Beiträge von Bernduro

    Meine 1050@ hat eine 1190R Gabel (Bj. 2014) mit Gabelbrücken und hinten das 1190R Federbein drin. Der Kotflügel vorne brauchte dafür einen Adapter. Als Seitenständer findet ein gekürzter 1190R Verwendung. Den Hauptständer der 1050@ habe ich belassen. Allerdings dreht das Hinterrad damit nicht immer frei, obwohl ich die Gabelholme etwa 10mm durchgesteckt habe.

    Ja, es stimmt. Beim Abruf von entsprechender Leistung wird die Kette heiß. Die meisten von uns kennen ja die unterschiedlichen Angaben von Leistungsmessungen. Also Leistung am Hinterrad oder Leistung an der Kupplung oder Leistung an der Kurbelwelle gemessen. Diese Messungen unterscheiden sich immer um die Leistungswerte, die an den beweglichen Elementen dazwischen durch Reibung verloren gehen. Daher wissen wir, ein Hinterradantrieb frisst Leistung durch Reibung. Diese Reibung wandelt die Leistung in Wärme. Wenn nun der Kettentrieb etwa 3% Leistung kostet, dann sind das z.B. bei 100kW (136PS) an der Kupplung noch etwa 3kW Wärme-Leistung. Zum Verständnis sei gesagt, dass z.B. eine Herdplatte etwa 2kW elektrische Leistung in Wärme umwandelt.

    Durch einen Kettenkasten fehlt der Kette die Luftkühlung, sie gibt die Wärme daher an des Fett oder Öl im Kettenkasten ab. Und hier wird es halt schwierig das zu händeln mit all den Radbedingungen, die so eine Kapselung zu erfüllen hat.

    Dein Freund hat in etwa Recht:

    Länge x Breite x Höhe laut Wiki:

    2255 x 840 x 1485

    Ca. 5 cm kannst du von der Länge wieder abziehen, weil der hintere Kotflügel über das Hinterrad hinaus ragt.

    Es sei denn, du hast dich in einen Anhänger verkuckt, der eine ungewöhnlich hohe Ladekantenhöhe hat.

    Mal ehrlich Motorrad Fahrer die 40 oder 50 Jahre "Erfahrung" haben, haben keine Ahnung wie man eine Fuhre in einer engen Kurve (Kehre") mit der Hinterbremse stabilisiert.:sensationell:

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    Für HardyB:

    B. Spiegel in "Motorradtraining alle Tage" :... Das Lob der Hinterradbremse ist aber noch in einem ganz anderen Zusammenhang zu singen: bei den 180-Grad-Kurven, den Kehren. Je enger diese sind, je geringer also die Geschwindigkeit, desto eher nehmen diese Haarnadelkurven einen etwas eckigen und mitunter sogar wackligen Verlauf, vor allem wenn der Lenkungsdämpfer noch ein wenig angezogen ist. MAN SOLLTE DESHALB DIE HINTERRADBREMSE DIE GANZE KEHRE HINDURCH LEICHT ANLEGEN, UND ZWAR NICHT NUR BERGAB, SONDERN AUCH BERGAUF! Die geringe Verzögerung wird mit etwas Gas ausgeglichen...


    Ich werde es wohl weiter so handhaben wie bisher. Bin mit meinem Fahrstill, für mich ohne erkennbare Probleme, bisher auch in engen Kehren klargekommen.

    Hallo André,


    danke für deinen Erklärungsversuch. Nur ich versteh es noch immer nicht. Für das Slalom in der Fahrschule bin wohl zu alt. Das war bei mir kein Bestandteil der Führerscheinprüfung.

    Ich kann mit den Begriffen "strecken" und "stabilisieren" nichts anfangen. Mein Radstand (der meiner Maschine) ändert sich doch nicht durch eine leichte Betätigung der hinteren Brems während ich dann am besten auch noch gleichzeitig Gas gebe. Was wird hierbei stabiler?

    Ich gebe es zu, ich habe das in meiner Not schon versucht, aber für mich keinerlei Benefit erkannt. 35 Jahre "Erfahrung" haben sich hier vielleicht auch schon zu sehr verfestigt.:kapituliere:Vielleicht waren es ja auch die falschen Kurven?

    Ich gestehe dir uneingeschränkt zu, dass deine Bremsen angenehmer und auch sicherer geworden sind, durch deine Umbaumaßnahmen. Nur dein Bremsweg in einer Schreckbremsung (weil dir plötzlich ein Hindernis im Weg steht), der hat sich sicher nicht verändert. (Ausnahme: Wechsel der Bremsbeläge mit besserem, schnellerem Ansprechverhalten bei nassen Bremsscheiben, weshalb man ja früher gerne von organischen auf Sinterbeläge gewechselt hat). Was dir vielleicht eher gelingen kann, ist einen anderen Bremsweg einzuschlagen, weil du nicht so stark oder lange verkrampfst. Aber du hast ja für deine erwähnte Situation gesagt, dass es keinen Fluchtweg gab.

    Vollkommen klar und richtig- meine Entscheidung, die Bremsleistung verbessern zu wollen kam nach einer Vollbremsung mit aller Konsequenz aus etwa 70 km/h hinter einem WoMo. Da dauerte es lange, bis klar war, dass es reicht. Es gab keine Fluchtmöglichkeit wegen Gegenverkehr und Felswand. Alleine, dass ich Zeit hatte, alles zu tu und warten zu müssen war sehr blöd. Jetzt weiß ich, dass ich hier einige Meter gutmachen könnte. Im Bedarfsfall.

    Also ich denke nicht, dass du einige Meter gut machen kannst. Solange du mit deiner Handkraft (und Fusskraft bei voller Beladung) die Fuhre auf trockenem, griffigem Asphalt in den ABS-Regelbereich bringst, ist die Reibung zwischen Reifen und Asphalt das Maß der Dinge. Es sei denn, du kannst dank deiner Ein- oder Zweifinger-Bremse gefühlvoller Bremsen als das ABS regelt und fährst daher mit ausgeschaltetem ABS.

    Der Vorteil deiner besseren Bremsanlage liegt eher darin, dass dein rechter Unterarm deutlich lockerer bleiben kann, weil du z.B. vor Kurven geschmeidig mit zwei Fingern am Bremshebel verzögern kannst, während ich mit der Serienanlage meiner 1050er schon mit der ganzen Hand kräftig am Hebel ziehen muss um überschüssige kinetische Energie in Wärme zu wandeln. Dabei bleibt dir mehr "Konzentrationsfähigkeit" für die Kurve übrig, während ich noch mit meiner "Handkraft" beschäftigt bin. Ich hoffe mal, diese Formulierung kommt halbwegs so rüber wie ich es gemeint habe, nicht dass es hier zu unnötigem Zwist führt.:denk:

    ...

    Einbremsen über Handbremse, öffnen dieser um ein wegschmieren des Vorderrades zu vermeiden, einknicken im 1 bzw 2 Gang mit Motorbremse, Stabilität dann über Fussbremse, ...

    Kommt nur mir dieser Satz mit dem "wegschmieren" komisch vor? (Kurven-ABS?)


    Und kann mir mal irgendjemand das mit der Stabilität über Fussbremse erklären? Ist die 1290 @ so labil?

    Ich lese das schon länger hier in vielen Beiträgen, dass ihr das Motorrad in Schräglage über die hintere Bremse stabilisieren wollt. Was ist den ohne die Bremse labil?

    ...

    Was kommen noch für Schläuche unten raus?

    ...

    Nun, üblicherweise muss auch Wasser aus dem Luftfiltergehäuse wieder ausgeleidet werden können. Und wenn mich nicht alles täuscht, dann ist dieser Ablauf links neben dem Motor und wird mit einer Schraube gegen Nebenluft verschlossen.