Beiträge von Skiskipowski

    Ich würde auch mal sagen, dass da etwas schief gelaufen ist. Der Spalt zwischen Tank und Sitzbank in dem man die "Kleinteile" parken könnte ist schonmal sehr ungewöhnlich. Bei einer Bremsung etwas vorgerutscht und schon klemmt man sich alles ein, das kann nicht sein.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du da ne falsche Sitzbank bekommen hast. Also ertstmal nix feilen und zurück bringen.

    Nachtrag: Ich hab mal im Netz ein wenig gesucht... die scheint wirklich so schei**e zu passen und der Spalt ist Absicht :-( Also für diesen Preis würd eich zu einem Sattler gehen und dem sagen, was man haben will. Das passt nachher sicherlich besser und sieht auch besser aus... und viel teurer dürfte es nicht werden.

    Ich hab mir mal die Ersatzteilnummern angeschaut, 2014 und 2020: Der einzige Unterschied ist die Steckachse, alle anderen Teile- sogar der Reparatursatz - haben dieselben Teilenummern. Somit besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es passt, unabhängig vom Baujahr.

    Final kann man das natürlich erst sagen, wenn man es mal ausprobiert hat... doch zum ausprobieren sind Felgen für 500€ dann doch etwas teuer ;-)

    Super, ich hab da jetzt auch so nen Wurm im Ohr, der "Speichenfelgen" flüstert...
    Danke für den Tip mit den Husky Felgen. Da ich schon den Heckfender der Svatry montiert habe, könnte das passen... stellt sich nur die Frage, ob ich mir dann nicht gleich eine Husky kaufe, bevor ich die Duke umbaue?

    Wenn das Geräusch erst bei so hohen Drehzahlen auftritt, könnte es sein, dass etwas kaputt ist. Da kannst Du viel Geld in Werkstätten liegen lassen, die Probefahrten machen und den Prüfstand verwenden. Das geht schnell an den wirtschaftlichen Totalschaden.

    Doch vielleicht ist es bei diesen Drehzahlen auch normal, dass der Schaltvorgang etwas lauter ist. Das kann Dir evtl. ein direkter Vergleich mit einer anderen 125er Duke zeigen.

    Der Lebensdauer der gesamten Antriebseinheit und dem Gehör Deiner Mitmenschen wäre es vielleicht zuträglicher, wenn Du einfach früher schaltest. Der Zugewinn an Leistung ist in diesen letzten 1-2.000 Umdrehungen zwar durchaus gegeben, wie man an der blauen Linie im Diagramm sieht, doch allgemein entspannter ist man mit einem Schaltpunkt um die 8.000 unterwegs. An der Ampel kommst Du sowieso schneller als die meisten Autos vom Fleck, ausser ein Stromer meint seinen E-Motor ausreizen zu müssen.
    Somit würde ich das Thema erstmal entspannt angehen und der 125er ein wenig Enspannung gönnen.


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    Danke, gut erklärt! :-)


    Gemeinsam haben beide Getriebe, dass es für die Lebensdauer von Vorteil ist, wenn beim Schaltvorgang die Kupplung sauber trennt und kurz das Gas weggenommen wird.

    Damit komme ich zu meiner Vermutung vom Anfang: Die Kupplung trennt nicht sauber und/oder das Gas wird nicht runter gedreht. Dann kracht es auf jeden Fall.

    a) ein Motorrad- und ein Autogetriebe kann man nicht ohne Weiteres vergleichen.

    b) eine Autogetriebe ist synchronisiert, ein Motorradgetriebe nicht. Die müssen sich beim Auto auch nicht synchronisieren, sie werden aber synchonisiert.

    Vielleicht hast Du auch übersehen, dass ich betont habe, dass die Synchronisation beim Auto durchgeführt wird. Vielleicht hätte ich explizit dazuschreiben sollen, dass ein Motorradgetriebe keine Synchronringe hat... Und so nebenbei: Die Ersatzteilbranche würde sich freuen, wenn Autegtriebe nicht synchronisiert werden würden, denn dann dürfte man wohl bei jedem zweiten KFZ nach 10.000km ein neues Getriebe einbauen. Frei nach dem Motto: "Schalten ist kein Geheimnis, darf ruhig jeder hören!"

    Zitat

    Das Schalten ohne Krachen hat technisch gesehen absolut nichts mit der Drehzahl zu tun.

    Nunja, deswegen ist Zwischengas und Zwischenkuppeln (nur beim runterschalten) bei nicht synchronisierten Getrieben auch vollkommen überbewertet. (Ich betone ausdrücklich, dass ich mich hierbei schwerpunktmäßig auf den Auto- & LKW-Bereich beziehe!)
    Die Drehzahl der Zahnräder im Getriebe ist auf der einen Seite von der Geschwindigkeit und auf der anderen Seite von der Drehzahl des Motors abhängig... Daran ändert auch eine Bold-Schreibweise nichts! ...aber das kann man sicherlich auch anders interpretieren.

    Zitat

    Zwei Gänge können auch nie synchron laufen, da sind immer Drehzahlunterschiede vorhanden.

    "Synchronisiertes Getriebe

    »Synchron« heißt zu deutsch gleichzeitig. Synchronisiert ist ein Getriebezustand dann, wenn das zu schaltende Zahnrad zuvor auf die Drehzahl gebracht wurde, die dem im Moment noch geschalteten Gang entspricht."
    Quelle: https://www.lehrerfreund.de/te…ahnraeder-getriebe-2/3088


    Um den Zustand der Synchronität zu erreichen, hat man Synchronringe (beim AUTO!!!) oder das Zwischengas... Voraussetzung ist eine funktionierende Kupplung.

    Zitat

    Nicht die Drehzahl ist für ein mögliches Schalten ausschlaggebend, sondern die Last am Getriebe. Ein Motorradgetriebe lässt sich ohne Last in beide Richtungen schalten.

    Dabei findet auch keine Synchronisierung in dem Sinn (ein mehr oder weniger "langsames" Angleichen der Drehzahlen) wie beim Auto statt. Die Klauen rasten in die entsprechenden Aussparungen ein, da gibt's keine Synchronisierung.

    Es könnte in diesem Fall Deiner Aufmerksamkeit entgangen sein, dass ich im zweiten Teil meines Postings erwähnt habe, dass evtl. die Kupplung nicht sauber trennt. Und genau in diesem Fall wäre das Getriebe nicht lastfrei und das Delta zwischen dem eingelegten Gang und dem zu schaltenden Gang wäre (besonders bei sehr hohen Motordrehzahlen) so hoch, dass es entsprechend kracht... aber was weiss ich schon, ich habe nur in der Fahrschulde noch gelernt LKW ohne Synchrongetriebe zu fahren... aber das war evtl. vor Deiner Zeit.


    Was aber auch sein könnte, dass der Themenersteller beim Kuppeln nicht vom Gas geht und damit die Motordrehzahl extrem nach oben schießt und dies ebenfalls zu unangenehmen Geräuschen aus dem Getriebebereich führt.

    Somit könnte der Ansatz von Jogi 390 ziemlich richtig sein.


    Kleine Ergänzung:

    Dem oben angeführten Punkt a.) stimme ich durchaus zu und schiebe mal ein kleines Zitat hinterher, das dies evtl. verdeutlicht, denn ich mache ungern solche halbgare Aussagen:

    "Die meisten modernen manuellen Motorradgetriebe verfügen über Zahnräder mit konstantem Eingriff, die immer ineinandergreifen, sich aber frei auf einer Welle drehen können, bis sie durch eine gezahnte Schiebemuffe oder eine Klauenkupplung blockiert werden . Da sich die Zahnräder ständig drehen und nur sequenziell bedient werden können, ist eine Synchronisation im Allgemeinen nicht erforderlich. Um Platz zu sparen, können beide Wellen eine Mischung aus festen und freilaufenden Zahnrädern enthalten, wobei einige Zahnräder in die Gleitteile eingebaut sind."

    Quelle: https://en-m-wikipedia-org.tra…0not%20generally%20needed.

    Bitte! Und ich meine das wirklich ernst, lass das Antworten wenn du keine Ahnung hast.

    Bitte! Und ich meine das wirklich ernst, lass das Antworten, wenn Du keine qualifizierte Antwort liefern kannst!


    Ich lasse mich gerne korrigieren, doch solch einen hingerülpsten Müll finde ich ziemlich schwach. Liefere eine bessere / technisch korrekte Antwort und wir lernen alle etwas dazu.

    Im Getriebe müssen sich die Zahnräder sinchronisieren (zumindest beim Auto). Beim Moped gibt es Drehzahlpunkte, an denen man ohne Kupplung und ohne Krachen hoch schalten kann (versuche ich zu vermeiden) da die Gänge da gerade wunderbar synchron laufen. Wenn Du so extrem hoch drehst, sieht es wohl so aus, als ob die Gänge alles andere als synchron sind und es deshalb ordentlich kracht.

    Wobei sich das auch sehr danach anhört, als ob Deine Kupplung nicht richtig trennen würde. Das kannst Du einfach feststellen, indem Du versuchst in einem höheren Gang das Moped mit gezogener Kupplung zu schieben. Je höher der Widerstand, desto schlechter trennt die Kupplung.

    Oder man merkt es auch ganz deutlich, wenn man an der Ampel vom Leerlauf in den ersten Gang schaltet und die Mühle richtig nach vorne zuckt.

    Blitzerdepro startet im Hintergrund wenn AA vom Handy erkannt wird. So habe ich Musik, Navi und Blitzer immer bereit, sobald ich das Auto starte.

    Kleiner Tipp: Wenn man calimoto verwendet, werden die Blitzer aus Blitzer.de direkt eingespielt und man hat ein Mopednavi und die Blitzer in einer App ;-)
    Doch die vorgestelle Lösung muss ich mir mal näher anschauen, denn mir geht das Thema mit dem potentiellen Diebstahl ziemlich auf den Senkel... zumal ich dezent vergesslich bin.

    Das Spedal CL873 sieht ganz brauchbar aus, ist aber leider auch nicht wirklich günstig. Doch nach dem ersten geschrotteten handy durch Vibrationen hat sich das bezahlt gemacht!
    Bzgl. Vibrationen und Handys: Das ist kein Märchen sondern traurige Realität. Ich folge auf Insta einigen Motorrad Accounts und die haben fast alle schon ein aktuelles Handy geschrottet. Technischer Hintergrund: Die Kamerastabilisierung scheint wohl mit den Vibrationen an ihre Grenzen zu kommen und verabschiedet sich.

    ...

    Bremslichtkabel ist durchgebissen, da ist löten angesagt.

    ...

    Bitte nicht löten sondern crimpen! Bei den Vibrationen unseres kleinen Spielzeugs kann die Lötstelle wieder brechen und dann wird es schwieriger den Schaden zu finden... obwohl, jetzt hast Du ja Erfahrung ;-)

    Wer soll schon auf die Idee kommen, dass sich ein Marder ins Geäst der Duke schlängelt?

    Auch wenn das in einem Glaubenskrieg endet und ein wenig off topic ist:

    - Für solche Sachen kein WD40 sondern Balistol!

    Hintergrund:

    - WD40 hat einen hohen Lösemittelanteil der flüchtig ist, damit es bessere Kriechfähigkeit und Rostlösung erreicht

    - Dieser Lösemittelanteil kann Gummi und Kunststoffe angreifen

    - Die Schmierwirkung lässt schnell nach, nachdem das Lösemittel weg ist

    - Balistol ist beständig und greift keine Kunststoffe oder Gummi an


    Wenn es darum geht Schrauben zu lösen o.ä. ist definitiv WD40 zu bevorzugen, da es die besseren Kriecheigenschaften hat


    Bzgl. Topic: Hast Du schonmal geschaut, ob der Schalter ganz rein gedreht ist? Vielleicht sitzt der ja gerade mal so im Gewinde und muss noch etwas tiefer rein gedreht werden, dann löst er auch früher aus. (Nummer 5 ist der Schalter)


    pasted-from-clipboard.png

    Die Verbraucher sind ja nicht alle lahm... Blinker und Hupe gehen noch...

    Das mit den Sicherungen hatte ich übersehen, stand ja schon im Anfangspost


    Doch letztendlich wäre mal ein Test mit einer anderen Batterie eine Möglichkeit. Wäre nicht die erste Batterie, die am Ladegerät den Wintertod gestorben ist. Wenn intern Zellen defekt sind, wird Dir die volle Spannung angezeigt, doch Du bekommst keine Leistung raus.

    Mir ist gestern mal etwas ganz grundsätzliches zu diesem Problem eingefallen:


    Sollte es sich um irgendeinen mechanischen Defekt handeln und das Steuergerät unplausible Werte erhalten, würde doch jegliche Logik von Sicherheitssystemen dafür sprechen, dass das ABS sich umgehend ausschaltet.

    Denn wenn es sich aufgrund eines mechanischen Fehlers nicht ausschaltet, sondern die o.a. Fehlfunktion (faktisch Ausfall der Bremswirkung) während der Fahrt auftritt, wäre das sofort ein Grund für eine Rückrufaktion. Oder ein Grund um KTM auf Millionen zu verklagen. Bremssysteme dürfen bei solchen Fehlern immer nur auf Notfalleigenschaften zurück fallen.


    Somit würde ich zuerst mal das Steuergerät angehen, denn dieses scheint nicht sauber hoch zu fahren und spuckt die Fehlfunktion bereits beim Losfahren aus, damit man garnicht erst in die Verlegenheit kommt, vor einer Ampel keine Bremswirkung zu haben. Denn jeder Führer eines Fahrzeuges ist laut aller möglicher Vorschriften und Vertragsklauseln dazu verpflichtet, bei Fahrtantritt auch die Funktion der Bremse zu prüfen (mache ich übrigens wirklich jedesmal, noch innerhalb des Garagengeländes).

    Dieser Metallzylinder ist eigentlich eine Schraube, die man herausdrehen kann. Dann kann man beide Bremsbeläge wieder sauber platzieren, die Feder nicht vergessen und dann die Schraube swieder rein drehen... Doch wenn Du davon nicht wirklich Ahnung hast, ist es ziemlich riskant, an den Bremsen herum zu schrauben. Schließlich steht nur die Bremsanlage zwischen Dir und der Hauswand...