SMT 990 korrekte Kettenspannung

  • das ist interessant, meine wurde ja auch in der Inspektion auf fast 2cm eingestellt. Hab das Maß jetzt auch auf ca. 1cm reduziert, muss aber sagen, dass dadurch der unrunde Lauf bei niederiger Drehzahl deutlich stärker ist als mit der zu strammen Kette - vielleicht gibt's da ne Zusatzinfo von KTM an die Werkstätten oder die machens, da es zu viele Beschwerden wegen dem unrunden Lauf bei niedriger Drehzahl gab? :denk:

  • :zwinker: gemessen wird, wenn sie auf dem Seitenständer steht und dann 7 mm zwischen Kette Oberkante und Schwinge Unterkante an der Stelle wo die Schraube vom Kettenschutz sitzt wie eben auf dem Bild bzw in der Anleitung ersichtlich bzw angedeutet. Dann passts die Kette sieht dann aus wie wenn sie zu locker wäre so auf dem Seitenständer. Bei der LC8 sollte man se lieber n Tick zu locker haben wie zu stramm da der Schwingdrehpunkt etwas versetzt ist strafft sie sich recht stark beim Einfedern
    Diese Anordnung ist bei SuMos und Offroad Motorrädern üblich, ich denke wegen dem recht langen Federweg im positiven so wohl auch im negativen Federwegs Bereich auch nötig ist. :wheelie:

  • *hochhol*


    Tach!


    Nun mache ich nochmal ein Fässlein auf: ich habe festgestellt, dass es einen spürbaren Unterschied im Kettespiel gibt, sobald meine SMT warmgefahren ist. Ehrlich gesagt, ist mir die Kette dann zu stramm. Die SMT ist das erste Mopped in 30 Jahren, an dem ich das so deutlich feststelle. Frage ich mich: warum wird sie warm so viel strammer? Dehnt sich österreichisches Metall etwa anders/stärker aus? :denk:

    Es grüßt der Parry!


    Jetzt auch mit einem simulierten Vauzwo froh! :grins:

    Einmal editiert, zuletzt von Parry Hotter ()

  • :zwinker: gemessen wird, wenn sie auf dem Seitenständer steht und dann 7 mm zwischen Kette Oberkante und Schwinge Unterkante an der Stelle wo die Schraube vom Kettenschutz sitzt wie eben auf dem Bild bzw in der Anleitung ersichtlich bzw angedeutet. Dann passts die Kette sieht dann aus wie wenn sie zu locker wäre so auf dem Seitenständer. Bei der LC8 sollte man se lieber n Tick zu locker haben wie zu stramm da der Schwingdrehpunkt etwas versetzt ist strafft sie sich recht stark beim Einfedern
    Diese Anordnung ist bei SuMos und Offroad Motorrädern üblich, ich denke wegen dem recht langen Federweg im positiven so wohl auch im negativen Federwegs Bereich auch nötig ist. :wheelie:

    *hochhol*


    Tach!


    Nun mache ich nochmal ein Fässlein auf: ich habe festgestellt, dass es einen spürbaren Unterschied im Kettespiel gibt, sobald meine SMT warmgefahren ist. Ehrlich gesagt, ist mir die Kette dann zu stramm. Die SMT ist das erste Mopped in 30 Jahren, an dem ich das so deutlich feststelle. Frage ich mich: warum wird sie warm so viel strammer? Dehnt sich österreichisches Metall etwa anders/stärker aus? :denk:

    Da steht doch bereits die Antwort. Sogar BEVOR du die Frage gestellt hast :motzki:

  • Hää ?
    War zwar nicht meine Frage, aber wo steht denn in der zitierten Antwort etwas zu unterschiedlicher Längung bzw. Kettendurchhang zwischen "kaltem" und warmgefahrenem Moped?

  • Hatte meine auch vor kurzem beim Händler und der hat mir geschätzt 15mm eingestellt.
    und dadurch lässt sie sich bei niedrigen geschwindigkeiten Sanfter fahren hab ich das gefühl. Ich lass es so die werden wissen was sie machen :)

    Einmal editiert, zuletzt von fabi1993 ()

  • Hat einer von euch Erfahrung mit Kettenspannern dieser Art?
    Warum sieht man sie nicht öfter - Sind sie nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit einsetzbar?


    Einmal editiert, zuletzt von ästhetiker ()

  • :sehe sterne: mit ner schluppeligen Kette, Spnnung wie im Handbuch beschrieben fährt sie sich am besten, ist sie etwas straff gespannt kostet es Leitung rollt nicht mehr gut und der Verschleiß kann sich drastisch erhöhen. Mit diesem System wird vermutlich das Kettenschlagen der KTM ( die 950/990er benötigen Konstruktionsbedingt ein sehr großes Kettenspiel ) womöglich frühzeitig zur Beschädigung dieser Konstruktion führen. :denk: was man meint alles zu brauchen wenns auch so hervorragend geht :sehe sterne:

  • Eine "dezente" Kettenspannrolle...


    Also ich weiß ja nicht, aber die Spannfeder muss schon sehr kräftig sein, um eine schlagende Kette ordentlich zu beruhigen :denk:


    Lieber die Schwinge mit einem Spanngurt soweit in die Feder ziehen, bis Ritzelwelle, Schwingenlagerpunkt und Hinterachse in der Flucht stehen. Dann die Kette nahezu spielfrei spannen und gut ist - so ist sie weder zu stramm noch zu locker...
    So mache ich das jedenfalls immer :rolleyes:


    Gruß
    Helge

  • Eine "dezente" Kettenspannrolle...

    A Traum, geh! Grenzt fast an unsichtbare Technik. ;)



    Also ich weiß ja nicht, aber die Spannfeder muss schon sehr kräftig sein, um eine schlagende Kette ordentlich zu beruhigen :denk:

    Genau deswegen interessieren mich eure Meinungen. Die Dinger sind ja eher im MotoX daheim, oder? - also leichtere Ketten mit weniger m/s. Es würd ja nur darum gehen, den Schlag zu dämpfen - nicht zu eliminieren. Wie lang die Plastikrolle lebt, ist wohl eine berechtigte Frage. Im Chill modus fahr ich halt echt gern mit wenig Touren....
    Ich hab übrigens 2 Schwergewichte platznehmen und wippen lassen - bin so annähernd auf 0 Stellung gekommen und hab mir die Gurtespannerei erspart. ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von ästhetiker ()

  • Helge: Auf welchen Wert nach Handbuch kommst du denn da? Hatte mal was von 12 mm gelesen?


    Greets
    Steffen


    Puuuh, das werde ich dir am Sonntag sagen können - da werde ich eine frische Enuma-Kette auflegen und die Kettenspannung wieder so einstellen. Bei mir ergab diese Vorgehensweise aber das ruhigste Fahrverhalten und fast sowas wie akzeptable Lastwechsel :grins:


    KTM hat leider bei der Fahrwerksauslegung etwas geschlampt, denn idealerweise sind im dynamischen Durchhang (also vollgetank mit Fahrer) eben genau Kettenritzel, Drehpunkt und Achse in der Flucht. Dadurch ergibt sich der geringste Kettendurchhang und damit das ruhigste Fahrverhalten.
    Im Betrieb erwärmt sich die Kette allerdings auch und wird dadurch nochmals wieder länger - ganz perfekt wird es konzeptbedingt also nie...


    Zu der Spannrolle:
    Ich bleibe sehr skeptisch. Die Kunststoffrolle wird kein Problem sein, diese kommt als Dauergleiter auch bei anderen Motorrädern zur Verwendung. Wahrscheinlich wird aber die Lagerung der Spannvorrichtung vergleichsweise schnell fritte sein, da immer wieder Schlagbelastungen über große Winkel auftreten (Lastwechsel über Schug und Zug) und alles voll im Spritzbereich liegt. Eine Beruhigung der KEtte wird sicherlich spürbar sein, vorallem dürfte die Kette bei Teillast deutlich weniger schlingern.


    Die Idee ist gut, für Stationärmaschinen sogar nicht neu - aber ans Motorrad würde ich persönlich mir sowas nicht anbauen :rolleyes:


    Gruß
    Helge

  • Spannvorrichtung vergleichsweise schnell fritte sein, da immer wieder Schlagbelastungen über große Winkel auftreten (Lastwechsel über Schug und Zug)


    Danke für diese qualifizierte und nachvollziehbare Meinung.
    Was ist, wenn man den Schwingbereich der Kette einschränkt, in dem
    man unten einen deutlich dickeren Schwingenschutzblock montiert?

  • Was ist, wenn man den Schwingbereich der Kette einschränkt,


    Am besten auf Kardan umbauen! (Oder gleich BMW fahren...)


    Was haben wir gelacht! :teuflisch:


    Ein bissi ernsthaft.
    Wer sich soetwas an sein Straßenmotorrad bauen möchte kann das ja tun.
    Und wer soviel Geld ausgibt und die Kohones hat das sapzieren zu fahren wird natürlich zu berichten wissen das das Fahrvergnügen nun unerreichte Dimensionen erreicht hat. :ja:


    Es gab übrigen vor jahren mal ein anderes Konzept das wesentlich zielführender war, sich aber auch nicht durchgesetzt hat ATK-Kettenführung


    Das Problem des Kettenpeitschen und Lastwechselschlag haben nämlich die Kollegen Schlammspringer mal so richtig, bedingt durch lange Federwege und den Umstand das Schwingendrehpunkt und Ritzel von einander entfernt sind.


    Nur BMW (Hups, da ist das böse Wort wieder) und Bimota haben (meines wissens) im Serienbau Modelle gebaut bei denen Ritzel und Schwingendrehpunkt sich auf einer Achsebene befinden.
    Aber die G-Klasse der Bajuwaren hat sich nicht durchgesetzt und Bimoto baut italienische Motorräder. (Die sind für Masochisten gemacht. Oder Geldsklaven.)


    Und jetzt ohne Sarkassmus:
    Zum Thema Kettendurhang einstellen habe ich eine Anmerkung zu meinen Vorrednern.
    Man kann auch mit aufgebocktem Motorrad und ausgebautem Federbein (Wenn es denn zu Wartung ist) Ritzel Schwinge und Kettenrad auf eine eben bringen und den Durchhang einstellen.
    Ist eventuell etwas weniger Brutal als die Bondage Methode.


    UND: Danach messe ich im betriebsfertigen Zustand an einer definierten Stelle den neuen Ist-Durchhang. Stelle merken, Durhhang- Wert merken und zum kontrollieren und nachjustieren nutzen.
    So hat man die Arbeit nur einmal.


    Und wer zu faul ist regelmäßig seine Kette zu pflegen und einzustellen wird sowieso mit Kardan bestraft. :prost:

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Würde natürlich gehen, wird akustisch aber recht laut werden, da die Kette natürlich häufig auf den Schutzblock aufschlagen wird.
    Man könnte das aber durchaus dämpfen, wenn der Schleifblock (z.B. aus POM oder PEEK) über ein Elastomer oder eine andere Weiche Aufnahme an die Schwinge gekoppelt wird. Sowas wäre in der Serienfertigung einfach zu teuer, also warum nicht privat realisieren?
    Wichtig ist, dass die Kette weiterhin über den Gesamten Federweg Freigang hat. Im Schubzustand ist das unterseitige Kettentrum voll gespannt, das muss der Schleifer natürlich vertragen.


    Gruß
    Helge

  • ...Wichtig ist, dass die Kette weiterhin über den Gesamten Federweg Freigang hat


    Das wird der Punkt sein. Darauf schau ich genau, wenn meine schwergewichtigen Kollegen das nächste Mal zu Besuch sind.
    POM und PEEK mußt ich erst mal googlen. ;)


    Danke für die Info Leute!

  • Helge: Auf welchen Wert nach Handbuch kommst du denn da? Hatte mal was von 12 mm gelesen?


    Greets
    Steffen


    Neue Kette ist drauf, es sind sogar eher 15mm, ne nachdem, wie stark man drückt... Allerdings habe ich nicht auf dem Seitenständer gemessen, sondern auf dem Hinterradheber. Ist die Schwinge "in der Flucht" ist die Kette straff, aber nicht überspannt.
    Die kommenden 1000km wird sie sich eh nochmal ein gutes Stück setzen, das ist normal.


    Gruß
    Helge