Welcher Reifen? - Enduro

  • Mal eine Frage: In den Papieren meiner 690 Enduro stehen vorne 90/90R21 54S und hinten 140/80R18 70S.

    Nach Reifenhändler ein Thema, weil es keine „R“ Radial-Reifen gibt, die passen. Nach der Regelung, die seit Anfang des Jahres gilt, muss auch so eine Änderung eingetragen werden. Hat sich da schon jemand mit beschäftigt? Gibt es evtl. eine anders lautende Freigabe von KTM? So würde es heißen, dass jeder Reifen auf der KTM eingetragen werden muss… 🙃

    Du kannst auch R Reifen aufziehen, so lange sie eine M&S Kennzeichnung haben. Das ist meines Wissens wieder für Motorräder zulässig.

    Das ist jetzt kein offizielles Dokument, aber die entsprechenden Paragrafen stehen da drin.

    Winterreifenregelung.pdf

  • Du kannst auch R Reifen aufziehen, so lange sie eine M&S Kennzeichnung haben. Das ist meines Wissens wieder für Motorräder zulässig.

    Das ist jetzt kein offizielles Dokument, aber die entsprechenden Paragrafen stehen da drin.

    Winterreifenregelung.pdf

    Das Problem ist, dass es offenbar keine „R“-Reifen gibt, sondern nur Diagonal- oder Bias-Reifen. Somit sind Reifen von KTM eingetragen, die es am Markt nicht (mehr?) gibt.

  • Hallo zusammen,

    vor anstehender Fernreise stehe ich vor der Frage, welchen Reifen ich aufziehen lassen soll. Anforderungsprofil (in absteigender Gewichtung): Laufleistung, Grip auf Schotter und Sand>Nässe, Pannensicherheit, Montagefreundlichkeit neben weiteren Kriterien.

    Echtes Gelände steht nicht an, dafür umso mehr Schotter, Schäden an der Reifenflanke somit eher unwahrscheinlich, weswegen ich mir längst schon Gedanken zum Umbau der Felgen auf schlauchlos gemacht habe.

    Heidenau K60 Ranger vo./Scout hi. sowie Mitas Enduro Trail XT+ Dakar vo./Enduro Trail Dakar hi. würden die ersten Kriterien wohl erfüllen, aber bezüglich der Montagefreundlichkeit geniessen die wohl alle einen eher schlechten Ruf. Wer kann bezüglich Montage unterwegs diverse Reifen vergleichen und vor den zuvor genannten Kriterien eine Empfehlung aussprechen?

  • Ich würde da wohl den E07 ohne Plus bzw. dessen Nachfolger in Betracht ziehen. Gefiel mir auf meiner 625 sehr gut und ist mit Sicherheit ein angenehmer Reifen wenn man Tag täglich jede Menge km macht.


    Schlauchlos würde ich niemals machen auf Reisen, fernab. Deine Maschine hat mit Sicherheit keinen Hump, d.h. wenn du dir einen Platten fährst ist es sehr wahrscheinlich, dass der Reifen ins Tiefbett rutscht und dann hast du ohne Werkstattkompressor keine Chance den Reifen wieder zu montieren.

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Den E07 hab ich aktuell noch auf der 690.

    Fand ich jetzt im tiefen Schotter nicht so geil beim ACT Kroatien.

    Chrom bringt dich nicht nach Hause!

  • Danke allen für ihre Antworten. Berty_Fox: Dein Einwurf mit einem vermutlich fehlenden Hump ist wohl berechtigt. Bäda77: vorne wird's der Enduro Trail sicher nicht werden, zu nahe am K60 Scout. Und mit dem war auch ich auf Schotter/Sand nicht glücklich; auf einer 1250GS, nicht ganz vergleichbar, aber trotzdem suche ich da etwas gröberes.

  • Mitas MC23 wäre gröber, pannensicher und mit Laufleistung.

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Hallo zusammen,

    vor anstehender Fernreise stehe ich vor der Frage, welchen Reifen ich aufziehen lassen soll. Anforderungsprofil (in absteigender Gewichtung): Laufleistung, Grip auf Schotter und Sand>Nässe, Pannensicherheit, Montagefreundlichkeit neben weiteren Kriterien.

    Echtes Gelände steht nicht an, dafür umso mehr Schotter, Schäden an der Reifenflanke somit eher unwahrscheinlich, weswegen ich mir längst schon Gedanken zum Umbau der Felgen auf schlauchlos gemacht habe.

    Heidenau K60 Ranger vo./Scout hi. sowie Mitas Enduro Trail XT+ Dakar vo./Enduro Trail Dakar hi. würden die ersten Kriterien wohl erfüllen, aber bezüglich der Montagefreundlichkeit geniessen die wohl alle einen eher schlechten Ruf. Wer kann bezüglich Montage unterwegs diverse Reifen vergleichen und vor den zuvor genannten Kriterien eine Empfehlung aussprechen?

    Ich habe den Mitas Enduro Trail XT Dakar vo / hi per Hand gewechselt. Wenn du das ein - zweimal zu Hause übst

    ist das kein Problem. Auf jeden Fall spart eine Ventilangel und Schmiermittel ne Menge Zeit. Auf YT finden sich diverse Anleitungen.

    ....Control is nothing without Power....

  • Danke allen für ihre Antworten. Berty_Fox: Dein Einwurf mit einem vermutlich fehlenden Hump ist wohl berechtigt. Bäda77: vorne wird's der Enduro Trail sicher nicht werden, zu nahe am K60 Scout. Und mit dem war auch ich auf Schotter/Sand nicht glücklich; auf einer 1250GS, nicht ganz vergleichbar, aber trotzdem suche ich da etwas gröberes.

    Wieviel km soll er denn halten?

    Mit einem richtigen Stollenreifen kommst du nie an die Laufleistung des E07.

  • Danke allen für ihre Antworten. Berty_Fox: Dein Einwurf mit einem vermutlich fehlenden Hump ist wohl berechtigt. Bäda77: vorne wird's der Enduro Trail sicher nicht werden, zu nahe am K60 Scout. Und mit dem war auch ich auf Schotter/Sand nicht glücklich; auf einer 1250GS, nicht ganz vergleichbar, aber trotzdem suche ich da etwas gröberes.

    Und wenn du einfach Mischbereifung fährst?

    Vorne komme ich mit einem MT21 rund 7000km und hinten dann halt so was wie einen E-07?

  • Der E07 hat deutlich höhere Laufleistung als ein K60 Scout. Für eine 701 ist der E07 schon Top. Den Scout hatte ich auf der F800GS aber da war hinten nach 4k km Schluss