Schwingenlager ausgeschlagen 14 # Model

  • Moin Basi

    Was für.n Krimi ........

    Ich verfolge das nun schon von Anfang an mit deinem Desaster .

    Drück dir die Daumen - Bin gespannt wenn alles raus ist, wie die letzten Teile aussehen .

  • Die Bohrmaschine benötigt eine Vollwellenelektronik damit sie langsam bei voller Kraft laufen kann.

    Zu schnell macht den Bohrer stumpf. Eigentlich braucht mann nicht stark drücken, die Welle ist hohl und so wird die Querschneide vom Bohrer nicht beansprucht.

    Bohrer noch scharf, Schneidöl?

    Ich drücke die Daumen!

  • Also mein gutes Stück lässt sich elektronisch regeln. Was noch nicht ganz richtig ist ohne Druck geht gar nichts. Am Bohrständer ist das ganz unauffällig die Spindel mit dem unausweichlichen Vorschub. Mit dem freien Bohrer in der Hand ist der Bohrmensch.... Ich... eben nicht so unausweichlich. Mit der Kraft wird das versucht aus zu gleichen. Und der Schneidkopf des Bohrer Frist sich nicht in die Hohlachse dafür ist der Bohrerwinkel zu stumpf bei einem 20mm Bohrer... die Bohrer sind niegel nagel neu. Wenn die erste Seite fertig ist werde ich wohl Bohrerpflege betreiben müssen. Aus meinem Bohrloch kommt auch reichlich Schneidöl wieder herausgelaufen, daran soll es auch nicht scheitern

    LC 4 640; 350EXC;85 SX,105 SX, GSR 600, SR500; ZXR750R;2 X RC 390 R,

  • Kurze Zwischenfrage. Sorry für den offtopic Beitrag. Ich möchte mir zwei Dorne für einen Zentralständer drehen lassen.

    Jetzt brauch ich das Innenmaß des Rohres sowie des 12 Inneninbus.

    Mit meinen bescheidenen Messmöglichkeiten habe ich 11,25 mm als Durchschnittsmaß für beide Seiten ermittelt.

    Hat es jemand vll. genauer?


    Danke!

  • 12mm Rundeisen geht durch Es gehen aber auch mehrere Unterlegscheiben mit dem Innendurchmesser des Schwingenauge mit einer zu verschieben dickeren Achse. So habe ich mir meinen Mittelständer gebaut.Siehe BildIMG_20200614_154501.jpg

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  • Grundständer bereits vorhanden. Ich benötige nur neue Dorne. Werde auf 12mm erhöhen. Vielen Dank und dir noch viel Erfolg!

  • So nun ist rechte Seite soweit freigbohrt das tatsächlich hier die Schwinge ausgebaut werden kann. Nun kommt die linke Seite drann. Das Problem, ich hatte berichtet dem Bolzen das Schraubgewinde abgerissen zu haben, ergo ist Sau schwer an dieser Stelle jetzt genau zentrisch bohren. Doch,da ich immer viel aufheben, werde ich in meinen Schraubenlager fündig. Es ist eine alte Sicherungsmutter von einer Kupplung. Die hat den selben Innendurchmesser wie der Bolzen und der Aussensechskant muss nur seiner Kanten beraubt werden,das ganze schön Rund geschliffen und schon passt alles in das linke Schwingenauge als Bohrschablone. Nun mit dem 18 Bohrer wieder die Vorarbeit. Es hat sich als gut erwiesen in Stufen zu bohren,jedoch nur mit einem 18 und dann auf Maß mit 20mm. Doch immer wieder warten da mir sonst meine Makita überhitzt. In dieser Zeit konnte ich mir nun näher das rechte Lager anschauen was man jetzt zum Teil sieht..... Grauenvoll...... alles schön rostbraun. Die Lager mit ihren Hülsen sind kompl. in der Schwinge eingerostet.... und nun wieder zurück zu meiner guten Makita bohre...bohre... bohren.

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  • Bon Fortune 🍀 🍀 🍀, Basi!

    Bleib geschmeidig und dennoch beherzt am bohren :Daumen hoch::Daumen hoch::Daumen hoch:

    Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand. A.S.






  • Cool wie " ALLE" mitfiebern . . .

    Bin gespannt auf Fotos ( eventuell ? ;-) )


    Schätze das man im Winter auch mal an selbigen nachschauen sollte .


    W E I T E R booooohren . . . . . . . . .:zwinker:

  • Wenn mir heute Zeit bleibt bohre ich weiter und dann gibt es genügend zu sehen. Mal als Vorgeschmack der rostigen Auseinandersetzung ein kleiner Einblick in das rechte Lager nachdem ich hier jetzt den Bolzen rausgebohrt habe.... nichts als Rost .Die Lagerhülse Schein beidseitig total verrostet zu sein. Hoffentlich beschränkt sich das nur auf die Hülsen. Sonst heißt es den ges. Bolzen mühevoll rausbohren.

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  • Gestern Abend..... die Schwinge ist raus. Drei Tage bohren warten bis die überforderte Makita abgekühlt war und wieder in das Bohrloch zurück... Zwischenzeitlich ist mir ein 20 Bohrer abgeschert. Der andere ebenso schon recht maltretiert. Es lässt sich halt der Bohrer mit der Hand nicht immer sauber über Std führen Beide Lager sind kompl. verrostet. Die Ursachen suche ich heute und stell diese in Bild und Schrift rein. Wahrscheinlich ist auch eine neue Schwinge fällig. Durch das defekte Lager auf der Antriebsseite fräste sich still und heimlich das Ritzel in das Schwingenauge. Im zusammengebauten Zustand sieht man dies so gut wie gar nicht. Die Kettengleitschiene ist um das Schwingenauge herumgezogen und verdeckt alles. Doch damit ist die Bohrstorry noch nicht zu Ende. Aus dem Motorblock lässt sich der Restbolzen immer noch nicht austreiben. Zur Zeit sieht es so aus als ob der Bolzen kompl. über die ges. Länge eingerostet ist. Mit diesen Bohrarbeiten werden jetzt durch unsauberen führen der Bohrmaschine die Rahmenaufnahmen oval. Derzeit verhindere ich das mit einer Stahlunterlegscheibe mit einem Aussendurchmesser wie das Rahmenauge als Bohrschablone aber ich sehe schon erste Spuren. Wenn dem so ist baue ich links und rechts zwei Passscheiben ein und gut ist es. Werde bald weiter berichten

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  • Machst Du in Deiner Freizeit noch was anderes? Bewundere Deine Ausdauer und drück die Daumen, das Du irgendwann auch wieder fahren kannst.

    RC8RWeelyLang.gif

  • Da die Lager in der Schwinge eigentlich beidseitg durch Simmerringe abgedichtet sind kann ich mich nur wundern,

    was da im argen liegt...


    Aber jetzt zur nächsten Baustelle..

    Ich habe mir mal die Lagerung der Achse im Motorgehäuse genauer angeschaut,

    das hast du bestimmt auch schon gemacht....Motorgehäuse


    Passhülse N16.JPG

    Mein Kommentar dazu:

    Demnach sind beidseitg 2 Schwingenlager (16) in das Gehäuse gepresst, in denen wiederrum die Achse gelagert ist.

    Da keine Simmerringe zur Abdichtung vor den Schwingenlagern sitzen, ist die Achse zu 99% in den Schwingenlagern eingerostet.

    Es sollte dann eigentlich reichen, einseitig auf Länge des Schwingenlagers aufzubohren ca. 30 ?? mm,

    dann kannst du die Achse mit dem gegenüberliegenden Schwingenlager rausschlagen. Die Bohrung im Gehäuse hat 24 mm,

    Engstelle ist die Passhülse !!!!! (17) zwischen den Gehäusehälften....

    Somit ist meine einstige Annahme von Kontaktkorrison zwischen Achse und Gehäuse vom Tisch (Gott sei Dank)

    Viel Erfolg

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE

    Fazer Fz1


    Nur wer nichts macht, macht keine Fehler...oder vielleicht doch :denk:

    Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts....oder doch:denk:


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  • Hallo Klaus


    wir haben so die selben Gedanken sitze gerade vor der gleichen Zeichnung und war erst ein wenig erleichtert da der Bolzen nur noch an drei Stellen klemmen kann, sprich fest gerostet sein kann. An dem einen Schwingenlager bin ich mit dem Bohrer schon fast vorbei.Mit leichten Schlägen lässt sich aber noch nichts bewegen. Das Problem hier kann ich nicht mehr so unverwüstlich mit dem Hammer draufschlagen sonst zerlege ich das Gehäuse. Wenn die andere Seite ebenso aufgebohrt ist kann die Achs nur noch in der Mitte in der Passhülse fest sitzen. Doch da hoffe ich dann das ich hier den Bolzen mit leichten Schlägen lösen kann. Ggf fallen auch die Außenlager mit ein wenig Hitzezufuhr schon raus, denn die müssen def auch raus. Hier denke ich kann ich präziser die Hitze hinbekommen und mit Eisspray das Lager von Innen sofort kühlen (bleibt aber erst mal nur eine Optionsmöglichkeit), es steht ja jetzt nichts mehr im Wege.

    Anbei nun ein paar erste Bilder:

    Das erst Bild zeigt den Graus der schief gezogenen Schwinge. hier lässt sich keine Dichtung mehr einbauen.

    Das zweite Bild ist das rechte Schwingenauge von innen aufgenommen. Beide Schwingenlager wurden nach der ersten Sichtung von der Innenseite her verrostet. Der Dichtring vom Rechten Schwingenlager innen war herausgedrückt. Bei genauer Betrachtung sieht man es.

    Das dritte Bild ist das linke Schwingenlager im Motorblock. Hier hatte ich schon mit dem Bohrer gewütet. Es fehlt noch so ca 1 cm dann bin durch dieses Lager durch.

    Das letzte Bild zeigt die rechte Seite. Deutlich sieht man jetzt den gelösten Rost aus diesem Lager der mit dem Rostlöser herausgeschwemmt wurde.


    Mit der Schwinge ist nun so wohl Essig und ich muss mir einen Ersatz suchen wenn ich nicht einen Aluschweißer finde der mir hier nachschweißen kann und anschließen alles wieder richtig ausbohren kann. Dann wär aber eine neu Farbbeschichtung erforderlich..... Das wird sich jetzt zeigen

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  • Ja, wenn die Simmerringe nicht mehr das tun, was sie sollen.....

    Wegen der Schwinge, was da fehlt hat keinerlei tragende Funktion ( Bild 1) :Daumen hoch:

    Simmerring einbauen, mit Trennmittel (hauchdünn Fett) und Kaltmetall und fertig

    und an der Stelle tut es auch ein Pinsel mit Farbe

    So würde ich es machen


    Problem Passhülse zwischen den Motorhälften:

    Funktion hat nur der Außendurchmesser, aber ob Durchbohren mit 20 mm geht, sie ist ja nur 12 mm hoch ???

    Ich bin da pessimistisch, wahrscheinlich (ich hoffe es nicht) wird sie sich mitdrehen.

    Also hilft nur klopfen, viel Rost kann da nicht sein, entweder es geht bereits von der einen Seite, hoffentlich...

    Oder zweites Lager rausbohren (könnte Probleme machen, wenn du durch das Lager durch bist, Achse wird sich dann wahrscheinlich mitdrehen)

    und beidseitig abwechsend klopfen,

    oder irgendwie die Achse rausdrehen ( Linksausdreher???)

    Ich weiß, ist leicht geschwätzt, habe aber momentan kein bessere Ideen

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
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  • Um es nicht vor zu enthalten ich sitze immer noch beim Bohren um den Bolzen aus dem Motorblock zu bekommen. An den äußern Gleitlager bin ich vorbei. Dieser Bolzen hat sich wohl derart auch in Schiebehülse rein gerostet das ich wohl alles bohren muss. Aber auch an der Schwinge gibt es solche Probleme. Das rechte Lager sitzt so fest das ich es bis jetzt noch nicht raus bekam.Mit Durchschlagwerkzeug nicht, mit Hitze nicht jetzt habe ich erst Mal einen Rostlöser darauf angesetzt.

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