Zeig her deine Werkzeugrolle

  • Bei manchen Ansätzen hier denke ich mir: Warum nehmt ihr nicht einfach ein zweites Mopped mit (huckepack)? :lautlach:

    Dann braucht ihr nicht so ein riesen Ersatzteillager mitschleppen :lol:

    Der Frederöffner hat nicht gezielt gefragt und bekommt nun alle möglichen Antworten.

    Wochenendtour im Schwarzwald bis Fernreise in Länder ohne Polo/Louise/Markenfachwerkstätten, da ist ein Unterschied was man mitnimmt.

    Dazu kommen noch Erfahrungen von Pannen und wie man die löste.

    Wichtige Frage ist auch, was kann man selber reparieren?

    Wer nichts selber machen kann braucht auch nichts mitzunehmen...

    2011-2013 Nord/Südamerika-Australien-Asien-Europa:

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    Einmal editiert, zuletzt von sushi2831 ()

    • Hilfreich

    Für mich gibt es verschiedene Faktoren die da entscheident sind.


    Je weiter und länger man weg ist, desto eher ist man bereit irgendwo zu verweilen und sich entsprechende Ersatzteile zukommen zu lassen.


    Je kürzer man unterwegs ist, desto entspannter ist es wenn man sich bei einer auftretenden Panne schnell und einfach helfen kann.

    Nach der Logik müssten 890er Fahrer aber einen Satz Nockenwellen mit zur Eisdiele nehmen.


    Was aber absolut nichts wiegt und wo anders schwer aufzutreiben ist, kann man doch einfach einpacken.

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Wie bereits gschrieben, habe ich mich von Laskywalk inspirieren lassen und ein wenig optimiert.

    Ausgetauscht das:


    20250204_194854.jpg


    gegen das:


    20250204_194917.jpg


    Bin zu der Einsicht gekommen, dass eine Ratsche für unterwegs nicht nötig ist, obwohl der Proxxon Schraubendreher nicht wirklich wesentlich leichter ist. Im selben Züge auch die Bits aussortiert und gegen kurze getauscht.


    Edit: den Plastik - Halter habe ich dann doch nicht genommen war nur zum Testen. Also insgesamt gute 100 g leichter geworden.


    Eine Frage in die Runde: ein Maul-Ringschlüssel 14 mm: wozu ist der gut am Moped (790, 690 - Modelle...?) hab meinen im Kit aber tatsächlich noch nie benutzt. Nicht mal in der Werkstatt. Ein 14er? Kann mit jemand auf die Sprünge helfen, wo ein 14er Schlüssel von nöten ist?

  • Glaub u.a. für die Spiegel.


    Mensch manche hier haben ja den halben Hausstand dabei. Da fall ich ja mit meiner Akkuflex, dem Bohrständer und der Esse gar nicht weiter auf. Vielleicht rüste ich noch auf einen Carbon Kotflügel um, um wieder etwas Gewicht einzusparen. :lol:

  • Beim Gedanken, dass einige jedes einzelne Gramm abwiegen, während ich mir letztes Jahr bei meiner ersten Tour ein 8kg Feldbett aufs Bike geschnallt hab ließ mich schmunzeln :grins: War zwar etwas nervig das Teil jeden Tag von Bike ab und wieder anzuschnallen, aber wenn am Ende eines langen der Schlafplatz in unter 2 Minuten fertig ist und man sich nur reinlegen muss ist das einfach toll.


    Mein Gedanke ist folgender: fürs Fahrgefühl macht es keinen großen Unterschied, wenn die Karre 360kg wiegt statt 375kg. Die fährt sich trotzdem wie ein Dickschiff und man kriegt es niemals alleine aufgehoben wenn's liegt.


    Deswegen hab ich beim Werkzeug nicht gespart. Kompletter 1/2 Ratschenkasten, Mini Ratschenset, Drehmomentschlüssel, Maulschlüssel, AirMan, Kopflampe, Reifenflickset, Tubeless Milch, Starthillfe-Powerbank (so ein geiles Teil!), Feuerlöscher und mehr.


    Wenn man aber irgendwo liegen bleibt und der ganze Tag ist verloren weil man auf einen gelben Engel warten muss, wenn man eigentlich nach kurzer Zeit wieder hätte weiterfahren können, dann ärgert man sich deutlich drüber.


    Wenn ich sportlich fahren will, lass ich eh die Koffer im Hotel und auf bin auf einen Schlag nicht 500g leichter sondern mehr als 50kg.


    Ich hatte auf jeden Fall zu viel dabei, das ist denke ich bei jeder ersten Tour so. Vorallem der Feuerlöscher war dumm, der Müll hat am ersten Tag eh jeglichen Druck verloren und wenn man mal aufm Campingplatz was in Brandsetzt, gibt's da eh Feuerlöscher. Maximal fürs Wildcampen könnte der sinnvoll sein. Man will ja keinen Waldbrand verantworten.

    Bei den Ratschen hätten die spezifischen Nüsse/Bits für meine Maschine gereicht (so wäre man aber weniger flexibel, wenn man anderen aushelfen muss). Drehmomentschlüssel nur zum Kette spannen ist schon sehr groß und schwer, in Zukunft würde ich bei längeren Touren in Europa einfach in eine Werkstatt fahren um die Radmuttern lockern und wieder anziehen zu lassen.

    An Kleidung hätte ich auch einiges sparen können. Ein kurzer Ausflug zum Waschsalon zwischendurch ist ziemlich entspannend, andererseits ist es schön nicht jeden Tag das selbe anzuhaben. Ich frag mich wie Leute das machen die mit 3 T-Shirts um die Welt reisen... :denk:

  • ODER man wiegt tatsächlich jedes Gramm ab, überlegt sich genau was man mitnehmen muss und optimiert alles, dann kommt man auf 20kg Gepäck, kann sportlich fahren denn 20kg machen kaum einen Unterschied Zum Leergewicht und kann sich bei einer Panne trotzdem selbst helfen.


    Aber mühsam nährt sich das Eichhörnchen, war schon immer so.

    Am Ende ist es aber auch etwas Fetisch.


    Mir persönlich wäre es einfach zu blöd mir die meisten meiner Motorradfahrtage an den coolsten Orten, auf den besten Strecken, durch schweres Gepäck zu versauen.

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Berty_Fox ()

  • Ich hatte auf jeden Fall zu viel dabei, das ist denke ich bei jeder ersten Tour so. Vorallem der Feuerlöscher war dumm, der Müll hat am ersten Tag eh jeglichen Druck verloren und wenn man mal aufm Campingplatz was in Brandsetzt, gibt's da eh Feuerlöscher. Maximal fürs Wildcampen könnte der sinnvoll sein. Man will ja keinen Waldbrand verantworten.

    Hallo


    Erfahrung zeigt dir, was dir unterwegs wichtig ist, solange man mit dem Gewicht umgehen kann muss man nichts zuhause lassen das man gerne dabei hätte.

    Egal was andere im www sagen, ich habe schon gesehen dass Moppedfahrer sich einen zweiten Menschen hinten aufs Mopped packen, ergibt nur schlechteres Fahrverhalten und die Reichweite (Benzin,Essen,Wasser) wird verkleinert.


    Was für einen Feuerlöscher hattest du denn dabei und was sollte der löschen können?

    Für Fahrzeug oder Lagerfeuer brauchst du schon einen rechten Brocken, sonst wird das nichts. ;-)


    gruss sushi

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  • Soll doch jeder mitnehmen was er als für sich wichtig erachtet.

    Genauso wie Fahrstiel, Motorradtyp, Geschmack bei Frauen, legt doch jeder auf was anderes Wert.

    Der eine kann nicht ohne Ersatzlampenset, der Andere nicht ohne Ratschenkoffer. Usw


    Meistens ist man in Europa auf den erlaubten Offroadstrecken nicht ganz allein.


    Haben auch schon auf dem Jafferau bei einer BMW 650 mit Ersatzteilen von 3 anderen die Kupplung repariert.


    Irgendwann reicht das Werkzeug nicht mehr und man braucht Ersatzteile. Spätestens dann ist es eh vorbei.


    Ich habe was zum Reifenflicken und ein Ersatzseilset von Louis dabei. Seitenschneider und kleine Wasserpumpenzange sowie ein Opinel und das Original Werkzeug von KTM.


    Viele Grüße

  • ... überlegt sich genau was man mitnehmen muss und optimiert alles, dann kommt man auf 20kg Gepäck

    Ich glaub allein meine Koffer+Kofferträger kommen auf knapp 20kg :grins:


    Aber klar wenn das gesamte Gepäck sich auf nur 20kg beläuft ist das schon was anderes. Dann lohnt sich das sparsame packen.


    Ist vermutlich aber nur wirklich relevant wenn man grobe Offroad Strecken fährt. Da würde ich auch nicht mit Alukoffern rumtuckern wollen.


    Ich für mich bin mit dem Kompromiss, die Seitenkoffer, für Ausflüge in die Stadt, oder auf Touren im Umland, im Hotelzimmer zu lassen zufrieden.


    Was für einen Feuerlöscher hattest du denn dabei und was sollte der löschen können?

    Das war ein Standard 1kg Pulverfeuerlöscher aus'm Baumarkt.

    Gedacht war der dafür falls man mal den Gaskocher umschmeißt oder anderweitig was mit dem in Brand setzt. Lagerfeuer haben wir keins gemacht, ist ja auf den meisten Campingplätzen und in der Natur sowieso verboten.

    Am Fahrzeug kriegt man mit 1kg vllt. noch nen Kabelbrand gelöscht, bei einem Fahrzeug was seine 10l Resttankfüllung auf der Straße verteilt hat und lichterloh brennt kann man natürlich nichts mehr ausrichten.


    Irgendwann reicht das Werkzeug nicht mehr und man braucht Ersatzteile. Spätestens dann ist es eh vorbei.

    Klar auch das beste Werkzeug stößt irgendwann an seine Grenzen.

  • Ist vermutlich aber nur wirklich relevant wenn man grobe Offroad Strecken fährt. Da würde ich auch nicht mit Alukoffern rumtuckern wollen.


    Ich für mich bin mit dem Kompromiss, die Seitenkoffer, für Ausflüge in die Stadt, oder auf Touren im Umland, im Hotelzimmer zu lassen zufzufrieden.

    Nö, das geringe Gewicht ist bei jedem mm den ich das Motorrad bewege relevant.

    Oder würdest du behaupten es wäre angenehm den ganzen Tag einen 10kg Rucksack zu schleppen und diesen nur bei Bergtouren abzunehmen da dort das Gewicht stört?


    Für mich geht das ganze aber noch weiter, ich habe schneller gepackt, muss Abends weniger Zeug auspacken, am Morgen weniger Zeug einpacken, mich durch weniger Zeug wühlen wenn ich was benötige....leicht zu reisen ist eine Philosophie welche unheimlich befreiend ist, ich freue mich um jedes Teil mehr welches ich zuhause lassen kann.


    Aber geh in den Motocamping Thread, da kannst du ausführlich drüber lesen, muss man hier nicht weiter breit treten.


    Mit der Familie war ich früher mit dem Camper, kurz mit einem Expeditions-LKW und inzwischen nur mehr mit einem kleinen Camping-Anhänger bestehend aus Stauraum, Küche, Markise und Dachzelt unterwegs.

    Trotzdem reise ich am liebsten mit noch weniger, dem Motorrad.


    Je weniger man dabei hat, desto mehr befasst man sich mit seiner Umgebung und sich selbst.

    Mich in fernen Ländern im LKW bei fließend warmen Wasser, Kühlschrank und Klimaanlage von der Außenwelt abzuschotten brauche ich nicht

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Gedacht war der dafür falls man mal den Gaskocher umschmeißt oder anderweitig was mit dem in Brand setzt.

    Hallo


    OT:

    Die beste Brandbekämpfung ist Brandverhütung, das beginnt schon dabei sich zu überlegen ob das Gras beim Kocher brennen könnte.

    Habe da schon öfters meine Deckel der Alukoffer verwendet wenn es mir zu riskant war.

    Letzten Sommer in Island auf dem Camping, junge Isländer die den Einweggrill auf dem Holztisch vergessen hatten...

    Idioten auf Campingplatz.jpg


    gruss sushi

    2011-2013 Nord/Südamerika-Australien-Asien-Europa:

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  • Jeder soll seine Erfahrungen machen.

    Irgendwem galt es auf großen Touren immer zu helfen.

    Ich folge dem Grundsatz das eben jeder andere auch im Rahmen seiner Möglichkeiten egal wem weiter hilft.


    Zusätzlich zum Bordwerkzeug!


    Flickset

    Selbstverschweißendes Klebeband (Um Kühlschläuche etc zu flicken)

    Selbstkonvektionierbare Schlauchschellen

    2K Knete

    Kabel

    Kabelbinder

    Kleine Zurrgurte

    Sekundenkleber

    Reise Multimeter

    C Tek Kabel (selbstgebaut!) beidseitig mit Klemmen bzw Stecker Bordsteckdose

    Multiöl

    Bisschen Schlauch (Benzin abzapfen)


    IMG_20240529_175227.jpg

    letztes Jahr in Griechenland.

    Einem Engländer ein paar Kabel vom Lima Regler zur Lima gebrückt

    IMG-20220618-WA0035.jpg


    Tour Grande Alpes

    Verrecktes Thermostat ausgebaut und auf offen Manipuliert.

    IMG_20230626_173544.jpg

    Pyrenäen :staun: der Lebensretter da kein Korkenzieher dabei :grins:

    Taschenmesser und Holzschraube


    Derartige Notfälle kann Ich etliche Aufführen :zwinker: