Hallo zusammen,
da bei mir demnächst die Garantieverlängerung ausläuft und ich diese aufgrund des Preises (ca. 450€) und der geringen jährlichen Laufleistung nicht mehr verlängern möchte stellt sich jetzt noch die Frage, die Inspektion weiterhin bei KTM durchführen zu lassen oder bei der freien Werkstatt meines Vertrauens.
Der Vorteil bei der freien Werkstatt wäre ganz klar die Entfernung und der Preis. Welche Argumente sprechen dafür oder dagegen? Ein Motorrad ist ja oft etwas für Liebhaber, weshalb ich mir vorstellen kann, dass bei einem Verkauf viele ein KTM geführtes Scheckheft bevorzugen würden.
Bis jetzt habe ich all meine Motorräder noch während der Garantie gekauft und immer die Anschlussgarantie abgeschlossen, sowie Service bei KTM durchführen lassen.
VG Alex
Inspektion bei KTM Händler oder freier Werkstatt?
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- 1290
- alex210697
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alex210697
Hat den Titel des Themas von „Inspektion bei KTM oder freier Werkstatt?“ zu „Inspektion bei KTM Händler oder freier Werkstatt?“ geändert. -
Wie groß ist die Werkstatt?
Also ich würde wenn er auch Erfahrung mit ktm hat dort hin gehen.
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Also ich würde wenn er auch Erfahrung mit ktm hat dort hin gehen.
Erfahrung hin oder her was macht die freie Werkstatt ohne spezielles Werkzeug was für einige Arbeiten an einer KTM erforderlich ist.
Den normalen Jahresservice wird die freie Werkstatt schon hinbekommen aber was ist zum Beispiel mit einer 30.000 Inspektion.?
Oder ein KTM Testgerät was auch für viele Einstellarbeiten zwingend erforderlich ist.
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Erfahrung hin oder her was macht die freie Werkstatt ohne spezielles Werkzeug was für einige Arbeiten an einer KTM erforderlich ist.
Den normalen Jahresservice wird die freie Werkstatt schon hinbekommen aber was ist zum Beispiel mit einer 30.000 Inspektion.?
Oder ein KTM Testgerät was auch für viele Einstellarbeiten zwingend erforderlich ist.
Das meinte ich.
Wenn’s nur eine ganz kleine Werkstatt ist und null ktm dort sind wird der Besitzer sicher sich nix kaufen.
Wenn aber der Markt erkannt wurde, wird da auch eher etwas angeschafft für die aufwendigeren arbeiten.
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Wie groß ist die Werkstatt?
Also ich würde wenn er auch Erfahrung mit ktm hat dort hin gehen.
Nicht groß, soweit ich weiß 2-3 Mann (Meistertitel natürlich vorhanden), bis jetzt war ich dort nur zum Reifenwechseln. Immer sehr zufrieden gewesen und habe von anderen noch nie etwas schlechtes gehört. -
Das meinte ich.
Wenn’s nur eine ganz kleine Werkstatt ist und null ktm dort sind wird der Besitzer sicher sich nix kaufen.
Wenn aber der Markt erkannt wurde, wird da auch eher etwas angeschafft für die aufwendigeren arbeiten.
Man sieht dort alle möglichen Marken und Modelle vor der Tür stehen, ich denke an Erfahrung und Möglichkeiten wird es nicht mangeln. Da werde ich aber vorher nochmal genauer nachfragen.
Ich wollte das ganze auch nicht nur auf diese eine Werkstatt beziehen, sondern ganz allgemein halten. -
Die große Frage, die sich hier mir ständig stellt, wenn man den Wiederverkauf als Thema hat.
Was ist teurer ?
- eine hochpreisige KTM Werkstatt , die dir über die Jahre viel Geld aus der Tasche zieht
- ne kleine Werkstatt ohne KTM Garantien
- selber schrauben ohne alles
Werden denn dann wirklich so viele Euros beim Verkauf abgezogen ?...ich glaube nicht.
Kleiner Scherz am Rande: Wenn mir einer ne KTM verkaufen würde, gewartet von dem Laden, wo ich meine her habe, würde ich dankend ablehnen.
Und das ist nicht nur meine Meinung, sondern die von einigen KTM Fahrern aus der Region.
Wenn man doch jetzt mal den Zeitwert der Maschine nimmt und dann die Inspektionskosten bei KTM, muss man doch einfach mal ins Grübeln kommen.
Vielleicht sehe aber auch nur ich das so.
Dazu kommt noch, dass eine Garantieverlängerung einen keinesfalls völlig sicher gegen Mängel macht. Da wundert man sich manchmal, was im Kleingedruckten steht und letztendlich prozentual aufgrund Laufleistung/Alter überhaupt eingefordert werden kann.
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Kleiner Scherz am Rande: Wenn mir einer ne KTM verkaufen würde, gewartet von dem Laden, wo ich meine her habe, würde ich dankend ablehnen.
Und ich würde dankend ablehnen ohne Serviceheft was lückenlos von einer KTM Werkstatt abgestempelt ist.
Ich habe bei allen KTM Motorrädern die ich verkauft habe immer einen Top Preis bekommen aufgrund dessen das ein Serviceheft vorhanden war.
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Der Vorteil bei der freien Werkstatt wäre ganz klar die Entfernung und der Preis. Welche Argumente sprechen dafür oder dagegen?
Bei einer normalen Inspektion, Ölwechsel etc sehe ich keine Probleme.
Wenns z.B.: ans Ventile einstellen geht bedarf es ggf etwas Erfahrung im Umgang mit den Eigenheiten der KTMs. ( zB.:Zerlegung, mit welchem Trick bekomme ich den Ventildeckel hinten runter,...)
Ebenfalls fehlt ggf das KnowHow im Umgang mit bekannten Fehlern oder Problemchen des Modells.
Oder die Position der korrekten (Verkleidungs) Schaube am richtigen Ort, der korrekte Kniff wie ich die Tankabdeckung in die Haltenasen bekomme ohne abzubrechen...
Der geübte KTM-Mech kennt die Tücken und macht das "im Schlaf"
Bei der Freien Werkstatt ohne spezielle Erfahrung mit den 1190/1290... hätte ich da meine Bedenken, dass das dann "in der gleichen Zeit" genauso gut geht.
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sehe ich auch so. Gleiche Erfahrung gemacht.
Und ich würde dankend ablehnen ohne Serviceheft was lückenlos von einer KTM Werkstatt abgestempelt ist.
Ich habe bei allen KTM Motorrädern die ich verkauft habe immer einen Top Preis bekommen aufgrund dessen das ein Serviceheft vorhanden war.
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Würde KEINE 1290 kaufen wenn die nicht bei KTM war. Garantie/Kulanz und mangeldes Spezialwerkzeug der freien sind nur 3 Beispiele. In meiner Werkstatt repariere ich Zweiräder auch nur bis zu einem bestimmten Baujahr, alles andere macht einfach iwann keinen Sinn mehr.
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Ich verstehe auch nicht, wie bei Autofahrern, dass man sich ne teure Karre kauft und sich anschließend über "hohe" Kosten beschwerd. Jetzt nicht speziell in diesem Fall aber ich höre sowas fast täglich. Wenn ich ne 1290 für knapp 20K fahre, interessieren mich die paar hunderter 1x in Jahr auch nicht! Wenn ich keine Kohle habe, kaufe ich mir was anderes oder such mir n neues Hobby.
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Ich verstehe auch nicht, wie bei Autofahrern, dass man sich ne teure Karre kauft und sich anschließend über "hohe" Kosten beschwerd. Jetzt nicht speziell in diesem Fall aber ich höre sowas fast täglich. Wenn ich ne 1290 für knapp 20K fahre, interessieren mich die paar hunderter 1x in Jahr auch nicht! Wenn ich keine Kohle habe, kaufe ich mir was anderes oder such mir n neues Hobby.
dito.
Ich habe zumindest immer die erste Garantieverlängerung für 3.+4. Jahr abgeschlossen. Danach meist nicht mehr.
Und so teuer waren die Inspektionen bei KTM München Nord auch nicht.
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Ich denke die kleine 15.000 Inspektion
mit
Öl/Filter Wechsel.
Lufi-Kontrolle/Wechsel plus
Schrauben auf festen Sitz kontrollieren u. evtl. Wechsel der Bremsflüssigkeit
benötigt keine besonderen Kenntnisse oder Equipment der Werkstatt.
Vielleicht mal schauen, ob es ein wirklich wichtiges Sw Update gäbe auf dass man dann beim Nicht-KTM Händler verzichtet.
Inwieweit ein nicht KTM affiner Händler bei der grossen 30.000 Km Inspektion das Ventilspiel kontrolliert/korrigiert
und das deutlich günstiger
als eine KTM Werkstatt
ist sicher eine Frage die man nur sehr individuell u. mit guter Kenntnis über die Nicht-KTM Werkstatt beantworten kann .
Der Wiederverkauf ist imho auch eine Frage der Geduld u. des Zufalls verbunden mit einer realistischen Preisvorstellung, und nicht unbedingt die des Scheckhefts.
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Für mich ist ein Serviceheft Kaufentscheidend.
Aber das kann natürlich jeder halten wie er möchte.
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Dann kannst du ab Bj 2020 keine KTM mehr kaufen. Es gibt kein Serviceheft mehr.
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Ob Serviceheft, Rechnung oder in digitaler Form ist dabei egal. Es geht um eine nachvollziehbare Historie.

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Ich hab jetzt nach 4 Jahren (zwecks Garantieverlängerung) umgestellt auf selbst durchgeführtes Service (natürlich lt Vorgabe und mit Dokumentation).
Klar, den ein oder anderen Interessenten schreckt das möglicherweise ab, auf den bin ich aber nicht angewiesen.
Zumal ich den Vorteil habe ohne Zeitdruck zu schrauben. Was für Murks unter Zeitdruck passiert durfte ich schon miterleben.
Wobei ich fairerweise dazu sagen muss, dass ich aus der KFZ Branche komme und lang gar kein neues Motorrad hatte, d.h. es war immer schon selbst schrauben angesagt. Werkzeug und Know-how sind vorhanden.
Und falls es doch einmal einen Tester braucht geht's mit anständigem Trinkgeld in der Tasche zum KTM Händler.
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Wie groß ist denn die realistische Ersparnis bei einer freien Werkstatt gegenüber einer Vertragswerkstatt?
Bekommen die Öl und Teile geschenkt und die Angestellten arbeiten für Kost und Logis?
O.k., eine freie Werkstatt muss keinen Glaspalast abzahlen und braucht sich nicht an die Vorgaben des Herstellers zu halten, wie die Werkstattausstattung auszusehen hat.
Eine realistische Preisersparnis sehe ich bei maximal 20%. Bei einer Preisersparnis darüber würde ich mir die Frage stellen, ob wirklich alle Arbeiten nach Herstellervorgaben erledigt wurden. Nach meiner Rechnung spare ich dann ca. 70,-€ bei einer Jahresinspektion und 150,-€ bei einer großen Inspektion?
Was ist bei Problemen? Die Meister, Mechaniker sind auf dieses Produkt geschult, kennen die Eigenheiten und Probleme Ihrer Modelle.
Fehler werden schneller gefunden und Zeit ist eben das Teuerste in der Werkstatt.
Wäre ich mit meinem KTM Händler und der Werkstattleistung unzufrieden, würde ich eine anderen KTM Vertragswerkstatt ausprobieren.
Die sind doch nicht alle schlecht!
Meine Erfahrung ist, ein Bike das lückenlos scheckheftgepflegt beim Markenhändler gewartet wurde bekomme ich schneller verkauft und ich erziele einen höheren Preis. Je jünger das Motorrad ist, das ich verkaufen möchte, umso wichtiger ist das.
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Man kann ja je nach Bedarfsfall handeln...
15.000, 30.000,.. beim KTM Händler, die jährliche beim Freien des Vertrauens.