[Motocamping] Gear ...

  • UL = Ultralight?

    Ultralight heißt leider oft auch wenig robust. Auf die letzten 1000 g kommt es auf dem Moped nicht unbedingt an. Auf dem Fahrrad wäre das was anderes.

    Nicht immer...zumindest bedeutet halbes Gewicht idR nicht halbe Robustheit, nur 4-facher Preis.


    Aufs Gewicht kommts tatsächlich auf dem Motorrad nicht soooo arg an, aber gerade Offroad ist es schon sehr von Vorteil wenn man das Ausmaß, sprich das Volumen des Gepäcks möglichst kompakt und zentral halten kann


    Würde ich wieder auf Zelt umsteigen wäre es wohl das Big Agnes fly creek HV ul2.

    Das hat nur einen Einstieg und somit nur 1 Apsis und das spart Gewicht und Volumen.

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Big Agnes Tigerwall 2 UL Bikepack

    Innenzelt ist nicht ohne Heringe aufbaubar, auf der Fussseite wurde bei dem der Y-Bogen eingespart...


    Wenn Gewicht das höchste Mass aller Dinge ist, schau dir mal das Durston X-Dome 2 oder Big Agnes Copper Spur 2 Platinum an.


    (Dann sollte man aber auch alle 100m das Mopped vom Schlamm reinigen)

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  • ich kann mich mit den UL zelten beim motocamping nicht anfreunden!

    ich denke schon, dass ein L zelt im bereich unter 2kg das beste ist fuer motocampen.


    das niak zb ist ein doppelwandiges, stabiles, 1.5 mann zelt, im regen aufbaubar weil das innenzelt am aussenzelt vernuepft ist, alleinstehen durch 2 simple, identische poles ohne komplexe struktur.

    einen pole oder oesenbruch kann man mit bordmitteln reparieren. gute belueftung weil 3-season und nicht am boden abdichtend.

    mit fest verbautem ground sheet (sofern man eines will) unter 2kg. packmass sehr (sehr) vernuenftig.

    preis: laecherlich teuer.

  • die 3 zelte von Bäda und Berty_Fox haben 1 grossen und einen kleineren nachteil:


    der kleinere:

    - die pole konstruktionen sehen fehleranfaellig aus. komplexer und wahrscheinlich schwer zu reparieren, wenn was kaputt geht. ich will nicht sagen, dass sie nichts taugen, ich habe keine erfahrung mit den zelten. aber ich wuerde sie aufgrund der pole konstruktion einfach nicht kaufen. bei zwei simplen stangen ueber kreuz weiss ich einfach, dass es im prinzip nur eine schadensart geben kann und die kann ich reparieren. ist mmn. immens wichtig.


    der groessere:

    - nicht trocken im regen aufbaubar! das einklipsen des innenzelt und dann das ueberwerfen des aussenzeltes kann doch bei starkem regen gar nicht trocken funktionieren.

    und die ganze konstruktion ist auch wieder nur eine folge der komplexen pole konstruktion. ich wurde mir wirklich einzig und allein wg. der pole konstruktion solche zelte nicht kaufen.

  • mike moik Du hast den größten Nachteil vergessen....es sind Zelte :teuflisch:


    Ich habe mein Hängematten-Setup um einen günstig erstandenen Underquilt von Hammock Gear erweitert, ab jetzt kann bis -10° gehängemattet werden.


    20260216_204935.jpg


    Nächste Anschaffung wird ein A-Frame Tarp mit Flügeln um es schließen zu können und ganz wichtig, zusätzlichen Abspannpunkten mittig am Tarp um gegen starken Wind gerüstet zu sein.

    Hiking-BaltNorth-2-3644356040.jpg


    Alles natürlich zusätzlich zum UL Setup welches bei schönem Wetter nach wie vor zum Einsatz kommt.


    Edit:

    mike moik deine Einwände bezüglich Poles und bei Regen aufbauen kann ich voll verstehen, als ich noch mit Zelt unterwegs war hatte ich auch eines wo zuerst das Innenzelt aufgebaut wird und muss ehrlich sagen, Regen war im Vergleich zur täglich steigenden Feuchtigkeit über die Nacht kein Thema wenn man geübt ist, da ist das Überzelt wirklich sehr schnell drüber...je nach Modell natürlich. Beide Probleme kenne ich nun nicht mehr.

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Berty_Fox ()

  • - die pole konstruktionen sehen fehleranfaellig aus

    Habe das MSR Hubba Hubba NX.

    Die Y-Verbindung ist solide, da mache ich mir keine Sorgen, man darf nie vergessen, das ist ein "Schönwetterzelt", für Wind und Wetter gibt es andere Zelte.

    Bei den UL- Zelten mache ich mir eher Sorgen um die dünnen Stoffe, speziell der Boden.

    Das MSR Hubba Hubba NX ist noch nicht UL, aber wo ich das erste Mal den Boden in den Fingern hatte, kamen mir da Zweifel.

    Benutze aber bei allen meinen Zelten eine Baumarkt Plane drunter, hauptsächlich wegen dem Dreck und Scheisse von Schafen.



    nicht trocken im regen aufbaubar! das einklipsen des innenzelt und dann das ueberwerfen des aussenzeltes kann doch bei starkem regen gar nicht trocken funktionieren.

    Man muss sich entscheiden welche grundlegende Art von Zelt man für sein Vorhaben braucht/will.


    Die "inner first" sind luftig ohne Aussenzelt aufzubauen und man kann auch den Sternenhimmel geniessen.

    Im Regen sind sie auch aufzubauen, benötigt aber etwas Erfahrung/Geschick, zusätzliche Heringe oder ein Footprint/Schnur und kann dann erst das Gestänge und Aussenzelt aufbauen und dann das Zelt einklippen (Stangenkanäle am Innenzelt gehen dann kaum, daher immer "inner first" mit Klipps kaufen).

    Dafür kann man am Morgen das nasse Aussenzelt separat verpacken und vorher gut ausschütteln.


    Die "outer first" haben den Vorteil dass sie im Regen auf/abgebaut werden können.

    Ob auch bei viel Wind hängt von den Details des Zeltes ab.

    Können aber auch getrennt auf/abgebaut werden, benötigt aber etwas Erfahrung/Geschick und ev. Zusatzmaterial für die Zeltstangen am Innenzelt zu befestigen.


    Belüftung hängt von vielen Faktoren ab.

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  • ja haengematte ist geil aber schlaftechnisch fuer mich leider nix und das aergert mich!

    ev. die Haven Hängematten?

    Haven-Zelte | Flachliegende Hängemattenzelte | Campinghängematten
    Imagine stuffing your bed at home into a little bag and taking it into the woods. Now stop imagining it. It's real. Make sleep the highlight of camping with…
    haventents.com

    Sieht nicht mehr nach Banane aus, eher wie ein schlechtes Schaumgummi Hotelbett.


    Hat es keine Bäume, dann sowas mitnehmen, die UL Variante, nur 7.5 KG

    Haven Stand von YOBOGear | Überall campen
    Wir präsentieren den Haven Stand von YOBOGear – die perfekte Ergänzung für Ihr Hängemattenzelt. Er ist mit all unseren Zelten kompatibel, lässt sich in…
    haventents.com

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  • so bisl die Nachteile eines Zeltes mit denen einer Hängematte vereint....

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • preis: laecherlich teuer.

    Damit ist das leider raus. Sooo oft nutze ich das Zelt dann auch wieder nicht und das ist einfach ein Preis, den ich nicht mehr bereit bin zu investieren.


    der groessere:

    - nicht trocken im regen aufbaubar! das einklipsen des innenzelt und dann das ueberwerfen des aussenzeltes kann doch bei starkem regen gar nicht trocken funktionieren.

    und die ganze konstruktion ist auch wieder nur eine folge der komplexen pole konstruktion. ich wurde mir wirklich einzig und allein wg. der pole konstruktion solche zelte nicht kaufen.

    Es ist bei uns jetzt noch nicht vorgekommen, das wir gezwungen waren, im (Stark-)Regen aufzubauen. Wenn es absehbar ist, das der Regen die ganze Nacht durchgeht oder gar Unwetter gemeldet sind, dann ziehen wir mittlerweile eine feste Unterkunft vor. Wenns grad so bisl regnet, dann sind wir nicht aus Zucker. Da steht ja nicht sofort 3cm Wasser drin, wenn man sich ein wenig beeilt.


    Die "inner first" sind luftig ohne Aussenzelt aufzubauen und man kann auch den Sternenhimmel geniessen.

    DAS kommt bei mir tatsächlich öfter vor als das Regencamping.


    Der Footprint wäre in jedem Fall dabei.

    Aufs Gewicht kommts tatsächlich auf dem Motorrad nicht soooo arg an, aber gerade Offroad ist es schon sehr von Vorteil wenn man das Ausmaß, sprich das Volumen des Gepäcks möglichst kompakt und zentral halten kann

    Das Gewicht wäre mir beim Motorrad tatsächlich relativ wumpe, ob das jetzt 1kg oder 2kg sind. Aber das Packmaß ist schon wichtig, aktuell hab ich ein Salewa Micra2 und das ist schon sehr geil vom Packmaß her und da würde ich mich ungern vergrößern.


    Tarp/Hängematte hab ich auch schon behirnt, aber ich mag es schon ganz gern, wenn ich mein Geraffel/Klamotten mit im Zelt hab. Daher auch ein 2-Personen Zelt. Und ich wechsel gern meine Position beim Schlafen, das ist in der heimischen Hängematte im Garten schon nicht so meins fürs Mittagschläfchen ;)

    Chrom bringt dich nicht nach Hause!

    Einmal editiert, zuletzt von Bäda77 ()

  • Schau dir mal das

    Naturehike Mongar 2 an, Klon von nem MSR. Taugt ganz gut. Innenzelt unabhängig vom Aussenzelt. Kannst auch erst aussen aufbauen und dann innen einhängen.

  • Bäda77 die Gartenhängematte kann man in keinster Art und Weise mit einer welche zum Schlafen gemacht ist vergleichen.


    1. Nacht ist immer Horror, 2. Schon besser, ab der 3. Nacht hats der Körper so langsam raus mit dem Ding im Schlaf umzugehen. (Müssen keine aufeinanderfolgenden Nächte sein, auch nach der Winterpause ist bereits die 1. Nacht top)


    Wenn dann mal läuft ist Bewegung in der Matte kein Thema, ich schlafe auch mit sehr oftem Positionswechsel und habe da keine Probleme, flach auf dem Bauch geht zwar nicht, aber man kann sich so halb in eine Seite rein drehen und hat dann zumindest von den 180° Rücken zu Bauch schon 140° geschafft.


    Früher hatte ich auch gerne mein Zeug mit im Zelt, meinen Kreis der Ordnung und Sauberkeit um mich herum, aber das Zeug auf dem Helinox mit unterm Tarp zu stapeln ist eine ganz adäquate Lösung mit welcher ich mich arrangiert habe.


    Für Handy, Geldbeutel, Stirnlampe usw. ist Platz in der Matte an der Ridgeline

    Achtung, Warnung vor Ironie und Sarkasmus. Jedem steht es frei sich angesprochen zu fühlen oder nicht.

  • Es muss nicht immer teuer sein.


    2 Personen Geodät, mit leichteren Heringen kommt man unter 3 kg, Packmaß 40x18. Hin und wieder im Angebot für 80€. Gewitterschauererprobt :Daumen hoch:

    https://www.amazon.de/dp/B08L8T1CK8


    2 Personen Geodät, 1.8kg, Innen- und Aussenzelt werden gemeinsam aufgebaut, Packmaß 40x16. Je nach Ausführung ab ~150€. Bei Ali günstiger als bei den großen Shops. Teste ich diesen Sommer.

    Taiji 2 - 3F UL GEAR Ultralight Outdoor Gears
    Taiji 2 design to take on the most demanding terrain, weather, and expeditions in all seasons. Remarkably roomy, easy to pitch and highly versatile, it is…
    3fulgear.com

  • Es ist bei uns jetzt noch nicht vorgekommen, das wir gezwungen waren, im (Stark-)Regen aufzubauen.

    Auf meinen rund 1001 Nächten in Zelten, kam es nur eine Handvoll vor dass ich dies mit einem "inner first" musste.

    Da habe ich es geschützt aufgebaut und dann zum Platz getragen wo ich es dann definitiv stehen hatte.


    Wenn Packmass wichtig ist, schau für die "Bikepack" Varianten mit kürzeren Stangenelementen, sind aber entsprechend teurer.


    Ich würde mir heute kein Zelt wie das Hubba Hubba mit >-+-< Gestänge kaufen.

    Seitenwind kann man da nur mit externem Abstützpunkt (Baum/Schnur oder Wanderstöcke) abfangen.


    Besser eines mit Gestänge das seitlich bis an den Boden geht:

    z.B.

    Exogen 2 XL | Wechsel Tents
    Das Exogen 2 XL ist ein freistehendes Hybridzelt für zwei Personen, das besonders durch sein extra-langes Innenzelt überzeugt – mit einer Liegelänge von 245 cm…
    wechsel-tents.de


    Für lange Personen sind die steilen Seitenwände beim Kopf schon praktisch von den Y-Gestängen.

    Bei X-Gestänge ist in 30 cm Höhe oft nicht mehr viel von den 2.3m Bodenlänge (auf dem Papier) übrig.

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  • Ich bin seit Jahren mit einem Exped Venus II unterwegs und damit auch im großen und ganzen zufrieden. Das Packmaß ist mit 42x18x14cm (10 - 11l) auch in Ordnung. Da mit meinem Mosko Moto Reckless 40 Gepäcksystem aber der Platz doch immer recht begrenzt ist war ich die Tage auf der Suche nach noch etwas kompakteren. Dabei ist für mich ein 2-Personen-Zelt gesetzt da in einem 1-Personenzelt einfach viel zu wenig Platz für die ganze Ausrüstung ist.

    Ich habe nun das Decathlon Simond (früher Forclaz) MT900 - 2 Personen gefunden:
    - es ist preislich nicht übertrieben (250€)
    - hat mit (angegebenen) 39x12cm und 5,3l Packmaß gerade mal die Hälfte von meinem aktuellen Zelt.
    - wenn ich das richtig sehe, dann kann man mit dem Footprint das Außenzelt auch einzeln aufbauen. Damit könnte man es als "Tarp" ohne Innenzelt nutzen oder das Innenzelt bei Regen trocken aufbauen.

    Hat jemand das Zelt schon in Benutzung und kann dazu (Qualität, Stabilität usw.) etwas sagen? Und ist es verpackt wirklich so kompakt?

    Bzgl. Hängematte: wäre mir viel zu unpraktisch. Wohin mit der ganzen Ausrüstung? Und immer zwei Punkte finden zu müssen zwischen die ich sie aufspannen kann? Oftmals gibt es die gar nicht:
    2023-06-14 07.35.12.jpg

  • Hab seit ein paar Jahren so ein Decathlon Quechua Quickhiker 2 (nicht das Ultralight).
    Das Zelt ist an sich top - schnell aufgebaut und steht stabil, super wasserdicht, aber die Stangen (Alu) sind totaler Mist.
    Die Verbinder sind nämlich nur punktuell verformt (um eine Verbindung mit den Stangen herzustellen), sodass durch die Spannungsspitzen beim Aufbau gerne die Stangen reißen.
    Ersatz gibts natürlich nicht passend: Man kann sich dann 58,9 Stangen auf die richtige Länge schneiden. :/

    Hatte mal 110€ oder so gekostet.

    pasted-from-clipboard.png

    Der Nachfolger ist wahrscheinlich das hier:
    https://www.decathlon.de/p/tre…en/310893/c49c382m8858233