Frühes Aus nach nur 150Km

  • Hallo Miteinander,


    die Schnellkupplungen im KU-Ausführung sind zum mehrmaligen Trennen ungeeignet. Entweder wird der O-Ring durch das Verschlußblech beschädigt, oder wenn man ungünstig beim Zusammenschieben dranlangt bricht die männliche Seite ab.
    Das hätte mir fast einmal meine Alpentour mit meinem Münchner Moped versaut. Am WE bekommt man die Dinger nirgends, habe mir dann mit 2 Schlauchschellen und einem Stück Alurohr behelfsweise weitergeholfen, sonst wäre es ein Fall für den ADAC geworden. Beim Erwerb des Ersatzteils, war der männliche Stecker dann aus einem Aluminiumdruckguss hergestellt. Die lieben Hersteller könnten gleich vernünftige Teile einbauen.


    Wenn das Ding bei meiner KTM auch aus KU ist, werde ich es alsbald tauschen! Danke für den Hinweis. Aber die 690-er Enduro ist schon ein geiles Teil!!!!!


    Grüsse,


    Christian

  • Dazu kommt, dass der Dichtring an den Schnellkupplungen aus NBR ist, welches nur bedingt benzinresistent ist. Das äußert sich darin, dass diese minimal aufquellen, somit lässt sich die Schnellkupplung immer schlechter schließen und irgendwann passiert genau das, was hier das Problem war: man denkt, die Schnellkupplung ist zu und sie ist es nicht.
    Abhilfe schaffen gute Schnellkupplungen mit FKM- alias Viton-Dichtringe, zum Beispiel von maku GmbH(Art.Nr. 21SBTF08MVX und 21KBTF08MVX). Beidseitig absperrend und immer 100% geschlossen oder geöffnet.
    Falls man das Geld nicht ausgeben möchte, ab und an die Dichtringe in den Kunststoffschnellkupplungen einfetten, könnte helfen.

  • Mit Fett erreichst du aber genaus das selbe als wenn Benzin drankommt. Ich tendiere bei Gummidichtungen immer zu Silikonspray.

    Suche neuen Schutzengel, mein alter ist mit den Nerven am Ende.

  • Danke für die Infos! Vielleicht lasse ich die Schnellkupplung bei der 1000er Inspektion durch so ein Metallteil ersetzen, wenn ich denn mal die 1000er Marke knacke. ;)

  • wenn ich denn mal die 1000er Marke knacke. ;)


    :lol:


    Du musst halt schnell fahren, dann schafft Du ein paar Kilometer vor dem nächsten Ausfall.


    Aber nochmals: Es gibt auch Enduros die schon viele Kilometer pannenfrei geschafft haben.

    MT09  Duke5 Enduro690R SMT990

  • Wurde mir von den KTM-Ansprechpartnern auch immer gesagt, das die 690er Enduro eigentlich zu den zuverlässigsten KTM's gehört. Wie man das letztendlich einordnet hängt von der jeweiligen Perspektive ab. Für jemand wie ich der in 2 Wochen nur 219Km weit gekommen ist und 2 Werkstattaufenthalte mit dem Motorrad hatte, klingt das bezüglich des gesamten KTM-Modellprogrammes etwas sarkastisch. :lol:
    Aber schaun wir mal, eigentlich kann es nur besser werden.. :wheelie:

  • Zitat

    Wurde mir von den KTM-Ansprechpartnern auch immer gesagt, das die 690er Enduro eigentlich zu den zuverlässigsten KTM's gehört. Wie man das letztendlich einordnet hängt von der jeweiligen Perspektive ab. Für jemand wie ich der in 2 Wochen nur 219Km weit gekommen ist und 2 Werkstattaufenthalte mit dem Motorrad hatte, klingt das bezüglich des gesamten KTM-Modellprogrammes etwas sarkastisch. :lol:
    Aber schaun wir mal, eigentlich kann es nur besser werden.. :wheelie:


    Hallo Toef
    Lass den Kopf nicht hängen! Es ist immer ärgerlich wenn einem die Karre verreckt, grade wenn sie noch so neu ist. Heutzutage sind Motorräder ziemlich komplexe, hochgezüchtete Apparate. Da reicht es oft, dass nur ein kleines 0,01 Cent teures Popelteil aussteigt und schon geht nix mehr. Und sein wir doch mal ehrlich, so was kann passieren. Iss ärgerlich, iss aber so!
    Von so einem Ausfall auf die Qualität einer ganzen Serie oder gar eines ganzen Unternehmens zu schließen ist schon recht unfair! Richtig, KTM hatte anfangs so seine Probleme mit der Haltbarkeit (KTM=Keine Tausend Meter). Da muss man aber auch beachten wo KTM seine Wurzeln hat. KTM kommt aus dem Wettbewerbsbereich und da war oft Leistung wichtiger als Haltbarkeit.
    Doch in den letzten Jahren hat man in Mattighofen begriffen das die Kunden nicht nur Leistung auf der letzten Rille haben wollen, sondern dass die Haltbarkeit auch eine große Rolle spielt.
    Deine 690er ist ein gutes Beispiel dafür dass KTM verstanden und reagiert hat. Sie ist eine der stärksten und leichtesten Einzylinderenduros am Markt und gehört gleichzeitig zu den verlässlichsten! Schau in die Testberichte/Foren. Ja sie hat ein paar Kinderkrankheiten, aber welche Marke in egal welcher Sparte hat das heutzutage nicht?!? Das ist heutzutage leider Standart!!
    Meine Empfehlung:
    Aufsteigen und Spaß haben!! Und sollte der selber fehler wieder auftreten, würde ich an Deiner Stelle ernsthaft über einen Werkstattwechsel nachdenken! Was bringt Dir die tollste Kiste wenn die Werkstatt nix taugt!!!



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    Gruß


    Dom:) :driften:

  • Zitat
    Meine Empfehlung:
    Aufsteigen und Spaß haben!! Und sollte der selber fehler wieder auftreten, würde ich an Deiner Stelle ernsthaft über einen Werkstattwechsel nachdenken! Was bringt Dir die tollste Kiste wenn die Werkstatt nix taugt!!!


    Naja, für Fehler an einer Werksneuen Maschine kann die Werkstatt auch nichts.
    Am schlimmsten bei den 2 Ausfällen war für mich der damit verbundene Zeitaufwand: Auf den Abschleppdienst warten und zur Werkstatt abschlleppen lassen, dann das Motorrad wieder abholen. Insgesamt hat mich das in 3 Wochen einen vollen Tag meiner Freizeit gekostet. Das nervt.
    Klar, wenn es fährt macht das Mopped Spaß. Hab's heute abgeholt und bin etwas in der Stadt rumgedüst. Jetzt gehe ich davon aus das der nächste, planmäßige, Werkstatttermin erst wieder bei 1000Km anliegt. Wenn das Wetter so bleibt schaffe ich das dieses Jahr vielleicht noch. :wheelie:

  • Der erste Ausfall war ja auch nicht gemeint! Wie gesagt, so was kann passieren...
    Auch ein Irrtum/Fehler des Mechanikers kann mal passieren, aaaaber sollte der Irrtum/Fehler ein zweites mal passieren...andere Werkstätten haben auch gute Mechaniker!!
    Das mit der Zeit kann ich gut nachvollziehen. Hatte mal so ein Erlebnis mit ner XT660X. Schraube ins Hinterrad gefahren. Mitten in Berlin. Der ADAC wollte mich nur zur nächsten Werkstatt schleppen. Also schön mit der S-Bahn nach Hause (mitten im Sommer in voller Montur) und mit dem Wagen wieder rein um sie selber abzuschleppen. Hat mich damals auch nenn ganzen Tag gekostet...und den ADAC ein Mitglied!



    Mittlerweile bin ich aber wieder eingetreten, der ADAC bietet halt das beste Gesamtpaket (Plus Mitgliedschaft) wenn man ich Europa unterwegs ist.



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    Gruß


    Dom:) :driften: