Beiträge von Hobbit

    Für alle, die es interessiert. Die Luftsäule in der Gabel sollte 95 mm sein. Zumindest habe ich das gemessen. Wegen des Restöls ist das immer genauer als einfach ein bestimmtes Volumen in beide gabelholme zu schütten.

    Es ist egal wie das Öl gelagert ist. Das Öl ist chemisch so aufgebaut, dass es sich nach 7-8 Jahren zersetzt. Fremdöle, wie Scotoileröl , können die Zylinderwand, die aus mesing gefertigt ist, anlaufen lassen und da der Kolben nur 2/100 mm Spiel zum Zylinder hat, reicht eine dünne Oxidschicht un der Kolben klemmt. Bis man die Veränderung im Öl sieht kann es dauern. Nur wenn die Kugeln der Rückschlagventile im Ventilsitz kleben, dann muss man das Öl tauschen und den Tank ausspülen. Dazu nehme ich Bremsenreiniger.

    Für die Funktion ist es entscheidend, dass die Düse mit der Schnittfläche an der Kettenradflanke sitzt. Der Kontaktpunkt muss kurz vor dem Auflaufpunkt der Kette am Kettenrad sein und die Kette darf beim Auflaufen auf das Kettenrad die Düse nicht berühren. Die Düse auf den Absatz des Kettenrades legen (falls das Kettenrad einen Absatz hat).

    Die Ölleitung nicht mit Kabelbindern am Rahmen abschnüren.

    Die Belüftungsleitung des Tanks muss oberhalb des Ölstandes enden, sonst kann da Öl auslaufen.

    Das System muss zwingend direkt auf die Batterie geklemmt werden, sonst kann die Steuerung eventuell die Welligkeit der Ladespannung nicht erkennen und nicht ordentlich ein- und ausschalten, bzw. sobald die Pumpe pumpen will schaltet die Steuerung ab und dann wieder an. Denn wenn die Spule der Pumpe Strom zieht wird die Welligkeit etwas glatt gezogen und wenn die Welligkeit fast nicht da ist ist sie dann ganz weg und das System schaltet ab.

    So das sind im Prinzip die Sachen, die oft falsch gemacht werden, weil die Anbauanleitung nicht richtig gelesen wird.

    Ach so, die Pumpe einfach an die Firmenadresse schicken, Zettel rein mit Pumpe pumpt nicht und was Du noch an Teilen brauchst.

    Die Pumpe ist kein Verschleißteil. Ich kann natürlich nicht hellsehen und weiß nicht wie Du was zerlegt und wieder zusammen gebaut hast. Aber die Pumpe wieder gangbar zu machen ist deutlich preiswerter. Die Pumpe fördert in der entsprechenden Einstellung immer gleich viel. Das Öl ist so aufgebaut, dass es sich im System und der Flasche nach etwa 7 Jahren anfängt zu zersetzen. in der Umwelt zersetzt sich das Öl nach etwa einem Jahr.
    Daher ist in aktuellen Systemen auch nur noch 0,25 Liter Öl dabei, das reicht für etwa 50 - 65 000 km.

    Wenn ich mal die Ferndiagnose wagen darf ist das Öl im System gekippt und daher ist die Pumpe ausgefallen.

    Schick sie zu mir und leg nen Zettel rein welche Teile Du noch brauchst. Ich würde auf alle Fälle neues Öl nehmen.

    Wenn Du das nicht selbst machen magst, kannst Du auch einen Termin bei mir machen und ich mach das vor Ort.

    Der Hannes fährt extrem gleichmäßig. Er ist der einzige Mensch, den ich kenne der bei sehr flotter Fahrweise die Bremsbeläge vorne über 70 000 km im Motorrad hat. Seine Reifen halten mindestens doppelt so lange wie bei mir obwohl er deutlich flotter fährt, aber sehr pleglich geht er mit dem Material an sich nicht unbedingt um.
    Ich kenne ihn ganz gut und treffe ihn nächste Woche wieder zum Linientraining in Kärnten. Ein sehr interessanter Mann, mit einem sehr überzeugendem Fahrkonzept. kann ich nur empfehlen mal mit zu machen.

    Das wäre die erste Pumpe seit 2011 bei der der Kolben fehlt. Da wir die Pumpen alle ansteuerun um zu sehen das alles funktioniert ist das außergewöhnlich. Wenn die Ölleitung hart ist, dann ist sie zu tauschen. Das ist etwa nach 7 Jahren der Fall. Das liegt an der hoen UV Strahlung. In meiner Jugend gab es Lichtschutzfaktor 2 - 8, wo sind wir jetzt?

    Wenn mal alle 7-9 Jahre mal 24 Euro für einen Schlauchsatz ausgeben muss bricht man ja wohl auch nicht zusammen.

    Du kannst mir die Pumpe aber gerne zusenden, dann baue ich Dir einen Kolben ein. Wenn die Spule sehr warm wird, dann läuft sie in einer der H Stellungen oder die Spule geht kaputt. Im Normalbetrieb wird die Spule je nach Einstellung alle 7-9 Minuten einmal angesteuert, da wird nichts warm.

    Hattest Du das System neu gekauft oder war es schon verbaut?

    Doppeldüsen sind super für die Psyche. Technisch bringen sie eigentlich nichts. Das Öl kommt über dsie Kettenradflanke in den Spalt zwischen Innenlasche und Rolle und zieht sich dann durch (aber nur, wenn die Düse richtig sitzt).

    Ob man das von einer oder zwei Seiten macht ist so als ob man das Öl von einer oder von zwei Seiten gleichzeitig in die Pfanne gießt.

    Bei Hardcore Einsatz empfehle ich die Düse zusätzlich zu schüten und die Ölleitung noch mehr abzuschirmen. Beieiner 800er VStrom habe ich da mal was gebaut.

    Wichtig ist, dass der Öltropfen als Ölfaden am Kettenrad abgestiffen wird, daher muss die Düse kontakt zum Kettenrad haben. Der Ölfaden wird dann durch die Fliehkraft nach außen gedrückt. Der Ölfaden kommt in den Spalt zwischen Innenlasche und Rolle an und zieht sich durch die kapilarwirkung des Öls und die Bewegung zwischen Kettenhüls und Kettenrolle zwischen diesen beiden bauteilen durch und bildet einen Schmierfilm.

    Deshalb ist die genaue Düsenposition so wichtig. Wenn ein Abstand zwischen Düse und Kettenrad ist, dann bläßt der Fahrtwind das Öl nach hinten weg und es kommt nicht oder nicht ganz dort an wo es hin soll. Für verluste durch falsche Montage ist der CLS Öler aber zu sparsam.

    Hallo,

    die Düse ist falsch positioniert. Einmal muss die Schnittfläche plan an der Kettenradflanke anliegen, idealerweise auf dem Absatz des Kettenrades. Und dann sollte die Düse kurz bzw. so nach wie möglich am Auflaufpunkt Kette/Kettenrad positioniert sein.

    Bei den 790/890 ADV mache ich das immer so wie auf den Bildern.

    Tut mir leid, nein da geht nix mehr. Den Lagerüberbestand habe ich abgebaut. ich muss ab 01.06. die Preise leider anpassen. Wenn sparen willst bestell vorher. Die Griffe musst Du mal messen von Griffanfang zu Griff Ende in der Breite. ich dachte eher 13,2, bin mir aber nicht sicher.

    Der sparsamme Verbrauch war das primäre Ziel unsere Ölerentwicklung.
    Das Öl, die Pumpe und die Steuerung sind aufeinander abgestimmt. Um mit so wenig Öl zu schmieren braucht es ein Öl mit einem außergewöhnlich hohem Verschleißschutz. Das haben wir zusammen mit der Firma, die das Öl für uns herstellt, entwickelt. Der Verschleißschutz des CLS Öls ist etwa Faktor 7 höher als bei anderen Kettenölen. Die CLS Pumpe hat einen sehr kleinen Hub damit der Tropfen klein ist. Dadurch fliegt schon mal fast nichts weg. Der Nachteil des kleinen Pumpenhubs ist, dass sich die CLS Pumpe/Leitungssystem nicht selbst entlüften kann. Das macht man mit einer Spritze. Uns war die sparsamme Dosierung aber wichtiger als Entlüften auf Knopfdruck.
    Durch die Eigenschaften des Öls ist es bis zu 160 km/h Dauergeschwindigkeit auch nicht nötig die Ölmenge zu verändern. Auch ca. 25 Minuten Dauergeschwindigkeit über 160 km/h funktioniert noch. Deswegen haben wir auch keine Geschwindigkeitssteuerung. Hatten wir ja früher mal als CLS Speed variante. Durch die Weiterentwicklung des Öls ist das aber überflüssig geworden.
    Aus dem Grund sollte man beim CLS Öler auch nur das CLS Öl verwenden.

    Bei unseren Dukes mit der 520er Kette pumpt die CLS EVO Pumpe auf trockener Landstraße etwa alle 9 Minuten ein Tröpfchen Öl. Meine originale Kette ist seit über 38 000 km im Einsatz. Im Juni fahren wir nach Kärnten, da habe ich die 40 000 dann überschritten.

    Ach übrigens das Scotty eSystem hat eine Pumpe.