Hinten Michelin Tracker und vorne den TKC80 aufziehen?

  • Mit einem Mitas Enduro Trail (ex E07) klappt das mit 5000 km. Ist aber natürlich kein Crossreifen.

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    Aber solange es nicht schlammig wird, geht der auch überall durch.

  • So ein grober Reifen taugt schon mal gar nicht für die Anreise und auch nicht viel für den Balkan. Letzteres haben wir im Frühjahr selbst vor Ort herausfinden dürfen.


    Unser MC 360 (ist dem Tracker sehr ähnlich) war nach 1500km hinüber. Das Gelände ist dort oft zu steinig für so grobe Reifen, wir hatten mit Stollenausbrüchen zu kämpfen.


    Mein Kumpel hatte zumindest vorne noch den TKC 80 montiert und ist gut damit zurecht gekommen. Ich denke, der ist auch für hinten die bessere Wahl. Ob er die Anreise überstehen wird, weiß ich nicht.


    Wir haben übrigens nur in Tirana neue Reifen gefunden.

  • Meine derzeitige Kombi: Vorne Mitas E 07 plus Dakar. Heißt auch Enduro Trail plus Dakar. Hinten Heidenau Ranger. Beide Reifen erfüllen den Geschwindigkeitsindex (S für vorne und R für hinten). Wichtig wegen der Italienregelung.


    Den Ranger hatte ich bereits getestet. Hält locker 8.000 km. Der Mitas in der Dakar Ausführung hat lt. Hersteller eine erhöhte Laufleistung gegenüber dem Nicht-Dakar. Da sollten 10 tkm drin sein.


    Beide Reifen haben eine sehr harte Karkasse und können meiner Meinung nach trotz Platten weiter bis zum nächsten Reifenshop gefahren werden.


    Montiereisen nehme ich gar nicht mehr mit.

  • Hallo, ich kann den

    Mitas E07 Trail Plus vorne und hinten empfehlen. Bin damit die 1000km ACT Pyrenäen und Anfahrt über die Autobahn gefahren. Der Reifen hat bei mir 6000km gehalten. In den paar Schlammpassagen hat er gut performt, was ich nicht gedacht hätte. Den Reifen werde ich wieder aufziehen.

    KTM 690 Enduro R 2019

    BMW R1200 GS ADV 2011

    BMW R50/5

    BMW K100RS16V

    BMW R90S

    Zündapp KS80

    :grins:

  • Hallo zusammen,

    herzlichen Dank für Eure Rückmeldungen.

    Da bleibt die Qual der Wahl. Werde nochmal mit einem Freund über Eure Antworten drüber schauen und mich mit ihm beraten was denn jetzt zu tun sei :-)

    Vielen Dank und beste Grüße!

    Harald

  • Falls du dich für einen Mitas entscheidest:

    Nimm keinen Dakar! Der ist für schwere Mopeds mit 2 Personen und Gepäck gedacht, und zu hart für die leichte 690. Bei Nässe sehr kritisch.

    Schon die normale Ausführung ist relativ hart.

  • So ein grober Reifen taugt schon mal gar nicht für die Anreise und auch nicht viel für den Balkan. Letzteres haben wir im Frühjahr selbst vor Ort herausfinden dürfen.


    Unser MC 360 (ist dem Tracker sehr ähnlich) war nach 1500km hinüber. Das Gelände ist dort oft zu steinig für so grobe Reifen, wir hatten mit Stollenausbrüchen zu kämpfen.

    Wir waren kürzlich zu dritt in Griechenland. Dem Balkan sehr ähnlich. Die beiden anderen hatten ihre Reifen (irgendein Mitas auf WR450 und MT21 auf 690 Enduro) nach rund 1200km ziemlich runtergeraspelt und zogen, weil in Larissa vorhanden, den Tracker auf.

    Ich, der deutlich feiger zu Werke geht, hatte auf meiner 690er auch einen MT21. Mein Kumpel hatte nach 1200km schon starke Ausbrüche der Stollen beim MT21, bei mir eher moderat.

    Beide KTMs waren am Start neu bereift.

    Nach 2400 km, am Ende der Reise, war auch mein MT21 stark rissig, mit verschiedenen Ausbrüchen, nicht mehr geeignet für losen Untergrund, aber noch legal, die Tracker auf den beiden anderen Moppeds hatten keine Ausbrüche und sahen so aus, als könnten die die Distanz locker noch mal absolvieren.


    Heißt für mich, der Tracker kann auf Steinen mehr einstecken, als der MT21.