KTM 390 Duke 2024 Ölwechsel

  • Hallo, ich habe vor kurzem eine neue KTM 390 Duke gekauft. Nach dem Einfahren werde ich sie zur Inspektion bringen. Ich habe mit einem Händler gesprochen und sie haben gesagt, dass sie Elf Moto 4 Race 10w60 Öl verwenden werden. In der Bedienungsanleitung des Motorrads steht, dass man 15w50 (SAE JASO T903 MA2) verwenden soll. Als ich sie gefragt habe, haben sie gesagt, dass sie eine Freigabe von KTM haben. Eigentlich bin ich mir nicht sicher, ob es das richtige Öl ist. Da das Motorrad noch 2 Jahre Garantie hat, muss ich die Inspektionen beim Händler machen lassen. Meine jetzige Überlegung ist, das 10w60 Öl gleich nach der Einfahrinspektion loszuwerden. Meine Kandidaten sind entweder RAVENOL Racing 4-T Motobike SAE

    15W-50 oder von ktm empfohlendes Motorex FORMULA 4T SAE 15W/50 MA2. Hat jemand eine Empfehlung oder Erfahrung damit?


    LG

  • Da war einer bissi schneller als ich 😅


    Es gibt tatsächlich gute Gründe kein W60 zu verwenden, etwa bei den aktuellen Temperaturen.


    Der Händler soll dir entweder das vorgeschriebene Öl einfüllen oder du bringst es selbst mit. Das muss er dann akzeptieren und dir keine Strafgebühr dafür berechnen. Hinterher rausschmeißen ist wirklich völlig daneben.


    Wichtig beim Öl ist die Freigabe: JASO MA2.


    Da die „Kleine“ durchaus etwas Apetitt auf Öl haben kann, solltest du eh was zum Nachfüllen zuhause haben.

    Ich kann dir das Motul 5100 wärmstens empfehlen, das gehört zu den absoluten Spitzenölen


    Habs hier als 4 Liter-Kanister bestellt (und fahre damit)


    MOTUL 5100 4T 15W-50 Motoröl 4 Liter, 45,99 €
    API SP JASO MA2 Hochleistungs-Motorradmotorenöl Freizeit- & Pendelverkehr Technosynthese® - Ester
    www.oil-center.de

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  • Alles geht sehr schnell, denn ich möchte die Einfahrzeit bis zur Erwärmung abschließen 😅 . Mir wurde gesagt, dass ich aus Garantiegründen kein eigenes Öl mitbringen darf. Sie sind auch sehr stur, wenn es um die Verwendung von 10W 60 Öl geht und behaupten, das sei das Richtige. Leider gibt es in der Nähe von Darmstadt keine andere Werkstatt, die einen Service für 260 Euro anbietet, also muss ich das hier machen lassen

  • Das ist völliger Schwachsinn
    Die können stur sein, dann fahr zum Donnecker, der nimmt auch nicht mehr. Ist außerdem ne schöne Tour


    ► Webseite - Motorrad Donnecker | KTM, Husqvarna & GasGas
    Vertragshändler der Marken KTM, Husqvarna und GasGas. Wir sind die erste Adresse in Bad Soden-Salmünster für alle Fragen und Probleme rund ums motorisierte…
    motorrad-donnecker.de

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  • Ich hol den 4 Liter Bottich 5100 von Amazon.

    37,58€ inkl. Versand aktuell…

    ich hab vor'n paar Tagen beim Öldepot sogar nur 35,45 gezahlt

    Dateien

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  • Öl (Marke) und Viskosität sind eine reine Glaubensfrage...über das "richtige" Öl gibt's endlose Diskussionen


    mein Händler nimmt auch ein 10W60 und ich hab das weiterhin verwendet

    (in beiden 390ern, Eni i-Ride Racing 10W60 mit Freigabe JASO MA 2)

    ich hab und hatte nie Probleme damit, Motor läuft 1a, keine Geräusche, kein messbarer Ölverbrauch

    (ich wechsle jährlich, ca.3.000km, kein Winterbetrieb)

  • Es gibt tatsächlich gute Gründe kein W60 zu verwenden, etwa bei den aktuellen Temperaturen.

    Sorry, aber das ist Blödsinn.


    Die Zahlen geben Auskunft über die Viskosität bei der jeweiligen Temperatur.


    Und da ist, zumindest der Norm nach, ein 10W-60 aktuell niederviskoser als ein 15W-50.


    Die erste Zahl kennzeichnet die Viskosität im kalten Zustand.


    Nachteilig an einem Öl mit besonders hoher Spreizung ist eher, dass die Spreizung durch den Verschleiß des Öls schneller geringer wird.

  • ja, da hast du Recht,
    ich hatte aber auch nicht W60 sondern nur "Sommer" 60 ohne "W" gemeint, wieso? Weil es gar kein W60 gibt.


    Im Winter (also jetzt) ist bei gleicher W-Viskosität, aber höherer "Sommer"-Viskosität -aller Logik zum Trotz- das mit der niedrigeren "Sommer" das Bessere.


    Das ist zumindest die Aussage von Motul in der aktuellen "Motorrad"

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  • Deshalb meine Einschränkung: der Norm nach


    Wobei man sich die Viskositäten in den jeweiligen Datenblättern anschauen kann (und feststellen wird, dass es da von Hersteller zu Hersteller ganz schöne Unterschiede gibt).


    Ein 10w-60 macht bei Temperaturen wie jetzt aber auch keine Probleme.

  • "Datenblätter" ist der richtige Begriff :Daumen hoch:, idealereise kombiniert mit einem gewissen Grundwissen über die Herstellerangaben.


    Ein 10W60 und ein 10W30 sind in der Theorie in kaltem Zustand gleich viskos. Bei heissen Temeraturen wird aber das "XXW60" weniger dünnflüssig - im Extremfall weniger wasserartig als das XXW30. Ein 10W60 ist somit nach den Angaben kalt etwa dünnflüssiger und heiss etwas weniger dünn (aber natürlich dünner als kalt) als ein 15W50 - beides durchas positiv.


    Datenblätter deshalb, weil da die konkreten Viskositäten, meist gemessen in mm²/s bei 40 und 100°C angegeben sind. Da stellt man dann schnell fest, das ein 10W.. des einen Herstellers doch eine nicht unherheblich andere Viskosität im Vergleich zu einem anderen Hersteller haben kann.


    Gleiches gilt für Gabelöle - was der eine als 2,5W anbietet, ist beim anderen schon als 7.5W deklariert. Auch da helfen die Datenblätter.

  • Genauso ist es lt. Motul. Daher mein Einwurf zum 60er.


    Abgesehen davon, 10W60 ist zweifellos nicht vom Hersteller empfohlen.


    meine Erfahrung:

    Ich hatte unlängst festgestellt, dass ordentlich Öl fehlt.

    Das 15W50 ließ sich wie Sirup nachfüllen. Der kleine Trichter konnte immer nur „gerade so“ befüllt werden, da es schier endlos dauerte, bis er sich leerte.


    Ich würde jedem vom noch weiter gespreizten Viskositäten-Cocktail abraten, das ist nur auf dem Papier ideal.

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  • fahre seit Jahren Motul v3 10 w 50 lässt sich butterweich schalten und 0 Ölverbrauch aktuell 24000km