Superduke 990 Ölstand kontrollieren

  • Möchte noch mal kurz einen Thread zur Klärung bezüglich der Ölstandskontrolle bei der SD 990 starten.
    Die letzten Diskussionen die ich hier finden kann stammen von 2006.


    Habe Heute noch mal mit meinem KTM Händler telefoniert. Es ging sich, wie ihr euch denken könnt, um das Thema Ölstandskontrolle.
    Ich war Heute im "Panicmode", nachdem ich festgestellt habe das mein Ölstand nach vorschriftsmäßiger Messung unter Min lag. :denk:


    Nach Handbuch wird ja bei warmen (ausgestellten) Motor die Maschine waagerecht gehalten und nach 20 Sek. der Ölstand abgelesen.
    Also schnell den Händler angerufen, welcher mich aber schnell beruhigen konnte.


    Nach seiner Information aus dem Kreise KTM Schittko, bzw. Super Duke Battle und aus Kreisen der Motorbauer in Österreich, soll man den Stand auch bei Warmer Maschine ablesen, allerdings AUF ebener Fläche AUF dem Seitenständer. Wird wie im Handbuch angegeben die Maschine in der Waagerechten gemessen wird zu viel Öl eingefüllt. Laut seiner Angabe wird dann einfach nur sehr viel Öl verbrannt, weil der Öldruck zu hoch ist.


    Lasse die These mal zur Diskussion hier, eure Meinungen würden mich interessieren!

  • :Kürbis: Mopped min 10km Warmfahren , Motor läuft im Leerlauf , Mopped gerade halten (nicht auf den Seitenständer stellen) , Ablesen , Stand sollte zwischen Min und Max stehen.

    Einzig , nicht Artig... :driften:

  • Warum man den Motor bei einer Trockensumpfschmierung ausmachen muss, bzw dann noch warten soll, ist mir ein Rätsel. Es muss kein Öl zurücklaufen in die Ölwanne. Das heißt für mich der Ölstand im Ausgleichsbehälter muss bei laufendem Motor zwischen Min und Max stehen oder meinetwegen auch noch gleich direkt nach dem Ausmachen. Sollte aber das Rücklaufventil einen weg haben, läuft das Öl beim warten schön fleißig in den Motorblock und versteckt sich da wo es nicht gemessen werden kann.


    Zuviel kann meinem Verständnis bei diesem System auch nicht eingefüllt werden. Zumindest nicht hinsichtlich der Problemen die sich bei einer Nassumpfschmierung bezüglich schaumig schlagen durch das eintauchende Pleuel/Kurbelwelle ergeben. Dass irgendwann hier auch mal zuviel drin sein kann und sich spätestens bei erwärmen/ausdehnens des Öles Undichtigkeiten durch zu großen Druck ergeben ist auch klar.


    Zitat Wikipedia: "Der Ölstand muss, anders als bei der Nasssumpfschmierung, meist bei im Leerlauf laufendem Motor am Peilstab des Ölbehälters abgelesen werden."
    Quelle: Motorschmierung Kapitel Umlaufschmierung


    Sollte jemand anderer Meinung sein und dies womöglich sogar begründen können, habe ich gern ein offenes Ohr, denn dies spiegelt nur meine laienhafte Einschätzung wieder.

    :driften:

  • Der Krux ist immer noch ob Seitenständer oder nicht. Das Messergebnis ist ja schon krass unterschiedlich, wenn die auf dem Seitenständer 75% anzeigt, wird im waagerechten Zustand ja noch nicht mal MIN erreicht. Das sind bestimmt locker 0,3 - o,5 Liter mehr.


    Ich denke schon das zu viel Öl Auswirkungen hat, oder? Sonst würde es ja keine Max-Markierung geben :D

  • Warum man den Motor bei einer Trockensumpfschmierung ausmachen muss, bzw dann noch warten soll, ist mir ein Rätsel.

    Dann gib mal Gas und schau dabei auf`s Ölstandröhrchen! :grins:





    Die Menge an Motoröl nachfüllen bei...


    ...auf dem Seitenständer stehend: auffüllen bis ---> Max. !
    ...in Waagerechte Stellung: "halbe" auffüllen, sprich zwischen ---> Min. & Max. !



    Das Öl zum Nachfüllen sollte vorab auch etwas erwärmt werden. (in der Sonne oder auf dem Heizkörper stellen)


    Bade :amen:

    Einmal editiert, zuletzt von Bade ()

  • Ich kontrolliere den Ölstand immer wenn ich von einer Tour zurück komme auf dem Seitenständer, Motor aus, dabei sehe ich zu das der Pegel nicht über der Mitte steht. Meine Erfahrung in den letzten 45000km hat gezeigt das sie so am wenigsten Öl braucht und anscheinend zuverlässig mit Öl versorgt ist. Wenn ich mehr reinfülle verbraucht sie auch mehr. Mit der Methode komme ich mit einem halben Liter Öl zum Nachfüllen pro Wechselintervall hin (<0,1l/1000km).
    Die Methode stammt übrigens von einem KTM Monteur und ist nicht auf meinem Mist gewachsen.

    Einmal editiert, zuletzt von buschi ()

  • Wenn sich der LC8 der SMR nicht so dolle von der Duke unterscheidet, dann :
    Motor aus, Minute warten und (Motorrad waagerecht halten) zwischen Markierung peilen - so stehts in Betriebsanleitung.
    Ich halte es genau so: Waagrecht Ölstand mittig - Ideal.


    @Bade
    Wozu Öl erwärmen?
    (Ich kippe idR ~250ml und weniger bei....und lager Öl nicht im Kühlschrank)

  • @Bade
    Wozu Öl erwärmen?

    ...das Öl fließt besser in den Öleinfüllstutzen (wenn an der SD verbaut) rein!


    Bade :zwinker:

  • Wenn ich das Öl erst erwärmen muss um den Öleinfüllstutzen benutzen zu können, frag ich mich grade ob man in der Zeit nicht auch schnell die Verkleidung abgeschraubt hat und sich den Stutzen besser spart :zwinker:

  • Wenn sich der LC8 der SMR nicht so dolle von der Duke unterscheidet, dann :
    Motor aus, Minute warten und (Motorrad waagerecht halten) zwischen Markierung peilen - so stehts in Betriebsanleitung.
    Ich halte es genau so: Waagrecht Ölstand mittig - Ideal.

    So hab ich es Anfangs auch gemacht, da hat sie dann aber deutlich mehr Öl gebraucht :grins: Aber laut KTM ist genau das auch für die Duke die korrekte Methode den Ölstand zu messen! :Daumen hoch:


  • Motor aus, Minute warten und (Motorrad waagerecht halten) zwischen Markierung peilen - so stehts in Betriebsanleitung.
    Ich halte es genau so: Waagrecht Ölstand mittig - Ideal.

    Mach ich auch so, nur peil ich immer die untere Markierung an, musste in 2700 KM nicht einen Tropfen nachschütten.

  • Also Motor aus sollte ja klar sein, auch bei einer Trockensumpfschmierung ist bei laufenden Motor ja Öl "unterwegs".
    Nur wenn der Motor aus ist, lässt sich der Ölstand zuverlässig ablesen.


    buschi -> Exakt die Info habe ich ja auch von meinem Mechaniker bekommen, Motorrad warm ausstellen und auf den Seitenständer. Dann nach ner "Kippe" den Stand ablesen.
    Mehr Öl bedeutet auch mehr Verbrauch, werde meine kleine nur noch so messen.


    Ich hatte mit 10w-50 auch nie Viskositätsprobleme :D

  • Zitat Motorrad:

    Zitat

    Außerdem verfälschen abweichende Ölstandsanzeigen manchmal den tatsächlichen Verbrauch.“ Schittko rät, den Ölstand immer unter gleichen Bedingungen zu messen: Maschine zehn Kilometer warmfahren, dann bei laufendem Motor und senkrecht stehendem Bike den Ölstand kontrollieren. Idealerweise sollte er dann bei Minimum liegen.

  • Das ist sehr allgemein formuliert, gleiche Bedingungen ist sinnvoll aber der Teil mit dem laufenden Motor ist bei Trockensumpfschmierung Unsinn :Daumen runter:

  • Heute die erste kleine Runde nach dem Ölwechsel gedreht (ca 20 KM) und Ölstand kontrolliert. Nach der Fahrt den Motor aus, waagrechte Fläche, auf Seitenständer 2-3 Minuten gewartet und dann aufrecht gehalten und abgelesen.
    Hat einiges gefehlt um auf die untere Markierung zu kommen obwohl ich genau laut Betriebsanleitung aufgefüllt habe (SD 05).


    Was mir auffiel, der Ölstand wird bei laufendem Motor im Leerlauf höher angezeigt als bei Motor aus.

  • Genau da sehe ich auch das Problem bei der Sache, den Ölstand bei laufendem Motor abzulesen macht nach meinen Erfahrungen überhaupt keinen Sinn. Ich hab da auch noch keine Regelmäßigkeit feststellen können. Wenn ich losfahre habe ich die ersten 10 km oft garkeine Anzeige im Schauröhrchen obwohl der Ölstand ok ist. Das kann aber auch daran drehen das ich in der Zeit den Motor nicht hoch drehe, danach ist das Röhrchen dann mal halb gefüllt und mal ganz voll. Insteressant ist auch das der Stand im Röhrchen mal 3 Tage hält und mal eine Woche bevor der Ölstand langsam abfällt (da das Moppet im Flur steht kann ich das gut beobachten).
    Ich persönlich verlasse mich auf die Einschätzung des erfahrenen KTM Mechanikers der mir die "Auf Seitenständer, Motor aus, 2 Minuten warten, halbes Schauglas" Methode enpfohlen hat :ja:

  • Ich fahre u.a. die 990 SMR und hatte auch Panik in den Augen, als ich nach dem Kauf des Mopeds
    den Ölstand, nach frischem Service, kontrolliert habe. Hatte das Moped waagerecht gehalten
    und der Stand war so viel zu niedrig.
    Bin dann sofort zu meinem Händler und da hat man mir gesagt, dass die Vorgehensweise lt. Handbuch, also gerade abstellen,
    falsch ist.
    Der Ölstand soll nach dem Abstellen des Motors auf dem Seitenständer stehend überprüft werden.