Beiträge von loewenmann

    Kann ich nur bestätigen, was DUC985 geschrieben hat. Der Pro-Oiler mit dem dazugehörenden Endstück war an meiner Triumph Sprint GT dran, das funktionierte hervorragend. Deshalb liegt ein neuer Pro-Oiler für die 1190er Adventure auch schon in der Garage....


    Im T5net, einem Triumph-Forum, habe sich auch schon einige Mitglieder für ihre bereits angebauten Öler die Pro-Oiler-Düse gekauft und montiert. Speziell für die Einarmschwingen haben die eine kürzere Düse, die perfekt passt und sehr einfach am "Kettenschwert" zu montieren ist.


    Dirk

    Und ich fürchte, dass bei diesem Motorrad Profi Dry Lube eben deswegen nicht so gut funktioniert. Bei allen Motorrädern, bei denen ich PDL genutzt hatte, gab es keine Probleme, aber jetzt bei der Adventure sehe ich die Nieten schon nach 6.000 km nicht mehr im "Verschleißkontrollfenster". Ich vermute, dass das Gummi vom Gleitschutz "zu trocken" ist und die Kette sich deshalb schnell einarbeitet. Aber gut, über den Jahreswechsel kommt ein Pro-Oiler in die Maschine, dann sollte der Gleitschutz weniger stark verschleißen.


    Dirk

    Meine Koffer wurden zusammen mit meiner Maschine im September diesen Jahres gekauft und angebaut; Maschine war zwei Monate alt, die Koffer waren neu. Wenn ich mich recht erinnere, lagen in den Koffern Zettelchen, auf denen u.a. das Herstelldatum vermerkt war, irgendwas mit Frühjahr 2014.


    Also: neue Koffer an neuer Maschine wackeln nicht.

    Und noch ein paar Worte zu der Pendellagerung bei Triumph: diese ist ganz anders aufgebaut (und ja, auch da schreibe ich von Fakten, ich hatte bis dieses Jahr eine Sprint GT mit der auch an anderen Triumph-Modellen verbauten Pendellagerung für die Koffer). Dort hängen die Koffer oben quasi mit zwei Krallen auf zwei am Motorrad befindlichen Gegenstücken, so dass der Koffer um diese obere Aufhängung herum ein paar Winkelgrade pendeln kann. Allerdings haben auch diese Koffer eine Art "Nase", die in einer Aufnahme am Motorrad steckt. Jedoch ist hier im Gegensatz zu KTM die Nase nicht fest eingerastet, sondern die Aunahme bietet der Nase und damit dem Koffer einen seitlichen Freiraum von ca. 1 cm, womit der Koffer an der Unterkante etwa zwei Zentimeter Spiel hat. Damit ist das System allerding noch nicht ausreichend beschrieben, denn es gibt noch eine am Motorrad befestigte Schubstande, die sich in Fahrzeugquerrichtung kraftfrei bewegen lässt. Die montierten Seitenkoffer lieben beide an dieser Schubstange an. Wenn sich nun beispielsweise der linke Koffer in Richtung Fahrzeugmitte bewegt, drückt er damit über die Schubstange den rechten Seitenkoffer nach außen. Nur so funktioniert dieses System! Und damit funktioniert es auch nur, wenn beide Seitenkoffer montiert sind.


    Dirk

    Um das Thema für PP-Touringkoffer-Interessierte abzuschließen: ich habe gestern Abend - nur, um absolut sicher zu sein, bevor ich hier nochmals etwas dazu schreibe - einen PP-Touring-Koffer mit in die Garage genommen und einen Montage- und Rüttelversuch durchgeführt. Ergebnis: wenn der Koffer richtig montiert und eingerastet ist, hat er praktisch kein Spiel. Mit Kraftangriff seitlich unten am Koffer fangen die Haltebereiche (oben und die Aufnahme für die "Nase") an, etwas zu flexen, so dass man bei ordentlich seitlichem Ziehen und Drücken auf die Kofferunterkante durch die Elastizitäten maximal plus minus 1 cm Bewegung an der Kofferunterkante erzeugen. EINEN Zentimeter, und da auch nur bei ordentlichem Krafteinsatz!


    Soweit zu den FAKTEN. Fehlbedienungen (z.B. falsche Montage) könnten möglicherweise zu anderen Ergebnissen führen, aber das habe ich nicht abgeprüft. Mich hat nur interessiert, wie groß der seitliche Bewegungsspielraum bei KORREKTER Montage ist.


    Dirk

    Schwimmend lagernd ist aber auch was anderes als "oben fest, unten 10cm spiel". so ists bei den PP plastik koffern halt.
    wenn du da in einer kurve bist, über ein kleines hinderniss fährst und der innen liegende koffer plötzlich 10cm nach ausser wabert bringt das unruhe in jedes moped.



    Sorry, wenn ich jetzt vielleicht nicht im Kuschelton schreibe, aber wenn ich solchen Mist lese, schwillt mir echt der Kamm. Die originalen PP Plastik-Koffer haben jeweils eine Art lange flache Nase, die beim korrekten Ansetzen ans Motorrad in die entsprechende Aufnahme am Motorrad hineingeschoben werden. Und da ein Bild bekanntlich mehr sagt als tausend Worte, der Einfachheit halber hier ein Link, auf dem man die von mir angesprochene Halterungsnase gut sehen kann:


    "www.braeuer-shop.de/media/images/org/0.07770900+1350291136.jpg"
    http://www.braeuer-shop.de/artikel.php?id=74344


    Und damit man auch noch mal bewusst schauen kann, welches die Aufnahme am Motorrad ist, ein Link zu einem hochaufgelösten Foto der rechten Seite. Die Aufnahme für die Koffernasen ist das "dickere" Teil, von dem auch die Auspuffhalterung abgeht:


    http://www.ktm-pohlenz.de/imag…Adventure_2013_Orange.jpg


    So, und nun erkläre mal, wie der korrekt befestigte Koffer damit 10 cm nach außen wabern soll! Wenn da EIN Zentimeter Spiel auftritt, wäre das schon viel. Also entweder kennst Du die von Dir kritisierten Koffer gar nicht wirklich und schreibst ohne Kenntnis etwas Falsches, oder Du kennst sie, dann warst Du wohl schlicht nicht in der Lage, sie richtig zu befestigen. Beides ist traurig.


    Dirk


    Die Erklärung in der Betriebsanleitung ist eindeutig :zwinker: ........


    Tja, grau ist alle Theorie. Denn meine sprang ja sofort an, als ich WÄHREND des Anlassens etwas Gas gab (nicht vorher). Wenn ich Motorrad fahren will, und der Bock springt nicht an, dann gehe ich doch nicht vom herumzickenden Motorrad weg, ohne auch mal etwas probiert zu haben, was nicht in der Betriebsanleitung steht. Aber auch hier gilt, wie in vielen Bereichen des Lebens: jeder wie er mag.


    Meine Karre sprang dann an, ich konnte fahren. Scheiß auf Betriebsanleitung. Denn genau entsprechend der Betriebsanleitung hat es halt in jenem Moment nicht funktioniert. Das war für mich eindeutig.


    Dirk

    Jetzt mal kurz nachgefragt, weil meine letztlich auch einmal etwas herumzickte. Sprich, sie sprang nicht an, aber das, obwohl der Anlasser erst flott durchdrehte. Mehrfach versucht, wie "man" es heute so macht, also nur den Anlasserknopf gedrückt (Kupplung gezogen), ohne Gas zu geben. Und nach meiner einmaligen Erfahrung liegt genau dort das Problem, nicht beim Anlasser. Mehrfach versucht, nicht angesprungen, der Anlasser wurde nach den fruchtlosen Versuchen etwas schwächer. Also wieder einen Moment gewartet und dann beim Anlassversuch etwas Gas gegeben. Boooom, sofort angesprungen.


    Die Frage an die mit den Anspring-Problemen: habt Ihr es denn auch mal mit Gasgeben versucht? Weil, wenn ich solche Sätze wie den hier von weiter oben lese "die ersten 15 Versuche klangen von der Batterie her frisch", dann liest sich das nicht wie ein ANLASSER-Problem! Also, "Butter bei die Fische", immer nur orgeln, oder auch mal Gas gegeben?


    Dirk

    Die originalen PP-Koffer sind im angebauten Zustand schmaler als 100 cm; ich weiß es nicht mehr genau, aber ich glaube, es waren gemessen 98 oder 99 cm. Mit 31 und 42 Litern, also mit 73 Litern Gesamtinhalt.


    Die Quick-Lock Evo sind weit über einen Meter breit, ich meine um die zehn Zentimeter breiter als PP; man braucht sich nur mal Fotos anzuschauen mit montieren EVO-Trägern, dann sieht man, wie weit die vom Motorrad abstehen, das ist irre. Ich nutze Koffer auch nur für An- und Abreise, und wenn ich ohne Koffer fahre, möchte ich ungern Kofferhalter sehen. Gut, bei SW-Motech verbleiben -fast- nur die Anschlusspunkte. Aber zumindest die Strebe hinter dem Nummernschild bleibt auch immer dran. Preislich liegt der Satz Träger mit silbernen TRAX-Koffern auch bei rund 840 Euro. Klar, gibt oftmals 20 %, dann sind es "nur" noch gut 670 Euro.


    Ich habe mir hier im Forum die ganzen Kofferlösungen angeschaut. Für meine Nutzungsbedingungen gefallen mir sowohl vom Nutzwert als auch vom Aussehen her die originalen PP-Koffer am besten, deshalb hatte ich sie gleich mit der Maschine zusammen gekauft. Und wenn man jetzt noch zwei Nikolaus-Gutscheine einsetzt (eine zweite Person wird man ja kennen, die den zweiten Koffer kauft), liegen die Koffer zusammen bei rund 800 Euro. Viel Geld, aber der Bock ist ja nun eh nichts für Sparer. Und wenn ich die Koffer nicht benötige - was bei mir meistens der Fall ist - sieht das Motorrad halt besser aus mit den originalen Haltern.


    Dirk

    Hallo Walter,


    ich kenne den Laden nur vom dran vorbeifahren, liegt auf dem Weg zu meinen Eltern. Die sind schon ewig Suzuki-Händler, in sofern also ein erfahrener Händler mit Werkstatt. Ich meine, dass die auch schon lange Gebraucht-Motorradteile verkaufen. Aber die Marke KTM ist halt neu für sie. In wieweit sie bereit sind, in die Ausbildung der Mechaniker zu investieren, keine Ahnung. Für mich wäre dieser Händler deutlich besser erreichbar als alle anderen, die mindestens eine Fahrstunde von mir entfernt sind. Wenn also jemand Erfahrungen hat oder macht, wäre ich auch für Infos dankbar.


    Dirk

    Da muss ich mich dem Heiko mal anschließen. Ich habe zwei Paar EVO Sports, einmal mit GTX und im Sommer fahre ich den ohne (also ohne Membran). Möchte nichts anderes mehr haben. Muss man sich allerdings auch leisten wollen/können. Mit etwas Suchen bekommt man ab und zu 20 % auf den Listenpreis, und bei DER Höhe lohnt sich so etwas wirklich. Die Stiefel sind echt bequem, super-sicher, und haltbar.


    Dirk

    Sowohl beim Hochschalten als auch beim Runterschalten "tippe" ich den Kupplungshebel nur leicht an, damit gelingen mir deutlich geschmeidigere und -zeitlich gesehen- viel kürzere Gangwechsel als bei vollem Durchziehen des Hebels. Dank der Antihopping-Kupplung geht das ja auch beim Runterschalten.


    Dirk

    "Typisch deutsch"-er kann eine Antwort nicht ausfallen.


    Rein rechtlich gebe ich Dir also Recht - geht aber total an meiner Sichtweise vorbei. Und nur diese wollte ich zum Nachdenken mal darlegen. Wer dabei das Pferd von der falschen Seite aufzäumt, sei mal dahingestellt. Derjenige, der zufrieden ist, ist vielleicht nicht derjenige, der die falsche Seite nutzt???!!! Frag Dich mal, ob Du zufrieden wärst, wenn die Maschine ab 210 km/h abgeregelt wäre und in sofern die V-max-Problematik nicht hätte. Wäre es DANN in Ordnung - weil ja rechtens???


    Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie man ein ansonsten tolles Motorrad wandeln will, nur weil es als Enduro nicht die versprochenen 250 km/h (mit dem sich beschwerenden Fahrer, der durchaus Teil des Problems sein kann) erreicht. Und ich möchte das auch gar nicht verstehen. Ich bin zwar Deutscher, aber SO Deutsch bin ich dann wohl doch nicht.


    Wobei ich niemandem zu nahe treten möchte, es mag ja wirklich durchaus sein, dass andere Maschine sich ganz anders als meine verhalten. Bei der HONDA 1300 Pan European gab es auch teils große Probleme mit Pendeln, die allerdings wohl manchmal schon ab 160 km/h losgingen. DAS wäre auch für mich inakzeptabel.


    Dirk

    Nur mal so zum Nachdenken:


    Deutschland ist das einzige Land in Europa, dass noch stellenweise unlimitierte Autobahnen besitzt. Der größte Teil auch der deutschen Autobahnen ist mittlerweile aber schon mit Geschwindigkeitsbeschränkungen um 120 km/h versehen, und das hohe Verkehrsaufkommen sorgt dafür, dass man selbst auf den unlimitierten Abschnitten kaum noch schnell fahren kann. Also eine faktische Geschwindigkeitsbeschränkung.


    Eine Reise- oder Raseenduro ist rein konzeptionell nun mal kein Autobahnbrenner, auch wenn sie es, der Motorleistung sei Dank, nun einmal kann. Kompromisse muss man im Leben meist eingehen. Wenn ich nun also mein Bedarfsprofil anschaue, dann ist mir wichtig, dass die Karre gut auf Land- und Bundesstraßen funktioniert, schmale Wege in den Pyrenäen sollte sie auch können, und wenn ich mit Frau hinten drauf und Gepäck auf der Autobahn ebenfalls mit 160 km/h durchziehen kann, ist für mich alles im Lot. Mir wäre es lieber, KTM hätte die Maschine auf 200 km/h abgeregelt, dann wäre schon jetzt die Auswahl an Reifenalternativen viel größer.


    Nur weil sie mit 250 km/h im Schein zugelassen ist, muss ich mich doch nicht zwanghaft in diesem Bereich bewegen und das Wohl und Weh davon abhängig machen. Aber wenn natürlich die Vmax-Tauglichkeit das wichtigere Kriterium bei der Fahrzeugwahl ist......wobei es dafür wirklich besser geeignete Motorräder gibt.


    Keine Ahnung, ob ich jemals versuchen werde, meine Karre voll auszufahren. Ich habe sie jetzt sechs Wochen, in denen ich knapp 5.000 km mit ihr gefahren bin. Meine anderen beiden Maschinen sind ohne Verkleidung, und wenn man mal versucht, bei 230 km/h aufrecht auf einem unverkleideten Bock zu sitzen, weiß man, dass man das vielleicht einmal ausprobiert, aber dass 160 km/h eine sinnvolle Obergrenze sind für längere Fahrstücke. So halte ich das auch mit der KTM. Fühlt sich gut an.


    Aber vielleicht hat auch gerade mein Motorrad überhaupt kein Problem. Obwohl, der Vorbesitzer, der sie nur einen Monat und 1.000 km besaß, schrieb in "seinem" BMW-Forum, dass sie fast unfahrbar gewesen wäre und seine Frau hinten drauf schon bei 160 km/h meinte, dass man damit keine Tour fahren könnte. Nun, seltsam finde ich das schon, denn ob allein oder mit meiner Frau hinten drauf plus Koffern, die Maschine fährt astrein. Bei 250 km/h kommen allein durch äußere Einflüsse (Bekleidung, Seitenwind, krampfhaftes Festhalten des Lenkers,...) so viele Kräfte auf eine Maschine, da würde es mich wundern, wenn solch ein Schlachtross wie die 1190er Adventure ausgerechnet wie auf Schienen laufen würde. Hab ich ein Glück, dass ich das auch gar nicht erwarte.


    Dirk

    Okay, den geschalteten Status am Taster kann man bei Tag praktisch nicht erkennen, was sicherlich doof ist.


    Aber wo ist das Problem? Wenn ich einen kalten Popo habe, drücke ich EINMAL auf den Taster, dann ist die Heizung auf der kleinen (und für meinen Geschmack schon zu starken) Stufe an. Wenn ich wieder ausschalten will, drücke ich ZWEIMAL drauf.


    EINMAL - ZWEIMAL.


    Finde ich jetzt nicht so schlimm, als dass ich da ein Problem draus machen würde. Klar, ein dreistufiger Kippschalter mit vorne an, mitte aus und hinten stark wäre logischer (hab ich an Triumph Tiger gesehen), aber mit solchen Kleinigkeiten kann man sich doch arrangieren, oder nicht?


    Dirk

    Hallo Sigi,


    ich hatte mir vor ein paar Jahren ein Reifenmontiergerät gekauft, ähnlich diesem hier: http://www.ebay.de/itm/like/221572034683?lpid=106&_configDebug=ViewItemDictionary.ENABLE_PAYMENTS_IN_HLP:true&hlpht=true&ops=true&viphx=1 (meins ist nicht ganz so schön, war aber günstiger, wird allerdings nicht mehr hergestellt).


    Aus finanzieller Sicht lohnt sich das für die meisten von uns sicher nicht, aber aus terminlicher Sicht schon eher. Samstag den Reifen zu "Ende" fahren, neuen montieren und Sonntag weiterfahren. Dürfte beim örtlichen Reifendienst schwierig werden. Ich kaufe die Reifen meist bei meinem Stamm-Internethändler http://www.reifenversand.com und dann wird halt gewechselt, wenn es notwendig ist. Außerdem kann man so einen halb abgefahrenen Satz Reifen vor dem Urlaub runterziehen, für den Urlaub den neuen Satz draufmachen und wenn der fertig ist, kann er andere wieder drauf. Wer macht das, wenn er für jeden Reifenwechsel mit Auswuchten 30 oder 40 Euro bezahlen muss?


    Schönen Gruß von Dirk