Natürlich schön sauber machen (zu sauber gibt es da nicht) und mit irgendetwas einpinseln damit es beim nächsten Mal fast von alleine rausfluppt... ![]()
PS: Die Getriebeausgangswelle ist natürlich aus gehärtetem Stahl. ![]()
Natürlich schön sauber machen (zu sauber gibt es da nicht) und mit irgendetwas einpinseln damit es beim nächsten Mal fast von alleine rausfluppt... ![]()
PS: Die Getriebeausgangswelle ist natürlich aus gehärtetem Stahl. ![]()
So sieht das doch nach was aus. Da ich nix besseres zur Hand hatte und das praktisch auch nur gewöhnliche Keramikpaste ist, habe ich Liqui Moly Bremsen Anti-Quietsch-Paste genommen.
Die gefällt mir von der Verarbeitung aber überhaupt nicht. Die Dünnflüssigkeit finde ich gut, aber die ist zu klebrig und zieht Fäden, wie der Käse einer Pizza, ist schon nervig...
Am liebsten hätte ich was mit der Konsistenz von Loctite, oder Mehrzweckfett, das lässt sich immer super mit dem Finger aufbringen. Habt ihr da Empfehlungen?
P.S.: kleiner Exkurs:
Wenn ich eine Schraube mit dem Drehmomentschlüssel anziehe und aufhöre bevor es knackt, und es dann beim nächsten Ansetzen knackt ohne das sich die Mutter bewegt, was habe ich dann für ein Drehmoment erreicht? Wahrscheinlich etwas weniger als geplant, und es knackt weil das Losbrechmoment leicht höher ist als das Anzugsmoment?
Ich nehme sowas wie die Montagepaste LM48 von Liqui Moly.
Lustig zu verarbeiten sind solche Pasten allerdings nie, da sie am Bauteil "kleben" sollen um z.B. nicht abgewaschen oder abgeschert zu werden.
Zu deinem Exkurs:
Dein erreichtes Drehmoment ist kleiner als vorgesehen.
Drehmomentschlüssel sollen in einer durchgehenden Bewegung angezogen werden.
Damit vermeidet man genau das, was du beschreibst.
Auf Grund der Haftreibung der schon vorgezogenen Verschraubung knackt der Schlüssel, obwohl das Anzugsmoment (Vorspannung) noch nicht erreicht wurde.
Deshalb kann man das Anzugsmoment auch nicht sauber durch das Messen des Lösemoments ermitteln. Weil dann eben die Reibung ins Spiel kommt.
Es gibt mehrstufig angezogene Verschraubungen, die werden dann aber penibel behandelt um die Reibung so gering wie möglich zu halten, bzw mit einem Drehmoment vorgezogen und dann mittels Drehwinkel final angezogen.
zum "kleinen Exkurs":
- da liegst du genau richtig. deshalb mit dem drehmomentschlüssel immer so ansetzen das du in einer bewegung durchziehst bis zum knack.
Naja, Anti- Quietsch - Paste wäre jetzt nicht gerade mein Favorit, aber so hast du schonmal die Gewissheit,
daß beim nächsten Suchen nach einem nervigen Quietsch - Geräusch das Kettenritzel von vornherein auszuschliessen ist...
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Der exakt richtige Drehmoment ist nicht so wichtig, 3,5 Nm mehr oder weniger juckt die Mutter nicht, wichtig ist nur daß die Lasche(n) des Sicherungsbleches
richtig umgelegt sind...
Warum hört man(n) eigentlich kurz vor Erreichen des Auslösmomentes auf ??
Puste ausgegangen oder kein Nutella zum Frühstück gehabt????
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Das gab es letzte Woche bei Aldi Süd im Angebot... ![]()
Alles klar, dann muss ich wohl die Schraube nochmal lockern und wieder anziehen. Hab das gestern Nacht gemacht während ich halb über dem Moped hing um die Hinterradbremse zu treten. Da war dann der Winkel in dem ich den Drehmomentschlüssel gehalten habe sehr komisch. Wäre ich mal bloß nicht zu faul gewesen und hätte den Hebel mit nem Schnellspanner fixiert wie beim ersten Mal. Tja Abkürzungen sind manchmal eben Verlängerungen.
Und ich gehe mal davon aus, dass das Loctite über die Nacht schon ausgehärtet ist und ich das auch erneuern darf.
Nutella is nix, da brauchste scho Leberwurst, aber ned die vegane von der Rügenwalder Mühle.
Ich mach immer ein wenig normales Li verseiftes Fett dran.
Zum Lösen nehm ich einen Durchschlag und klopf vorher rundum das Ritzel ab.
Bei der Montage der Mutter unbedingt mittelfestes Loctite aufs Gewinde.
Mir ist schon das Sicherungsblech aufgegangen, weil ich ohne Loctite montiert hatte.
Fürs gute Gefühl würde ich es nochmal machen.
Das mit der Bremse mach ich übrigens auch so, das klappt schon.
Einfach die Mutter spielfrei drauf und dann anziehen, viel Drehwinkel hat man ja nicht.
Das Sicherungsblech lässt sich super mit einer Wasserpumpenzange umlegen, nachdem man es mittels Schraubenzieher, Meißel oder Ähnlichem angelupft hat.
Ich ziehe die Mutter schon immer mit eingelegtem 1. Gang an,
und nein, ich hatte bisher bei keinem bike einen Getriebeschaden ![]()
Ich ziehe die Mutter schon immer mit eingelegtem 1. Gang an,
und nein, ich hatte isher bei keinem bike einen Getriebeschaden
Das hätte ich auch so gemacht, aber die Maschine Stand wegen dem Einstellen der Kettenspannung schon auf dem Seitenständer und das Moped hätte sich durch das Anziehen vom Acker gemacht. Und ich war zu faul und müde um es wieder auf den Hauptständer zu stellen... Lektion gelernt ![]()
Ich denke wenn Leute von Getriebeschäden bei eingelegtem Gang sprechen, meinen sie diejenigen, die mit dem Schlagschrauber rangehen, weil sie ihre Kette zuerst getrennt haben.
Wenn man das mit ner langen Ratsche macht spricht wirklich nichts dagegen.
Ob man das Ritzel, über die Mutter sofort dreht, oder es von der Kette die am Rad hängt drehen lässt (Motorbremse) macht ja keinen Unterschied. Wenn sich die Welle dreht während der Motor aus ist, ist das ja nicht schädlich. Der Anlasser macht ja nix anderes.
Hallo zusammen , was haltet ihr von Molykote Schmiermittel auf Graphit Basis , taugt das für die Verzahnung am Ritzel ?
Heißt glaube ich G-Rapid Plus .
Auf jeden Fall besser als Antiquietschpaste. ![]()
Keramikpaste oder Kupferpaste sind auch Optionen.
Keramikpaste hätte ich auch im Angebot , hat mir ein Freund „besorgt“
der Härteöfen wartet.
Auf jeden Fall besser als Antiquietschpaste.
Keramikpaste oder Kupferpaste sind auch Optionen.
Anti-Quietschpaste ist Keramikpaste
Das ist einfach der Marketingbegriff, den LM gewählt hat. Das Zeug hat exakt die selben Eigenschaften wie "gewöhnliche" Keramikpaste - schließlich ist es ja genau das.
Ich war da bei Plastilube. Ach als Antiquietschpaste benannt.