Ausschnitt aus Inspektionskosten

  • Nur sehe ich als Konsument nicht wirklich ein, warum ich mit Mondpreisen solche Missstände unterstützen soll. Solange wir das bezahlen, machen die einfach weiter so.

    Geht mir genauso, als ich 1987 mein erstes (Gebraucht-) Motorrad gekauft hatte dachte ich auch, ich müsse es unbedingt zur Inspektion in eine Fachwerkstatt bringen,

    sicher ist sicher, ich hatte bis dahin selbst nur an Autos rumgeschraubt, was dann aber auch die erste und letzte Inspektion war, denn mir wurde dabei einfach ohne Rücksprache der hintere Reifen gewechselt

    (nach Rückfrage hörte ich nur ein lapidares "war doch eh notwendig").

    Was mich aber recht schnell zur Erkenntnis brachte, daß ich das bißchen Öl- und Filterwechsel für einen Bruchteil der Kosten auch selber erledigen kann, meine Reifen kauf ich seither auch viel günstiger wo und wann ich will.

    Ein nagelneues Motorrad werde ich mir eh nie kaufen, schon der enorme Wertverlust in den ersten Jahren würde mir die Tränen in die Augen treiben, da hab ich inzwischen lieber 5 gebrauchte Motorräder, die sich so nach und nach angesammelt haben, trotz Haus- und Wohnungskauf... :zwinker: :grins:


    Schon dieser Schwachsinn mit diesem (auch bei mir aktuellem) TPMS und all die anderen Probleme (auch bei Neufahrzeugen), über die man hier im Forum lesen kann, bringen mich so langsam dazu,

    daß die Superduke wohl meine letzte KTM gewesen ist, da werde ich diese Art von Abzockerei nicht auch noch unterstützen, nicht direkt und auch nicht indirekt.... :rolleyes:

    Hab mir für die Reifendrucksensoren jetzt natürlich auch 2 neue Batterien für nen Fünfer beim Ali bestellt, die kleine Lötkolben - Bastelei bekomm ich auch noch hin... :zwinker:


    Aber Jeder, wie er will, wer 800 - 1000 Euro für eine einfache Inspektion für gerechtfertigt hält, kann das sehr gerne bezahlen, bevor wir alle noch Sammelbüchsen für die armen Vertragswerkstätten aufstellen müssen... :zwinker: :grins: :lol:

  • Ja, hab ich. Ich hab als ich jung war selber mal in einer Motorradwerkstatt gearbeitet, um mir mein Studium zu finanzieren.
    Da bestand dieses Problem auch schon.

    Allerdings nicht bei uns. Mein Chef hatte einfach im Winter die Stundensätze gesenkt, und einen kostenlosen Bring und Abholservice angeboten. Da fuhren an zwei Tagen Studenten mit Transits durch die Gegend und haben die Motorräder geholt und gebracht. Die Kunden haben sich drum gerissen. Ist doch auch klar. Wer will nicht ein paar Euro sparen, und zusätzlich noch sein Moped nicht in der Hochsaison zum Fahren in die Werkstatt geben müssen. Das war super effizient.

  • clown10

    das wird heute auch noch so praktiziert. leider sind da immer ein paar "schlaule" die lassen das mopped den ganzen winter in der garage stehen und sobald die sonne raus kommt, erinnern sie sich und rennen los und wollen einen sofort termin und sind beleidigt wenn andere schlaule etwas schneller waren. alljährlich das gleiche spiel mit zum teil den gleiche personen. einfach nicht lernfähig.

  • Der Limbächer kauft seine Gebrauchtmotorräder über das Jahr (meistens Italien) und die werden dann über den Winter hergerichtet (mehr oder weniger), dass die Mechaniker Arbeit haben.

  • Die mir bekannten Zweiradwerkstätten haben auch im Winter volle Hütte. Das war früher anders 😳

    Da haben wir die Überstunden vom Sommer abgefeiert. Ich bin im Sommer teilweise um 22.00 Uhr aus der Werkstatt gegangen und war um 7.00 Uhr wieder an der Werkbank. 🙈

    Das wäre heute unvorstellbar.