Beiträge von blau

    Ich habe eine große Sammlung an Touren, und jedes Mal, wenn ich eine neue Kartenversion in Basecamp (Mac) + zumo heruntergeladen habe, muss ich meine (alten) Routen mit der neuen Kartenversion neu berechnen lassen, damit sie bei der Übertragung auf mein Garmin (zumo 390 / 395 / 396) genauso abgefahren werden, wie ich sie geplant habe – und nicht trotz "Neuberechnung AUS" beim Import durcheinandergeraten. :sehe sterne:

    Mir stellt sich die Frage, warum Du das musst. Du fährst doch nicht alle Routen wieder ab und Du überträgst doch hoffentlich nicht alle Deine Routen ständig auf Dein Gerät.

    Ich mache das bei Bedarf dann, wenn ich mal eine Route wiederverwende. Dann erzeuge ich zunächst aus der Route einen Track, dann berechne ich mit der neuen Karte neu, dann prüfe ich Differenzen und korrigiere ggf. (Kommt nicht mal häufig vor).

    Wenn Du einen Anwendungsfall für das von Dir beschriebene Vorgehen hast, würde ich Tracks auf das XT übertragen und dort in eine Route wandeln, wenn die konkrete gebraucht wird. Ist recht schnell und unabhängig von der Kartenversion.

    Tom

    Aufgrund diverser anderer Probleme (hier im Thread schon aufgezählt), hab ich angefangen, auf dem Garmin nur noch Tracks nachzufahren, ohne Routing.

    Auf dem XT kannst Du einen Track in eine Route konvertieren und dann mit Routing-Anweisungen fahren.

    Das nutze Ich als Backup, falls die eigentliche Route mal nicht funktioniert (kommt vor, ist aber selten. Dann in der Regel ein Datenfehler)


    Tom

    Hab ich schon die schwächer werdenden Aktivhalterungen erwähnt? 2024 hat mein Navi gern gemeldet, das die Stromversorgung unterbrochen ist. Lies sich nur mit mehrfachem Neueinsetzen in den Halter beheben.

    Die Federn der Pins sind zu schwach. Es reicht, das Navi aus der Halterung zu nehmen und mit dem Finger über die Pins zu streichen.

    Tom

    Ach ja, hat noch jemand mit seinem Zumo XT die Erfahrung gemacht, das sich die Route ohne Nachfrage (Neuberechnung am XT ist aus!) ändert, weil in 300km ein Stau oder ähnliches ist?

    Ja klar.

    Einstellungen -> Verkehr -> Verkehr Haken raus

    oder

    Einstellungen-> Verkehr -> Route optimieren -> Bei Anfrage

    Letzteres funktioniert nicht bei Sperrung (wenn Garmin meint, dass da eine Sperrungvoraus liegt). Da wird immer neu berechnet.

    Alternativ zum ersten kann man auch die Drive-App auf dem Handy deaktivieren.


    Tom

    Habs gefunden. Liegt schon etwas zurück. Wr 2021 Ende Mai nach ca. 7000 auf der SDR 3.0 seit März 2021.

    Das ging an den KTM-Kundenservice Deutschland in Ursensollen.


    ...[Einleitung/Vorstellung weggelassen]...


    Ein extremes Ärgernis bis hin zur Unbrauchbarkeit ist die Reichweitenanzeige. Während sie bis zu ungefähr 100km Reichweite plausibel anzeigt, ist sie danach absolut unverlässlich. Sie springt innerhalb weniger Kilometer von knapp 100km auf 0 und wenn ich dann tanke, bekomme ich keineswegs die nominell 16 Liter in den Tank, die da reinpassen müssten. Ich bin schon mehr als 25 km mit Reichweite null gefahren und habe den Tank trotzdem nicht voll bekommen. Ich habe Messreihen auf meinen Touren gemacht und meiner Werkstatt gegeben. Die kann da aber auch kaum was machen außer das Aktualisierungsintervall zu modifizieren. Das hat aber nur dazu geführt, dass die Reservewarnung noch eher kommt (meistens bei 110 km) und danach das unvorhersehbare Verhalten einsetzt. Ich bin einmal (und das habe ich meiner Werkstatt auch mitgeteilt) mit Reichweite 50km vom Werkstatthof gefahren und hatte innerhalb von 5 km Reichweite 0.


    Jetzt behelfe ich mich mit einem Zähler auf dem Navi. Der sagt mir, wann ich 200 km gefahren bin und noch ca. 50 km Restreichweite habe. Irre bei einen solchen Oberklassemodell. Mich nervt prinzipiell auch die Zählweise in 10-km-Schritten. Bei BMW wurde immer brav Kilometer für Kilometer rückwärts gezählt und bei 0 war auch wirklich Schluss. Ich bin in den USA mal bei 3 Meilen Restreichweite liegen geblieben. Das war im nachhinein ein tolles Erlebnis, weil ich Leute auf dem Land kennenlernen konnte. https://www.bihr.de/tracklog/?id=2007_09_29#p009_2007_09_29


    Das Thema Reichweite bringt mich zum nächsten Thema. Der Tankinhalt ist mit 16 Litern jetzt wirklich knapp geworden. Bitte erhöht den wieder oder bietet eine Option mit größerem Tank an. Die 18 Liter im Modell 2 waren schon nicht viel aber die 16 Liter geben bei durchschnittlich 6 Litern auf 100 km schon theoretisch nur 260 km. Praktisch muss man mit der unzuverlässigen Reichweitenanzeige wenigstens alle 200 km tanken. Das bedeutet bei einer 700-km-Tour viermal (0,200,400,600) Tanken. Mit dem Modell 2 musste ich wenigstens nur dreimal Tanken. Das mit dem Tanken ist in Deutschland in der Fläche kein Problem (außer dass man sich ironische Sprüche von Mitfahrern anhören muss). In den Alpen wird es allerdings schwierig. Tankstellen sind nicht immer da, wo das Navi sie vermutet und die Abstände können recht groß werden. Zum Beispiel gibt es zwischen Sölden und Sankt Leonhard über das Timmelsjoch keine Tankstelle auf 54 Kilometer. Das kann eng werden und ist uns (zum Glück nicht mir – damals noch auf BMW) schon zum Verhängnis geworden. https://www.bihr.de/tracklog/?id=2012_06_23#p006_2012_06_23. Von Sampeyre nach Delmonte über den Colle dei Morti in Italien sind es sogar 79 Kilometer ohne Tankstelle.


    Reichweite ist auch ein Thema in Bezug auf die Reifen. Ich habe das Gefühl, dass Ihr das Motorrad mehr in Richtung Poser-Bike entwickelt. Tankinhalt wird weniger (vermutlich um die Gesamtmasse fahrfertig vollgetankt auf stammtischtaugliche "unter 200kg" zu drücken) und die Reifen werden breiter. Gegen 200er Reifen ist prinzipiell nichts zu sagen. Aber besser als mit 190ern fährt man damit auch nicht. Allerdings entsteht da auch wieder ein Problem. Wie soll ich damit eine 5000-km-Alpentour machen (https://www.bihr.de/reisen/2020/2020_08_alpen/#sect_9)? In 200er Breite gibt es nur Sportreifen und keine Tourenreifen. Auf der Superduke Modell 2 hatte ich für die langen Touren Michelin Road 5 auf den Rädern. Die halten knapp 6000km bei meiner Fahrweise und damit bin ich durchgekommen. Jetzt war die Erstbereifung Bridgestone S22, die haben bei Regen und Kälte gerade 4000km gehalten. Die aktuellen Michelin Power 5 sind nach 3000 km so runter, dass ich damit eine Wochenendtour zu Freunden (üblich sind 1.500 bis 2.000 km) nicht mehr fahren kann. Deshalb steht für meinen in zwei Wochen geplanten kurzen Italienausflug bereits ein dritter Reifensatz bereit.


    Meine Werkstatt hat mir gesagt, dass die Felgen von Modell 2 und Modell 3 technisch identisch sind. Was spricht also dagegen, für das Modell 3 auch 190er Reifen freizugeben? Vielfahrer wie ich hätten dann Tourenreifen zur Verfügung und Poser können am Stammtisch mit 200er Reifen angeben. Win-Win.


    Noch ein paar Kleinigkeiten:


    Die Favoriten im Bordcomputer sind sehr hilfreich. Die nutze ich auch gern. Ich verstehe nur nicht, warum ich die bei jedem Start des Motorrads neu vorkramen muss. Die meisten Motorräder werden immer vom selben Fahrer bewegt. Insofern würde nichts dagegen sprechen, die Display-Einstellung über eine Betriebsphase hinaus beizubehalten, d.h. wenn ich das Motorrad abgestellt habe und das nächste Mal starte, hätte ich gern wieder die letzte Ansicht (bei mir die mit den Favoriten). Das wäre deutlich angenehmer.


    Die Nutzung der C1/C2-Tasten ist mir nicht klar. Im User Manual (englisch, ein deutschsprachiges habe ich nicht bekommen) steht auf Seite 40: "The C1 and C2 switch can be freely configured". They cannot. Auswählbar ist nur Griffheizung, MTC+MSR, ABS-Modus, Fahrmodus, Gasannahme, Launch-Control und Audio-Player. Bis auf Griffheizung und Audioplayer sind die Optionen alle nur im Stand verfügbar. Dafür brauche ich keine extra-Tasten. Griffheizung ist direkt verfügbar (Pfeil rechts bei laufenden Betrieb). Alle Info-Menüpunkte (Öltemperatur, Gesamtkilometerstand, Reifendruck, etc.) sind nicht auswählbar. Wozu also C1/C2?


    Die Blinkerrückstellung greift sehr früh (150m/10 Sekunden). In Deutschland stehen die Richtungsanzeiger (Gelbe Tafeln) 300m von der Kreuzung weg. Es wäre sinnvoll, die Blinkerrückstellung einstellbar zu machen oder nach Land zu konfigurieren. Üblicherweise drückt man bei Ablesen der Tafeln den Blinker. Der ist dann an der Kreuzung aber schon wieder aus.


    Der Blinkerschalter ist sehr wacklig und insbesondere die Blinker-Rückstellung bringt kaum Feedback. Es gibt keinen fühlbaren Druckpunkt und man weiß nie, ob man den Blinker wirklich ausgemacht hat. Vielleicht ist das der Grund, warum er sich so schnell automatisch zurückstellt.

    Favoriten müssen bei jedem Neustart erneut ausgewählt werden. Geht aber schnell. Pfeil hoch, Pfeil rechts, soweit ich mich erinnere.

    Für Gepäckösen gibt es einen eigen Thread. Ich selbst habe das ja aufwendig gelöst. Habe im Winter beim BMW-Händler gesehen, dass die genau das, was ich auch gemacht habe, standardmäßig an ihren Maschinen haben.

    Reichweite ist geringer, weil Tank kleiner. Tankuhr extrem unzuverlässig. Also einfach nach 200km nächste Tankstelle und gut ist es.


    Ich hatte mal eine Feedback-Email an KTM geschickt, finde die im Moment aber nicht. Falls ich die noch auftreiben kann, stelle ich die hier mit rein.


    Tom

    Im Naviboard wird von Ausfällen der Touch-Funktion des XT2-Displays berichtet - das macht das Gerät nutzlos. Ist einem Bekannten von mir auch auf der letzten Italien-Tour passiert. Der konnte zwar noch sehen, wo er gerade ist, aber sonst nichts mehr. Was mich auch stört, ist die Abwesenheit mehrerer Fahrprofile (Benannt Luftlinie, Auto, Motorrad, aber alle in gleichem Maße konfigurierbar), die man alle drei auch auf dem Motorrad verwenden kann. Eines meiner Profile ist mit Neuberechnung aus konfiguriert und eines mit Neuberechnung an/schnellste Strecke, was ich dann wähle, wenn ich mal abkürzen und schnell wohin möchte.

    Ich bleibe solange wie möglich beim XT.

    Tom

    Bin bereits mehr als 10.000 km mit den PP-Blinkern hinten gefahren. Kein Hitzeproblem. Allerdings mit Original-Heck und Original-Auspuff.

    Vorn mittlerweile auch PP-Blinker, weil die Originalen wie hinten angefangen hatten zu klappern. Austausch auf Garantie.

    Tom

    Nissan Note. Hat kein Zündschloss mehr. Batterie war leer und Fahrzeug ließ sich nicht mehr starten.

    Bedienungsanleitung Nissan Note:


    Wenn die Batterie [des Schlüssels] entladen ist, betätigen Sie die Fußbremse vollständig und berühren Sie den Zünd-

    schalter mit dem Intelligenten Schlüssel. Betätigen Sie anschließend bei niedergedrücktem Bremspe-

    dal innerhalb von zehn Sekunden nach Ertönen des Signaltons den Zündschalter. (Siehe“Zündknopfschalter” in Kapitel “5. Starten und Fahr-

    betrieb”.)


    Starten bei leerer Schlüsselbatterie sollte bei jedem Fahrzeug irgendwie gehen.

    Vorsicht mit der Aussage 'lebenslange Updates'. Das bezieht sich auf die 'Lebensdauer' (=Produktionszeitraum) des Gerätes. Wenn die Serie von Hersteller eingestellt wird, hat es sich mit den Updates, habe ich bei meinem TomTom Rider erfahren dürfen. Das ist in meinen Augen irreführendes Marketing Geschwätz.

    Das ist bei Garmin anders. Siehe Garmin Lifetime Maps Terms & Conditions

    ...Karten-Updates für ein (1) kompatibles Garmin-Gerät bis zum Ende seiner Nutzungsdauer oder bis Garmin keine Kartendaten mehr von seinem Drittanbieter erhält (je nachdem, welcher Zeitpunkt früher eintritt, längstens jedoch für die Dauer von 30 Jahren), sobald und sofern diese Updates auf der Garmin-Website verfügbar gemacht werden. Die „Nutzungsdauer“ des Produkts kennzeichnet den Zeitraum, in dem das Produkt (a) ausreichende Speicherkapazitäten und andere erforderliche technische Funktionen zur Nutzung aktueller Kartendaten aufweist und (b) wie vorgesehen funktionstüchtig ist, ohne dass umfangreiche Reparaturen erforderlich sind...

    Es gibt nur noch unqualifiziertes-unfreundlich-genervtes Personal.

    Nee, zum Glück nicht. Es gibt schon noch Werkstätten, die sich kümmern und Bescheid wissen. Muss man nur finden und in Reichweite haben.

    Der Scheinwerfer ist klar ein Garantiefall (wenn das Mopped noch nicht zu alt ist). Der hat dicht zu sein. Ansonsten mal einen Stein dagegen fliegen lassen. Dann ist es Glasbruch und geht auf die Teilkasko (nicht ernst gemeint).

    Meine Werkstatt zuckt überhaupt nicht. Scheinwerfer bei der 3.0 hatte Reflektorbruch --> Austausch auf Garantie (war wenn ich mich recht erinnere in Jahr 3). Jetzt bei der neuen 1390: Blinker klappert hinten --> Austausch auf Garantie, Blinker klappert vorn --> Austausch auf Garantie

    Tom

    Meine auch. Das hilft dir aber nicht weiter. Ich habe gelegentlich das Problem, dass die Stromversorgung unterbrochen wird. Meistens dann, wenn ich das Gerät mal aus der Halterung genommen habe. Dann hilft bei mir ein Streichen mit den Fingerkuppen über die Pogopins. Da scheinen die Federn zu schwach zu sein und die Pins kommen dann nicht mehr an die Kontakte am XT.

    Neue Stromversorgung mit dem Pin-Stecker bekommst Du bei Garmin nach Anruf innerhalb von ein paar Tagen kostenlos.