hintere Bremse versagt plötzlich

  • Hinterradbremse ist bzgl Sicherheit quasi irrelevant, da bringst gefühlt keine Bremskraft auf die Strasse. Also locker bleiben. Wenn die Bremspumpe wieder funktioniert, gut, wer will kann auch neu kaufen.

  • Sagt auch jeder Gutachter nach einem schweren Unfall, klar doch :achtung ironie:

    Was genau will der Gutachter jetzt genau feststellen? TüV ok. Bremse hinten mit verringerter Funktion. Beweislast?

    Und inwieweit war die nicht funktionstüchtige Hinterradbremse jetzt ausschlaggebend für welchen Schaden?

    Erläuter doch mal.

  • Ein Gespräch mit einem Gutachter würde dir auf die Sprünge helfen. Da wird je nach Schadensumfang

    gerne mal genauer geschaut...

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE (2016)

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  • Ein Gespräch mit einem Gutachter würde dir auf die Sprünge helfen. Da wird je nach Schadensumfang

    gerne mal genauer geschaut...

    Die Aussage ist mir zu weich.

    Begründe doch mal deine Aussagen inhaltlich, vielleicht kann ich dir dann folgen…

  • Was ist daran weich :denk: Soll ich dir ein Gespräch mit einem Gutachter empfehlen,

    damit du erfährst was getan wird wenn es um sehr viel Geld wegen der Unfallfolgen geht.

    Das mach mal ruhig selber....

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  • Das klingt ein wenig als ob du von der Materie wenig Ahnung hast.


    Spurführendes Rad ist das hintere.

    Zu übertragende Bremskraft des Hinterrades ist gering.

    Also muss zweifelsfrei nachgewiesen werden, inwieweit eine reparierte, funktionsfähige Bremspumpe hinten unfallverursachend war.

    Selbst ein Komplettausfall der Pumpe ist ein plötzlich auftretendes Bauteilversagen, da die Bremsfunktion regelmäßig im Rahmen der TüV-Überprüfung kontrolliert wird.

    Hab aber jetzt keinen Bock hier eine fiktive Unfallrekonstruktion mit Herleitung einer Ursache aufgrund Material- bzw Systemfehlfunktion der Bremse hinten herzuleiten.


    Aber gut, bringt uns jetzt nicht weiter. Lassen wir das Thema ruhen.

  • 990er_Treiber Ich schreibe über Fakten, keine Fiktionen


    Fakt: Die TÜV-Plakette ist kein Garant für Irgendwas, bestätigt lediglich den Zustand bei der Überprüfung, das ist alles.

    Fakt: Was der Fahrer danach mit dem Fahrzeug macht ist dem TÜV schnuppe

    Fakt: Ein Komplettausfall der Bremsanlage ist ein plötzlich auftretendes Bauteilversagen, korrekt. Deshalb betreibt der Gutachter im Auftrag der Versicherung "Ursachenforschung"

    damit der Schuldige, bzw. dessen Versicherung für den Schaden aufkommen muss (so ist das in Germany)

    Fakt: Wenn du wissen willst, für was eine funktionierende Hinterradbremse gut ist und warum sie Pflicht ist, hilft dir der Artikel vielleicht weiter

    oder der hier


    Wenn du willst kann ich dir auch noch einen Vortrag über die dynamische Radlastverlagerung beim Bremsen speziell beim Bike halten

    und was für eine Rolle dabei die Hinterradbremse spielt.

    Das nur nebenbei, aber hier geht es ja NUR um den Pfusch an einer Bremsanlage die für einen schweren Unfall (Opfer lebenslang Pflegefall o. s.) ursächlich war





    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
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  • Mit Bremsen und Fahrdynamik kenn ich mich ein bisserl aus, denk ich, aber wär bestimmt spannend da mal bei nem Bierchen zu quatschen.


    Aber fass´ ma zusammen: Der Kollege hat die Bremspumpe hinten zerlegt, gereinigt, neue Teile verbaut. System ist dicht. Zudem ist er keinen Meter gefahren. Nach Spülung / Entlüftung des Systems ist das imho korrekt repariert.

    Natürlich könnte er auch eine neue Bremspumpe verbauen, aber wofür gibt´s Ersatzteile bzw. Reparatursätze?

    Gleiches mit den Bremszangen - kannst zerlegen, reinigen, Einzelteile neu oder ganze Reparatursätze kaufen. Funktioniert, passt.

    Zudem wird bei der Probefahrt das System auch im Fahrbetrieb geprüft. Kann da grad keinen Fehler erkennen.


    Schwieriger finde ich die Systemauslegung und keinerlei Aktion seitens KTM.

    Bei der SMT hatte ich auch festgestellt, dass beim harten Pässefahren die Hinterradbremse heiss wurde und das Pedal durchgefallen ist. Imho unzureichende Systemauslegung.

    Bei der 1190 wurde die Hinterradbremse im Überland- / Stadtverkehr heiß, richtig heiss (6 Monate nach dem Bremsflüssigkeitswechsel), danach Pedal durchgefallen und kein Bremsdruck mehr. Hier im Forum wird gerätselt, woran das liegt. Den Fuß aufm Pedal würde ich ausschließen, aber Gewissheit schafft hier wohl nur ein Wegsensor am Pedal, die Auswertung der Bremsdrücke, evtl. Messung der Bremsscheibentemperatur.


    Fehlerursachen:

    Unbeabsichtigtes Bremsen, Fuß auf Fußbremspedal abgelegt


    Bremsdruck wird nach Bremsung nicht abgebaut, Bohrung von der Bremsleitung zum Ausgleichsbehälter verschlossen -->

    Pedal stellt sich nicht zurück oder

    Gestänge ausgeschlagen und Bremskolben im Gehäuse schwergängig


    Bremsbeläge schleifen dauerhaft an Bremsscheibe - Bremsbeläge in Führung fest, verklemmt, etc.


    Bremsdruck wird durch das Bremssystem elektronisch aufgebaut - SW-Fehler?


    Bremsflüssigkeitsstand zu hoch


    Was kann man prüfen:

    Freigängigkeit Beläge in Führung

    Freigängigkeit Bremspedal

    Gestänge Bremspedal - Bremskolben

    Bremsflüssigkeit - Flüssigkeitsstand prüfen und wechseln.

  • Ich empfehle weiterhin Motul RBF 660 oder 700 mit höherem Nasssiedepunkt. Die Hinterradbremse kommt nicht mit normaler Bremsflüssigkeit aus, wenn man stark aktiv hinten bremst auf Passabfahrten.


    Oder man bremst nur vorn aktiv und hinten wird automatisch mitgebremst vom System…

  • ....

    Schwieriger finde ich die Systemauslegung und keinerlei Aktion seitens KTM.

    Bei der SMT hatte ich auch festgestellt, dass beim harten Pässefahren die Hinterradbremse heiss wurde und das Pedal durchgefallen ist. Imho unzureichende Systemauslegung.

    Bei der 1190 wurde die Hinterradbremse im Überland- / Stadtverkehr heiß, richtig heiss (6 Monate nach dem Bremsflüssigkeitswechsel), danach Pedal durchgefallen und kein Bremsdruck mehr. Hier im Forum wird gerätselt, woran das liegt. Den Fuß aufm Pedal würde ich ausschließen, aber Gewissheit schafft hier wohl nur ein Wegsensor am Pedal, die Auswertung der Bremsdrücke, evtl. Messung der Bremsscheibentemperatur.

    ....

    Das ist alles beschis...

    Seltsam, das KTM scheinbar kein Probleme hat, Bikes mit solchen Mängeln zu verkaufen, oder sind es vielleicht doch nur Einzelfälle ???

    Wenn die Bremskolben die Scheibe nach der Bremsung nur unzureichend freigeben, dann passiert sowas, vielleicht doch nur Einzelfälle ???

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
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  • gibt es eigentlich gute Alternativen von Brembo für solche Bremszylinder?
    weil dann würde ich dafür plädieren zb, einen anderen von Brembo zu besorgen

    ist das denn keine gute Alternative zum ewigen Fehlersuchen ?

    Da bin ich auch gerade dran:

    Ich denke, nach Vergleich der Daten , daß es eine PS13/C Bremspumpe ist die da passt .

    Bekomme aber leider nicht raus ob das 100% richtig ist :denk:

    Wer was näheres weiß bitte melden !!!!!!!!!!!!!!!

  • Wer weiß definitiv welche genau passt?

    Was genau meinst du mit "passt"?

    Sollen die Montagepunkte identisch sein?

    Oder der Durchmesser des Kolbens?

    Oder die Aufnahme der Bremsleitung?

    Oder...?

  • passt heißt für mich: alte Pume raus und neue rein. Montagepunkte, Anschlüsse usw. passt wie beim Originalteil.
    Interessant wäre die Brembo Originalnummer

    Wird vermutlich auch bei anderen Bikes das gleiche Teil verwendet

  • Wird vermutlich auch bei anderen Bikes das gleiche Teil verwendet

    Was soll dieser Satz bedeuten?


    Nur so ein Gedanke: Wenn alles identisch sein soll, kannst du auch beim Original bleiben...

  • Was soll dieser Satz bedeuten?


    Nur so ein Gedanke: Wenn alles identisch sein soll, kannst du auch beim Original bleiben...

    Diese Pumpe (identische technische Daten) wird vermutlich auch an anderen Motorrädern verbaut, z. B. BMW usw.

  • Bei der Bremse würde ich nicht sparen und das Original bestellen. Sofern verfügbar.

    Lass dir Leben und Tod gleich wichtig sein,
    und dein Verstand wird ohne Angst sein.