Yamaha Ténéré 700

  • was die Sitzbank betrifft ist halt jeder Hintern anders. Manche bevorzugen eher straffe Sitze, manche eher breite, manche eher weichere. Kommt halt immer auch auf den Beckenknochenabstand an. So ne individuelle Sitzbank ist aber meistens eh das wo man das Geld am sinnvollsten in Zubehör reinstecken kann. Jedenfalls besser investiert als eloxiertes Blingbling.


    auf den Vergleich 790AdvR , 690En und der T700 wäre ich auch gespannt. Leider gibt es den Reitwagen hier nirgends am Kiosk:traurig:

  • 690er Enduro Ktm gewinnt mit großem emotionalen und konzeptionellen Abstand, auch was das Fahrwerk und die Leistung angeht. Erst ab 170km/h ist die 790 schneller. Es ist aber auch ein Test mit Focus auf Offroad. Die Tenere wird zwischen 790 und 790 R positioniert was das Fahrwerk angeht. Leistungsmäßig liegen aber alle 3 recht nahe beieinander.

    Yamaha T-MAX 560 ¯\_(ツ)_/¯ Duke 690 R, Street Triple 765 RS, Tenere 700, CRF 300 L, SH150i, MT-09 SP + SH 350i

    Einmal editiert, zuletzt von wildduck ()

  • Also fürs Offroad-Reisen:


    1. KTM 690 Enduro R

    2. KTM 790 ADV R

    3. Yamaha Tenere 700

    4. KTM 790 ADV


    Würde ich genau so unterschreiben wollen. Passt Doch.

  • 690er Enduro Ktm gewinnt mit großem emotionalen und konzeptionellen Abstand, auch was das Fahrwerk und die Leistung angeht. Erst ab 170km/h ist die 790 schneller. Es ist aber auch ein Test mit Focus auf Offroad. Die Tenere wird zwischen 790 und 790 R positioniert was das Fahrwerk angeht. Leistungsmäßig liegen aber alle 3 recht nahe beieinander.

    Oha gut das bestätigt zu wissen. Ich habe mir schon ähnliches gedacht als ich mit meiner 690 vor ein paar Wochen hinter ner 790er herfuhr.

  • Oha gut das bestätigt zu wissen. Ich habe mir schon ähnliches gedacht als ich mit meiner 690 vor ein paar Wochen hinter ner 790er herfuhr.

    Dem schließe ich mich an. Dachte mir schon, dass das Mehrgewicht für eine Pfeife wie mich einen Nachteil mit sich bringen würde.

    Dann bleibt die 690 einfach noch eine Weile und darf Ende September dann mit auf den Balkan. :)

  • Spätestens wenn man im Balkan den Schotter verlässt (knietiefe Matschwege im Wald, tief längsrillige mit kindskopfgrossen Steinen versehenen Wegen moder ebensolche Flussbetten) bist um jedes kg weniger froh. Vor allem wenn solche Bedingungen anhalten. ^^'

  • Was ein Glück dass ich ne 690er Enduro im Stall hab :wheelie:

    Ich hab den Reitwagen leider auch noch nicht in die Finger bekommen....


    Dann bin ich ja im Grunde richtig schlau, 690er fürs robustere Gelände, T700 für Reisen mit mehr als 95% Strasse, ich denk mal das passt....

  • Wir glücklichen

    Die Enduro ist die älteste KTM in meinem Besitz, die hat die meisten km runter, und an der war noch nix kaputt, ok, Binker hinten abgebrochen..... die SMC und die Duke sind so richtige KTMs, da geht immer was kaputt.......

  • Toi, toi, toi. Meine ist auch stabil. Am Wochenende geht's mal wieder damit für ca. 3000 km in die Alpen. Aber genau dafür werde ich mir vermutlich nächstes Jahr die T700 holen, was dann mit der 690er passiert ist noch nicht entschieden.
    '

  • Die Landminen nicht zu vergessen...

    Diese Areale bitte aber nur mit einer entsprechend verstärkten Bereifung und Unterfahrschutz anzufahren.


    Zum Thema:

    Zitat

    Dann bin ich ja im Grunde richtig schlau, 690er fürs robustere Gelände, T700 für Reisen mit mehr als 95% Strasse, ich denk mal das passt....

    Die T700 als auch die 790er in beiden Varianten wird für den Durschnittsfahrer auch für einen großen Anteil an Schotterstraßen und das klassische Endurowandern wo die die Durchschnittsgeschwindigkeit um die 40km/h oder aufwärts liegt durchwegs mehr als reichen. Jedoch sobald es in langsameres, mehr technisches Gelände geht, sind sie für den Ottonormal einfach zu schwer (durch das höhere Gewicht hat man erheblich stärkere Kräfte am Lenker einwirken, als auch muss man das höhere Gewicht auch mit mehr Kraftaufwand in der Vertikalen halten bzw. auch bewegen).

    Leider kommt es in den Tests einer T700 oder einer 790er so gut wie nie vor, das auch mal gröbere Geröllstücke eingebaut werden, ein Parcour mit wirklichen steinigen (nicht nur schottrigen) Kurven, engen tiefsandigen Kurven oder auch wirklich weichgefahrenen Schlammlöchern getestet werden. Diese Terrains sind eigentlich genau das wo solche Motorräder eben auch getestet gehören. Immerhin werden sie auch in diese Richtung vermarktet.

  • Dann bin ich ja im Grunde richtig schlau, 690er fürs robustere Gelände, T700 für Reisen mit mehr als 95% Strasse, ich denk mal das passt....

    ich denke genau so passt das ganz treffend. Auch für mich wäre das vermutlich etwa so. Gröberes offroad sehe ich auch die 690/701 im Vorteil. allerdings würde ich auf der Anfahrt z.B. ins Piemont schon eine T700 bevorzugen. Und Anhänger finde ich ausser bei Hardenduros meinem Verständnis von Motorradreisen nicht würdig...Verzwickte Sache...

  • Und Anhänger finde ich ausser bei Hardenduros meinem Verständnis von Motorradreisen nicht würdig...Verzwickte Sache...

    Das mit dem Anhänger ist auch eine Frage des Alters, ich möchte mir noch einen kleinen Surfbus basteln, also Jumpy in L2H1, Bett rein, Moped auf den Hänger, das passt fürs Renntraining, den Urlaub mit und ohne Motorrad.


    Was ich affig find ist ne 1250 GS mit Koffern dran auf dem Anhänger hinterm Wohnmobil, da will man dann scheints den weitgereisten Mopedfahrer geben ;-)

  • Wenn’s ins gröbere Offroad geht sollte man doch eben mit Anhänger oder besser mit Moped auf nem Heckträger anreisen.

    Ist entspannter ...

    Bei Defekt oder schlechtem Wetter kann man so immer entspannt zurückkommen .

    Mit Maschinen bis zu einer 701 / 690 ist das noch immer gut möglich ,

    für die 790 er muss man schon das richtige Fahrzeug und einen Träger haben damit das noch Sinn macht .

    Nutze beides und bevorzuge doch eher den Heckträger für lange Strecken .....


    @

    Leider kommt es in den Tests einer T700 oder einer 790er so gut wie nie vor, das auch mal gröbere Geröllstücke eingebaut werden, ein Parcour mit wirklichen steinigen (nicht nur schottrigen) Kurven, engen tiefsandigen Kurven oder auch wirklich weichgefahrenen Schlammlöchern getestet werden. Diese Terrains sind eigentlich genau das wo solche Motorräder eben auch getestet gehören. Immerhin werden sie auch in diese Richtung vermarktet.


    Diese Tests wenn dann wirklich fundiert , wären mir sogar mal die 3,90 fürn Heft wert ...

    Aber das ist wunschdenken und deswegen machen wir das halt real bei der Albania Raid und ähnlichem Touren in Greece und co ....

    Die Dusche danach und das ankommen Bier ist dann die Belohnung nach der Tortour

    Der Tour :zwinker:

  • Hilft alles nix...ich will wieder ne 640@ wie die von 2003!! Gerne mit dem aktuellen 690er Motor :peace: design muss nicht überarbeitet werden und auch die federwege dürfen bei den ca 30cm von damals bleiben! Leicht, stark, viel sprit für die lange Tour und durch nix zu überbieten.

  • Dann bin ich ja im Grunde richtig schlau, 690er fürs robustere Gelände, T700 für Reisen mit mehr als 95% Strasse, ich denk mal das passt....

    und ne 450 EXC für richtig anspruchsvolles Gelände, ne 390 Duke für enge Alpenstraßen, ne Yamse R6 für Glockner und weitläufigere Alpen, ne 1100er Tuono für die Renne und ne Harley für ne (un-)gemütliche Abwechslung. :achtung ironie:


    Also nen Reisebomber oder ne Supersportler und ne Enduro macht in meinen Augen noch Sinn. Aber die 690er und T700 decken doch schon sehr Ähnliches ab.

  • Aber die 690er und T700 decken doch schon sehr Ähnliches ab.

    Sag ich doch, nah beieinander und dennoch grundverschieden, die 690er würde ich mal so wie sie aus dem Laden kommt als ernstzunehmendes Sportgerät sehen, die T700 eher als Reisemoped und für jeden Tag. Die T700 wird durch den sanften Motorlauf im Alltag und auf Reisen eher begeistern, die 690er im robusten Geländeeinsatz, da sind ja auch mal schlappe 50 kg Gewichtsunterschied. Ich denk auch auf der Landstrasse ist bei robustem Angasen die 690er schon mal wegen der 50 kg weniger das Gerät der Wahl.

    Aber du hast recht, die können beide bestimmt eine Menge gleichgut, über Feldwege stoppeln oder zum Eiscafe fahren geht mit beiden, wenns extrem wird, schweres Gelände oder Tagesetappen über 600 km, dann zeigen sich die Unterschiede.

  • Noch besser: Einfach das Moped fahren, das einem gefällt. Auf der Renne macht auch eine Naked Spaß. Im leichten Gelände ist auch eine Reiseenduro spaßig zu bewegen. Und Alpenpässe kann man mit allen Mopeds fahren. Auf dem Col de Sommeiller kam eine Ducati 900 SS auf Pirelli Supercorse hochgebollert und hat die ganzen hochgerüsteten Enduros düpiert. Der war neben einem Gespannfahrer der Held des Tages.


    Dass es für jede Spezialdisziplin bessere oder schnellere Mopeds gibt, ist doch eh klar. Aber wen interessiert's? Es kommt darauf an, wie viel Spaß man hat.

    Aber irgendwie muss jeder immer "das Beste" Moped fahren. Aber das ist es maximal für einen sehr kleinen Anwendungsbereich und selbst da auch nicht für jeden :tröst:

    VG
    Michael