Beiträge von Archaeopteryx

    Gibts denn jetzt schon Feedback ob die Fehler weniger geworden sind?

    Duke 890 seit 03/21, ca. 3000 spaßige km ohne Probleme und ohne ungeplante Werkstatt Aufenthalte. Alle top.:Daumen hoch:

    Ganz anders also als meine 790 Duke von 02/19. Neben dem üblichen Kleinkram wie mehrfache Undichtigkeiten im Öl- und Kühlwasserkreislauf verabschiedete sich bei der 790er noch vor der Erstinspektion das Steuergerät für die Wegfahrsperre.:kacke:

    Spätestens, wenn ich seitlich nun das Fenster für die permanente Spannungsversorgung einarbeite, wäre das auch so Semi mit der Waschstrasse.

    Wie wirkt sich denn das vergrößerte Volume/Gewicht durch das rustikale Gehäuse auf den Tragekomfort (Windwiderstand!) insbesondere am Kinnteil des Helms aus?

    Diesbezüglich finde ich den Mediamod, den ich verwende, schon grenzwertig.

    Nee. Eigentlich hauptsächlich zum Schutz des nicht austauschbaren Optikschutzes der Hero8.

    Ferner auch als Fallschutz, das ich prombt ausprobieren konnte.... :crazy:

    Als Action Cam sollte und kann (selbst getestet:zwinker: beim snowboarden) die Hero 8 Stürze recht gut weg stecken.

    Größter Nachteil der Cam ist die nicht einfach austauschbare Schutzscheibe des Objektivs. Mit feinmotorischem Geschick und dem vorübergehenden Verzicht auf hochgeistige Getränke:lautlach:, ist das aber auch grundsätzlich machbar.

    https://youtu.be/00ElFww19wU


    Gruß

    Uli


    Nur leider hab ich am Lenker in griffnähe keine wirklich freie Stelle.


    Zwar hätte ich keine Bord-Stromversorgung, aber ich denk, ein selbst gefräster Einsteck-Schlüssel, der am Ende ne größere Bohrung hat, lässt sich ohne Gedöns unter ner Klemmschraube oder zwischen der Rückspiegelbefestigung festmachen. Ggf. Mit nem einstellbaren Zwischenglied.

    Mal sehn, vlt. geh ich da bald mal bei.

    Dann könnte die folgende Lösung, etwas teuer, aber ziemlich edel, für dich in Frage kommen.

    Taugt für mich nicht, da ich damit die Remote während der Fahrt nicht mehr laden kann.


    https://www.rs-motorcyclesolut…#cc-m-product-10126111521


    Guß

    Uli

    Ich bin von einer Thriumph Thruxton 1200 R mit Showa/Öhlins Fahrwerk zur Duke gekommen. Ich habe ca 800 € in

    das Fahrwerk der Thrux versenkt. Ergebnis das Ding war immer noch unbequem und bockhart aber einstellbar :-) Ok das Fahrwerk war schon super.

    Wenn ich mir die R gekauft hätte ging alles wieder von vorne los, Lenker und Fussrasten auf bequem umbauen usw usw........

    ... same here, komme von einer Triumph Street Triple zur KTM.

    Wie ich nach einigen 1000km Fahrtstrecke mit der Streety wohlwollend feststellte, hat diese ja ein voll einstellbares Fahrwerk:denk: - und damit endete erst einmal das unbeschwerte Fahren. Es folgten nun zeitaufwendige Optimierungsversuche die zwar zu keiner Verbesserung führten, mich aber eine Menge über die Einstellung von Fahrwerken lehrten. Die nächsten 25000 km bin ich dann einfach mit den Werkseinstellungen weitergefahren.:peace:

    Bei der Duke 790/890 passte es für mich von Anfang an. Die 1000€ Mehrpreis zur 890R habe ich für nettes Zubehör rund ums Mopped versenkt.

    Gäbe es die 890R mit einer bequemeren Sitzposition, eine anderen Farbe und mit schwarzen Felgen, hätte ich diese genommen. Die Race Bereifung der 890er hätte ich dann allerdings schon im Show Room vor Übergabe gegen Conti Road attack3 tauschen lassen.

    Gruß

    Uli

    Hallo.

    Hat schon jemand Erfahrungen mit der Standard Version der Duke 890?

    Zahlt es sich aus eine normale 890 statt einer 790 zu kaufen oder sind die Unterschiede (Motormäßig usw) kaum zu merken?

    Hallo Thomas,

    ich fahre die Standard 890er und habe an anderer Stelle hier im Forum zu deiner Frage schon ausführlich Stellung bezogen.

    Nach 2 Monaten und ca. 1400 spaßigen und problemlos gefahrenen km mit der 890er, gibt es dem nichts Neues hinzuzufügen. Kurz zusammengefasst:

    Spürbar mehr Druck aus dem Drehzahlkeller und kein Kfr unter vergleichbaren Bedingungen.

    Sitzposition identisch aber deutlich entspannter als auf der 890 R.

    Erheblich bessere Erstbereifung als bei der 790er.

    Option für die Farbauswahl insbesondere für die schwarze ohne orangefarbene Felgen.

    Gruß

    Uli

    Könnte man nicht auch ein externes Mikro an die GoPro anschließen, das man in einer windgeschützten Ecke verbaut?

    Doch, könnte man, dann braucht man aber den media Mod oder einen externen Mikrophon Adapter von gopro.

    Das (kabelgebundene) externe micro kannst du dann irgendwo z.B. im Helm (habe ich so gemacht) oder in der Nähe des Schalldämpfers positionieren.

    Aufwendigste und teuerste Lösung: Rode Funkmicro Rhode wireless go.

    Empfangsteil an das media Mod und Sendeteil irgendwo ohne Kabelgedöhns ans Moppend.

    Nicht passend für die 8...

    Hallo Rainer,


    hab ich schon mal vorgeschlagen: wenn es dir nur darauf ankommt, den Motorsound ohne störende Windgeräusche aufzuzeichnen (also kein Motovlog etc.), dann positionier doch testweise mal ein altes Smartphone - sofern vorhanden mit ext. micro - windgeschützt unter dem Soziussitz und zeichne die Tonspur separat auf. Der Schaaf erklärt das auf YT in einem clip (Methode Schaaf) sehr gut. Wenn dir das nicht zu umständlich und du mit dem Ergebnis zufrieden bist, kannst du auf den Kauf des überteuerten media Mod verzichten (ggfs. das ganze mit einem zoom H1/2 optimieren).

    Brauchst dann allerdings ein Schnittprogramm um die beiden Tonspuren zu synchronisieren.

    Prof. Schnittprogramme machen das ohne selbst gesetztes sync. Signal automatisch.


    Schönen Feiertag

    Uli

    Längere Sequenzen sind die Tortur für jeden Zuschauer. -Da müsste schon der Ätna hinter dir im Bild spucken und zwar was das Zeug hält -aber ich fürchte selbst das ginge jedem normal Sehenden in kürzester Zeit auffe Nüsse.

    Ist schon klar, dagegen hilft aber nur ein gelegentlicher Wechsel der Perspektive bzw. Motive z.B. mit Hilfe mehrerer Cams.

    Ich begrenze die Laufzeit der Videos auf ca. 8 bis 12 min; Zielgruppen adäquat auch mal etwas länger.


    Lass dir diesen Satz mal auf der Zuge zergehen.
    Und erklär kurz, wieso dIe interpolation imaginärer Pixel auf mein 4kTV eben doch nen klaren Unterschied machen.
    -Nee, nicht dass 2,7k schlecht wär.
    Aber is halt kein 4k. Sorry.

    Habe ich doch erklärt. Ich kann, besonders in einem Action video, da keinen Qualitätsunterschied mehr ausmachen. Photo ist natürlich wieder was anderes.

    Was die Kompressions Algorithmen auf YT dann mit deinem 4k Video machen, ist noch einmal eine andere Geschichte.


    Gruß

    Uli

    Mich hätte mal der Ton Deines externen Helmmicro interessiert

    Ein Videoschnippsel mit Ton könnte ich dir zur Verfügung stellen (nicht öffentlich).



    Welches digitale Objektiv benutzt man am besten auf dem Motorrad?

    das hängt immer von den persönlichen Vorlieben ab. Wenn ich möglichst viel Gegend auf dem Bild sehen möchte (z.B. unterwegs auf Sizilien den Ätna :grins:), verwende ich Superview in 4K/30fps oder in 2,7k/60fps.

    Die Tonnenverzerrungen am Bildrand nehme ich dann in Kauf. Wenn ich jemand filmen möchte, der vor mir her fährt, muss ich im superview Modus schon sehr dicht auffahren.; dann besser in der Einstellung wide. Im Modus linear wäre mir der Bildausschnitt zu klein, einfach mal ausprobieren und entscheiden, was dir gefällt.

    Bei typischem Moppedwetter, Sonne und viel UV Strahlung, Graufilter ND8 verwenden. Ohne diesen Filter Protune einschalten und die Belichtungskorrektur auf -0,5.

    Sonstige Parameter: Bitrate: hoch, ISO 100 bis 400.

    Farbprofil lasse ich meist auf GoPro (ist ok, Farben aber unnatürlich geschönt).

    Wenn natürliche Farben gewünscht, dann Farbprofil flat und mit colour grading im Schnittprogramm nachbearbeiten.


    Ich benutze zur Zeit diese Variante der Befestigung,weil man da schnell das Menü anpassen kann.

    Ist doch ok, wenn dir die Perspektive im Video gefällt. Außer zum Experimentieren verstelle ich in einem Video Dreh aber nichts mehr in den Grundeinstellungen.


    Ferner ärgere ich mich gerade über die Hero App,die nun Quik heißt

    Nach öffnen friert sich diese Info in mein Smartphone ein...

    Quick (iOS) läuft, nutze ich aber kaum. Um ein leistungsfähiges Programm für den Video Schnitt kommst du nicht herum. Solltest du viel filmen und dein Video Rohmaterial archivieren wollen, decke dich schon mal mit einem Stapel externer SSD ein.

    Update der Gopro Hero 8 auf die aktuelle Software Vers. 2.50 vorhanden?


    Gruß

    Uli

    Gleich :kacke: auch an der Hero 5 Session erlebt. Immer noch auf ne gescheite Lösung – OHNE Nachbearbeitung. geht wohl leider nicht an den Sessions :weinen:


    :denk: Jemand probiert die beiden Mikrofone mit Tesafilm dicht zu kleben. Bleibt dann Wind draussen, aber tiefer Auspuffsound kommt durch?

    Wenn überhaupt, dann die finale Lösung; mit Bauschaum abdichten:lautlach:.

    Ich bin die Frikelei damit leid und werde meine Session5 demnächst in der Bucht versenken.

    Dort werden noch erstaunliche Gebraucht Preise für das alte Schätzchen aufgerufen (bis zu 200 EUR):Daumen hoch:

    Gruß Uli

    Hi Uli,

    Haste ja jede Menge Workarounds aufgezählt.

    Einfach ist einfach einfacher.

    Besorg dir nen Windslayer. Motorsound bleibt, Wind geht.

    Stimmt, ist schon einiges an Aufwand, aber mache ich gerne fürs Hobby. Von der Zeit, die ich dann im Schnittprogramm verbringe, will ich gar nicht erst anfangen.

    Als workaround betrachte ich hier nur das Verkleben der gopro Halterung am Helm. Alles andere ist Standard. Den media mod, einziger Nachteil ist das geringe Mehrgewicht(-größe), nutze ich wegen seiner Anschlüsse für die powerbank und für ein externes Mikrophon. Die internen Micros der gopro und erst recht die des Media mods können mit einem hochwertigen ext. Micro nicht mithalten. Motovloging, was ich ab und an betreibe, lässt sich übrigens nur mit einem ext. Micro im Helm realisieren.

    Was die H5 angeht:

    GoPros ohne Stabi nie ans bike schrauben! Schon grad gar ned >FullHD. Der mit Abstand beste Entwaggler ist der Kopf. Mach die H5 mal ans Kinn und die 8er ans bike. Wirste ned bereuen.


    Ist richtig, dennoch konnte ich mit der Montage der Session5 an der gummierten! Fußraste erstaunlich stabile Aufnahmen auch in 4k/30fps machen. Das gute Stück wird aber demnächst einer neueren gopro weichen.

    Wie der Windslayer an der Hero8 funktioniert kann ich nicht beurteilen. An der Session5 (s. Photo) ist er den Bedienungstasten im Weg und war nach kurzer Zeit ausgelayert:grins::zorn:. Der Preis für das Stückchen Schaumstoff ist ambitioniert:grins:.


    Gerne filme ich auch in 4k/30fps. Oft nutze ich jedoch die Einstellung „superview“ der Kamera. Das ist in 4k/60fps mit der gopro Hero 8 leider nicht möglich.

    Moderne 4k Monitore und TVs skalieren die 2,7k Auflösung derart gut hoch, dass ich keinen Unterschied zu originären 4k Aufnahmen erkennen kann.Hero Session5.jpg

    Kurz zu meinem Equipment, welches ich nach längerem herum experimentieren seit einiger Zeit recht zufriedenstellend nutze:


    Frontcam:

    Gopro Hero8 mit Media mod, externes micro Rode smart Lavalier Mikrofon.

    Externe Stromversorgung via powerbank in Brusttasche - oder besser - untergebracht in einem kleinen Rucksack.

    Beste Befestigungsposition (imho!, ist Geschmacksache) am Kinnteil des Helms. Im Gegensatz zur seitlichen Helmmontage benötigst du für die exakte Positionierung der cam nur einen Umlenkhebel (s. Photo). Die gopro Klebepads kannst du dabei aber vergessen. Ich habe den Klebeschaumstoff auf einer gopro Halterung entfernt und den Halter anschließend mit Sugro Kleber dauerhaft am Helm angebracht. Hält absolut sicher und sieht aus, als gehöre das so an den Helm.

    Für die vielen Bedenkenträger hier im Thread: das Display ist in dieser Position während der Aufnahme meist voll im Blickfeld, finde ich Klasse, mit 2,7k/60fps kannst du im Film sogar Uhrzeit, Temp., etc. bei deiner vorsätzlichen Geschwindigkeitsüberschreitung erkennen, dir in Zeitlupe ganz geschmeidig ansehen, und anschließend Besserung geloben.:lautlach:

    Für das externe Micro benötigst du noch einen TRS-TRRS Adapter. Den ganzen Kabelverhau kannst du unauffällig unter der Helmpolsterung verstecken. Das Micro habe ich leicht seitlich im Kinnteil des Helms (nicht in direkter Sprechrichtung) positioniert. Bei geschlossenem Visier erhalte ich so eine von Windgeräuschen freie Tonaufnahme. Motor sound ist dennoch gut vernehmbar.

    Alternativ kannst du auch einen externen Ton Recorder (zoom H1/2 etc., altes Smart phone geht auch) unter dem Rücksitz positionieren und die so erhaltene sound Datei mit dem Video im Schnittprogramm synchronisieren. Jede dieser Lösungen für den sound ist besser, als sich sein Video mit unpassender Musik zu verhunzen.


    Heckcam:

    Gopro hero 5 Session. Vom Formfaktor her eigentlich eine Top cam; leider nicht mit zeitgemäßen Features (z.B. Bildstabi.) versehen. 4k/30fps kann sie aber.

    Klar ist, je mehr unterschiedliche Blickwinkel/Perspektiven das Video bietet, um abwechslungsreicher wird es. Ich habe die cam meist an der Sozius Fußraste (Auspuffseite) oder auch an der Lenkstange befestigt. Zur Kamera Montage (auch am ebike) verwende ich die sehr empfehlenswerten Halterungen von ishoxs.

    Bei mehreren cams sollte die Software für die post production den Multicam Schnitt beherrschen (hier final cut pro x).


    Fernbedienung: Go pro smart remote.

    Ist bei der Verwendung mehrere Kameras nur dann „smart“, wenn es sich um die gleichen Cams handelt. Die Bedienung der Kombination Hero8/Session5 funktioniert damit nicht immer zuverlässig.

    Helm Micro.jpgHelmmontage.jpgCamera.jpg

    Es ward Licht:amen:

    … denn vor ein paar Wochen durfte ich sie abholen, die neue 890 Duke Bj. 2021. Warum es gerade diese und nicht die 890 R geworden ist, habe ich an anderer Stelle beschrieben.


    Äußerliches

    Der Unterschied zu meiner ehemaligen 790er, ein dezenter Schriftzug 890er vorne und am Heck, fällt nur bei gutem Licht und genauerem hinsehen auf.

    Soweit erkennbar, ist die Verarbeitung der 890er auf dem Niveau ihrer Vorgängerin. (Lack, Qualität und Passgenauigkeit der Kunststoffteile, Schrauben, Kabel etc.)

    Der Kennzeichenhalter ist auch an der 890er ein ästhetischer Fauxpas und muss weg -> done.

    Nach diesbezüglicher Erfahrung mit der 790 Duke freut man sich auch über die kleinen Dinge. Die auf dem Garagenboden liegende Pappunterlage, passend auf die Größe der Stellfläche der Duke zurechtgeschnitten, ist auch nach über 600 km noch immer frei von etwaigen Öl- oder Kühlwasser Ausscheidungen des Motors.:sensationell:

    Der Tankdeckel lässt sich nun leichter öffnen/schließen.


    Ausstattung

    Heutzutage nicht nur ein KTM Thema: Der Weg zu einem vollständig ausgestatteten Motorrad geht nur über den Konfigurator. Um die vergleichsweise rudimentär ausgestattete 890er auf das Niveau der 790er anzuheben, muss von den Power Parts das Tech Pack dazu geordert werden.

    Ein Tempomat ist aber - im Gegensatz zur 790er - optional erhältlich und auf langweilen AB-Etappen auch nützlich. Das Heizgriffkit für Ganzjahresfahrer wohl Pflicht. Power Parts Hebeleien und USB Buchse - nice to have aber kein muss, der Power Part Sitz mit +2cm Sitzhöhe dagegen schon.


    Grau(sam) ist alle Theorie: pdf-Bedienungsanleitung

    Eine old school print Ausgabe der Bedienungsanleitung gibt es genau so wenig, wie ein Inspektionsheft. Die damit überflüssig gewordene Dokumenten Tasche aus Schaumstoff, einen brauchbaren Schreibblock und Kugelschreiber gibt es aber noch.

    Lesen Sie vor der ersten Fahrt die gesamte Bedienungsanleitung aufmerksam durch.:denk:

    S. 51: Während der ersten 1.000km max. Motordrehzahl 6.500 1/min -> ok, da geht ja schon was.


    Motor und Getriebe

    Standgeräusch.

    Mit ihren eingetragenen 93db empfinde ich das Geräusch als etwas leiser aber auch dumpfer, voluminöser als bei der 790er. Das wird sich mit der Laufleistung sicher noch ändern.


    Fahrgeräusch

    Die Lautstärke ist im eingeschränkten Drehzahlbereich bis 6.500 1/min für den Fahrer angenehm und für die Umgebung absolut sozialverträglich.

    Das schöne Blubbern/Patschen beim Gas wegnehmen/berab fahren ist immer noch vorhanden. Das von meiner 790er bekannte Rasseln (insbes. bei kaltem Motor), so wie die dort gelegentlich auftretenden Geräusche aus Richtung Endantrieb/Kette, konnte ich bis jetzt nicht feststellen.


    Ansprechverhalten (bisher nur im Street Modus gefahren)

    Und ja, sie hat spürbar mehr Druck aus dem Drehzahlkeller als die 790er. Ruck freie Gasannahme (ab ca. 2.500 1/min ) mit gefühlt linearer Leistungsabgabe über den bisher genutzten Drehzahlbereich. KfR und Lastwechsel Reaktionen, beides bei der 790er erst per Software update vermindert, kennt die 890er im Street Modus nicht. Insgesamt ergibt sich daraus eine deutlich verbesserte Laufkultur des Motors, ohne die 2-Zylinder Charakteristik vergessen zu machen.

    Der Thermostat arbeitet wohl mit einer anderen Kennline als bei der 790er. Die 4 Balken in der Temp.-anzeige erscheinen schon nach ca. 1km Fahrstrecke (bei 10° Außentemp.) und verändern sich bei der weiteren Fahrt nicht mehr.


    Schalten mit Kupplung. Das Getriebe meiner 890er schaltet sich butterweich und präzise. Beim Gangwechsel 2-> N bin ich eben wegen der Leichtgängigkeit der Schaltung am Anfang oft im 1. Gang gelandet. Nach kurzer Gewöhnung und mit etwas Feingefühl nun kein Problem mehr.

    Schalten mit quick shifter. Die in ersten Tests der Motorrad Presse kolportierten Berichte über die an den 890er Modellen nicht mehr so exakt arbeitenden quick shifter, kann ich so nicht bestätigen. Es „quick shiftet" (richtige Drehzahl beim Hochschalten vorausgesetzt) und „blibbert“ genau so präzise wie bei der 790er. Allerdings sollte man den Schalthebel mit Nachdruck betätigen; Unentschlossenheit beim Schaltvorgang mit quick Shifter quittiert das Getriebe mit einer Pause zwischen den Gängen - und entsprechender Missfallensäußerung des Motors.


    Fahrwerk

    It's not a bug but a feature. Bis auf die Vorspannung des Federbeins lässt sich am Fahrwerk nichts einstellen. Für mich, mit knapp 90 kg in vollem Ornat, funktioniert das für den reinen Landstraßen Betrieb ohne wechselnde Beladung (Sozius etc.) perfekt.

    Die hohe Agilität und das spielerische Einlenken, z.B. in schnell gefahrenen Wechselkurven, wie von der 790er gewohnt, ist geblieben. Klar besser geworden ist die Stabilität bei engagiertem(™) Landstraßen Tempo in langgezogenen Kurven. Das Motorrad bleibt dabei auch beim Überfahren von Bodenwellen und Schlaglöchern Bock stabil d.h., kein Zucken im Lenker, keine Unruhe im Fahrwerk.

    Evtl. der Agilität des Fahrwerks oder den Reifen (Conti) oder beiden geschuldet, bei niedriger Geschwindigkeit (<50km/h) mit nur wenig Zug am Gas, wirkt die Maschine etwas „kippelig“.

    Wie ein Test auf dem Folter Asphalt meiner Hausstrecke ergab, ist das WP-Federbein zwar immer noch hart genug, um einen die Fahrbahn Beschaffenheit jederzeit spüren zu lassen, aber eindeutig komfortabler als auf der 790er abgestimmt.


    Fahrkomfort, Sitzkomfort

    Die Kröpfung der Lenkstange an der 890er (ohne R) führt in Verbindung mit der moderaten Fußrastenposition für mich (Körpergröße 183 cm) so gerade noch zu einer für die Landstraße und längere Touren geeigneten, bequemen Sitzposition.

    Die Standard Sitzbank auf der 790/890er hat eine „gesunde Härte“, vergleichbar etwa mit der eines stabilen Waschbretts. Die PowerParts Sitzbank +2cm Sitzhöhe bringt noch mal etwas für einen entspannteren Kniewinkel und eine leichte Verbesserung des Sitzkomforts.


    Bremsen

    Im Vergleich mit die Vorderrad Bremse einer früher gefahrenen Street Triple RS (Ansprechverhalten/Verzögerung wie mit einem Wurfanker) vermittelte mir die Bremse der 790er ein Gefühl, als sei diese „defekt“. Inzwischen empfinde ich eine Bremscharakteristik wie bei der 790er mit leicht verzögertem Bremsdruck Aufbau/Ansprechen, für einen runden Fahrstil auf der Landstraße mehr als ausreichend.

    Die Wirkung der Vorderrad Bremse der 890er liegt zwischen diesen beiden Extremen. Sie spricht etwas direkter bzw. härter an. Es sind wohl auch andere Bremsbeläge verbaut.

    Überraschung Hinterrad Bremse. Obwohl ich diese eher wenig einsetze, sie zeigt eine merklich verbesserte Bremswirkung gegenüber der Bremse der 790er.


    Software/Elektronik

    Es ist nun möglichen, auch in den Modi Rain, Street und Sport verschiedene ABS Einstellungen zu wählen (ABS: Road/Sumo). Diese werden im Display auch angezeigt.


    Reifen - Conti Road

    Auf trockener Fahrbahn sind die Contis auch bei Temp. <10° im Vergleich zu der Maxxis Erstbereifung der 790er eine Offenbarung. Sie werden schnell warm und vermitteln in jeder bisher gefahrenen Schräglage sofort mit gutem feed back viel Vertrauen. Das satte Gefühl von „fahren wie auf Schienen“ in Schräglage (so wie beim Conti RA3 auf der 790er) stellt sich jedoch nicht ein.

    Bei langsamen Tempi (<50 km/h) wirken sie leicht kippelig.

    Die Eignung der Contis bei nasser Fahrbahn konnte (musste) ich noch nicht testen.


    Vorläufiges Fa(hr)zit im Einfahr-Modus

    KTM verspricht für die 890er im Vergleich zur 790 Duke Verbesserungen im Bereich Motor, Fahrwerk, Elektronik und Bremsen. Ich konnte das für die Bereiche Motor, Bremsen und Erstbereifung deutlich und im Bereich Fahrwerk zumindest für das Federbein verifizieren.


    890 Front.jpg890 Totale.jpg

    Hat denn niemand ein Vergleichs Foto von der Sitzposition der 890R und normalen 890 oder 790?

    Da sieht man es dann sicher ganz schön wenn man 2 Fotos nebeneinander hat.

    Fotos helfen dir bei der Lösung dieses Problems nicht weiter, zu unterschiedlich sind obere und untere Extremitäten und das Empfinden der Menschen auf dem Moped ,selbst bei gleicher Körpergröße. Sicher spielen für den "Wohlfühlfaktor" auch Körpergewicht und allgemeine Fitness dabei eine wichtige Rolle.

    Wenn du dich grundsätzlich für die 890 R entschieden hast, hilft z. B. nur noch länger zur Probe auf der Maschine sitzen, damit konnte ich, wie an anderer Stelle beschrieben, eine Entscheidung treffen.

    Viel besser aber, mach eine Probefahrt, nicht so eine von 30 min, die dir der Freundliche genehmigt, sondern leihe dir eine 890 R (kostenpflichtig) für einen ganzen Tag aus. Fahre dann damit so, wie du das auch mit deiner neuen Maschine machen würdest (nicht wegschmeißen:achtung ironie:) und entscheide dann.

    Schau mal hier, Dan

    790 Duke Gepäck/Verstaumöglichkeiten

    So kann Deine Möglichkeit auch funktionieren, ohne Platte und trotzdem mobil.Die Soziussitzbank bieten da einige Optionen.

    Durch die Reißverschlußverbindung hast du den Bag ruckzuck ab und angebaut. Diese Art von Befestigung/Bag gibt es in einigen Ausführungen

    … habe ich mit einer Held Tenda Hecktasche ebenso gemacht. Gefällt mir auch optisch ganz gut.:Daumen hoch: Mit Hilfe zweier umlaufender Reißverschlüsse lässt sich die Tasche einerseits leicht entfernen und andererseits im Volumen vergrößern. Das reicht locker für eine Tagestour. Sicher fixiert habe ich die Tasche ausschließlich am Soziussitz. Einziger Nachteil: Bei formschlüssiger Anbindung der Tasche überberträgt sich die gewölbte Form des Rücksitzes auf den Taschenboden d.h., es geht ein Teil des Taschenvolumens verloren. Mit dem hier zuvor gezeigten „Plattenboden“ :respekt:anstelle des Soziusbrötchens wäre das Problem gelöst. Ich setze mich schon einmal auf die Bestellliste - falls jemand selbigen in Kleinserie fertigt.


    Held Tenda.jpeg