990 Duke erster Test

  • Ok und selbst auch schon gefahren?


    Die Bremsen & das Fahrwerk sind meines Erachtens für die Landstraße völlig in Ordnung. Mit 196cm und 3XL Statur hab ich hier schon eine ordentliche Belastung auf der Maschine, stoße auf der Landstraße jedoch nicht an die Grenzen. Bei der 790er Duke war das anders und hat mich zur 890 Duke R, die ich beim Fahrwerk mit Einstellung Sport noch recht komfortabel gefahren bin, getrieben.


    Das der Motor rau läuft kann ich bei meiner neuen 990er Duke nicht behaupten. Ich habe sie gerade in der 1.Inspektion und bin sie letztes Wochenende gute 630km durch Eifel, an der Mosel sowie in Luxemburg, Belgien eingefahren. Was mir besonders gefällt an ihr, das ich mit ihr im Regenmodus (erstmalig für mich bei einer Duke) auch völlig angenehm ruhig mit 2-2,5k rpm dahinbummeln kann. Dreht man dann auf ist aber trotzdem genug Punch vorhanden und wenn der Hafer sticht schaltet man einfach zurück in Street oder Sport wie es einem beliebt. Kraft ist jederzeit genug verfügbar, aber es geht sogar auch gemütlich.


    Ja und der Preis? 😃

    Klar ist der UVP definitiv zu hoch, da muss man dann schauen bei welchem Händler man zugreift, wenn sie einem gefällt & ob sie überzeugt. Ich denke nicht, das die R-Version einen weniger ambitionierten UVP haben wird wenn sie da ist.

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  • bei dem Preis und bei der Konkurrenz brauch ich so was nich zu Fahren...


    jeder setzt andere Prioritäten, wem Handling in erster Linie wichtig ist, muss da zugreifen...wer mehr Richtung Motor lupft, is woanders mindestens genau so gut aufgehoben...ich komme von der Super Duke, kenne daher KTM u. deren Spirenzchen schon recht gut


    Ob man Stylemas wirklich braucht oder nicht, sollte jeder für sich selbst wissen, für den Preis erwarte ich da andere Komponenten und nicht nur umgelabelte Billigsättel, ebenso verhält es sich bei dem WP Billigkram (zur Ehrenrettung, WP kann auch anders, dann kostet es aber ordentlich).


    Viel Spass beim zugreifen, keiner hat was zu verschenken u. ganz ehrlich ? 10 bis 11 Scheine würde ich ausgeben...aber mit Techpack 😂


    P.S: aber vorher warte ich erstmal die Nockenwellenproblematik ab


    Wenn KTM meint, dass sie bei der R-Version noch gross was raufpacken können...dann mal versuchen...

  • Schlecht beurteilt wurde die Duke 990 von der MotorradNews ja keinsfalls. Aber die verweisen in ihren Tests generell auch zurecht immer wieder auf den Anschaffungspreis und da lässt die KTM im Vergleich zur Kawa und Yamaha doch einige Federn. Das kritische Hinterfragen des Preises machen die Redakteure der MN übrigens auch bei den beigestellten BMW Testmotorrädern mit Maximalausstattung, während die von MOTORRAD das so gut wie überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen.

    Machen wir uns nichts vor. Der Markt regelt das und bislang sind die Verkäufe der 990 auch weit hinter der 890R. Da muss und wird was passieren. Entweder die 990 wird von einer R zum gleichen Preis abgelöst oder/und die 990 wird gleich im Premierenjahr einer Rabattschlacht a la SDR1290 geopfert.

  • Stimmt,

    auf große Hose machen und nichts dahinter, Bremse schlecht (überhitzung im extrem Fall), Fahrwek ebenso, teuer,

    Viel schein, wenig sein...

  • Stimmt,

    auf große Hose machen und nichts dahinter, Bremse schlecht (überhitzung im extrem Fall), Fahrwek ebenso, teuer,

    Viel schein, wenig sein...

    Also immer dieses Gejammere wegen der Bremsen. Verglichen mit Bremsen vor 20-30 Jahren einfach nur ein Traum. Wo liegt das Problem. Der Fahrer kann ja auch noch mitentscheiden, wie die Bremse funktioniert und geht es wirklich um jede Zehntelsekunden beim Bremsen. Meine 890er 2022 Stilfserjoch rauf und runter mehrmals hintereinander, kein Problem. Mit der 990er am Spielberg kein Problem, auch mehrere Runden am Stück. Die bremst ausreichend. Klar sind alle Komponenten bei der 1390 super duke EVO/r besser.

    Und der Preis ja, aber 2000 Euro auf oder ab ist ja auch schon egal.

  • der Test sagte, für den normalen Gebrauch u. Landstrasse reicht die Bremse, auf der Renne kann es dünn werden


    allgemeines Kredo war, dass ausser die Agilität alles mehr oder weniger Durchschnitt is, die Konkurrenz mehr bietet, zu günstigeren Preisen (UVP)


    Problem sind auch die Ansprüche, die KTM durch Werbung weckt

  • Na wie gut, das sie meine Ansprüche bedienen kann…😃 auf die Renne will ich sowieso nicht..aber leicht & sehr handlich ist genau mein Ding, dann noch etwas Stabilität dabei…alles vorhanden.


    Und UVPs, z.b. bei Yamaha sind diese für eine MT09 weitgehend in Stein gemeißelt wenn man überhaupt eine bekommt..bei der SP-Version recht schwierig…

  • Meine 890er 2022 Stilfserjoch rauf und runter mehrmals hintereinander, kein Problem

    Tja, bei mir reicht einmal runter und die wird teigig vom Gefühl her.

    Dann lass ich aber immer nach.

    Das passiert bei mir mit JEDER Bremse dort, wenn ich sdrauf anlege.

    Aber wie richtig beschrieben wird: das hat doch jeder selbst im Griff.
    . Weder fahren 99% bergab so aggresiv noch Bremsen sie so spät und heftig.

    Naja, zusätzlich habe ich allein schon fast das Gewicht von zweien!


    Und ehrlich, ich habe beinahe immer die Bremse otimiert um die Standfestigkeit in den Alpen zu erhöhen.

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf!<<:grins:

  • Naja, zusätzlich habe ich allein schon fast das Gewicht von zweien!


    Und ehrlich, ich habe beinahe immer die Bremse otimiert um die Standfestigkeit in den Alpen zu erhöhen.

    Du sprichst mir da echt aus der Seele, ich habe 196cm und 3XL Statur. 😃 Über die ~950km Einfahrphase gab es keinerlei Probleme mit meiner 990 Duke, weder mit dem nachgesagten unrunden Motorlauf im Drehzalkeller, noch mit der Bremse oder dem Fahrwerk. Und ja, von manchem Bike-Jockey hab ich auch locker das 1,5-2 x fache an Statur & Gewicht.😂


    Du hast Recht, wenn ich mehr Biss an der Bremse haben wollte, käme für mich auch eine Optimierung der Bremse als erstes in Frage, an Beläge oder Pumpe würde ich da zuerst denken. Bislang besteht hier aber absolut kein Bedarf und ich kenne die Brembo MCS/Stylema Kombination von meiner 890 Duke R.


    In 3 Wochen gehts es nun erstmals in die See-/Westalpen, ich freue mich einfach nur drauf und zwar gerade weil es eine handliche & super leicht zu fahrende 990er Duke ist, die für mich genug Power hat und die ich „dort!“ ganz easy bewegen kann.


    Ich finde es übrigens immer Klasse, wenn Leute die noch keinen Meter mit einem Bike gefahren sind, meinen ein Feedback abgeben zu wollen. Die 890 SMT ist schon sehr unterschätzt, die 990er ist nun das 28.te Bike in meiner 2-Rad Karriere. Es war Einiges dabei, VFR-750, TDM-900, FZS-1000, CBR-1100XX aber durch nachplappern, raten oder „magisch die Hand auflegen“ hab ich noch kein brauchbares Feedback abgeben können.😎


    Schönen Abend noch…!

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  • Wichtiger ist, dass die Bremse auch lange kein Problem macht.
    Meine 790er Duke zieht jetzt bei längeren Standzeiten irgenwo Luft.
    Anscheinend nicht, wenn sie unter Druck bleibt.

    Also keine klassische Undichtigkeit.


    So Mist. das mit 36 Mm.


    Bremse hat zu funktionieren Ende. Da Sche** ich auf den extra Biss, wenn die Zicken macht!

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf!<<:grins:

  • Also immer dieses Gejammere wegen der Bremsen. Verglichen mit Bremsen vor 20-30 Jahren einfach nur ein Traum. Wo liegt das Problem. Der Fahrer kann ja auch noch mitentscheiden, wie die Bremse funktioniert und geht es wirklich um jede Zehntelsekunden beim Bremsen. Meine 890er 2022 Stilfserjoch rauf und runter mehrmals hintereinander, kein Problem. Mit der 990er am Spielberg kein Problem, auch mehrere Runden am Stück. Die bremst ausreichend. Klar sind alle Komponenten bei der 1390 super duke EVO/r besser.

    Und der Preis ja, aber 2000 Euro auf oder ab ist ja auch schon egal.

    Das ist kein Gejammer sondern die Aussage vom Tester.

    Der wird schon wissen was etwas taugt.

    Zumindest vertraue ich ihm mehr als einen der nur daher labert.

  • Zumindest vertraue ich ihm mehr als einen der nur daher labert.

    Und wo machst du den Unterschied fest.

    Heutzutage nennt sich doch jeder Tester.
    Da gibt es keine notwendige technische Qualifizierung.
    Merkt man ja auch schon an dem "gelaber" in den Artikeln bei denen quasi keine Zahlen genannt werden.

    Der Ausspruch:" fühlt sich nicht so wie ... an" sagt gar nichts. Das macht heute jeder youtuber.


    Gab mal in einer Anzeige für ein Motorradmagazin folgendes gelesen: " Fahren sie Motorrad? Sind sie gern unterwegs und dabei auch noch flexibel? Schreiben sie gerne über ihr Erlebtes? Dann kommen sie in unser Team und machen ihren Spaß zum Job!"


    Nicht exakt so, aber eben ohne Technikerfahrung usw. . Das ist ein Profi dem man alles glaubt. Klasse!

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf!<<:grins:

  • Naja mich stört die Verzögerungsleistung auch nicht unbedingt am Vorderrad, wenn man entsprechend rabiat zugreift, wie vor 20 Jahren halt. Bin mit meiner 990 auch das Stilfser Joch hoch und runter geballert, da dosiert man dann aber nicht so viel. Da wird der Anker geworfen und das ding in die Kurve gezwungen. Das Problem beim Vorderrad ist für mich eher, die feine Dosierbarkeit bei langsamen Geschwindigkeiten. Gerade wenn man auf eine Ampel zurollt und sanft zum stehen kommen will, macht der bock mit warmen Bremsen, nicht ganz das erwartete. Jeweils die letzen Meter kommt irgendwann der Punkt wo die Bremse wie blöd zupackt ohne das man an der Hebelstellung irgendwas geändert hat. Es sanftes faden und plötzlich kommt ein ruck. Man kann sich drauf einstellen, aber spaß macht das nicht. Auch die Dosierbarkeit mit 2 Finger-Bedienung lässt zu wünschen übrig. Bin froh wenn die Stylema kommen von der R inkl Pumpe, dann ist das Thema hoffentlich erledigt. Nach 5000 km muss ich auch die Beläge mal wechseln, vielleicht hilft das schon mal weiter.

  • Gerade wenn man auf eine Ampel zurollt und sanft zum stehen kommen will

    Und genau für das nimmt man die hintere!

    Hab ich für mehr als 20 Jahren mal so gelernt. Gilt auch heute noch als bessere Lösung.

    Für die vordere gilt: Einfache Dosierung bei starker Bremsleistunfg, Standfestigkeit bei starker Belastung und gute Bremsleistung bei Regen isind die Top 3!

    Viele Grüße


    Gerhard


    >>Eine Kurve ist erst dann eine Kurve, wenn ich nicht so schnell fahren kann wie ich darf!<<:grins:

  • Nach 5000 km muss ich auch die Beläge mal wechseln, vielleicht hilft das schon mal weiter.

    Wenn Du bereits nach 5000km eine Wechsel der Bremsbeläge durchführen "MUSST", dann nimmst Du die Maschine aber auch wohl schon ziemlich heftig ran.

    Ich könnte mich nicht erinnern jemals auch nur ansatzweise bei einer so geringen Laufleistung einen Bremsbelagswechsel durchgeführt zu haben, weil die Beläge verschlissen waren.


    Die Beläge halten bei mir im Strassenbetrieb einfach deutlich länger, selbst an meiner GS sind bei derzeit 21tkm noch die ersten Beläge montiert und es ist kein Wechsel in

    nächster Zeit in Sicht.

  • Na ja so hat halt jeder seinen Fahrstil.... ich habe durchaus Verständnis für die 5000 km, eine Duke ist ja nicht zum Trödeln gedacht.


    Spaß beiseite, da ich von der S1000R komme finde ich die Bremsen der Duke 990 auch nicht optimal, bin aber erst 500 km gefahren. Ich habe bereits versucht andere Bremsbeläge zu bekommen, leider habe ich - außer SBK -nichts gefunden und auch keine passenden Wave-Scheiben. Falls jemand einen Tip für andere/bessere Beläge hat wäre ich dankbar.


    Grüße Karl

  • Und genau für das nimmt man die hintere!

    Hab ich für mehr als 20 Jahren mal so gelernt. Gilt auch heute noch als bessere Lösung.

    Für die vordere gilt: Einfache Dosierung bei starker Bremsleistunfg, Standfestigkeit bei starker Belastung und gute Bremsleistung bei Regen isind die Top 3!

    Ok dann geb ich meinem Lappen besser wieder ab. Ja unter 20kmh besser die hintere nehmen weil fahrstabiler - ja ja. Aber trotzdem muss die Bremse auch ohne zicken machen sauber funktionieren bei dem Kaufpreis. Dazu kommt die schlechte Dosierbarkeit im Mittel- und Volllastbereich. Und damit ist dein erstes „wichtiges“ Kriterium für mich nur schlecht erfüllt. Bei 13k Kaufpreis erwarte ich das hier mit max 2 Fingern gut bis sehr gut bis zum ABS Einsatz die Bremse gearbeitet werden kann. Dazu kommt, in den Alpen hat sie eben nicht konstante Leistung gebracht. Durch die vielen kurzen Sprints wurde sie ziemlich heiß und wurde dann immer schlechter zu dosieren. Das Problem hatte weder die 1290 noch die M1000R in der Gruppe und wir sind (fast) das gleiche Tempo gefahren.


    So fährt halt jeder etwas anders und nimmt Dinge anders wahr. Aber danke noch mal für die Belehrung

  • Wenn Du bereits nach 5000km eine Wechsel der Bremsbeläge durchführen "MUSST", dann nimmst Du die Maschine aber auch wohl schon ziemlich heftig ran.

    Ich könnte mich nicht erinnern jemals auch nur ansatzweise bei einer so geringen Laufleistung einen Bremsbelagswechsel durchgeführt zu haben, weil die Beläge verschlissen waren.


    Die Beläge halten bei mir im Strassenbetrieb einfach deutlich länger, selbst an meiner GS sind bei derzeit 21tkm noch die ersten Beläge montiert und es ist kein Wechsel in

    nächster Zeit in Sicht.

    Hab mal nachgeschaut und es sind noch so 2mm nutzbarer Belag drauf. Also geh ich mal von 1/3 Restbelag aus. Von den 5000km waren über 2000km Alpeneinsatz. Und Sorry, auf meinem Auto hab ich immer noch die ersten Beläge drauf und das Ding hat über 200.000 km und ist 12 Jahre alt. Das Auto fahr ich aber auch ganz anders. Die Honda CB500 Bj 1996 hat nach 7000km auch kaum was an den Belägen verloren und auch die fahr ich nicht wie die Duke. Freut mich aber für dich das du so tolle Standzeiten hast mit deinen Bremsen.

    Ach meinen Hinterreifen muss ich jetzt auch wechseln weil der am Ende ist. Komisch bei der Honda is das auch kein Thema 🤨


    Sorry Leute, ich hab nur meine Erfahrung und Meinung geäußert, weil dafür is das Forum da. Beides ist aber jeweils subjektiv. Ich nehm die Duke schon gut ran, dafür hab ich sie mir gegönnt. Sie ist ein echt gutes Bike, bis auf die Bremse vorne.


    Immer schön sitzen bleiben ✌️