Beiträge von hakim

    Hallo nochmal,

    wie Schlusi bereits schrieb, nennt KTM für das Nadellager des Kupplungskorbs keine Prüfmöglichkeit oder Verschleißgrenze. Nach meiner Erfahrung spürt man schon am neuen LC8-Motor ganz leichtes Spiel, wenn man händisch den Korb auf dem recht filigranen Nadellager zu kippen versucht. Dazu muß man bedenken, daß der Korb sich ja auf dem Stumpf der Getriebeeingangswelle dreht, welche wiederum über ein fettes Wälzlager im Gehäuse gelagert ist. Es können sich also die Radialspiele von Nadel- und Kugellager addieren. Woher nun allfälliges Lagerspiel genau rührt, kann man recht leicht feststellen, wenn man den Korb mit beiden Händen umfasst, gezielt bewegt und genau hinsieht. Ist die Getriebeeingangswelle noch radialspielfrei - etwas Axialspiel ist dagegen gewollt - und der Korb läßt sich zu sehr kippen, muß man dessen Nadellager erneuern.

    Hakim

    Hatte ich vor kurzem an anderer Stelle schon geschrieben: Die Summe der Zahnflankenspiele auf der Primärseite des Motor zusammen mit der ungleichmäßigen Kurbelwellenbeschleunigung durch 70 Grad V2 führt zu Drehschwingungen und Geklacker im Leerlauf. Wenn die Kupplung gezogen wird wirkt sie quasi als Ruckdämpfer.

    Hallo,

    Kondos: bin da technisch ganz bei Dir - nur zur Erinnerung: der LC8-Motor hat 75° Zylinderwinkel. :Kürbis:

    @Holger: m.E. kann auffälliges Klopfen im Leerlauf weniger vom Druckverstärker kommen, eher von einem eingelaufenen Nadellager des Kupplungskorbs. Der Korb "taumelt" dann und kann solch ein Geräusch verursachen. Ziehst Du die Kupplung, richtet sich der Korb unter dem Federdruck gerade aus und wird stabilisiert - das Geräusch ist weg. Einfach mal das Lagerspiel prüfen, den angegriffenen Druckverstärker würde ich trotzdem erneuern. Und schau auch mal nach dem Schwingungs-/Geräuschdämpfer, welcher beim 990er Motor an der Innenseite des Kupplungsdeckels verschraubt ist. Es kam schon vor, daß dieser sich gelockert hat.

    Hakim

    Hallo,

    zum Rausdrehen der Öldüse nehme ich einen extra langen 6-Kant-Bit aus meinem Hand-Schlagschrauber-Satz und den dazu passenden Maul- oder Ringschlüssel. Zum Entfernen der gelösten Düse aus ihrem Schacht hat sich bei mir nach wie vor bewährt, kurz den Starter zu betätigen und die Düse mit etwas Öl rauszuschwemmen. Ich mache das immer am Anfang des Ölwechsels, da steht die Wanne eh schon drunter. Ein um den Düsenbereich gelegter Lappen verhindert, daß die Düse sich ins Nirvana verabschiedet.

    Hakim

    ...Fraglich wäre aus meiner Sicht, ob überhaupt Öl rausläuft, wenn man die Kiste auf die rechte Seite legt, zb im 45grad Winkel :denk: Aber du hast auch Recht: man muss in jedem Falle auf die Anlaufscheiben achten. Die Kleine vom Drehmomentbegrenzerrad bleibt zwar regelmäßig im Deckel mit dem Rad stecken, aber die Großen der Ausgleichswellen fallen gern mal ins Nirvana - hinter dem Rotor habe ich es auch schon gehabt. Dann hat man vorm Hotel natürlich den Zonk gezogen.

    ...

    Hallo André,

    ich denke, bei 45° nach rechts geneigt wird da kein Öl rauslaufen. Senkrecht auf dem Hauptständer stehend sind es ca. 0,5Ltr. Nur, wenn Du die Maschine so weit nach rechts neigst: ist dann nicht die Gefahr noch größer, daß so eine Anlaufscheibe hinter dem Rotor verschwindet? Bevor Mißverständnisse entstehen: wie bekannt handelt es sich um insgesamt 4 Anlaufscheiben, davon 3x stopdisk mit 25mm Außendurchmessser und sechseckig ausgeformtem Innenrand, positioniert auf 3 Wellenstümpfen als Anlaufscheiben zum Lima-Deckel. Wenn diese nach Abziehen des Deckels nicht auf den Wellen der Zahnräder zu finden sind, kleben sie tatsächlich meist noch am Deckel. Die 4.Anlaufscheibe (Nr.60038007010, Pos. 5 beim Starter im Teilefinder) ist mit nur 16mm kleiner und sitzt - vielleicht habe ich Dich ja mißverstanden - nicht vorne auf dem Drehmomentbegrenzer zur Bohrung im Lima-Deckel hin, sondern auf der Rückseite des Begrenzers. Bei mir jedenfalls ist beim Demontieren des Deckels immer auch der Drehmomentbegrenzer mit abgezogen worden und im Deckel stecken geblieben, die dahinterliegende Scheibe runtergefallen. Keine Chance gehabt, sie per Magnet hinterm Rotor rauszufischen. Ich hänge mal ein hier m.W. bereits gepostetes Foto an, mit der Position der 3 größeren Scheiben. Der Drehmomentbegrenzer sitzt ganz oben/links, an seiner Rückseite die kleine Scheibe.

    Wenn Du im kommenden Urlaub Stator, Deckeldichtung und möglichst auch den Spezial-Deckelabzieher dabei hast, optimal zusätzlich einen neuen Regler und den Rotorabzieher, bist Du sicher gewappnet. Du würdest sicherlich eine Ecke in irgendeiner Werkstatt finden, um in Ruhe arbeiten zu können. Und ein paar nützliche Werkzeuge dazu wie Wanne, Plastikhammer, usw. und sicherlich einen Kaffee dazu.

    Dir eine schöne, unbelastete Norwegentour!

    Hakim

    Hallo,

    bin nun ebenfalls im "Club"! Leider auch von mir nur ein weiterer Erfahrungsbericht und keine tiefere Erkenntnis, außer: Lichtmaschinen sind hitzeempfindlich, ein alter Hut! Nur daß meiner Meinung nach bei KTM von den ersten, erfahrungsgemäß hier noch wenig anfälligen 950er LC8 über die 1190er und 1290Superadventure (´15-´17) bis zu den aktuellen 1290er Adventures die Kühlung der Lima weder mit der Leistungsentwicklung der Motoren Schritt gehalten hat, noch bei der Gestaltung der Verkleidungen und Tanks hinsichtlich der Fahrtwindkühlung ausreichend berücksichtigt wurde. Qualitätsschwankungen bei der Statoren mal außer Acht gelassen, das alleine würde die Häufung der Ausfälle über so lange Zeit nicht erklären...

    Meine 1290Superadventure 2016, absolut problemlos in jeglicher Hinsicht bis über 70tsd km!

    Differenz Ladespannung zwischen Multimeter an Batterie und Cockpitdisplay ca. 0,5V, im Stand bei etwas erhöhter Drehzahl abgelesen (altes Display wie bei den 1190ern).

    Im Frühjahr bei 73.500km wegen kleiner Undichtheit den Lima-Deckel gezogen. Alle Wicklungen hell und unauffällig, Leitungen i.O., Steckerpins gegeneinander gemessen bei 0,1 Ohm, Pins gegen Masse alle "unendlich". Also alles gut!

    Jetzt bei 75.500km in den Alpen, 32°C Außen, Öl bis 99°C: Ladespannung laut Cockpit bis runter auf 13,0V, ohne Halogen-Abblendlicht und ohne laufenden Lüfter. Entspricht ca. 13,5V an der Batterie, also am unteren Rand des Solls von 13,5-14,0V laut KTM-WHB.

    Was tun? Vor uns noch mehrere Tage in Hitze über Izoard, Bonette usw. Neuen Stator und Dichtung im Gepäck. Aber mal eben vorm Hotel machst Du das nicht. Es ist Freitag Abend und die regionalen Werkstätten - wo ich mir einen Platz zur Eigenreparatur hätte erbeten können - haben bereits Samstags zu. Also: Tourabbruch und 450km heim, mit massiven Staus bei Basel. "Fahren nach Voltmeter", das trifft es genau! Starke, auffällig schnelle Schwankungen der Anzeige zwischen 13,7 und 13,0V. Am Berg und auf der Autobahn offenkundig weniger von der Öltemperatur abhängig (durchweg 95-99°C) als von der Kühlung durch Fahrtwind. Aus dem Stau raus, innerhalb des ersten Kilometers Anzeige wieder auf mind. 13,5V rauf.

    Ergebnis zuhause: Durchmessen des Stators nach wie vor sollgerecht! Wicklungen oben/rechts deutlich dunkler als die anderen. Nach dem Ausbau: auf deren Rückseite erste schwarze "Verkrustungen" zu sehen, die Leitungen - vormals verdeckt durch die breite, blecherne Haltefeder - sind in ihrer Isolierung schwarz angeschmort.

    Probefahrt mit neuem, originalem Stator und altem Regler: Ladespannung an Batterie bis 14,2V, in Fahrt lt. Cockpit 13,7-13,8V, mit Halogen-Abblendlicht ca. 13,6V. Bei zusätzlich laufendem Lüfter ca.13,4V.

    Zweite Probefahrt mit neuem, originalen Regler: ähnliches Ergebnis, aber augenscheinlich noch stabiler bleibende Werte.

    Was bleibt angesichts längerer Touren? Am eigenen Motorrad zuhause die Spannungsdifferenz zwischen Multimeter an Batterie und Cockpitanzeige eruieren. Unterwegs ab und zu ablesen. Wird der untere Grenzwert des Solls lt. WHB - ohne Zusatzverbraucher und ohne Lüfter - erreicht, kann es nach meiner Erfahrung bereits kritisch geworden sein mit dem Gesundheitszustand der Lima. Vorsorglich einen neuen Stator + Deckeldichtung + Regler im Gepäck zu haben, ist sinnvoll auch dann, wenn man die Reparatur nicht selbst vornehmen kann. Zumal diese durchaus sehr aufwändig werden kann, weil einem wie bei mir diese verdammte kleine Anlaufscheibe des Drehmomentbegrenzers natürlich hinter den Rotor fällt und dieser gezogen werden muß.

    Hakim

    Hallo,

    daraus daß der im Leerlauf bzw. bei leicht erhöhter Drehzahl gemessene Benzindruck mit 4 Bar OK ist, kann man nicht schließen, daß der Durchsatz unter Last und bei hohen Drehzahlen ausreicht. Eine naheliegende Ursache wäre ein verschmutzter Feinfilter an der Benzinpumpe. Diesen sollte man erfahrungsgemäß zusammen mit dem "Teebeutel"-Sieb alle paar 10tsd km prophylaktisch erneuern - auch wenn das so nicht im Wartungsplan vorgesehen ist. Auf Motorradreisen immer das passende Filterset dabei zu haben, wäre mein Tipp. Aber wenn Du das nicht selbst tauschen könntest unterwegs, und die Werkstatt vor Ort voll ausgelastet ist, bringt Dich das auch nicht weiter. Shit happens - immerhin konntest Du offenbar weitergondeln und die heimische Werkstatt aus eigener Kraft erreichen!

    Hakim

    PS: Natürlich kommen auch noch andere Ursachen in Frage. Würde mich schon auch interessieren, was es letztendlich war.

    Hallo,

    laut sparepartsfinder besitzt auch das GB-Modell der 950ADV(2004) den üblichen Seitenständerschalter (siehe Pos.11 im Screenshot). Einfach nachrüsten, der entsprechende Steckverbinder liegt vermutlich irgendwo linksseitig am Rahmen verräumt. Dieser Stecker sollte gebrückt worden sein, damit die Maschine überhaupt läuft - es sei denn man hat ihn einfach abgeknipst und die beiden offenen Leitungsenden zusammengedröselt. Originalstecker als Ersatz gibt es bei KTM.

    Achtung: Der Seitenständerschalter der 950er wird über nur 2 Leitungen versorgt, die an der Steckverbindung außerdem ihre Farbe wechseln. Im fahrzeugseitigen, 3-adrigen Kabelstrang liegen pink (+) und braun(-). Die dritte Leitung wird nicht verwendet! Im kurzen Stück zwischen Steckverbinder und Schalter wird pink zu schwarz und braun zu grün.

    Hakim

    Hallo,

    laß Dir doch einfach von Fa.Zweirad-Dietrich einen Kostenvoranschlag machen. Dort hat in 2021 der Umbau meiner 990ADV (2012) von 210mm auf 265mm rund 1000 Euro gekostet. Wegen damals schon nicht mehr lieferbarer KTM-Einzelteile - z.B. die passenden Hydrostops - kamen zwei neue, komplette Cartridges in die Gabel. Für das Federbein gab es von KTM schon damals nur noch die 150er Feder zu kaufen. Solltest Du die 140er wie Serie bevorzugen, dann besorge Dir diese im Vorfeld z.B. von Slavens Racing(USA) und schicke sie mit zu Thorsten Dietrich. Vielleicht einfach mal anrufen und die aktuellen Möglichkeiten erfragen, ich bin nicht auf dem neuesten Stand, was die Verfügbarkeit benötigter Teile und auch zusätzlich mögliche Modifikationen (z.B. Umbau der Gabeldämpfung auf Membran) betrifft. Da ist Schlusi sicherlich besser informiert, auch was Alternativen angeht.

    Hakim

    Hallo,

    ich habe keine 1050er, aber der Lüfter wird in der Regel von einem einfachen Temperaturschalter angesteuert, der hinten am Kühler sitzt. Vermutlich linksseitig, wenn der Teilefinder mich nicht in die Irre führt. Wenn Du den Schalter bei eingeschalteter Zündung brückst und der Lüfter springt an, ist dieser OK und Du mußt tatsächlich den Schalter erneuern.

    Hakim

    Nein, auch wenn das immer wieder wiederholt wird, man muss weder die Schwingenachse ziehen noch zum Dremel greifen.

    Das Motorrad muss runter vom Hauptständer, leicht einfedern, dann lässt sich auch das 17er Ritzel problemlos abziehen.

    Hallo,

    ich vermute, es gibt kleinere Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen. Du hast die 1190R mit 20mm mehr Federweg als meine 1290SA, da mag leichtes Einfedern des Hinterrads helfen um das 17er Ritzel optimal zur sonst etwas zu steil stehenden Schwinge zu positionieren. Damit habe ich an meiner auf dem Hauptständer stehenden 1290SA kein Problem. Allerdings hakt dann das Ritzel hinter dem schwarzen Schwingengleitschutz. Nicht um sehr viel, aber es ginge ohne stärkere Hebelei nicht vorbei. Da ist es für mich das Schonendste, per Dremel einen Zahn zu kappen. Aber schön, daß wir diverse Tipps zusammengetragen haben.

    Hakim

    Hallo,

    um an meiner 1290SA das zu wechselnde 17er Ritzel bequem abzuziehen greife ich zum Dremel mit kleiner Trennscheibe. Die Spitze eines Zahns abgeflext und das Ritzel läßt sich am Kettengleitschutz der Schwinge vorbeiziehen. Das neue 17er exakt ansetzen und mit einem leichten Schlag des Kunststoffhammers am Gleitschutz vorbei treiben. Ein 16er Ritzel läßt sich natürlich ganz easy aufschieben.

    Hakim

    Hallo,

    es geht lediglich um das nachträgliche Planen der Bremsscheibenaufnahme, nicht um die Radlagersitze. Meiner Erinnerung nach fanden sich in früheren Fällen dort noch Reste der Pulverbeschichtung mangels korrekter Nachbearbeitung im Werk.

    Hakim

    Hallo,

    wie v2lover richtig erkannt hat:

    lange lochfreie Krümmerblende: Modell 2005

    230mm Federweg: entnommen einem niedrigen Modell 2003/04 oder modifiziert von 210 auf 230mm.

    blaue Plastics mit GO!!!-Dekor: entnommen von 950S aus 2004

    Sieht trotzdem gut aus, und motortechnisch ist 2005 der beste Jahrgang der 950er!

    Also alles richtig gemacht, viel Spaß damit!

    Hakim

    Hallo,

    ist die Nabe nicht absolut plan, sitzt die Bremsscheibe schräg und "taumelt", sprich sie rotiert nicht genau in derselben Ebene wie das Vorderrad. Ich kann mir schon vorstellen, daß dadurch Unruhe in die Gabel eingeleitet wird - Stichworte Kreiselkräfte und Aufstellmoment.

    Hakim

    Hallo,

    ich fahre die etwas kleinere X-Duro (3x12Ltr) auf meiner 990Adventure. Sehr robuste Qualität bzgl. Taschenmaterial, Gurten und Metallschließen. Statt der 12Ltr-Hecktasche paßt bei mehr Volumenbedarf unter die Zurrklappe problemlos der 31Ltr-Rackpack von Touratech. Damit habe ich weniger breit auftragende Seitentaschen und kann trotzdem das Gesamtvolumen zwischen 36 und 55 Litern variieren. Ich hatte zuvor noch die ältere Version des MoskoMoto-40Ltr-Reckless. Auch sehr stabil, aber die 14Ltr-Taschen waren sehr schmal geschnitten und daher schlecht zu befüllen, es ging auch nicht mehr rein als jetzt in die 12Ltr-Taschen von Redmamut. An der aktuellen Version von MoskoMoto stört mich, daß die hinteren Zusatztaschen nicht mehr fest angenäht sind. Die waren früher im Preis von damals rund 500 Euro mit drin, jetzt muß man sie extra ordern und zahlt 800 Euro. Gurte und Schnallen überall, für mich unnötige Mollepanels, die serienmäßige 8Ltr-Tasche für mich nicht sinnvoll nutzbar, ebensowenig wie die im Beavertail eingelassenen Zusatztaschen. OK, MoskoMoto ist außen noch stärker gepanzert als RedMamut, was das System aber auch schwerer macht. Unterm Strich würde ich jederzeit wieder RedMamut kaufen, im besten Sinne preiswert im Vergleich zum wie ich finde überteuerten MoskoMoto.

    Hakim

    Hallo,

    also die Bremspumpe und nicht den Sattel - da hatte ich Dich mißverstanden... Prima, daß Du mit Hilfe der Kollegen hier anscheinend eine schnelle Lösung gefunden hast! Und den Preisunterschied BREMBO zu KTM werde ich mir merken!

    Gute Reise,

    Hakim

    Hallo Freunde des orangen Biestes. Laut Fachwerkstätte ist mein hinterer Bremszylinder defekt.

    Hallo,

    mittlerweile liegt der Liefertermin für den neuen Sattel auf 14.Juni... vermutlich 2025?!

    Was genau ist denn defekt? Bremskolben kann man oft wieder gängig machen und unter Verwendung neuer Rechteckdichtringe den Bremssattel instandsetzen. Ist heutzutage wohl unüblich geworden, habe ich aber schon mehrfach praktiziert - an Motorrädern wie auch an meinem Pickup.

    Rep.-Kit Dichtringe Nr. 60013081000 = lieferbar!

    Bremskolben-Satz Nr. 60013083200 = lieferbar!

    Kostet zusammen circa 100 Euro + etwas ATE-Montagepaste. Bei Bedarf ließen sich auch noch der Manschettensatz und die Haltebleche erneuern.

    Hakim

    Hallo,

    Achtung: oft zieht man mit dem Lima-Deckel auch ganz oben/links den Drehmomentbegrenzer mit heraus. Die dahinterliegende kleine Scheibe fällt dann gerne ab und liegt dann irgendwo unten beim Rotor. Vor der Deckelmontage muß der Drehmomentbegrenzer erst wieder an seinen Platz.

    Hakim

    Anhang: danke an den Kollegen, welcher das untenstehende Foto gepostet hat!