächen der Bremsbelagträgerplatte(:grins:) zum Sattel bzw. den Kolben hab ich immer die hellblaue Antiquietschpampe von Liqui Moly verwendet.

    Wofür eigentlich 4-Zylindermotoren? Am Motorrad sind es 2 zu viel und im Auto 2 zu wenig....

  • Steht im Internet, dann muss es ja richtig sein.

    ......

    Stimmt schon, aber nur teilweise.

    Habe meinen Beitrag entsprechend angepasst.

    War wohl zu schnell, ist ja auch mein erstes Moped mit ABS...

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE (2016)

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  • Ich hab noch nie am Motorrad Beläge mit irgendwas eingeschmiert.

    Nach Reinigung mit überkritischem (fettem) Spüliwasser kann man mit ATE Paste die Kolben einschmieren und den überschüssigen Knaster dann mit einem Wattestäbschen entfernen.

    Je mehr Schmiere am Sattel klebt, desto mehr Abrieb und Dreck klebt an.

    Gegen Quietschen gibts Pads oder Bleche von SBS und anderen Herstellern.

    Eine gute Motorradbremse is trocken.

    All time good fart, and right is the gas!:driften: