Beiträge von Hechtiver

    Ich habe mal nach einer Latex Farbe geschaut für den Boden. Habe aber festgestellt, dass seit dem ich eine Motorradhebebühne habe, eigentlich kein Öl etc mehr auf den Boden kommt. Wenn dann bleibt das schön auf der Bühne und kann weggewischt werden.

    Eine Latex-Farbe würde ich für den Garagenboden nur bedingt empfehlen. Wenn es tatsächlich nur "befahren" und "begangen" wir ist es völlig in Ordnung. Allerdings kann eine Latex bei erhöhter Beanspruchung mit einer Epoxi-Beschichtung nicht mithalten. Für eine werkstattähnliche Nutzung des Bodens ist eine hochwertige Beschichtung tatsächlich die bessere Lösung, allerdings auch aufwändiger und kostenintensiver. Man muss eben abwägen wie stark die Beanspruchung ist.

    Ich trage mich über kurz oder lang mit dem gleichen Gedanken, da mein Boden sehr unansehnlich geworden ist.

    Tatsächlich ist eine 2-K-Epoxi-Beschichtung sehr zu empfehlen, da diese Öl-, Benzin und Säurenresistent ist. Bei der Verarbeitung ist allerdings darauf zu achten, dass die Vorarbeiten korrekt ausgeführt sind, alles trocken ist und Du hintereinanderweg beschichten kannst. Ist das Material erst einmal angemischt musst Du die Topfzeit beachten, nicht dass Dir die Beschichtung noch im Hobock verreckt oder gar in Flammen aufgeht.

    Wichtig ist es die Bereiche die betreten oder befahren werden mit Quarzsand abzustreuen, sodass der Sand direkt in der Beschichtung gebunden wird. Da kannst Du Dir ne Art übergroßen Salzstreuer basteln, dass es ne homogene Oberfläche wird. Streust Du die Beschichtung nicht ab riskierst Du, dass man gefährlich ausrutschen kann. Du siehst ja selbst wie der Boden auf dem Bild oben spiegelt. Wenn man da mit nassen Schuhen drauf geht ist es sicher verdammt rutschig.


    Ich muss mich meinen Vorrednern anschließen, was die Teppich-Methode angeht. Ich setze dem sogar noch eins drauf, indem ich da wo ich immer Schraube und mit Öl oder Verdünnung hantiere zusätzlich einen ca. 4 qm großen Flicken alten PVC Belags liegen habe. Da kann man auch mal was wegwischen und man steht "thermisch entkoppelt" ;).

    Hallo Männer,

    ich hab am Freitag die letzte Fahrt für dieses Jahr gemacht und bei ca. 12 Grad war es nicht ganz einfach das Öl auf ordentlich hohe Temperaturen zu bekommen. Letztendlich war ich dann auf knapp 80 Grad Öl-Temperatur und hab direkt nachdem ich zu Haus war alles abgelassen und über Nacht austropfen lassen.

    Ich habe das Öl dann durch ein Lacksieb gegeben und die Magneten ordentlich gereinigt. Alles was ich an Abrieb finden konnte habe ich auf einem Zewa gesammelt. Letztendlich konnte ich zwei Späne ausmachen, die echt minimal waren und der Rest war tatsächlich feiner Abrieb, der ganz normal entsteht. Der Ölfilter sah aus wie der ganz oben von Go4Gold.


    Das Öl selbst war dunkel verfärbt, aber sonst unauffällig. Es war jetzt ca. 5.000 km drin. Das nächste Wechselintervall habe ich jetzt etwas kürzer eingestellt - einfach um die Sache im Blick zu haben und Eventualitäten vorzubeugen. Lieber gebe ich mal etwas mehr Geld für nen zusätzlichen Ölwechsel aus, als es später zu bereuen, es nicht gemacht zu haben.

    M. E. n. also eine komplett unauffällige Geschichte.

    Weils vom Thema her passt:

    Ich wollte den ÖL-Service auch selbst machen, hab ich bei der Kleinen auch schon und da habe ich das Sieb immer nur gereinigt und wieder verbaut. Filter und Dichtungen habe ich natürlich erneuert.

    Empfiehlt es sich bei der 790er die Siebe zu erneuern oder reinigt ihr die auch nur und benutzt sie wieder?

    Korrekt!

    Es kann eben einfach nicht angehen, dass man zu einem Fahrzeug direkt eine Garantieverlängerung kaufen "muss", weil man sonst Lotto spielt. Was ist das denn für eine Logik?

    Kommt ein Handwerker zu Dir, installiert einen Gasanschluss und gibt Dir den Tipp ne Garantie abzuschließen, weil er seiner eigenen Arbeit nicht traut - man denke mal darüber nach!

    Richtig wäre es, das Grundlegende Problem an der Konstruktion zu lösen und einen Rückruf der Fahrzeuge zu starten. Das fördert das Vertrauen in die Marke und erzeugt langfristige Kundenbindung und verbessert das Image der Marke. Fehler können immer passieren, aber man muss dazu stehen und diese beheben. Jetzt kann man darüber streiten woher das Geld kommen soll, um das durchzuführen, gerade in der Lage eines angeschlagenen Konzerns. Die richtige Fragestellung wäre m. E. n. allerdings ob man nicht gerade durch solche Einsparungen am Kunden in genau solch eine Lage gekommen sein könnte?

    Ich fahre mittlerweile mit besserem Gefühl, denn ich kann es kaum beeinflussen ob mein Motor zu denen gehört, die hochgehen werden. Solang er läuft habe ich Spaß damit und wenn er mal den Geist aufgibt kann ich immernoch weinen.

    Besser man fragt nach, bevor man etwas beschädigt.

    Ich habe nun die Simmerringe und Staubkappen inkl. Öl erneuern lassen. Aus- und Einbau der Gabel habe ich selbst übernommen.
    Als ich die Gabel wiederbekommen habe hat der Meister meiner Werkstatt die schlechte Qualität des Chroms bemängelt, die allerdings schon werksseitig so bestand. Die Gabel hat keinen Rost, aber der Chrom hat wie kleine Lunker, die bei Beanspruchung allmählich die Dichtlippen aufreiben und zu Undichtigkeit führen.

    Vermutlich führt das bei den orangenen Sets zu zeitiger Materialermüdung und die grünen Sets halten das besser aus ... Diese Frage bleibt abschließend zu klären. Ich werde sehen wie lang sie dieses Mal dicht bleibt.

    Ich bekomme bei meiner 790 die Staubschutzkappen nicht runter. Ich komme gar nicht mit dem Schraubendreher dazwischen. Das geht derart straff, dass ich Sorge habe was zu verkratzen oder zu beschädigen.

    Ich hab es genau so gemacht, nur, dass ich die 390er Duke hatte und nun die 790er Duke. Und bis jetzt toi,toi,toi...

    Entweder bin ich bissl doof...? Ich versteh Deine Reaktion nicht so ganz.


    Ich für meinen Teil reagiere immer so frühzeitig wie nur möglich, um weitere Folgen zu vermeiden und ziehe lieber mal etwas vor, um sicher zu gehen, dass alles passt. Oder meinst Du mit Deiner Reaktion, dass man die Frage ja wohl nicht ernst meinen kann, ob es dem Motor schadet, wenn ein Bauteil defekt ist?


    Ich kenn das nur von alten Mopeds. Da hat es oft geheissen, wenn ein Zylinder leichte Spuren hat, dann ist er "eingeschliffen" und muss nicht unbedingt schadhaft sein oder zu weiteren Schäden führen.

    Das ist so nicht korrekt. Wenn die Laufbuchse frisch gehohnt, der Kolben und die Ringe neu sind hat man die Beste Kompression, Laufspuren mindern dies ab. Wichtig ist, dass Kolben und Zylinder zusammen eingelaufen sind um sich anzugleichen und dass die Lager genug Zeit hatten sich einzulaufen. Das Einlaufen geht auch ohne Spuren.

    Willst Du das riskieren?


    Marv890R


    Hätte ich vor dem Kauf von diesen Risiken gewusst...

    Das hat man schon bei einer Garantieverlängerung für n Jahr locker raus .

    @ 2800€ ist ja bei wenigfahrern dann mal der Zeitwert der Kiste :kapituliere:

    Das ist in sofern korrekt, kommt allerdings der jährliche(!) Ölservice beim Vertragshändler hinzu, der in der eigenen lediglich mit den Materialkosten zu Buche schlägt - denn mehr Aufwand mach sich der Freundliche auch nicht. Rechnet man das Hoch ist man ziemlich zügig bei einem Nullsummenspiel.


    Letztendlich muss das jeder selbst entscheiden und bringt uns im Thema nicht weiter, also freundlich Back to Topic.

    Ich werde bei Gelegenheit mal zu der freien Werkstatt fahren, die ich mit der Kleinen aufgesucht habe und mal beim Betreiber nachfragen, ob er was weiß, schließlich war er lange Zeit beim Freundlichen angestellt und immer wenn ich bei dem vorbeischaue hat er KTM´s zum Service da. Wäre ein Wunder, wenn er nicht mal was darüber wüsste. Ich lasse es euch wissen!