es fehlt der Aha-Effekt

  • Hallo zusammen,

    ich hatte mir im Dezember 2024 eine neue 1290 SAS gekauft. Ich hatte vorher schon das gleiche Modellbaujahr 2017.

    Ich kann es anhand von Messungen nicht belegen, aber die brachiale Gewalt der 2017 der Maschine habe ich in der neuen so nicht mehr wahrgenommen. (Vielleicht habe ich mich auch zu sehr an den Motor gewöhnt) ich habe mit mehreren Leuten gesprochen (auch mit der KTM Werkstatt) anscheinend wurde das Motorrad in den ersten 3 Gängen so mager eingestellt, dass dabei Leistung auf der Strecke geblieben ist. Schuld ist wohl die Umstellung von Euro 4 auf Euro 5.

    daran hat auch ein neuer MIVV Schalldämpfer nichts geändert. ich habe eine Werkstatt gefunden, die wohl in der Lage ist, das Motorrad auf einem Prüfstand und über eine Veränderung in der ECU zu optimieren. Allerdings soll der Spaß zwischen 900-1000 € kosten. Was ist dann mit der Garantie? Das Motorrad hat auch noch Garantie bis 2028.

    hat da irgendjemand schon mal Erfahrungen mit einer Optimierung des Steuergerätes gemacht?

    Ich habe mich gerade im 1. Stepp dazu entschieden, hinten ein 44 er Kettenblatt zu montieren. kostet 35 €.

    :wheelie:

  • Die Garantie ist nach der Softwareanpassung dahin.


    Bei nahezu allen neuen Modellen ist das Gemisch über weite Bereiche mager.

    Da hilft eine Softwareanpassung definitiv.


    Vielleicht reicht dir auch schon eine 1:1 Koppelung Gasgriff / Drosselklappen.


    Ich kann aus eigener Erfahrung MCE Performance empfehlen, die Änderungen sind deutlich spürbar und beschränken sich nicht nur auf das Kennfeld von Einspritzung und Zündung.

  • 1:1 ist aber auch zu brutal für mein dafürhalten. Das hatte mir Martin auch Mal auf den Sportmode gelegt und das ist im normalen flotten Straßenbetrieb schon fast unfahrbar wie ich finde. Klar kann man sein Handgelenk darauf eichen aber die anrampung hat schon ihren Sinn wie ich finde. Das wird ja mit mehr Hubraum wie bei der 1390er nicht gerade besser :nein: .

    Nicht nur wegen der Euronorm werden sie die ersten Gänge gezähmt haben (ist ja bei anderen Herstellern auch so), sondern vermutlich einfach um die Power irgendwie auf die Straße zu bekommen für den Großteil der Fahrer.

    Grüße
    André :wheelie:

  • Stimmt, 1:1 ist schon recht speziell.


    Ich hätte bei Martin das Glück, dass er mir nochmal Änderungen eingespielt hat.

    Wenn man ihm klar kommuniziert, dass man sich nicht ganz sicher ist, ist er sehr kulant was eine weitere Änderung angeht.

  • Vielen Dank für die 1. Feedbacks.

    Aber die Garantie aufs Spiel zu setzen, zumal sie noch bis 2028 geht, werde ich dann doch nicht wagen.

    Ich schau mal wie es mit dem 44 Kettenblatt läuft. Vielleicht reicht mir das auch.

  • Ich weiß nicht ob das immer noch ein Thema ist (oder gar nur ein Gerücht war) aber irgendwo hatte ich aufgeschnappt, dass es ab dem 2021er Modell Probleme mit dem Tempomat geben kann, wenn die Übersetzung geändert wurde.

    Nur so für den Hinterkopf, falls da was auffällig wird.

    Wofür eigentlich 4-Zylindermotoren? Am Motorrad sind es 2 zu viel und im Auto 2 zu wenig....

  • Nöh. Ist nicht.

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:


  • Für mich war der Unterschied schon deutlich. Habe das auf das Sport- Mapping legen lassen, dazu angepasste "Übersetzung" zwischen Gasgriff und Mapping und generell optimierten QS. Resultat waren 265km/h auf dem GPS und verbrauch um die 7l/100km. Durch das Veränderte Ansprechen war ich danach eigentlich lieber in Street unterwegs, der Modi war für mich runder.


    Der Motor und das Getriebe fehlen mir selbst nach 3 Jahren 1250GS immer noch.

    KTM hat es endgültig vergeigt . .


    Norbert

    Einmal editiert, zuletzt von Wheelgunner ()

  • was ich gemacht habe is ein modul fun Rapid bike rein gemacht ich hab doch ein 1090 aber du kenst das motorrad nicht wieder.


    Es lern sich selber ein. genau da wo die arm lauf stellen sint..