Reifen: Longlife-Strategien đŸ„ł

  • Zahllose Berichte, verschiedene Reifen (-Hersteller) kombiniert zu haben schwirren durchs Netz. Vor dem Hintergrund, dass nur wenige sportliche Tourenfahrer vorne und hinten gleichzeitig in Sack und Asche fahren, starte ich mal dieses Thema neu.


    Anstatt auf einen komplett „anderen“ Satz Reifen zu wechseln, erscheint also die sowieso legale Idee, einen vorderen griffigen Conti oder MR6 oder was weiß ich drauf zu lassen und hinten was Haltbareres.


    In i.nem Fireblade-Forum stieß ich auf den Mitas TouringForce. ResĂŒmee, hĂ€rter als S21, guter bis sehr guter Grip, kein kompletter Versager bei Regen, spĂŒrbar mehr Laufleistung.


    Klar die etrem gute EigendĂ€mpfung eines vorderen Conti wird den hinteren Schlappen kaum kompensieren, aber wĂ€re doch besser, als 2 KnĂŒppel zu fahren? Bei 140,- sehe ich kein Kosten-Risiko.


    So wirft sich nat. die Frage auf, wer mit dem sportlichen LL-Steigerung-Gedankengang, welche Reifen akzeptabel kombinierte.

    Also lasst mal hören! :peace:

    Respekt fĂŒr Frauen und MĂ€dchen.

    Nicht jeder, der sich gestern vor Wissen nur so brĂŒstete, ist heute noch von Gestern.


    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!
    -Not all you do, is only your own Ding.

  • Der Touring Force ist ein Reifen mit dem ich nicht warm geworden bin. Immer wieder Rutscher, teilweise absehbar, teilweise völlig unvorhersehbar.


    In meinem Bekanntenkreis fahren einige aus dem Grund 'gleichmĂ€ĂŸiger Verschleiß vorne und hinten'

    Vorne Power 5 oder GP und hinten Road 5/6.

  • In i.nem Fireblade-Forum stieß ich auf den Mitas TouringForce. ResĂŒmee, hĂ€rter als S21, guter bis sehr guter Grip, kein kompletter Versager bei Regen, spĂŒrbar mehr Laufleistung.

    Bei einem Supersportler auf langlebige Reifen zu setzten ist schon etwas "merkwĂŒrdig".

    Vor dem Hintergrund, dass nur wenige sportliche Tourenfahrer vorne und hinten gleichzeitig in Sack und Asche fahren, ...

    Betrifft eigentlich alle Fahrer. Ich habe frĂŒher auch immer die Reifen gewechselt, wenn sie fĂ€llig waren. Heute wechsle ich den ganzen Satz, wenn ein Reifen fĂ€llig ist. So bin ich einmal dran und habe 10.000 km Ruhe. Außerdem fĂ€hrt sich ein Motorrad mit komplett neuen Reifen einfach besser.

  • Neue Reifen sind einfach besser?

    Echt jetzt?

    Deine Meinung ehrt dich, bringt das Thema aber nicht so wirklich voran.

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  • Grund 'gleichmĂ€ĂŸiger Verschleiß vorne und hinten'

    Vorne Power 5 oder GP und hinten Road 5/6.

    Es geht mir nicht um gleichzeitiges niederfahren mit einem MR6.

    Sondern um eine Kombination an Reifen die z.B. einem vorderen MR6/ CRA4 dann hinten gewachsen sind.

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  • WofĂŒr fĂ€hrst Du Motorrad? Etwa zum Sparen? Fahr die Pelle, die Dir Spass macht und wenn die fertig ist, haust die runter. Ganz einfach.

    Unpassende Antwort.

    Zum einen gibt es Leute, die trotz knappen Budget Motorrad fahren wollen.

    Und zum anderen gibt es Leute, die fahren 20'000 km im Jahr und wollen nicht 5 mal im Jahr den Reifen wechseln.

  • Egal welche Mitas Pelle:

    Sport Force + oder + Ev oder Touring Force bei knapp ĂŒber 3000 km hinten, 4000 vorne ist bei mir Schluss

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE (2016)

    Fz1 Fazer (2006)


    :KĂŒrbis: CLICK HERE to see my beast (2016) :grins: or CLICK HERE to see my Fazer (2006) :grins:


  • Unpassende Antwort.

    Zum einen gibt es Leute, die trotz knappen Budget Motorrad fahren wollen.

    Und zum anderen gibt es Leute, die fahren 20'000 km im Jahr und wollen nicht 5 mal im Jahr den Reifen wechseln.

    Findest Du? Wenn man keine Kohle hat (ging mir im Studium auch so, und dazu war eine DR650 mein einziges Fahrzeug) zieht man eben Holzreifen auf. Wenn man viel fÀhrt (mache ich auch) wechselt man halt hÀufig (auch selbst) oder nimmt Tourenreifen.

    Wissenschaftlichen Anspruch hat das nicht, es ist noch nicht einmal besonders kompliziert.

    Das hier ist klassisches Overthinking. Macht manchen eben auch Spass...

  • Schon erstaunlich, dass die, die offensichtlich keinerlei intellektuellen Zugang zum Thema finden mit Vehemenz auf ihre unanfechtbare Meinung bestehen -Thema? Völlig egal.


    Egal welche Mitas Pelle:

    Sport Force + oder + Ev oder Touring Force bei knapp ĂŒber 3000 km hinten, 4000 vorne ist bei mir Schluss

    Welche LL hast du mit nem S21/22 oder 23 gepackt?

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  • Schon erstaunlich, dass die, die offensichtlich keinerlei intellektuellen Zugang zum Thema finden mit Vehemenz auf ihre unanfechtbare Meinung bestehen -Thema? Völlig egal.

    Ach Du... das sind jetzt aber ein paar sehr gewagte Ableitungen aus der Tatsache, dass ich das Thema Reifenwahl gerade heutzutage fĂŒr weit ĂŒberbewertet halte.

    Hab da ja selbst einiges durch. Und damit zwei Erkenntnisse gewonnen:

    1. Mischbereifung kann gutgehen, fĂŒhrt aber wahrscheinlicher zu Murks.

    2. Hinterreifen wechseln, aber vorne nicht ist auch Murks.

    Ganz abgesehen davon: wenn Du den Hinterreifen abgebrannt hast und der Vorderreifen ist nicht dreieckig, dann brauchst Dir auch keine Gedanken ĂŒber Reifenperformance zu machen. Dann tut's auch ein Reisereifen. Die haben zudem oft auch bessere NĂ€sseeigenschaften

    Einmal editiert, zuletzt von Laskywalk ()

  • Das Thema will sich dir nicht erschließen. Daher schlage ich vor sag einfach nix mehr, es wĂŒrden nur Wiederholungen.

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  • Schon erstaunlich, dass die, die offensichtlich keinerlei intellektuellen Zugang zum Thema finden mit Vehemenz auf ihre unanfechtbare Meinung bestehen -Thema? Völlig egal.


    Welche LL hast du mit nem S21/22 oder 23 gepackt?

    Egal welche Reifenmarke, die Laufleistung ist in etwa wie bei den Mitas ......

    Selten ist es geringfĂŒgig mehr

    Und, biken muss auch Spaß machen :zwinker:

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  • Das mag sein. Allerdings passiert mir das gerade bei Deinen Äusserungen recht hĂ€ufig. :winke:

    Was genau ist dein Problem?

    Du fĂŒhlst dich nicht
? Nicht was?


    WĂ€re das Thema fĂŒr dich das Thema, wieso haust du dann nur AllgemeinplĂ€tze raus? Welche deiner Reifen-Kombinationen hast du denn mit welchem Ergebnis fĂŒr gut oder Murks befunden?


    FĂŒr mich sind das Geheimnis umwittertes Meinung sagen. Und dass dir das öfters passiert? Woran mag das liegen?

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  • Wer ist denn hier auf die persönliche Schiene gegangen? Wer hat also ein Problem?


    Ich habe meinen Standpunkt hinreichend erklĂ€rt. Entscheide Dich fĂŒr eine Reifenklasse, die Deinem Fahrprofil entspricht. Dann wĂ€hlst Du frei nach Sympathie, Lust und Laune irgendeinen Reifen namhafter Hersteller. Fehler machst Du bei der heutigen QualitĂ€t keinen!


    Und wenn man bei ansatzweise sportlichen Reifen den Hinterreifen runterfĂ€hrt und der Vorderreifen noch fĂŒr einen zweiten Hinterreifen taugt, dann hat man sich fĂŒr die falsche Reifenklasse entschieden. Egal wie gut die an der Eisdiele oder in Foren ankommen.


    Bei mir war z.B. beim Corsa der Vorderreifen frĂŒher hin, als der Hinterreifen. An den Flanken runter und Spitz. Aber schwadronier weiterhin ĂŒber EigendĂ€mpfung und Reifenkombinationen. Jeder braucht ein Hobby... bin raus! :winke:

  • Leider die letzten BeitrĂ€ge im falschen Fred gepostet


    Also nochmal:


    Mitas Touring Force hinten in Kombination mit dem MR6 vorn:

    Funktioniert schon sehr gut. Das extrem agile Verhalten der MR6 ist deutlich gemildert, der digitale Gripabriss in mittlerer SchrÀglage Geschichte.


    diese Paarungen taugten mir bei meinem Fahrstil in etwa so:

    EDIT:

    CRA4 (v+h) 96%

    CRA4 (v) MTF (h) 90% nach 2.500 Km (mit NĂ€sse)


    MR6 (v+h) 58%

    MR6 (v) MTF (h) 78% nach 1.500 Km (mit NĂ€sse)



    Dabei fiel mir auf, dass der MR6 rund 800 Gr. leichter als CRA4/ MTF ist.

    Beim engagierten Wetz neigte das Heck mit dem MR6 zum Nachschwingen. Das gabs beim CRA4 nicht und ist jetzt mit dem Mitas, der nochmal 80Gr. mehr wiegt als der Conti, wieder verschwunden.

    Ob das allein der EigendĂ€mpfung geschuldet ist glaub ich i.wie nicht. Es fĂŒhlte sich an, als sei die Zugstufe zu weit geöffnet. Was bei einem nicht einstellbaren Federbein natĂŒrlich nicht herauszufinden ist.


    Wie auch immer,

    Kombi MR6(MTF funzt, CRA4/MTF mutmaßlich besser.

    Klar, dass ich i.wann den Mitas v+h teste, im Moment sehe ich jedenfalls keinen Grund dem Teil das Felgenbett zu verwehren. Selten, dass ich mal auf bissi Regen hoffte.đŸ„ł

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    Einmal editiert, zuletzt von kt-shifter ()

  • Da der MTF nach 1.500 Km leider in einen Schlagschraube fuhr und auch eine „Pilz“-Reparatur den leider durch SchrĂ€glagen gepeitschten MTF nicht retten konnte, mutmaßlich weil der innere Wulst durchs Walken der Flake zu sehr geschadet hatte -zack war der nĂ€chste MTF fĂ€llig (immerhin kostete er als 180/55/17 statt wie zuvor 144,- diesmal nur 125,-)


    Zum GlĂŒck lag der gut eingefahrene CRA4 noch bei meinem SchraubĂ€r im Regal, so entschloss ich mich kurzerhand den vorderen MR6 den Laufpass zu geben -ja, es war etwas Wehmut dabei, gehalten hĂ€tte er sicher noch 4TKm.

    Tatsache war aber, dass auch die nicht einstellbare Gabel beim engagierten Wetz i.wie zu viel Zugstufe bot oder wie auch immer mit dem MR6 kein harmonisch Ganzes bilden wollte.


    Nachdem jetzt der CRA4 vorn seit ca. 2.500 Km in Eintracht mit dem MTF hinten werkelt muss ich sagen: nie wieder MR6 -hĂ€tt ich mal bloß auf den Spruch von Bodo gehört „ich weiß nicht fĂŒr was dieser Reifen gut sein soll“

    Ja, das unterschreibe ich aus meiner heutigen Sicht voll und ganz. Nicht, dass der Reifen bei moderat bewegtem Biken funktioniert, aber bissi angasen und so, das war mir zumindest auf der 8S damit unmöglich.


    Noch was zur NĂ€sse -Performance des MTF

    Ih hatte absolut keine Probleme, wenngleich der CRA4 bei NĂ€sse (gefĂŒhlt) 8% drauf legen kann.


    Bei Trockenheit und Kurvenwetz

    Der CRA4 funktioniert in einem Temperaturfenster von 16°-28° superb, Zwischen -5°-15° immer noch sehr gut, um 30° lÀsst die extreme Kurvenkompetenz aber nach.


    Der MTF funktioniert in einem Temperaturfenster von 19°-28° sehr gut, unterhalb 19° lĂ€sst er jedoch gegenĂŒber dem CRA4 merklich nach, nicht dass er bei 8° nicht mehr funktioniert, aber Kurvenwetz ist da absolut nicht mehr auf CRA4-Niveau.


    Habe daher meine Bewertung weiter oben etsprechend geÀndert.


    diese Paarungen taugten mir bei meinem Fahrstil in etwa so:

    CRA4 (v+h) 96%

    CRA4 (v) MTF (h) 90% nach 2.500 Km (mit NĂ€sse)


    MR6 (v+h) 58%

    MR6 (v) MTF (h) 78% nach 1.500 Km (mit NĂ€sse)


    mein Fa(h)rzit

    Der MTF ist im Sommer durchaus eine Alternative zum CRA4, insbesondere wenn der Conti vorne im Mischbetrieb „mithilft“ Wie lange er hĂ€lt kann ich allerdings nur schĂ€tzen. Könnte gut sein, er hĂ€lt etwas lĂ€nger als der CRA4.


    Wie auch immer, sobald der MTF hinten so weit runter ist, wird wohl der Winter Einzug gehalten haben. Dann kommt bis zum FrĂŒhjahr wieder eine komplette CRA4-Besohlung drauf.


    Im SpĂ€twinter/ FrĂŒhjahr folgt dann hinten i.wann wieder der Mitas hinten und im FrĂŒhsommer Sommer geb ich dann vorn vielleicht auch mal nem Mitas ne Chance -es sei denn, die CRA4 werden billiger đŸ„ł

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  • Mach vorne mal einen SportForce+EV zu dem Touringforce drauf, das funktioniert gut.

    Der Touringfoce ist fĂŒr mich aber auch ein Reifen den ich noch nicht zu Ende fahren konnte. Einmal einen SDS-Bohrer drin stecken gehabt, der nach ein paar Runden durch die Schwinge ein Loch gerissen hatte, das ich nicht mehr flicken wollte. Mit dem nĂ€chsten scheine ich kurz danach durch eine Art PlĂ€tzchenausstecher gefahren zu sein. Den hab ich dann auch mal vorsichtshalber entsorgt, da war aber gerade nur noch SportForce lieferbar.