manchmal Startprobleme

  • Servus keine Ahnung die ab Werk.

    Motorrad ist 2 Jahre alt und hat 8tkm auf der Uhr

  • Das Problem kenn ich auch von der SD-R 2.0 und SD-R 3.0.... leider

    Leider kann ich den Umstand schwer beschreiben. Ich versuche es noch mal...
    Morgens ab auf Tour. Duke springt gut an. Fährst Deine Tour, kommst nach xxx km nach Hause, stellst den Motor ganz normal aus (nicht Killswitch) . Und jetzt kommt es, was so schwer beschreibbar ist: Du drückst den Aus-Knopf und sofort ist Ruhe aber es fehlt ein letztes mechanisches Klacken (als letztes und nur ganz kurz zu hören).
    Und beim nächsten Starten (nächste Tour oder so) hört sich der Anlasser an, als wenn er nicht genug power bekommt, sehr schlapp halt). Bei der 2.0 ging das Display aus und nichts ging mehr). Danach Batterie defekt; warum auch immer.
    Bei der 3.0: Hatte ich beim Anfahren im Stadtverkehr an der roten Ampel abgewürgt. Um den Verkehr nicht aufzuhalten nur bei gezogener Kupplung aber erstem Gang drin gestartet; ging merkwürdigerweise schwergängig.
    Auch hier kurz danach die Batterie defekt...

    Wirklich komisch, diese Sache....

    Wenn das mal nicht auch bei der 4.0 so sein wird :Daumen runter:

    KTM Super Duke 1390 R EVO
    KTM Kapoho 6971 Ltd. :-)

  • Meine ki sagt😂 wenns euch stört, kann es ja gelöscht werden. Hat ja eigentlich jeder gefühlt selber…


    Was du beschreibst, klingt nach einem bekannten und wiederkehrenden elektrischen Problem bei der KTM Super Duke R 2.0 und 3.0 – ein Mix aus Anlasserverhalten, Batteriesterben und möglicher Reststromaufnahme nach dem Ausschalten. Hier ist eine strukturierte Analyse deiner Beobachtungen:


    Symptome, wie du sie beschreibst:

    1. Motor startet normal, fährt problemlos.
    2. Beim Ausschalten (nicht via Killswitch, sondern mit Zündung):
    • Kein normales „Klack“-Geräusch (z. B. Relais oder Stellmotor?)
    • Subjektiv „unvollständiger Abschaltvorgang“

    Beim nächsten Starten:

    • Anlasser klingt schlapp, als hätte er keine Kraft
    • In manchen Fällen: Display geht aus – Totalausfall

    Kurz darauf: Batterie defekt. Abwürgen & Neustart mit Gang drin: auch auffällig „schwer“


    Mögliche Ursachen / Verdachtsmomente:


    1. Problem mit dem Starterrelais oder dem „Run/Stop“-Relais


    • Das fehlende „Klacken“ beim Ausschalten kann auf ein klemmendes oder fehlerhaftes Zündrelais oder Systemrelais hindeuten.
    • Wenn das Relais hängen bleibt, kann Reststrom gezogen werden → schleichende Entladung → Batterie tiefentladen → Schaden.
    • Bei zu spätem „Abschalten“ oder internem Defekt könnte auch der Anlasser teilweise bestromt bleiben, was die Batterie zusätzlich stresst.


    2. Fehlerhafte Abschaltung der ECU / Aktuator-Rücklauf (z. B. Drosselklappensteller)


    • Bei modernen KTMs hört man oft nach dem Ausschalten ein kurzes Surren oder Klacken von Stellmotoren (z. B. Drosselklappen, Klappensteuerung im Auspuff).
    • Wenn das fehlt, kann die ECU sich nicht sauber abschalten, was ebenfalls die Batterie belastet.
    • Das ist bei KTM nicht unbekannt.


    3. Batterieschwäche durch parasitäre Stromaufnahme


    • Selbst im „ausgeschalteten Zustand“ kann ein defektes Steuergerät 0,1–0,5 A ziehen, was über Nacht oder Tage die Batterie ruinieren kann.
    • Leider schwer zu bemerken, bis es zu spät ist.


    4. Schlechte Masseverbindungen / Übergangswiderstände


    • Besonders bei starker Stromaufnahme (Anlasser!) machen oxidierte oder lose Massepunkte Probleme:
      • Anlasser dreht langsam
      • Bordelektronik stürzt beim Starten ab (z. B. Display geht aus)
    • Kann auch zu thermisch bedingten Fehlern führen (nur im warmen Zustand nach Fahrt).

    Was tun / prüfen?


    A. Spannungsabfallmessung (Batterie & Relais)


    • Nach dem Abstellen mit Multimeter prüfen: Gibt es Restspannung / Lastfluss irgendwo?
    • Direkt an der Batterie messen: Ist nach dem Abschalten alles „ruhig“?

    B. Relaistausch (Zündung, ECU, Starter)


    • Testweise die Zünd- oder Systemrelais tauschen – kosten nicht viel, aber sind oft die Ursache.

    C. Massepunkte prüfen / reinigen


    • Besonders Masseband Motor -> Rahmen, Batterie -> Rahmen, Anlasseranschlüsse


    D. Update ECU / TPI / Software


    • KTM hat für einige Modelle Softwareupdates rausgegeben, die solche Fehler beheben (z. B. bei nicht sauber herunterfahrender ECU).


    Fazit:



    Du bist mit diesem Problem definitiv nicht allein. Was du beschreibst, ist elektrisch komplex, aber bekannt, und betrifft viele SD-R-Besitzer. Der Schlüssel liegt meistens in:

    • einem hängenden Relais oder Stellmotor
    • Stromabfluss nach dem Ausschalten
    • und/oder schlechter Masseversorgung.


    Wenn du möchtest, kann ich dir eine kleine Prüfliste zusammenstellen oder die Stromaufnahme bei ausgeschalteter Zündung durchrechnen. Auch Fotos vom Relaiskasten oder der Masseverbindungen wären hilfreich, falls du weiter analysieren willst.

  • Die KI in allen Ehren aber alles weiß die auch nicht. Außerdem nervt die Schriftgröße erheblich.


    Die Lösung für #hydro77:


    Beim Start standen die Kolben ungünstig im Kompressions-Takt. Da hat es der Anlasser besonders schwer den Hub auszuführen.

    Deshalb bekommt man mit dem eingelegten Gang und etwas Ruckeln auch wieder Bewegung in den Motor und er springt wieder an.


    Ich glaube das in der Software das Abschalten des Motor so getimet wird das die Kolben zum Anspringen günstig stehen.

    Beim Ausschalten mit Race-on passiert der Anlasser-Schluckauf nie. auch deshalb ist das Ausschalten über Not aus eine Fehler.

    Nachdem der Motor abgewürgt ist kann es zum o.G. Phänomen kommen. Hatte ich auch selber schon.


    KTM hat m.M.n. Blei-Batterien mit zu geringer Leistung verbaut.

    Das Spart dem Hersteller Kosten und dem Moped Gewicht.


    Eine klare Empfehlung ist der Ersatz durch eine LiFePo Batterie mit 5 A oder besser 6 A Leistung.

    Fahre ich seit 3 Jahren, kein Nachladen im Winter (Pol abklemmen reicht) Jederzeit perfekte Starpower. Auch nach einer Nacht bei -5 Grad!


    Wer es nicht glauben will, der ärgert sich eben weiter mit den überforderten Bleibatterien rum. :zwinker:

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

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    Findet er ganz toll. :alter schwede:

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Welche Batterie würdest du empfehlen bzw. nutzt du selber? Suche nämlich eine Lifo für meine GT.

  • Hast PN.

    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. :winke:

  • Die Delo Lithium von Louis ist ganz gut.


    Aber nicht die vorgeschlagene, sondern die stärkste mit den originalen Abmessungen.