Hiiiiilfe! Eigentor beim Ölwechsel - Ablassschraube

  • :kotz: :kotz: Hallo,


    ich wollte heute einen Ölwechsel an meiner 690 SMR Bj. 08 durchführen.


    Als ich die Ölablassschraube links wieder eindrehen wollte, kam kein Widerstand und die Schraube ließ sich weiter durchdrehen :rolleyes: .


    Leider habe ich das Gewinde vom Block scheinbar komplett rausgedreht.... :kotz:


    Wie kann ich mich jetzt aus dieser misslichen Lage befreien?


    Komme aus dem Raum Kiel, evtl. hat ja jemand in meiner näheren Umgebung Möglichkeiten nen neues Gewinde rein zu schneiden oder was man da auch immer macht.

  • Jap, habe meine Arretierfederschraube auch durchgedreht und das HeliCoil hält die schraube seit bald 7000km. Einfach das HeliCoil mit Loktite Hochfest einkleben und über Nacht trocknen lassen.
    Dann Schraube rein und Ölwechsel fertig machen ;)


    Ein HeliCoilset bekommt du in jedem gut sortierten Baumarkt oder bei Tanke Louis. :Daumen hoch:

    Braaap! :sabber:

  • Moin,


    Helicoil wird das beste sein. Dafür muss allerdings gebohrt und Gewinde geschnitten werden. Dabei können Alu-Späne in den Motor gelangen.
    Also nochmal gründlich durchspülen bevor neues Öl drauf kommt und der Motor wieder zum Leben erwacht. Dafür eignet sich das abgelassenen Öl allemal.
    Alternativ kann man am Öleinfüllstutzen auch Überdruck während der spanenden Bearbeitung drauf geben. Allerdings wäre mir das nicht sicher genug, da Ölrückstände die Späne verkleben können.


    Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von KlickKlack ()

  • Hi,
    es gibt auch evtl. die Möglichkeit, einfach ein grösseres Gewinde zu schneiden und von einem anderen Töff eine passende Schraube zu verwenden(z.B. alt: M12x1.25, neu M14x1.5 oder so, geht aber nicht immer). das Problem der Späne bleibt ; ist aber nicht so schlimm, wenn man vorsichtig bohrt und die Späne mit einem guten Staubsauger absaugt. Ein Ölwechsel steht danach wie vorher geschrieben auf alle Fälle an. Das heikle am Helicoil ist der Mitnehmerdraht, den man am Schluss normalerweise abschlägt. Dies ist jedoch nicht gut, da das abgeschlagene Stück dann evtl. im Motor landet. Man kann jedoch den Mitnehmerdraht auch mit einer Spitzzange packen und durch hin und her bewegen brechen.


    Wenn man handwerklich nicht so sicher ist, kann eine gute Werkstatt dies sauber lösen. Kostet nicht alle Welt.


    Gruess
    hitch


    Und kauf einen Drehmomentschlüssel :zwinker:

    Dirty deeds :wheelie: , done dirt cheap :peace::teuflisch:

  • Die haltbarste Lösung wäre eine Gewindebuchse einzusetzen. Nachteil: Nicht ganz billig da die Sätze schon von Werkstätten gut bezahlt werden müssen. Kann man am besten auch dort machen lassen.
    Immer schön aufs Drehmoment achten, unsere 690er sind da sehr sensibel.

    690 Enduro R 2019, Triumph Scrambler 1200 XE 2019

  • Den Gewindebohrer gut einfetten , dann bleiben die meisten Späne daran kleben.

    Suche neuen Schutzengel, mein alter ist mit den Nerven am Ende.