Motor zickt rum !!!

  • Hi,


    habe vorgestern meine Prestige angemeldet und bin paar Runden gefahren.


    Der Motor hat allerdings von anfang an irgendwie geruckelt. Z.B. bei konstanter Fahrt und 4000 U/Min. Auch ging er irgendwie hart ans Gas usw.. Anfangs habe ich gedacht ist ja neu und muss sich bißchen einfahren.


    Heute Mittag habe ich diesen Selbsteinstellungsmodus der Einspritzanlage durchgeführt Ergebnis: deutlich besser !!! Bin dann ca 70 Km gefahren und alles schien in Ordnung. Dann habe ich getankt und zwar 100 Oktan Ultimate von ARAL. Hab gedacht kann ja nicht schaden. Falsch gedacht die Maschine machte wieder Faxen :staun: . Kann das am Sprit liegen ? Sollte man etwa immer die gleiche Spritqualität (Oktanzahl) fahren ?


    Man so macht das Fahren echt keinen Spass, da kriegt man keine Kurve vernünftig hin´, sobald man in den Schiebebetrieb kommt fängts Ruckeln wieder an und dann das Gas bißchen auf und es ruckt wieder ! Egal wie gefühlvoll ich Gas gebe es ruckt.


    Hat Jemand schonmal die gleichen Probleme gehabt ?


    P.S.: Habe jetzt 300 KM runter.

  • Sollte ja eigentlich vollkommen egal sein, da die Einspritzung dies ja automatisch regeln sollte.
    Ich tanke seit ich mit Benzinmmotoren im Zusammenhang mit Motorrädern zu tun habe, immer nur 95 Oktan, nicht mehr, denn das bringt meiner Meinung nichts, außer dem Staat höhere Steuereinnahmen.


    Dieses Problem in Bezug auf den Treibstoff kenne ich aber nicht.
    Denn Du hattest ja noch Restbenzin im Tank, in den Leitungen etc.
    Also hatte der Sprit auch nie 100 Oktan, sollte also vollkommen egal sein.

  • ......könnte es sein, daß Du Dich, mit Bedacht auf die Einfahranweisungen, zu sehr auf die Einhaltung der max. Drehzahl konzentrierst? Lass´mal den ersten Service gemacht sein; bin mir sehr sicher, daß der Motor nicht mehr zicken wird, sondern das macht, wofür er gebaut wurde: Adrenalin pumpen!!!!


    Viel Spaß zum (früh)-zeitigen Saisonstart! Hoffentlich schöne Einfahrzeit und dann Gummi!!! - Ramses -

  • Sicher achte ich auf die max. Einfahrdrehzahl. Jedoch hat dass doch nichts mit dem Ruckeln bei Konstanter Fahrt (Gasstellung) zu tun.


    Also die letzten 50 KM hab ich auch mal kurz das Gas bis 6500 U/Min stehen gelassen. Ich werde Morgen erneut diese 15 Min. Selbsteinstellung der Einspritzanlage durchführen. Vielleicht bringts ja was.


    Vielleicht kommts durch das Kalte Wetter ??? Jedenfalls hoffe ich dass es sich spätestens nach der 1000 KM Inspektion bessert.

  • Ich werde Morgen erneut diese 15 Min. Selbsteinstellung der Einspritzanlage durchführen. Vielleicht bringts ja was.

    Also ich habe darüber schon mit mehreren KTM-Leutz gesprochen. Das Motorrad bietet KEINE derartige Funktion! Wer auch immer dieses "Gerücht" in die Welt gesetzt hat, möge dies bitte mal mit offiziellen Tech-Facts von KTM belegen. Es kann ja nicht sein, dass Techniker von 4 KTM-Händler quer durch die Republik immer wieder mit den Kopf schütteln, wenn man mit diesem Selbsttest ankommt.
    Das einzige was ich dazu höre: Geschwafel von Leuten, die von dieser Technik nichts verstehen und sich Dinge einbilden, die es nicht gibt. O-Ton eines Mechanikers, der ein KTM-Rennteam betreut.



    Was Dein Problem betrifft: Fahr mal zum Händler und lass Dir ein neues Mapping aufspielen. Das sollte Dein Problem eigentlich beheben.

  • Liebster Chriz!
    Frag mal die Leute die sich auch auskennen.
    Diese Info kommt von KTM direkt und nicht von irgendwelchen Mitarbeitern bei irgendeinem x-beliebeigen Händler!
    Es ist den Händlern sogar vor der Auslieferung vorgeschrieben diesen "Selbsttest" durchzuführen.
    Frag mal zb.: bei KTM Sommer nach.
    Und dieser Mechaniker den Du beschreibst, wird in seinem Leben wahrscheinlich bei KTM noch nie was mit einer Einspritzung zu tun gehabt haben, denn welches Renn-Moped von KTM hatte denn bis dato eine Einspritzung, im SUMO Bereich sicher keine, bei den GP-Mopeds weiss ich es nicht, die gibts allerdings auch nicht frei für die Strasse zu kaufen, das hätte also auch keine Relevanz.
    Und außerdem: wenn man diesen Selbsttest durchführt, und dann der Meinung ist, dass das Moped besser geht, dann ist das doch in Ordnung, oder nicht?
    Auch wenn der Test wirklich nicht funktionieren sollte, so ist es doch für die Psyche wichtig.

  • Seh' ich genauso wie Du duffys !


    Ich hab' nämlich so einen "Placebo" vor kurzem auch duchgeführt. Glücklicherweise wusste mein Mopped nix davon das es ein Gerücht ist
    und hat danach besser funktioniert. Allerdings zurück zum Problem von bmwmaster ! Ich denke bei dem Geruckel kommste mit dem
    Selbsttest nich' so richtich weiter . Also ich hatte es nicht während der Einfahrzeit. Aber so richtig geschmeidig geht sie erst wenn so ca. 3000 km auf der Uhr sind. Z. B . läuft dann auch das Getriebe viel besser. Ansonsten mach' Rohr mit dem Ding !! Zu sklavisches einfahrenbringt nix ! Ich habe es s gemacht !!


    Einen neuen Motor einfahren


    Der neue Motor sollte erst dann zum ersten Mal gestartet werden, wenn der Fahrer bereit ist, das Gerät anzuwärmen, um im Anschluss
    en Einfahrvorgang in einem Zug durchzuziehen. Keine Angst, dauert nicht lang. Nach 70km sollte der Motor praktisch fertig eingefahren sein!


    Zuvor sollte jedoch sichergestellt sein, dass in den Motor ein simples mineralisches Öl eingefüllt ist, und kein vollsynthetisches Superöl. Das Öl darf während des Einfahrvorgangs nämlich nicht perfekt schmieren, es will ja ein wenig gehobelt werden! Ein Billig Öl 10W 40 auf Mineralbasisfür 5 EUR pro Liter sollte reichen, vor allem wird dieses Öl nicht lange im Motor verbleiben...


    Motor warmfahren


    Das Wichtigste gleich zu Beginn: Ein Motor sollte IMMER warmgefahren werden, bevor er belastet wird. Die meisten bleibenden Schäden entstehen, wenn ein Motor noch zu kalt ist. Da stimmen die Maße im Motor noch nicht, und das Öl schmiert noch nicht gscheit weil's noch kalt ist. Warmfahren sollte am besten mit niedrigsten Drehzahlen und wenig Gas erfolgen, dabei kann nicht viel passieren. Vorteilhaft ists dabei, wenn nicht gerade polarähnliche Temperaturen herrschen und der Anwärmvorgang rasch erfolgen kann.


    Das Lastwechselverfahren


    Das grundlegende Prinzip beim von MotoMan empfohlenen Einfahrvorgang ist es, Last auf die Kolben zu bringen, damit die noch ganz frischen Kolbenringe, die im neuen Motor erst Teile der Zylinderwand satt berühren, durch den Druck der Verbrennung an die Zylinderwände gepresst werden, und sich dabei passgenau mit der Zylinderwand verschleifen. Dazu muss im Brennraum Last hergestellt werden. Die L-förmig kontruierten Kolbenringe werden durch den Druck förmlich an die Zylinderwand gepresst, und korrekt verschliffen.


    Nach den Lastphasen soll jeweils ein Ausrollvorgang erfolgen, bei dem der Gasgriff geschlossen wird, der Motor jedoch eingekuppelt bleibt. Durch diesen Motorbremsvorgang (ohne dass zusätzliche Bremsen benutzt werden!), entsteht ein Unterdruck im Brennraum. Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens wird dabei jedesmal Öl aus dem Kurbelgehäuse entlang der Zylinderwand hochgesaugt. Dieses Öl schmiert nach, und das Öl "schwemmt" auch die mikrofeinen Metallpartikel in den Zylinder hoch, die beim einschleifen entstehen. Von hier aus werden sie in Folge mit den Abgasen ausgepufft.


    Einfahrphase 1


    In der ersten Phase, die etwa 10 bis 15km dauert, sollte der Motor in oben beschriebenen Lastwechselverfahren mit 60% Gas durch die Gänge 2, 3, 4 beschleunigt werden, und die Motordrehzahl soll sich dabei im Bereich 40-70% der Nenndrehzahl bewegen. Nach erreichen der 70% im vierten Gang den Gasgriff schließen und den Motor abbremsen lassen. Dieser Abbremsvorgang ist wichtig und gehört zum Einfahrvorgang. Auch das leichte Auskühlen der Kolbenringe in dieser Phase ist Teil des Programms!


    Prozentrechnung: Beginnt beim Motor der rote Bereich zB bei 11.000 U/min, wäre dieser laut 40%-70% Anweisung im Bereich 4.400 - 7.700 U/min zu bewegen. Um die Gasgriffstellung 60% zu kennen, sollte diese Position schon vor dem Start am Griff markiert werden!


    Einfahrphase 2


    Wir befinden uns nach Abschluss der Phase 1 in etwa bei Kilometerstand 25. Bis Kilometer 70 wird nun mit 80% Gas operiert, und die Drehzahl sollte sich dabei im freudigen Bereich zwischen 30% und 80% der Nenndrehzahl bewegen! Sollten 80% Drehzahl im Vierten Gang jenseits aller Limits sein, können auch die Gänge 1-3 statt 2-4 verwendet werden.


    Rechnung: 30% Drehzahl bei einem Motor, dessen Nenndrehzahl nun 600er mäßige 14.000 U/min betrüge, wären 4.200 U/min. 80%
    von 14.000 sind satte 11.200 U/min.


    Also. Zum Beispiel. Zweiter Gang, 30% Drehzahl, also 4200 U/min. 80% Gas geben, bei 7000 in den 3. Gang schalten, und bei 9000 auf den Vierten Gang. Bei Erreichen von 11.200 U/min komplett vom Gas weg und das Motorrad ausrollen lassen, runter bis 3000 U/min. Zweimal zurückschalten, 4200 U/min einpendeln, und erneut hochbeschleunigen.


    In den beiden unteren Gängen darf gegen Ende dieser Phase ruhig auch kurzes Vollgas gegeben werden, aber wirklich nur kurz! Wichtig ist es, die Ausrollphasen korrekt einzuhalten, damit sich die Kolbenringe von der Last wieder erholen können, und frisches Öl in die Honriefen der Zylinderwände gesaugt werden kann!


    Ölwechsel nach 70km


    Jetzt, bei Kilometerstand ca. 70, sollte das noch heiße oder zumindest deutlich warme Öl komplett inklusive Filter gewechselt werden. In diesem Öl sind nun aufgrund der "Hobelarbeiten" im Motor massig Metallpartikel enthalten, die sich nun eigentlich in den Ölleitungen des Motors festsetzen würden. Die gröberen Metallspäne wurden nämlich in den Zahnrädern des Getriebes zu feinen Metallpartikeln zerpresst, die nun für einen wahren Metalliceffekt im Öl sorgen.


    Diese Schwebeteilchen haben das Bedürfnis, sich an die Wände der Ölleitungen anzulegen, von wo sie nach erkalten des Öls nicht mehr weggeschwemmt werden können, sie bleiben für die gesamte Lebensdauer des Motors dort haften. Damit verringern sie den Durchmesser der Ölleitung, sorgen in Folge für erhöhten Pumpaufwand, und verringern die Schmierung, aber auch die Leistung des Motors, wenngleich nur geringfügig. Aber es geht uns doch ums letzte PS, nicht wahr? Damit sich die Metallpartikel daher nicht festsetzen können, lassen wir umgehend sämtliches Öl des Motors ab und entfernen auch den Ölfilter. Die zweite Ölfüllung sollte auch wieder aus einem mineralischen Öl bestehen. Denn auch in den nächsten 200km wird noch deutlich gehobelt!


    Einfahrphase 3


    Bis Kilometerstand 250 sollte der Motor nun weiterhin jeweils nach einer sorgfältigen Anwärmphase, im oben beschriebenen Lastwechselbetrieb mit relativ viel Gas betrieben werden. Die Kolbenringe sind nun zwar bereits schon zum größten Teil perfekt auf die Zylinderwände eingeschliffen, der Vorgang ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Der Motor sollte immer wieder in den unteren Gängen mit 80-100% Gas im Drehzahlbereich 40-90% hochgedreht werden. Auf die Motorbremsphasen sollte nicht vergessen werden. Und, der Motor sollte noch nicht auf Nenndrehzahl hochgedreht werden.


    Ölwechsel bei 250km


    Wer es sehr genau nimmt, der sollte im Bereich um die 250km nochmals das Öl wechseln. Dieser Ölwechsel ist jedoch optional.
    Falls durchgeführt, weiterhin ein relativ billiges mineralisches Öl einfüllen. Es wird nach wie vor gehobelt.


    Bis Kilometer 1000


    Bis zum 1000er Service sollte der Motor weiterhin hart hergenommen werden. Nie auf sorgfältiges warmfahren verzichten! Bei
    warmem Motor den "Blumenpflückmodus" tunlichst meiden. Ausfahrten durch elends lange Ortsgebiete sind in dieser Phase nach
    wie vor nicht empfehlenswert. Und Achtung auf hinterherfahrende Fahrzeuge, die aufgrund der ständigen Tempowechsel leicht
    irritiert reagieren könnten. In dieser Phase würde sich ein Tag am Ring anbieten.


    Nach dem 1000er Service


    Im Grunde genommen ist der Motor jetzt schon fertig. Dennoch laufen nun noch einige Vorgänge ab, im Zuge welcher der Motor
    erst seinen endgültigen leichten Lauf bekommt. Dabei werden nach wie vor Metallflächen behobelt. Das Öl des 1000er Service
    sollte daher nach wie vor kein vollsynthetisches sein, sondern bestenfalls teilsynthetisch.


    Der Motor kann nun eigentlich schon voll belastet werden, wenngleich Dauervollgasphasen noch gemieden werden sollten.
    Wiegleich auch Dauerstau im Bummeltempo dem Motor nicht zuträglich ist für seine endgültige Leistungsfähigkeit.


    Vollsynthetisches Öl ab 3500km


    Erst ab Kilometerstand 3500 ist der Einfahrvorgang im Motor völlig abgeschlossen. Ab diesem Moment ändert sich praktisch
    nichts mehr. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo auch ein vollsynthetisches Öl mit all seinen Gleitadditiven eingefüllt
    werden kann. Damit komplettiert man sein Paket eines leistungsfähigen Motors mit perfekt dichtenden Kolbenringen, und damit
    mit geringstmöglichem Ölverbrauch und höchstmöglicher Lebensdauer des Aggregats.


    Hört sich kompliziert an aber der Erfolg gibt dem Verfahren recht !!


    Grüße
    950

  • Hm ! Hört sich alles interessant an , ABER ! Das soll mal einer mit einem 100PS Mopped auf der Straße probieren :lautlach: ....... . Da braucht man eine sehr sehr leere Autobahn . Oder will einer mit 200 über die Landstraße ? Beim Fall 690 seh ich schon Leute die mit 30% Drehzahl Volllast in die Kette hacken als wollten sie ihre Motorlagern zeigen was ein Arbeitstakt ist :lautlach: und glauben das muß so sein . 690 ist kein Vierzylinder :nein: .
    Man kann aus allem eine Wissenschaft machen . Haltet euch an das was in der Betriebsanleitung steht und gut . Nur nicht zu zaghaft sein .

  • Nochmal zum Selbstest: Wer ist denn hier von KTM und kann diese Funktion bestätigen? Gerüchte gibt es viele und ich denke mal, dass hier niemand im Board soweit technisch versiert ist, dass er dies bestätigen kann und mir vor allem sagen kann, warum es diese Funktion gibt. :denk:
    Ausgehend vom Automobilbau ist für mich der "Test" beim Händler schon überflüssig, weil die Steuergeräte von vornerein eine fertige Einstellung mit sich bringen und dann nur noch auf Sensoren von außen (Temperatur, Drehzahl etc) reagieren. Einen "inneren" Regelkreis gibt es nicht. Solange es nicht von offizieller Seite, sprich Händler und Mechaniker (die sich glaube ich da besser auskennen, als die meisten Leute, die dies im Inet schreiben) glaube ich nicht an den Selbstest. Ich lasse mich aber gerne von belegbaren Fakten seitens KTM überzeugen.



    Zurück zum Thread: Die oben genannten Einfahrphasen haben doch gar nichts mit der 690'er zu tun. Du bekommst das Ding vom Händler, sollst die ersten 1000km gemäßigt fahren, sprich keine Vollgasorgien im roten Bereich, ansonsten kann man ja alles machen. Erst mit dem 1000'er Check werden Öl und Filter getauscht, danach erst wieder bei 5000. In der übrigen Zeit sollst Du nur immer schön den Ölstand kontrollieren, ggf. nachkippen, sonst aber auch nichts.

  • Hallo Chriz,


    schau mal bei KTM Sommer im Katalog. Für die 690er wird folgendes vorgeschlagen.


    Zitat aus dem KTM SOMMER SPECIAL | 07 | 43 Katalog.




    „Nach jeder Inspektion ist ein neuer Abgleich der Erfassungsparameter notwendig, dieser gehört zum offiziellem KTM Serviceplan und somit zum kompletten
    Inspektionsplan. Wer aber z.B. einen untypisch hohen/niedrigen Leerlauf, ausgehen an der Ampel oder beim abtouren feststellt, kann sich (bei Interesse) mal
    damit beschäftigen, wie so ein Abgleich zu machen ist. Oft liegt nach einem regelkonform erfolgtem neuem Abgleich ein sofortiger positiver Erfolg vor. Wie der Abgleich durchgeführt wird, finden Sie im Kapitel Adventure 950/990 SOMMER TIPP Benzinverbrauchsreduzierung/ Fernreiseinspektion/ Abgleich der Erfassungsparameter)
    im Zweizylinderteil dieses Kataloges.“


    Auf der Seite der Adventure wird dann die Vorgehensweise zum Test beschrieben.


    Ich hoffe das ist jetzt offiziell genug.

    Der Saarländer :grins:

  • Jup....das ist doch mal was aussagekräftiges :Daumen hoch:


    Bei mir hat das aber aber nach wie vor nichts gebracht. Maschine geht trotzdem aus und wird nun wieder zum Dealer gehen. So langsam nervt es mich :zorn: :boxing:

  • Chriz wieviele Km hast du denn schon drauf ?


    Ich bin heute wieder ca. 100 Km gefahren und hab jetzt 430 Km drauf. Der Motor läuft immer besser, Gasannahme ist auch schon sanfter geworden. Das Ruckeln bei 4000 U/Min ist auch weniger. Insgesamt ist mir das Mopped ca. 2 mal ausgegangen wehrend der 430 Km


    Durch die heute eingetretene Verbesserung, habe ich wieder Hoffnung.


    Das Getriebe ist bis jetzt auch etwas störrisch. Manchmal geht der 1. Gang nicht rein wenn man von der Ampel los will, obwohl es akkustisch klackt. Dann sieht man ganz schön doof aus. Hehe, Drehzahl hoch und nichts passiert :staun:


    Zweimal ging auch beim schalten vom 5 in den 6 sten nur Leerlauf rein. Übel da heult der Motor ganz schön auf und die Fure wackelt ganz schön :nein:

  • Also das mit dem 1. Gang ist normal, hatte ich bei der 625 SMC ganz schlimm. Da muss man das Motorrad etwas rollen und dann geht er ganz smooth rein. Oder man tritt volle Kanne drauf und versucht es mit Gewalt, ich meine das ist alles sehr stark ausgelegt, so schnell geht da nichts kaputt! :grins: Das mit dem 5.-6. Gang gibt sich zum Glück nach ca. 1000km. Ist zwar ärgerlich, aber wenigstens hat man Gewissheit, dass es nach einer Weile vorbei ist.

  • Chriz wieviele Km hast du denn schon drauf ?

    Knapp 7.900 km. Plane mir demnächst mal die Leo's zu holen, vielleicht bringt das ja eine Besserung in Zusammenhang mit einem anderen Mapping. Da mit dem Schalten von 5.-6. Gang hatte ich auch ein paar Mal, inzwischen aber nicht mehr. Man muss halt immer ein wenig mit Nachdruck die Gänge reinhauen. Passieren tut da nischt

  • das mit dem getriebe hatte ich auch, so wie fast jeder, das ist nix wildes. hab mir vom händler n neuen schaltarm einbauen lassen und das getriebe wurde eingestellt. danach war alles tippitoppi!!nur n tip.

    KeEp On SlIdInG! :guckst du hier:


    SUMO = SUCHTMOTORRAD

  • Hi bmwmaster! Wie geht sie denn inzwischen, die PRESTIGE? Hast Du schon den 1000er KD machen lassen? Sicherlich kennst Du das Mopped inzwischen besser und die erwähnten "Krankheiten" sind auskuriert? Viel Spaß weiterhin und Vorhang auf ab dem 1. KD :zwinker: -Ramses-

  • Also 1000 KM Kundendienst hab ich nächste Woche Montag. Hab jetzt 700 KM drauf.


    Also meine Prestige hat irgendwie ihre guten Momente zwischendurch gehabt aber jetzt läuft sie wieder schlechter, so wie vorher.


    Den besten und rundesten "sanftesten" Motorlauf hatte ich vor ca. 2 Tagen bei ca. 500 KM, da hab ich bißchen "action" auf einem nahegelegenen Parkplatz gemacht und mal die Versiegelung bis zu den Flanken von meinen Reifen gerubbelt :teuflisch: .


    Bin dabei Ovale gefahren also im Zweiten Gang beschleunigt bis ca. 6500 U/min, dann runterbremsen auch im zweiten die Kurve bei ca. 2800 U/min, anschließend wieder langsam Gas mit knattern auf die Gerade. Ab und und zu auf der Geraden auch kurz in den Dritten. War aber nichts wo ich den Motor jetzt voll gepeitscht hätte. Gasstellung war so 70 % bis 90 %.


    Das hab ich so 15 Minuten gemacht mit kleinen Pausen und anschließend war die komplette Versiegelung am Hinterreifen weg. Vorne ist noch ca. 1 cm an jeder Seite. Ob man die wohl wegkriegt ??? Ich wollte nicht zuviel riskieren, es waren so um die 2 °C Aussentemp. und da kommen die Reifen nicht gerade gut auf Temp.


    Was mich jedoch überrascht hat war der Motorlauf danach. Viel seidiger das ganze. Vielleicht ist der komplette Motor richtig auf Temperatur gekommen. Vielleicht ist es momentan einfach zu kalt für die 690 ? Jedenfalls hab ich diesen Zustand jetzt nicht mehr, der Motor läuft wieder rauer auch nach längerer Fahrt. Irgendwie brummig und heiser, wenn ich Motorbremse mache sogar irgendwie kaputter Klang so klapprig schäppernd.


    Keine Ahnung ob ich mir das Ganze nur einbilde. Ich meine durch die Lautstärke bei so kleinen Drehorgien hört man ja nicht mehr so gut. :crazy:


    Ich warte einfach Inspektion ab.


    Gibts eigentlich schon neue (aktuellere) Standart Mappings für die Prestige ? Hab das Gefühl mein Händler bei dem ich die Gekauft hab hat da nichts gecheckt !!!! Ist ja von weiter her das Teil, hab ich ja günstig bekommen, deshalb wollte der die Wohl nur loswerden und gut.


    Naja spätestens bei der 1000 er Inspektion beim Händler in meiner Nähe wird die Kati durchgechekt und dann weiss ich mehr und werde berichten.

  • Na, hört sich doch ganz gut an !


    Ich weiss nich' bei welchen Drehzahlen der Motor jetzt wieder "rauher, schepperig" läuft aber wenn Du beim normalen rumfahren das Drehzahlniveau auf 2800 UPM fallen lässt wirst Du mit den Normalpuff und dem normalen Mapping niemals glücklich !


    Mit dem Normalpuff ist sie so mit wirklich sanfter Gashand ab ca. 3000 UPM fahrbar. Wenn man dann sanftestens Gas gibt und den Motor
    "mitkommen" lässt kann man aus der Drehzahl auch einigermaßen ruckelfrei beschleunigen ! Aaaaber wirklich gut fahrbar ist sie ab 4000 UPM; und ab da macht sie auch Spass !!


    Grüße
    950