Gibt es irgendwelche "Kinderkrankheiten" oder typische Makel an den Dukes, auf die ich neben der Zulassung und dem Originalzustand des Motorrades und seiner Bestandteile achten sollte? Also irgendwas, was bei einer Duke gerne schonmal kaputt/ beschädigt ist und evtl. sonst übersehen werden könnte? Und wie ist das mit Motorrädern, die schonmal umgekippt/ hingefallen sind? Klar, der Verkäufer kann einem ohnehin viel erzählen und man muss den Schaden sicher gleich nicht bemerken, aber sind solche Bikes von vorne herein absolute No-Go's? Irgendwie liest es sich so, wenn man so durch die anzeigen durchgeht. Was meint ihr?
Wir hatten bis jetzt vier 690 Dukes, eine 4er ohne R, eine 5er ohne R und 2 5er mit R.
Die Einzige die was hatte war die 4er, da war der Kupplungsgeberzylinder mal undicht (Kulanz) und die Kupplung bei 22000Km durch, ansonsten keine Klagen , oder zumindest so unbedeutend dass ich es nicht mehr weiß 
Die normale 5er hat meine Frau gefahren und nach ca. 7500Km in 6 Monaten gegen eine 5 R getauscht die jetzt auch schon wieder 8000Km hat. Bei Beiden keine Klagen, nichtmal Ölverbrauch, was bei der 4er ja fast zum Standard gehört!
Meine Frau (die erst vor einiger Zeit ihren Führerschein gemacht hat) hatte zuerst eine 5er ohne R, die lag glaub 2 mal auf der Seite, was bei Anfängern ja gerne mal passiert. Der Sturzbügel (Zubehör) hatte einen mini Kratzer, die Achspotektoren (Zubehör) vorne waren ebenfalls unscheinbar angekratz und das Lenkerendengewicht hat sie mit schwarzem Nagellack gefixt 
Am Auspuff war ebenfalls was zu sehen, war aber nach dem Einsatz von ein wenig 800er Schmirgel nicht mehr zu sehen! Abgesehen davon, den Standard Endtopf gibts für ein paar € bei ebay, selbst wenn der vollkommen hinüber ist, ist das halb so wild!
Fakt ist, im Vergleich zu so manchen 600er Japanern, ist ein Umfaller, oder sogar ein Sturz bei einer ohne R Duke, recht günstig zu beheben und hat meistens keine umfangreichen Schäden zur Folge.
Ich hab kürzlich meine 5R mit ca. 80 km/h abgelegt, nach etwa 10 Metern Asphalt kam dann die Wiese in der sie noch einige Meter weiter gerutscht ist. Abgesehen von den Schönheitsfehlern und dem, an der Sollbruchstelle abgebrochnene Bremshebel, ist der Kleinen nichts passiert, selbst die Lenkanschläge haben keine Druckstellen oder gar schlimmeres. Wenn der teure Akra nicht so verbeult wäre, könnte man den ganzen Abflug mit 250/300€ regeln (Tankverkleidung, Lenkerende, Bremshebel, Sturzprotektor Vorderachse, Sturzbügel). Alles in allem also kostengünstig wenns mal hinfällt 
Ich konnte nach dem Sturz den Rest des Tages weiterfahren, also selbst nach heftigereren Stürzen noch zu gebrauchen, für mich auf jeden Fall ein Pluspunkt
Ich hab sie übrigens schon mit einem Sturzschaden gekauft, bei den kleinen KTMs ist das meist nicht so schlimm.
Sicherlich muss man jeden Schaden für sich begutachten, aber grundsätzlich würde ich den Kauf eines Sturzfahrzeuges nicht ausschließen! Abgesehen davon, wer sagt dass die Kleine, gerade am Anfang, nicht doch mal umkippt...
Ich würde dazu raten erst mal eine gebrauchte ohne R zu nehmen, die haben ein gutes preis/leistungs Verhältniss und die Vorteile der R relativieren sich bei Anfägern, denke ich zumindest, sowieso. Und, da ist auch kein knapp 700€ teuere Akra im weg wenn du die rechte Seite mal anschrammst 
Übrigens, zahm sind die 5er sowieso, kein Vergleich mehr zu älteren Einzylindern. Also keine Sorge was die Fahrbarkeit betrifft!