Reifenwahl Offroad

  • Moin zusammen, ich mach hier mal einen Thread auf zum ewigen Thema Reifenwahl. :Kürbis: Hat jemand von Euch schon die Originalreifen gegen echte Offroadreifen getauscht und kann von Erfahrungen berichten?

    Ich überlege mir den Metzeler MC360 oder den Michelin Tracker aufzuziehen. Kennt jemand von Euch diese Reifen aus eigener Erfahrung?

  • Hey Stefan,

    ich fahr den Mitas Trail Xt plus auf ner 2022er 390 Adventure.

    Bei meinem Fahrkönnen macht der Reifenunterschied nicht soviel aus.

    Das schwächste Teil sitzt oben drauf.

    Viele Reifen können für viele Fahrer die Richtigen sein.

    Was fährt man, was will man.

    Gruss Peter

  • Wir waren letzten September mit 2 690ern und einer WR450 in Griechenland auf dem TET Nordrunde. Alle mit neuen Reifen. Die beiden anderen haben ihre Reifen derart gemartert, dass sie die nach rund 1200 km (Halbzeit) tauschen mussten und haben sich dann für den Tracker entschieden.

    Auf der anderen 690 war der MT21, so wie auch auf meiner, der dann am Schluss auch hinten fertig war. Auf der WR war irgendein Mitas Enduro Reifen, aber kein XT. Eher von der weichen Sorte.

    Der Tracker von den beiden lag am Ende bei 50%, also eine deutlich bessere Performance, als das, was sie vorher drauf hatten. Sie haben damit aber nicht langsamer gemacht. Und da waren dann teilweise auch heftigere Passagen dabei. Beide voll zufrieden mit dem Reifen. Der Offroadanteil dürfte bei etwa 70% gelegen haben.

    Werde mir für das nächste Mal wohl auch den Tracker holen.

  • Der vordere Tracker ist nicht so mein Fall, der hintere ist klasse. MC 360 taugt vorne wie hinten. Ich war zuletzt mit 360 Mid Soft vorne und Tracker hinten bei recht feuchten Bedingungen auf Sardinien und in Spanien unterwegs, dafür war die Kombi perfekt. Laufleistung hinten etwa 2000km. Auf dem steinigen Geläuf des TET Balkan war der MC360 schon nach 1500km am Ende.

    Einmal editiert, zuletzt von deutz ()

  • Moin,

    nach dem ersten Ausritt auf den TET Niederlande mit den originalen Mitas E07 auf der 690 hab ich auf die MC360 gewechselt.
    Wenn noch jemand Mitas e07 mit ca. 1.500 km braucht, kann er sich melden. :grins:

    Und für mich, als ambitionierten Anfänger, hat das den Unterschied gemacht. Deutlich bessere Seitenführung am Vorderrad und insgesamt bessere Traktion.

    Allerdings fahren die sich auf Asphalt wie Trecker-Reifen und vermitteln anfangs ein ungutes Gefühl, schwammiges Gefühl.

    Dann war ich mit der Bereifung auf Sardinien. Und auch hier haben sie einen sehr guten Job gemacht und auch auf Asphalt war ich recht zügig unterwegs. Allerdings alles ohne Regen.

    Man sollte auf Asphalt unbedingt wieder den Druck erhöhen, da die Reifen ansonsten sehr leiden.


    Irgendwo hab ich gelesen, dass es dieses Jahr eine neue Generation TKC80 geben soll und da 2 meiner Mitfahrer schon mit dem alten zufrieden waren und der etwas besser auf Asphalt rollt, werde ich den mal als nächstes versuchen.

    Gruß Tom


    Piaggio P 80 E

    Piaggio PX 200 E

    Honda CB 450 S

    Honda NTV 500 Revere

    Yamaha XV 750

    Harley 883/1200 Sportster

    BMW 1200 GS

    KTM 690 Enduro R

  • Mit nem Michelin Tracker mach man nichts falsch. Haltbar, sehr gut auf fast jedem Gelände und günstig. Funktionert sogar auf der Strasse passabel. Würde ich im Mix auch mal mit Strasse immer einem MC360 vorziehen.

  • Vielen Dank für die zahlreichen Antworten von Euch. Ich denke ich werden mal den Tracker testen. Ein Kumpel von mir will den MC360 auf seine ebenfalls neue 390 Adventure R draufziehen. Dann haben wir auch den direkten Vergleich.

    Der neuen TKC80 kommt für mich nicht in Frage. Ich hatte den früher auf meiner BMW R100GS drauf aber als Straßenreifen :grins: . Fürs Gelände hatte ich einen 2. Satz Räder mit Mefo Stonemaster. Das ist einfach ein himmelweiter Unterschied. Der TKC80 ist gut für Schotter und Feldwege aber im Matsch und auf der Wiese taugt der nix. Der neue wird da nicht besser sein. Hauptentwicklungsziel war hier auch die bescheidene Regenperformance auf Asphalt zu verbessern.

    Auf der BMW fahre ich jetzt einen Heidenau Ranger, der für mich ein guter Kompromiss zwischen Asphalt und Gelände ist. Für die KTM möchte ich aber mehr Performance im Gelände. Asphalt muss nur funktionieren, möglichst ohne die Stolle sofort rund zu fahren.


    Gruß

    Stefan

  • Oh cool und sogar mit Schlauchfelge für die Stonemaster. :Daumen hoch: Ich habe die einfach auf die Originalfelge aufziehen lassen. Gibt aber kaum Händler, die das mitmachen. Ist ja gar nicht erlaubt… :polizei:   :rolleyes:

    Ins KTM-Lager bist Du aber noch nicht eingetaucht?

  • Ich war bis vor ein paar Jahren, mit alten 2Ventil-Boxern, im Gelände unterwegs- Zuerst mit einer HPN R 80 G/S und dann mit einer HPN R 100 GS.
    Der Wechsel ins KTM-Lager hängt von der Probefahrt mit der KTM 390 Enduro R ab. Übernächsten Fr. weiß ich mehr. Sollte die Probefahrt zu meiner Zufriedenheit verlaufen wird bestellt.

    Anfang Mai geht es zum ersten Enduroausflug dieses Jahr, es wäre schön wenn ich die KTM dann schon hätte (glaube aber nicht das, das klappt) dann werde ich mit der Yamaha TT 600 E fahren. Das ist mein Arbeitspferd.

  • Dann berichte mal von der Probefahrt. Mir macht die kleine KTM sehr viel Spaß. Nur Drehmoment darfst Du nicht erwarten. Das ist schon ne krasse Umstellung im Vergleich zum Boxer oder ner TT600.

  • So, ich habe mich nun für den Michelin Tracker entschieden und die Reifen letzte Woche frisch aufgezogen. Damit war ich jetzt 2 Tage in Meckpomm und in der Altmark unterwegs. Ich bin total begeistert von der Performance im Gelände. Matsch, Wiese, Sand alles geht mit diesem Reifen. Selbst auf Asphalt ist er noch gut fahrbar und macht durchaus noch Spaß in Kurven, zumindest solange die Straßen trocken ist. Auf nasser Straße ist er schon mit Vorsicht zu genießen und die Fahrdynamik auf Asphalt ist natürlich gewöhnungsbedürftig und kein Vergleich zum Karoo 4. Im Gelände dagegen ist der Reifen eine Wucht! :peace:

  • Hallo Stefan,


    als es das Gutashaus in Siedenbüssow Meckpomm noch gab waren wir dort oft unterwegs. Schöne Gegend zum endurofahren.

    Wir waren vor zwei Wochen in der Südheide mit den Enduro-Yougtimern, je zwei Yamaha TT 600 und Suzuki DR 350 auf Scoutingtour.


    Was soll ich sagen, die Probfahrt viel zu meiner vollsten Zufriedenheit aus. Die KTM 390 Enduro R steht seit drei Wochen in der Garage, ist noch nicht eingefahren.


    Danke für die Einschätzung des Reifens.