Beiträge von 2vclassic

    Ich habe das bei meiner verflossenen Vitpilen 401 auch mit handelsüblichen Passscheiben ausdistanziert - das "serienmäßige" Hebelspiel ging gar nicht - bzw. war unglaublich gross - ich glaube dass ich im Endeffekt 3 x 0,2 mm eingelegt hatte und so eingestellt gab das einen deutlich besseres Kupplungsgefühl...


    PTFE klingt technisch gut - gibt es das nicht als "folie" zum selberstanzen/schneiden (Locheisen für den Außen Durchmesser aus einem stück Rohr geschliffen?)

    ansonsten tut es Edelstahl und ein hauch Fett auch .....

    Ich habe nun auch ein paar kilometer auf der Vitpilen mehr drauf (600) und habe das RBE nochmal auf die empfohlenen 2; +2 eingestellt - was nun auch ohne Fehlermeldung abging...


    Damit stellt sich eine Verbesserung des Motor Laufs ein - so wie von Kaschi beschrieben - leicht verringerte Motorbremse und der Motor geht weicher ans Gas - bzw. Last Wechsel sind weniger ruppig - merkliches Konstantfahrruckeln hatte ich schon vorher mit der verringerten Einstellung 2; +1 nicht...


    die Fehlermeldung hatte meine mit noch wenigen KM erzeugt - evtl. haben sich ECU und Sonde noch besser kennenlernen müssen bzw. ist der Lamdasonde nun auch ein paar mal richtig warm geworden und ist im normalverhalten angekommen...


    Kaschi - sag doch mal bescheid wie sich nun Dein Benzinverbrauch verhält - ich bin jedenfalls von 4 Litern ein gutes stück weit weg - will heißen es braucht (noch) so knapp 5 liter bei mir.... mal sehen wenn ich 1000 Km weiter bin


    ich habe meine Beiträge oben mal etwas relativiert...

    Die Ventilführungen werden normal eingeschrumpft. da es da um 10/1mm geht muss das vom Anfang an passen.


    da geht es sogar um weniger als 1/10 mm! beim Reiben oder Hohnen geht es um 1/100 mm.... Ein Ventilschaft braucht H6(?) oder H7 als Passung


    Guckt mal hier oder ähnlich: https://www.scheuerlein-motore…ventilfuehrungen-wechseln


    Nach dem "montieren" von neuen Führungen wird danach präzise nachgearbeitet, um sowohl die Schaftpassung (durch Reiben und/oder Hohnen), wie auch um den exakten Ventilsitz (-fräsen) wieder herzustellen! insofern sind Führungen evtl. erst mal Rohlinge wie in dem link gesagt!


    Typischerweise wird die Passung mit dem richtigen Mass durch reiben hergestellt und dann gehohnt um die Oelanhaftung/Schmierung in der Führung zu verbessern oder sicherzustellen. wobei der Standard wohl reiben ist - hohnen ist eher special treatment

    (das Duke 390 Werkstatthandbuch schweigt sich dazu aus.. d.h. die Arbeit muss der externe Motorenbauer/instandsetzer machen.. - und da sollte der Kopf von Jannis wohl auch hin...)

    Die Kupplungen gehen heutzutage so leicht im Gegensatz zu früher

    da mache ich mir keine sorgen,

    sehe ich auch so - die Zeiten sind vorbei - macht man einen neuen rein bevor man in die pampa fährt, - dann ist in jedem fall ruhe!

    Die Leerlaufspannung einer Batterie sagt nichts über Ihre Rest-kapazität oder noch möglichen Kurzschluss- oder Startstrom aus...


    "verschlissene" Batterien zeichnen sich durch einen hohen Innenwiderstand und geringe Rest Kapazität aus - damit bricht beim anlassen die Spannung sehr weit zusammen und begrenzt den Kurzschluss Strom - was nicht mehr ausreicht um den Motor gegen die Kompression zu drehen .. oder nach wenigen Umdrehungen nicht mehr...


    Auch mit 60% oder 20% der Nenn- Kapazität kann eine Batterie einwandfrei starten - falls man damit mal lange orgeln muss sind die dann schneller "leer" ....


    Das Ladegerät orientiert sich an der Spannungskurve was den ladezustand (in %) angeht - kann aber die Kapazitätsangabe, die auf der Batterie aufgedruckt ist, nicht ablesen, um das mit der Ladezeit und Stromaufnahme zu verrechnen - eine tote Batterie mit geringer Restkapazität ist übrigens besonders schnell "voll" - und setzt evtl. auch noch einen teil der Ladung in Wärme/Gasung um..

    ich finde es gut wenn durch eine ABE etc. nicht alles und jedes eingetragen werden muss! das nervt gerne mal und kostet unnötig Gebühren ohne Mehrwert - ich sag nur Thema "reifenfreigaben"


    so eine Tieferlegung ist ein Aufpreis wert - manche/r sucht danach - wenn man als BesitzerIn hierüber nicht Bescheid weiß hat evtl. der Ex Freund/Freundin dies für einen besorgt und erledigt.....


    Gesamthöhe halte ich für nicht aussagekräftig - Sitzhöhe rules...

    Druckfehler ?


    der Einfahr- Schaltblitz zeigt das man sich nun in Drehzahlen bewegt die man nicht dauerhaft fahren soll und besonders in den ersten paar 100 km nicht zu weit überschreiten sollte.


    Zum Thema Kolben einfahren gibt es gutes video vom Piraten (Pirate Racing bei you tube eingeben)


    Das erklärt dass man beim Einfahren den Motor nicht voll (gas) fordern soll (was bei einer 125 wahrscheinlich schwer fällt ), da dies zu thermischen Überlastungen am noch nicht vollständig tragenden oberen Kolbenring führen kann... heutige Zylinderbeschichtungen und Kolbenringe sind sehr hart, so das es etwas braucht bis die Kolbenringe einlaufen.


    Flüssige Überlandfahrt mit wechselnden Drehzahlen, überwiegend in Teillast gefahren, sollte hier das beste mittel ein. (eine nicht wirklich neue Empfehlung)


    Mit steigender Laufleistung (um 500 km) würde ich auch mal in den Drehzahlbereich oberhalb von 6500 hineindrehen (am besten in den mittleren Gängen) aber auf vollständiges Ausdrehen und auf Dauerdrehzahlen mit Schaltblitz an bis zur ersten Inspektion verzichten....


    Motoröl heute eher 15W XX (Handbuch) - und etwas Ölverbrauch in der Einfahrzeit kann auch vorkommen.. (im Auge behalten)

    15 W 50 passt, Vollsynthetisch eher hochwertiger als Teilsynthetisch,

    Jaso MA"x" sagt dass das Oel für Nass Kupplungen (wie verbaut) geeignet ist...


    Ich würde damit erst mal fahren und die anstehende Inspektion eher etwas früher als später machen lassen - dann weist Du wodran Du bist.


    Danach solltest Du das Oel zwischen den Inspektionen am Ende jeder Saison wechseln- Öl Filter gibt's es im multipack extrem günstig...


    Es gibt spezielle Öle für Hochleistungs-Einzylinder (Du hast gerade einen gekauft!) um Verschleiß zu minimieren --> KTM zeigt hier auf MotorEX - andere auf Motul V300 15W60 (gib mal Pirate Racing bei YouTube ein) - nicht durch die Bewerbung für Moto cross oder Enduro verwirren lassen.....

    es gibt zwar ein paar KTM#s und Husqvarnas mit HC1 Kupplungspumpen - aber nur die - Bremspumpe ist immer Brembo...


    z.B. Vitpilen 701 und ein paar größere/neuere Duke 12XX haben HC1 Kupplungspumpen... (kenne mich aber bei großen KTM nicht so gut aus..)


    Habe an meiner Vitpilen extra die langen Hebel drangemacht weil old school biker....

    Fragt doch mal bei Magura warum dies populäre KTM model nicht in der ABE aufgeführt ist - die Husqvarna SM 701 typen sind ja da auch gelistet ..... sollte eigentlich nur eine Formsache sein... wie auch der kundige Prüfer hier keine Probleme haben sollte mit den ABE querverweisen auf andere Modelle aus dem Haus KTM/Husqvarna...

    - wozu noch DNA stage 2, wo der "Tuning" Luftfilterkasten schon mit mehreren offenen Löchern daherkommt ... ich würd denken das bringt nichts mehr...


    kann man ausprobieren indem man den Deckel mal ganz weglässt - wird dann aber akustisch asymmetrisch... ansonsten Prüfstand?


    Du hast mit auf die 2017'er (EURO 4) ein anderes mapping von KTM (Händler?) drauf bekommen? ich dachte immer die Zeiten sind mit Euro 4 vorbei...