Ich komme aus der R4-160PS-Naked-Fraktion (S1000R) und da reicht Halbgas um bereits jenseits von Gut & Böse (bezogen auf öffentliche Landstrasse) herumzudüsen -> da habe ich mir über den Motorstress nie den Kopf zerbrochen. Noch dazu kann man einen R4 bis in den Begrenzer hochdrehen und man hat trotzdem nie das Gefühl, dass er gleich aus dem Rahmen rausfällt.
Das hat sich aber heuer ordentlich geändert :-)
Um artgerechten Spaß zu haben, ist der Motor sehr, sehr oft zwischen 6000 und 7000 U/min und ich habe das Gefühl, den Ein-Zylinder-Motor gewaltig zu "stressen". Weiters bin ich eher "bremsfaul" und benützte meistens die Motorbremse (gebe aber trotz sehr guter Anti-Hopping-Kupplung brav die passende Menge Vorgas). Ergo: der Motor ist sehr selten auf Halten, dauern auf Zug/Druck und die Drehzahl hoch.
Daher meine Frage: ist das dem Motor auf Dauer wirklich egal? Mir ist schon klar, dass Service sehr wichtig ist, nur passendes und hochwertiges Öl verwenden und öfters dem Ölstand kontrollieren, etc.
Bin für jede Langzeiterfahrung bei ungefähr gleichem Belastungsprofil dankbar.