Defekte/Probleme an der 790/890 ADV (Beiträge ab 2021)

  • Ich find es ehrlich gesagt mehr als schade das man oberflächlich Bauteile einfach so ohne genau zu wissen mit xy bezeichnet.

    Ich ist mir ehrlich gesagt egal, wie du das findest. Vielleicht hat der Verfasser nicht abschliessend nochmal seinen Bericht dem Lektorat zur Überarbeitung gegeben und deshalb hat sich der eine oder andere Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen. Aber da hier ja so kompetente Leute vertreten sind, ist denen natürlich aufgefallen und sie haben auch so gewusst, was gemeint war.


    Die Ventildeckeldichtung war undicht und der Ventildeckel wurde mit einer neuen Dichtung wieder neu eingedichtet!

    Einmal editiert, zuletzt von Banditfighter () aus folgendem Grund: Beleidigungen rausgelöscht.

  • Nur mal zum technischen Verständnis …

    Eine Dichtung kann man nicht ( sachgerecht ) neu eindichten .

    Das wäre nur pfusch oder unterwegs ne Notreparatur wenn man da ne Dichtpaste drunter oder drüber schmiert .

    Die muss erneuert werden .

    Komisch.

    Es gibt doch tatsächlich Hersteller, die die Nockenwellenhalbmonde in der Ventildeckeldichtung mit etwas Dichtmittel einsetzen, und das nach dem Abnehmen des Ventildeckels bei der gebrauchten Dichtung in der Reparaturanleitung festlegen

    (Dichtung kontrollieren, bei Bedarf ersetzen, Dichtung vor dem Einsetzen an Stellen xy mit Dichtmittel versehen).


    Die sind wohl alle technisch dümmer als du oder hatten noch nicht das Glück, deine Weisheit in Ihrer Entwicklung zu haben.

  • Ich wüsste nicht, wo ich "eingedichtet" verwendet habe. Du hast wohl ausführlich dargelegt, welchem Menschenschlag du angehörst.


    Gott sei Dank gibt es hier den blauen Balken.


    Für alle technisch nicht so Versierten:


    Eine Ventildeckeldichtung kann und darf durchaus mit "einem Hauch" Dichtmasse eingesetzt werden. Gerade an den Halbmonden oder Radien kann das helfen leichte Undichtigkeiten zu vermeiden.

    Wie üblich ist bei Dichtmasse aber weniger mehr, nichts schlimmer als zu dick aufgetragene Dichtmasse, die bei der Montage dann ins Innere des Motors gedrückt wird.

    Einmal editiert, zuletzt von TomE ()

  • :polizei:


    Leute bitte sachlich bleiben - hier im Technikbereich sowieso. Ich habe hier mal aufgeräumt.


    Zum Technischen: hier bin ich vollkommen bei TomE. Ja KTM sieht/schreibt keine zusätzliche Dichtmasse an den Ventildeckeln vor und ersetzt diese sogar zum Teil bei Demontage, was natürlich Quatsch ist. Ich hatte meine 1190 in ihrer Garantiezeit mehrfach beim Händler weil der Ventildeckel immer gesuppt hat. Nachdem ich die Nase davon voll hatte, habe ich so wie früher üblich dünn Hylomar auf die Dichtflächen gegeben und seit dem ist der Motor staubtrocken. :Daumen hoch: Gleiches gilt für die Kabeldurchführung vom Statorkabel usw.

    Grüße
    André :wheelie:

  • Ok umso besser :grins: dann hat KTM scheinbar dazugelernt. Nur ist das Loctide 5910 aus meiner bescheidenen Sicht ungeeignet, da es wie Silikon vollständig aushärtet. Genau das macht Hylomar nicht und dichtet damit dauerhaft ab. Das gleiche Theater bzw. die Diskussionen gabs auch bei der Kabeldurchführung der LiMa im LC8 Bereich. Mit 5910 einfach bei mir nicht dicht zu bekommen, mit Hylomar sofort. Will aber auch keine Werbung oder so dafür machen, kann jeder selbst entscheiden wieviele Versuche er unternehmen will :kapituliere:

    Grüße
    André :wheelie:

  • Welche? Es gibt 5 verschiedene.

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • 21er 890, bei 44tkm nun Thermostatgehäuse Undicht/Anschluss Motor. Werde Alu Gehäuse und Silicon Schläuche verbauen.