Beiträge von Biker33_1

    Das ist ein sehr umfassendes und von jedem anders behandeltes Thema. Daher von mir nur ein paar allgemeine Tipps, da Du Dich mit dem Thema noch nicht so richtig befasst hast.

    1. Vorspannung: wird nur nach Gewicht, als Fahrergewicht + evtl Gepäck eingestellt. Daher bei Solofahrt immer gleich. Lässt sich am besten am stehenden Fahrzeug einstellen. Mit Dir drauf sollte das Federbein um ca. 1/3 einsinken, also bei der R ca.7 cm. Bei meinem Gewicht Natur pur 95Kg sind das 2 Umdrehungen härter gegenüber der Standardvorgabe. Vorne kann man meist im Standard lassen. Mit voller Campingausrüstung noch mal 3 Umdrehungen mehr.
    2. Dämpfung: hier gilt, so weich wie möglich, so hart wie nötig und ist für einen Laien recht schwer einzustellen. Wenn hier etwas verändert wird am besten immer die Druck- und Zugstufe im gleichen Maße ändern, da Du sonst leicht die komplette Dämfung ruinieren kannst. Ich mag es gerne, wenn es vorne etwas weicher dämpft. Dafür darf sie beim Anbremsen auch etwas weiter abtauchen. Lenkt dann durch die Gewichtsverlagerung leichter ein. Hinten brauche ich es dagegen stabil, damit sie beim Rausbeschleunigen aus der Kurve nicht anfängt zu pumpen. Die Einstellungen habe ich auf einer repräsentativen Strecke heraus gefahren. Immer wieder angehalten und weiter eingestellt, bis es mir gepasst hat.

      Daher kam für mich nur eine R in Frage, da diese Einstellung bei KTM mit einem elektronischen Fahrwerk nicht zu verwirklichen sind, mir das aber sehr wichtig ist!
    3. zum Offroad: aus meiner Sicht hängt hier die gewählte Härte ganz stark von der gefahrenen Geschwindigkeit ab. Je schneller, desto mehr Durchschlagreserven werden gebraucht, also härter. Wenn man, wie ich, Offroad nur bummelt, ist es sinniger eher in den weichen Komfortbereich zu gehen, damit das Fahrwerk überhaupt arbeiten kann und die Buckel schön weg bügelt.

    Fazit: ich gebe hier bewusst meine Einstellungen nicht an, da ich der Meinung bin, dass mit den gemachten Angaben jeder seine persönliche Einstellung finden sollte, da diese massiv vom Fahrstil abhängt. Ehemalige GS Fahrer kommen z.B. am Kurveneingang mit einer stark einfedernder Front überhaupt nicht zurecht ! Also bitte selbst Ausfahren und sich tierisch freuen, wenn man das persönlich perfekte Setup gefunden hat. Viele Spass !!:peace:

    hab meine jetzt auch beim zentrieren


    was haste da eingestellt beim LKL wie genau

    Lenker ab, Gabelbrücke oben die Schrauben gelöst, ein paar Schläge mit dem Gummihammer auf die Brücke um sie zu lösen, dann die Zentralmutter mit dem Drehmomentschlüssel (Nm habe ich leider nicht im Kopf, steht aber im Handbuch) fest gezogen. War bei mir nur handfest, also quasi locker. Dann Gabelrücke wieder zu und Lenker wieder drauf. 15 min Arbeit mit großem Erfolg!

    Dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu.

    Natürlich kann jedes Motorrad Macken haben. Hängt nicht nur vom Hersteller, sondern auch viel von der Werkstatt und der eigenen Pflege des KRADs ab.

    Ich habe in den letzten 25 Jahren ca. 400.000Km auf verschiedenen Motorrädern abgeritten. Die Einzige, die dabei regelmäßig liegen geblieben ist, war eine Cagiva Navigator 1000 mit Suzuki Motor. Entweder war es die Elektrik, oder die Radlager. Habe mich zum Schluss kaum weiter als 50km weg getraut. Schwamm drüber.

    Seit 140.000Km auf KTM. Bisher 2 mal Defekte gehabt.

    1. Adventure 990 Kabelbruch Zündschloss, selbst behoben.

    2. Adventure 1290 R Totalausfall (MTC Fehler im Display). Wurde von KTM abgeholt und der Kabelbaum geprüft. Pin am Steuergerät hatte sich los vibriert. Nach 4 Tagen war sie wieder auf dem Hof. (Danke an die Werkstatt Donnecker, Salmünster)

    Sonst nur reine Freude mit Suzuki und Honda in früheren Zeiten.

    Ich scheine also ein Glückskind was Probleme anbelangt zu sein :Daumen hoch:, oder die meisten Motorräder laufen einfach nur problemlos.....:sensationell:

    So, wieder Zeit für eine Zwischenbilanz. Habe jetzt genau 3000km auf dem Reifen, davon 700 auf der BAB. Der positive Eindruck verfestigt sich. Bisher waren alles anderen Hersteller hier bereits halb durch. Der MAA hat aber vorne nur 0,4mm und hinten 1,6mm verloren und immer noch komplett rund ! Gut, es ist kein Sommer mehr und wird nicht ganz so geprügelt, trotzdem beeindruckend ! Fährt sich wie am ersten Tag. Seit ca. 300km ist das Heulen so gut wie verschwunden, hat mich aber auch vorher nicht gestört.

    Heute bei 6° und Nässe getestet. Auch hier enttäuscht er nicht. Noch mit keinem anderen ein so sicheres Gefühl gehabt. 😊

    Der Mechaniker, der die Reifen umzieht, meinte bei dem Profil würden sich Sägezähne bilden und die Michelin würden die Luft nicht halten. Bisher keine Probleme.

    Bisher ein Reifen ohne jede Schwäche. Der erst für die R, der mich restlos begeistert 😆🥳.

    Wenn der Reifen es auf 8000 oder gar 9000km schafft und dabei die Performance hält, habe ich endlich "meinen" Reifen gefunden !!!!

    Bis zum Frühjahr wird er sicher noch durchhalten, dann kann ich die Abschlussbilanz ziehen.

    Ach ja, noch eine Kleinigkeit am Rande: er sieht auf der R auch richtig gut aus 👍

    Das kann ich leider aus 2. Hand bestätigen. Kumpel ist mit seiner SMT und SW-Koffersystem beim Wenden umgekippt. Träger rechte Seite Schrott. Schweißnaht aufgegangen. Rest der Tour mit Mausefallendraht fixiert. Hat von SW zum guten Kurs eine Seite als Ersatz bekommen. Später noch mal auf einer Zeltwiese sanft abgelegt. Wieder krumm.... Die Träger sind mit dem Quick Lock zwar super praktisch, aber für die Weltreise würde ich auch eher zu TT oder Apduro etc. greifen.
    Allerdings will ich auch nicht wissen, was mit meinen Original KTM Plastikkoffern passiert, sollte die "R" mal auf einer Seite zu Liegen kommen.....

    Moin,

    habe die ersten 500 km mit den Reifen auf der SAR gefahren. Bisher der beste Reifen den ich auf der Super Adventure R gefahren habe. Sowohl Autobahn (leider) als auch Landstraße vermittelt dieser Reifen ein sehr gutes und sicheres Gefühl.

    Gruß Ronald

    Ich bin auch sehr gespannt wie er sich auf der "R" auf die Distanz verhält. Neu sind ja die meisten Reifen gut. Der TrailSmart Max hatte allerdings auf die Distanz sehr nachgelassen. Bitte nach so 3000km mal wieder Bilanz ziehen. Danke

    Hatte ich beim vorigen Moped auch am Vorderrad, und das schon nach dem 2. Reifenwechsel. Hab dann immer beim Reifenwechsel das Schutzband (das schmale orangefarbene) gewechselt und erst nach 2 - 3 mal neu aufziehen wurde es dicht. Beim letzten Reifenwechsel hab ich dann gemerkt, dass sich das Dichtband bei dem Metallring, der das Ventil umschließt, auf ca. 1 mm gelöst hatte. Dichtband gewechselt und Ruh war!

    Das hatte ich bei mir jetzt nach 36000Km auch am Vorderrad. Laut Mechaniker dringt durch die Speichennippel Feuchtigkeit ein. Der Aluring Vom Dichtband am Ventil / TPMS korrodiert und das Gummi geht kaputt bzw. wird undicht. Hatte ca. 0,2Bar Luftverlust am Tag und an einer Speiche von außen erkennbaren Luftverlust (Bläßchen). Neues Dichtband rein und 100% dicht. Der Mechaniker hat übrigens massiv geflucht, was die Montage anbelangt. Dass das KTM eigentlich bei jedem Reifenwechsel fordert sei der Hohn und reine Geldmacherei. Leider ist das Problem mit der Feuchtigkeit nicht zu lösen und wird wieder kommen. Also bei Druckverlust an den Speichenrädern gleich neues Dichtband ordern. Hier noch ein paar Bilder:IMG_20200925_172959.jpg

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    Biker33_1


    Wie fandet du den D TM3 ?

    Am Anfang sehr gut. Stabil, laufruhig, guter Grip trocken wie nass. Lies leider im laufe der Zeit stark nach. Fing ab 3000Km an zu vibrieren und war nach 4000km kaum noch zum Einlenken zu überreden. Für jemanden der viel fährt, ohne den Vorderreifen dabei zu sehr zu belasten (reinbremsen in die Kruven, hart anbremsen) sicher ein sehr guter Reifen mit hoher Stabilität bei schnellerer Fahrt. Den Nachfolger Meridian hatte ich noch nicht. Wird in der Größe für die "S" ehr gelobt. Jetzt muss sich erst mal der Michelin bewähren !

    Hi. Hier auch ein kurzes update. Habe nun 1200km auf dem Anakee Adventure drauf. Handling stimme ich mth voll zu. Etwas handlicher als der Dunlop Trailsmart. Hat jetzt 1mm Profil hinten verloren und vorne 0,4mm. Also hi 7,0 und vorne 4,6mm. Der Trailsmart Max hatte da vorne schon 1mm Profil weg.

    Da heulen ist minimal besser geworden, stört aber nur auf ganz lang gezogenen kurfen. Bisher ein top Reifen. Auch bei "provoziernder" Fahrweise nicht aus der Ruhe zu bekommen.

    Habe den MAA jetz auch seit knapp 500Km drauf. Stimme den positiven Eigenschaften zu 100% zu. Super rund, keine Vibs. Auch beim Andrücken keine Probleme. Bin sehr auf die Laufleistung gespannt und ob die Performance über die gesamte Lebensdauer anhält. Habe diese Saison jetzt d en 4. Satz Reifen drauf (Dunlop TM3, Conti TA3, Pirelli ST2) keiner hat im Satz länger als 5500km gehalten. Bis auf den Conti alle vorne zuerst fertig.

    Brummen auch bei mir, stört mich aber nicht. Ist halt ein Reifen mit mehr Negativprofil, dann ist das so.... Preis 233€ + 40€ Montage. Bisher der teuerste Reifen.

    Hallo Frank

    Macht das wirklich so viel aus ? S zur R

    Ich habe die R eigentlich nie in die engere Wahl genommen da ich fast ausschließlich Straße fahre.

    Ich stimme Frank da zu. Habe damals auch die "S" Prob gefahren und mir dann die "R" gekauft und fahre 100% Straße. Neben optischen Gesichtspunkten war für mich das Fahrwerk der ausschlaggebende Punkt. Keiner der Fahrwerkssetups der S hat mir gepasst. Bei der R stelle ich so lange dran rum bis es mir passt. Weiche hier auch massiv von den Standard Setups ab. Die einteilige Sitzbank passt mir auch sehr gut, besser als die von Touratech ! (die ich dann wieder verkauft habe).
    Allerdings will ich 2 Einschränkungen auch nicht verschweigen:

    1. man sollte min 185cm groß sein

    2. die Auswahl bei den Reifen ist mittlerweile zwar recht groß, aber trotzdem nicht so toll, da die meisten Reifen wohl für 120/19 und 170/17 entwickelt werden und dann nur wenig auf 90/21 und 150/18 verändert werden. Wie z.B. der CTA3: auf der S spitze, auf der R kaum fahrbar.

    Servus,

    ich hatte das bei meiner 1190er auch... bis mir unterwegs ein anderer KTM Fahrer sagte, ich solle den Schalter mal ordentlich reinigen und mit Sprühöl bearbeiten. Habe das vorsichtig mit einer Zahnbürste gereinigt und anschliessend ausgiebig mit Balistol eingesprüht... seitdem habe ich Ruhe damit!!!

    Das kann ich so z.T bestätigen. Beim Entlüften der Bremse ist mir vom Behälter etwas Bremsflüssigkeit Richtung Schalter getropft. Ab da immer wieder Fehlermeldungen. Nach 2 Tagen Fluchens mit Druckluft gesäubert. Seit dem keine Fehlermeldung mehr !

    Bei meiner 1290R gleich am Anfang auf Verdacht das Vorderrad zentrieren lassen. Kostete 15€ und hat leichten Höhen- und Seitenschlag beseitigt. Vor Kurzem LKL selbst eingestellt. Mit dem richtigen Reifen kann ich bis Tacho 241 (bei 228 abgeriegelt) freihändig fahren. Da pendelt nichts....

    Wenn ich das richtig sehe, wird die Tieferlegung ja dadurch dass der Teller tiefer liegt, einfach nur durch eine maximale Entspannung der Feder erreicht. Dadurch sackt das Federbein weiter ein, wenn der Fahrer aufsitzt und kommt somit schon in die Kompression der Druckstufe. Merkt man da beim Fahren nichts ? Was ist mit der Zuladung (2 Mann mit Gepäck), wird die Feder ja stärker vorgespannt..... Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das semiaktive Fahrwerk darauf ausgelegt ist.
    Habt Ihr irgendwie feststellen können, dass das Moped anders liegt ?

    Und das Lenkkopflager nicht vergessen, hat bei mir Ruhe ins Vorderrad gebracht

    Das kann ich jetzt auch bestätigen. Nachdem sich bei mir nach und nach Symptome wie Vibrationen beim Bremsen (manche gehen hier von Bremsrubbeln aus und lassen die Bremsscheiben tauschen !), Shimmy von 70-90, leichtes Pendeln über 180, Vibrationen im Vorbau (Handyalter und Scheibe) eingestellt haben (aktuell 35.000Km, Zulassung 10/2018) habe ich folgende Arbeiten durchgeführt:
    1. Bremskolben bei ausgebauten Belägen reinigen und fetten mit speziellen Bremskolbenfett (waren rechts nicht mehr richtig gängig, macht sich mittlerweile an der Scheibe bemerkbar, kann sie Floater leicht bewegen, rechts nicht !) > Vibrationen beim Bremsen zu 95% weg, aber noch nicht ganz
    2. LKL bei ausgebautem Lenker mit 84Nm einstellen, war nur handfest angezogen !!!! Dazu Lenker demontiert (komme an die Schraube mit meinem Drehmoment und Nuss sonst nicht hin), die 5 Schrauben zur Verklemmung gelöst, bisschen Öl von ober auf die Gabelklemmung, ein paar Schläge mit dem Gummihammer auf die Brücke (links und rechts zum lösen), dann LKL-Schraube angezogen und wieder alles festgezogen und Lenker montiert.
    Resultat: Vibrationen beim Bremsen komplett weg, Shimmy zu 95% weg, Pendeln weg bis Vmax, Vibrationen in der Verkleidung zu 95% weg. Liegt jetzt in Kurven wieder viel stabiler, nicht mehr so nervös !! Quasi wieder ein neues Moped. Kleine Ursache, große Wirkung !!

    Kann nur jedem empfehlen, der ähnlich Symptome bei seiner Adventure hat das LKL zu überprüfen. Macht die Werkstatt wohl nicht (war ja vorher bei der 30.000er).

    Servus,


    folgende Frage: Kann man die Federgabel von den 1090-Modellen einfach in für eine 1050 verwenden oder gibt es dabei Probleme (z.B. Holm-Durchmesser, Abstimmung mit dem kleineren Vorderrad...) ?


    Schon mal Danke falls jemand was weiß :Kürbis:

    Ich hatte in meiner 1050 ein gebraucht Gabel einer 1190 Standard. Habe sie mit anderen Deckeln und zusätzlichen Distanzhülsen von elektronisch auf manuell umgebaut, war gar nicht teurer. Da sie bei der Gabel mit dabei waren habe ich auch beide Brücken (oben und unten) getauscht. War eine enorme Verbesserung. Allerdings nur sinnvoll, da ich die Gabel wirklich zum Spottpreis geschossen habe. Neu wäre das vollkommener Unsinn. Man kann die 1050er Gabel aber auch durch Wechseln auf eine voll einstellbare Cardridge deutlich verbessern. Gibt es für unter 600€ in Italien. oder für 1400€ bei Teuertech.

    Bei mir klappt die Verbindung nicht immer. Ich gehe dann in Einstellungen am Handy, Apps, TurnByTurn und lösche dort cache und Daten. Dann TurnByTurn erneut starten, Berechtigungsfrage bestätigen und schon gehts. Das nur als Tipp, falls es mal nicht geht.

    Muss ich leider vor jedem Start der App machen, sonst keine Verbindung. Maps und TbT alle Berechtigungen erteilt. Geht trotzdem immer nur 1x !!

    Meine rennt bei exakt 241Km/h Tacho so abrupt in den Begrenzer. dass ich beim ersten mal einen richtigen Schrecken bekommen hatte. Hatte parallel dazu die Dashboard App mit laufen und die zeichnete eine Vmax von 227Km/h auf. Also das klappt schon mit dem Begrenzer auch wenn die Beschleunigung bis dahin mehr erahnen lässt.....