Sammelthread eingelaufene Nockenwellen 790 und 890

  • Ich denke KTM hat gerade keine Kapazitäten für derartige Sachstände. Das Problem besteht ja nun schon so lang der Konzern in Schieflage ist und man kann ja davon ausgehen, dass die Geschäftsleitung schon länger wusste wohin der Weg geht, bevor es irgendwann in der Öffentlichkeit auftauchte.


    Da hat man im ersten Moment sicher angenommen, dass es tatsächlich Einzelfälle sind, die auf unsachgemäße Bedienung zurückgeführt werden können und als es mehr wurden war schon nicht mehr die Mittel in ausreichender Kapazität vorhanden um den Motor derart vom Konzept zu verändern, dass das Problem gelöst wird. Hier und da gab es mal für einen nen neuen Motor und ab und an ne Nockenwelle plus Einbau. So versuchte man etwas Ruhe hereinzubringen, aber der Ursache geht man scheinbar nicht auf die Spur. Ob das vorsätzlich geschieht oder einfach weil man gar nicht in der Lage ist bleibt dabei offen.


    Also bleibt uns nur weiter zu fahren, Öl wechseln und in paar Jahren den Wechsel wenn möglich selbst durchzuführen.

    „Ich kaufe ein -E- und möchte lösen : B O C K W U R S T !“ :lol:

  • ... wenn es denn wirklich an der Nockenwelle liegt.

    Ob es nicht ein Problem mit der Ölversorgung oder der Schlepphebel ist, weiß aktuell wohl kaum jemand.

    Das Thema mit dem Öl, würde doch schon hundert Mal durchgekaut. Wenn die Ölversorgung das Problem wäre, dann würde immer die Nocke einlaufen, die am weitesten entfernt ist, da dort logischerweise der Druck am niedrigsten wäre und damit die höchste Mangelschmierung auftreten würde. Aber die Nocken laufen völlig wahllos ein, es gibt kein Muster, also wird's an der Ölversorgung nicht liegen. Die Schlepphebel wurden zwischendurch mal getauscht (ich meine 2021), vermutlich gegen welche mit weicheren Material.

    Aber unabhängig davon was jetzt die Ursache ist, das ist der selbe Motor, der aus den selben Teilen zusammengebaut wird. Ob jetzt KTM, oder CFMOTO draufsteht macht da keinen Unterschied was die Haltbarkeit angeht.

  • Das ist die richtige Einstellung:

    Das Risiko bleibt latent, Spaß machen die LC8c aber trotzdem.


    Gesamt-KTM-Situativ würde ich im Moment auch nicht davon ausgehen, das in der Vergangenheit an dem Problem irgendetwas Grundsätzliches behoben wurde.


    Ob etwas breitere Schlepphebelauflageflächen das Problem beseitigen werden, wird die Zukunft zeigen, ich bin da eher skeptisch.


    Von daher:

    Wer den Twin bereits hat, weiter Spass haben und beobachten, den Interessenten aber sei der V2 als starke Alternative nahegelegt.

  • KTM mcht da echt ne Wissenschaft draus.

    ...

    M. E. n. reine Gelddruckerei für die Vertragswerkstätten. Ein Ölwechsel ist ja nun nicht gerade ein Hexenwerk.

    ...

    Sehr schade.

    Ich gebe dir inhaltlich ja recht, wundere mich aber, dass du hier von KTM so "überrascht" bist. Ist doch bei den Autoherstellern nicht anders, da schreiben auch viele eine jährliche Wartung vor, egal wie viel oder wenig mit dem Auto gefahren wurde. Natürlich ist das ein gutes Geschäft...

  • Also mal ganz im Ernst

    Diese Jammerei das man Jährlich zum Service soll und der Ölwechsel nach Km oder einmal im Jahr gewünscht wird ist doch lächerlich …..


    Bei jedem anderen ” Scheiß” ist es egal ob das legal ist oder nicht .

    Da wird verändert was die Geldbörse hergibt

    Und hier beschwert man sich über 4 Liter Öl und pillepalle dazu …….


    Entweder man macht’s oder läßt es ……

    Bremsflüssigkeit wird beim Pkw alle 2 Jahre vorgeschrieben

    und hier jammert man dann genau so drüber ….

    Das wäre ja vollkommenere Blödsinn …


    Schon mal gelesen das bei einer Sportenduro

    Beispiel WR 450 F der Ölwechsel nach jedem Lauf ansteht .

    Da wird 1 Liter Öl gewechselt

    Zum Enduro Fahren dann spätestens nach ner Tour bzw. max 1000Km ..


    Schon mal bei anderen Modellen nachgesehen was da so im Serviceplan steht ?

    Und nicht vergessen , weil die Ktm ja eigentlich " schrottig " ist und nur bis um die Ecke hält .

    Jeder Service beinhaltet 1 Jahr lang ( im Servicepreis ohne Zusatzkosten enthalten ) die Mobilitätsgarantie ….

    Hab ich noch nie gebraucht …..


    Seit 4. 2019 ist sie in Griechenland Peleponnes , Albanien , Montenegro , Bosnien , Kroatien , Slowenien , komplett Italien die Abruzzen bis zum Stiefel , Dänemark , Schweden und viele andere Ecken mehrfach nur Offroad unterwegs gewesen .

    Straße hat sie so gut wie nie gesehen

    OHNE

    einen einzigen Ausfall oder eine Panne …..

    Ich fummle aber auch nicht am Kettenspanner , irgendwelchen Pseudoverbesserungen der Steuergeräte oder sonstige technischen Spielereien der Hebel rum.

    2 Finger können locker die Kupplung bedienen ….


    Und jetzt könnt ihr euch den Mund darüber zerreißen das ich ne rosa Brille aufhabe oder was auch immer KTM verliebt bin ……

    Hatte vor der @ nie ne KTm sondern bin immer Yamaha oder Husqvarna gefahren …

    Die stehen auch Heute noch in meiner Werkstatt und werden gefahren ……

  • Hallo zusammen,

    Ich habe ein paar Beiträge gelöscht wo null von Nockenwellen zu lesen war.

    Ich denke mit dem Beitrag von mkl reicht es dann mal wieder mit der Diskussion von wegen wann Ölwechsel und so.

    Deshalb nochmals die Aussage:

    Bleibt beim Thema, bleibt sachlich und fasst euch kurz.

    only race Super Duke 990 chili red, SMR 560 Chili Spezial, RC8R, FS 570

  • Hallo Zusammen,


    neues Update:


    Auch Händler zwei verweist mich darauf, die Nockenwellen auszubauen und zu polieren und glaubt nicht dass ich auf Kulanz hoffen kann. Soweit nichts Neues, aber er hat Folgendes geschrieben:


    Es werden Bauteile verbaut bei denen die Härteschicht geändert wurden. Von einem weiteren Filter ist mir nichts bekannt. Das sind meine Informationen. Aber im World wide web gibt es bestimmt noch weiterreichende Informationen, die mir nicht bekannt sind.


    Hab noch nicht weiter nachgefragt, aber wenn dem wirklich so ist, sollte ja der Schlepphebel und Nockenwellen Tausch doch Abhilfe schaffen. Egal. Wollte euch das einfach wissen lassen. Ich Versuch mal herauszufinden ob man da was an den Artikelnummern finden kann.


    Gruß

  • Noch ein kleiner Nachtrag, hat schonmal jemand die Nockenwellen und Schlepphebel der 2025er 790 Adventure (ich hab ja ne Adventure) mit den originalen der 790er verglichen. Sind ja ähnliche Nummern:


    IMG_0803.jpeg


    Habe auch parallel meinen Händler nach den Artikelnummern der scheinbar gehärteten Teile gefragt (siehe oben), vielleicht gibt er mir diese.


    Die Schlepphebel der 2025er 790 Adventure entsprechen denen der 2023er 890 Adventure. Also scheinen die breiteren drin zu sein.


    Das wäre ja schon cool wenn es mit dieser Combo dann die Lösung gäbe.

  • Ein Bekannter musste es 2023 machen lassen , im Zuge des 30.k Service. Rechnung abzgl. Service und sonstiges knapp € 2.800,-

    Danke!


    Dann weiß ich wenigsten mit was ich rechnen muss, sollte ich einer der Maschinen erwischen die auffällig wird.


    Zahle ja seit Jahren nicht für nen KTM Service sondern in der freien für ca. 150€ im Jahr.

    Dazu keine Garantie Verlängerung abgeschlossen.


    Also noch 5 bis 6 Jahre durchhalten, dann sind die kosten drin xD

  • Für Pfusch "ab Werk" ganz schön heftig.

    Falsch

    Heftig ist das für den Austausch der Nockenwellen noch extra berechnet wird ....................

    Bei der 30 000er wird /werden eh die Wellen zum Ventile einstellen herausgenommen und wieder eingesteckt.

    Also ein mehraufwand ist da nicht gegeben wenn dann eine andere ihren Weg dort hin findet .

    Eine Welle liegt als E Teil bei rund 370 Euro und das ist auch nicht die Welt.

    Das hat man schon bei einer Garantieverlängerung für n Jahr locker raus .

    @ 2800€ ist ja bei wenigfahrern dann mal der Zeitwert der Kiste :kapituliere:

  • Ganz so einfach wie "alte Welle raus zum Einstellen und dann einfach die neue Welle rein" ist es aber nicht.

    Die Chance ist groß, dass man dann die neue Welle zum Einstellen des Ventilspiels gleich wieder ausbauen kann.


    Außerdem weiß man (mal wieder) bei der Rechnungssumme nicht, was alles dabei war.


    Lass die die Ölpumpe kontrollieren und eventuell tauschen. Das spürt man im Preis mehr als deutlich.

  • Das hat man schon bei einer Garantieverlängerung für n Jahr locker raus .

    @ 2800€ ist ja bei wenigfahrern dann mal der Zeitwert der Kiste :kapituliere:

    Das ist in sofern korrekt, kommt allerdings der jährliche(!) Ölservice beim Vertragshändler hinzu, der in der eigenen lediglich mit den Materialkosten zu Buche schlägt - denn mehr Aufwand mach sich der Freundliche auch nicht. Rechnet man das Hoch ist man ziemlich zügig bei einem Nullsummenspiel.


    Letztendlich muss das jeder selbst entscheiden und bringt uns im Thema nicht weiter, also freundlich Back to Topic.

    Ich werde bei Gelegenheit mal zu der freien Werkstatt fahren, die ich mit der Kleinen aufgesucht habe und mal beim Betreiber nachfragen, ob er was weiß, schließlich war er lange Zeit beim Freundlichen angestellt und immer wenn ich bei dem vorbeischaue hat er KTM´s zum Service da. Wäre ein Wunder, wenn er nicht mal was darüber wüsste. Ich lasse es euch wissen!

    „Ich kaufe ein -E- und möchte lösen : B O C K W U R S T !“ :lol:

  • Interessant wäre es auch, wenn jemand Kosten von einer freien Werkstatt für den Tausch der Nocken hätte.


    Scheint ja doch einige zu geben, die bewusst, oder weil gebraucht gekauft, nicht auf Übernahme durch KTM hoffen dürfen.

  • Und was ist, wenn die Nockenwellen schon bei 20T die Grätsche machen?

    Dann wechseln mit Ventilspielkontrolle und die restliche 30Tausender vorziehen.


    Back to Topic.

    „Ich kaufe ein -E- und möchte lösen : B O C K W U R S T !“ :lol: